Quergeschrieben

Das Spiel mit der Verwirrung um eine Minderheitsregierung

Warum die absonderlichsten Varianten im Umlauf sind und niemand Sebastian Kurz fragt, was er den anderen Parteien für eine Duldung anbieten will.

Es ist ein völlig müßiges, aber dennoch reizvolles Gedankenspiel: Wie würde die politische Landschaft heute aussehen, hätte Bundespräsident Heinz Fischer 2006 seinem Parteifreund Alfred Gusenbauer die Bildung einer Minderheitsregierung gestattet? Im Rückspiegel der Geschichte und in Kenntnis der Art und Weise, wie Gusenbauer als Bundeskanzler agiert hat, kann man von einer kurzen Lebensdauer des Minderheitskabinetts ausgehen. Ob sich das Land danach die jahrelange Quälerei von Rot und Schwarz erspart und wir jetzt eine völlig andere Ausgangslage hätten, lässt sich nicht rekonstruieren.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 512 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.09.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen