Er ist eine echte Attraktion, dieser Thomas Vanek. Nicht nur in Buffalo, wo dem Eishockey-Crack seit sieben Jahren die Fan-Herzen zufliegen. Sein Name ist längst eine Marke, Vanek steht für Tore und viel Geld. 2007 unterschrieb der Steirer bei den Sabres einen Siebenjahresvertrag, der ihm 50 Millionen Dollar einbringt. Um das liebe Geld geht es auch im Tarifstreit der NHL, die deswegen eine unbestimmt lange Pause einlegt. In Graz, wo Vanek aufwuchs und spielte, bemühte man sich seit Bekanntwerden eines möglichen Lockouts um eine kurzfristige Rückholaktion. Finanziell realisiert werden konnte diese nur mithilfe einer steirischen Spedition.
Der Gönner, Herbert Jerich Jr., bereitet mit dem Deal nicht nur den Grazern Freude. Auch jene Ebel-Klubs, die bis 4.November (dann endet Vaneks Vertrag) die 99ers begrüßen, dürften Zusatzeinnahmen verbuchen. Noch bevor Vanek sein erstes Tor geschossen hat, bittet er um „möglichst wenig Rummel“. Aber der wird sich nicht vermeiden lassen. cg
("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2012)















