Etwa wegen unserer Politikerklasse. Es geht jetzt aber nicht um den blauen, selbst erklärten Neojuden aus Wien, sondern um die grüne Kärntner Schicki-Weltretterin: In der Samstags-„Presse“ sagte Eva Glawischnig Arges. Erst: „Vermögen ist kein von der Verfassung geschütztes Grundrecht.“ Dann, lustigerweise: „Die Verfassung schützt die Eigentums- und Erwerbsfreiheit.“ – Also, wie sie den Unterschied zwischen Eigentum und Vermögen erklärt, wär' spannend. Ja, Eigentum steht unter Gesetzesvorbehalt, aber Vermögen ist auch geschütztes Rechtsgut. Und ums Juristengewurstel geht's nicht. Will sie sagen: „Ihr dürft verdienen, was ihr wollt, aber wir nehmen euch, was wir wollen, harhar!“? Also gleich auf zum Enteignen, oder? Und fang ma bei Ihrem Auto und Wertpapierdepot an, chère Eva! Nur so aus Solidarität.
Im Interview ging's auch um einen Orden für Verdienste um die Republik. Den habe sie lange abgelehnt, aber dann doch angenommen: weil nämlich so viele Männer Orden hätten, aber nur wenige Frauen. Wir lernen: Am Ende macht auch eine politisch korrekte Genderin jeden Männerblödsinn nach. WG
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2012)















