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Die Architekten der Amtszeit Wrabetz II

07.08.2011 | 18:33 |   (Die Presse)

Zwei junge Sozialdemokraten haben den ORF als ihre Spielwiese entdeckt.

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Laura Rudas ist verschwunden. Zumindest tritt sie öffentlich nicht in Erscheinung, wenn es um den ORF geht. Seit Wochen gibt die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin keinen Kommentar zu den Geschehnissen am Küniglberg ab. Wozu auch? Sie hat schließlich dafür gesorgt, dass ihr um einige Jahre jüngerer Parteikollege Niko Pelinka dort sitzt, wo die Partei ihn braucht: im Herzen des ORF, dem Stiftungsrat.

Im Vorjahr hat die SPÖ ihren langjährigen Stiftungsrat Karl Krammer gegen den heute 24-jährigen Pelinka eingetauscht, der bis dahin Pressesprecher von Ministerin Claudia Schmied war. Kritikern wie Befürwortern dieses Schachzugs fiel rasch auf, dass der junge Pelinka – sein Vater ist „News“-Chefredakteur Peter Pelinka – seinen Job als SPÖ-„Freundeskreis“-Leiter im Stiftungsrat sehr ernst nahm.

Nur weil Rudas zuletzt Interviews zum ORF mit Verweis auf den zuständigen sozialdemokratischen Klubobmann Josef Cap ablehnte, heißt das noch lange nicht, dass sie hinter den Kulissen nicht ebenso eifrig mitgewirkt hat, dass Alexander Wrabetz ein zweites Mal für fünf Jahre ORF-Chef wird. Wenn Laura Rudas die Architektin der Amtszeit Wrabetz II war, dann war Niko Pelinka ihr Baumeister. Die beiden und ihr Parteichef, Bundeskanzler Werner Faymann, wissen, was sie an Wrabetz haben.


Wenig erfreut wird Rudas sein, dass so knapp vor der Wiederbestellung ihres Wunschkandidaten Wrabetz ein Porträt ihres guten Freundes Niko für Aufregung sorgt. Dem „Fleisch“-Magazin hat Pelinka etwas zu offenherzig von seinem guten Verhältnis zu Wrabetz erzählt. Dass der ORF-Chef sich vor Polittalks mit ihm berate, haben beide Seiten aufgeregt dementiert. Vielleicht war sich der sonst im Umgang mit Journalisten so routinierte Pelinka zuletzt seiner Sache zu sicher – und lieferte seinen Gegnern die Bestätigung für ihre Vermutungen. awa

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2011)

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17 Kommentare
Gast: Rote Spielwiese
08.08.2011 20:19
3 1

Faymanns Kindergarten hat den Wrabetz-Rotfunk als Manipulationsspielplatz entdeckt, doch wo bleiben die schwarzen Kapaune? Wirklich beängstigend ist deren Inkompetenz im Abwehren der roten Kindergartentruppe!


Antworten Gast: Anderl74
09.08.2011 12:00
1 0

echt schade...

das Fräulein Rudas sich im Parlament nicht mehr zu Wort meldet (oder aus Gründen der Image-Prävention nicht mehr darf). Das hat mir wirklich bei jedem Satz viel Gaudi beschert. Eine unmittelbare Reaktion vom nachfolgenden Redner H.Scheibner auf eine Rudas-Ansprache "...meine Damen und Herren, nachdem wir soeben die ehemalige Zukunftshoffnung der SPÖ gehört haben, kehren wir zum Thema der aktuellen Stunde zurück." Super!

Gast: UKW
08.08.2011 14:58
0 7

DiePresse kann sch nicht entscheiden

Sind diese Leute zu jung und völlig unfähig oder sind sie doch Teil einer allmächtigen linkslinken Verschwörung ...

nur noch peinlich

Re: DiePresse kann sch nicht entscheiden

Löwelstraße?

Antworten Gast: Antideologe
08.08.2011 18:17
3 1

Re: DiePresse kann sch nicht entscheiden

Also bitte! Was für eine unnötige Frage. Die Anwort liegt doch auf der Hand und ist in Ihrer Frage präzise enthalten: Diese Leute sind zu jung (im Sinne von charakterlich völlig unreif und intellektuell und von ihrer Ausbildung und Bildung her völlig überfordert), sie sind völlig unfähig, und sie sind Teil einer wenn schon nicht all-mächtigen so doch sehr mächtigen linkslinken Verschwörung. Noch weitere Fragen?

Re: DiePresse kann sch nicht entscheiden

für was steht UKW? ultra kommunistischer wixxer?

Ueberhaupt kein Wissen

hat er jedenfalls, der Herr der un-klugen Worte. Aber wahrscheinlich einen ungeheuer kapitalen Weinkonsum. Wie viele ungebildete kleine Wappler in der Sektion. Unendlich kleine Weisheit ist dessen Folge, und unausbleibliche klare Wahnvorstellungen.

Unangenehme kritische Wortmeldungen kann man von denen nicht erwarten. Obwohl sie ununterbrochen keppeln wollen.

UKW ist ja ein genialer Tarncode für einen ORF-Propagandalakaien!


Re: DiePresse kann sch nicht entscheiden

nach den bisherigen kommentaren ist nur ihres peinlich. diepresse hat s nur wieder verschlafen sich zeitgerecht eine eigene meinung zu bilden und jetzt ist alles so verfahren, dass da niemand mehr rauskommt. am besten wäre es die rote brut zu entfernen und den rotfunk zu privatisieren. schlechter kanns einfach nicht mehr gehen.

Gast: Resignator
08.08.2011 12:31
11 1

Rote Buberl-und Mäderlpartie

der Rotfunk ist gesichert, keine schlechte Leistung für die beiden "Dummerchens". Aber wen und was hat die vormals staatstragende ÖVP dieser Kinderpartie entgegenzusetzen. Wo ist die große Strategie der großen Strategen in der ÖVP dagegen? Bis auf wenige Ausnahmen sitzen in der roten Schlüsselpositionen intellektuell recht bescheidene Gemüter . Doch sind sie mangels überlegener Gegner nahezu unbesiegbar. Macht das nicht Angst? Mir schon!

11 1

Rote Pest

Die Laura Rudas (SPÖ) ist eine sehr fleißige rote Powerfrau (vom Beruf Tochter) und hat das Söhnchen vom „SPÖ Partei Journalisten“ Peter Pelinka in den Stiftungsrat des ORF implementiert, sodass der Einfluss der SPÖ auf dem ORF gewahrt bleibt.
Ziel ist es, dass Alexander Wrabetz weitere fünf Jahre im ORF Generaldirektorsessel sitzt. Zum Glück ist er ziemlich konkurrenzlos, weil wirklich fähige Leute, wie der RTL Chef Gerhard Zeiler wollten sich die politische Einflussnahme in Österreichs Fernsehen (laut eigener Aussage) nicht antun.
Keiner hetzt so schön und zuverlässlich gegen Kirche, Schwarz, Blau und Orange, wie der ORF unter Wrabetz. Das ist außerordentlich wichtig für die SPÖ, die ja irgendwie verdecken muss, dass sie Österreich heruntergewirtschaftet hat, und sich um die Probleme der Österreicher recht wenig geschert hat.
JA, die Sozialdemokraten Marke Rudas bis Wrabetz und die Demokratie, das ist wie Wasser und ÖL. Sie schwimmen auf dem Wasser und darunter stirbt alles ab.

Antworten Gast: UKW
08.08.2011 14:53
2 8

Darabimo, der braune Hassprediger


"vom (sic) Beruf Tochter" ?

Wessen Tochter soll denn die 30Jährige sein, dass es zum "Beruf" reicht?

Was ist am RTL-Zeiler, ehemaliger Kanzlersekretär (!) so toll? Oder ist RTL eben genau dein Niveau?


Re: Darabimo, der braune Hassprediger

das ist ja wieder so typisch. gehts gegen die liebkinder des orfs (rudas, zu blöd für alles, pelinka, schön langsam sieht man die unfähigkeit) ist man "brauner hassprediger" gehts noch dümmer???

Das ist die Politik der SPÖ

Freunderl, Verwandte und alles Freunde der SPÖ. Nur nix anderes. Der ORF muss Rotes Parteipropagandamedium bleiben. Die Deppen von Konsumenten zahlen das eh.

Die Nikos und Lauras spielen

und die Steuerzahler blechen. Wie ist doch die Welt gerecht.

Re: Die Nikos und Lauras spielen

..und der Uwe Scheuch wird wegen eines blöden Telefongespräches ohne folgende reale Handlungen in den Knast geschickt!

Gerechtigkeit made in Austria!

Antworten Antworten Gast: UKW
08.08.2011 14:57
1 4

Opa Stöckl und das Österreichische Recht ...


Paragraf 304 des Strafgesetzbuchs:

Zu bestrafen, wer "für eine Handlung oder Unterlassung im Zusammenhang mit seiner Amtsführung von einem anderen für sich oder einen Dritten einen Vorteil fordert, annimmt oder sich VERSPRECHEN lässt".

Wenn Stöckl keine "reale Handlung" sehen kann, empfehle ich den Besuch bei Kollegen.

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