Warum wir Donald Trump zu Dankbarkeit verpflichtet sind

Was bisher geschah: Repolitisierung der US-Gesellschaft, Aufrütteln der Zivilgesellschaft, Zweifel der Anhänger, Wachsamkeit der Medien.

So pervers das klingen mag, aber es gibt einen Grund, dem neuen US-Präsidenten, Donald Trump, dankbar zu sein. Hätte er nämlich in den vergangenen Wochen das getan, was viele erwartet und vorhergesagt haben, also der Würde des Amts entsprochen, weniger launisch agiert, halbwegs unverdächtige Personalentscheidungen getroffen, dann hätten sich noch mehr Menschen der Illusion hingegeben, im Jänner habe ein normaler Machtwechsel in Washington stattgefunden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2017)

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