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Verzichten statt zahlen: Von der Mär der „wohlerworbenen Rechte“

13.01.2012 | 18:37 |  ANNELIESE ROHRER (Die Presse)

Eine Belastungsidee jagt die andere. Es ist jedoch kein Geheimnis, wo das notwendige Geld zu holen wäre: Überflüssiges, Großzügiges, Sinnloses der letzten Jahre streichen. Oder ist das zu viel Arbeit?

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Irgendwie glaubt man zurzeit im falschen Film zu sein. Während von allen Seiten täglich neue Steuererfindungs- oder Steuererhöhungsideen an die Öffentlichkeit dringen, ist doch in Wahrheit klar, wo das so dringend benötigte Geld für die Budgetsanierung zu holen wäre: Überall dort, wo im Laufe der (vergangenen besseren) Zeiten politisch motivierte Großzügigkeiten zu sogenannten „wohlerworbenen Rechten“ mutiert sind.

Dort ist anzusetzen: Es müssten lediglich staatliche Wohltaten, die sich Österreich früher vielleicht leisten konnte, wieder gestrichen oder zumindest ausgesetzt werden. Das würde für einzelne Bevölkerungsgruppen zwar auch tatsächliche oder gefühlte Belastung bedeuten, diese aber nicht wie jetzt gnadenlos als Steuervieh behandeln, welchem noch dies und jenes aufgebürdet werden kann.

Die Rücknahme von megafreizügigen Verbesserungen oder die Korrektur von Entscheidungen, die die Republik jetzt einfach nicht mehr finanzieren kann, würde weniger schmerzen als immer neue Belastungen. Schließlich hat es ja auch einmal eine Hochzeitsprämie gegeben, die dann wieder gestrichen werden musste. Lernen Sie Geschichte in der SPÖ!

Die Liste der Freizügigkeiten kann kein Kunststück sein: Streichung der Hacklerregelung, aller Pensionsprivilegien bei den ÖBB, totale Reform der Berufsunfähigkeitspension, Rücknahme der Gebührenbefreiungen beim ORF etwa und des Kostenersatzes, Beschränkung von Kuraufenthalten auf absolut erforderliche Fälle, Aussetzen überflüssiger Tunnelbauten etc. Vorschläge gibt es genug: Die 599 des Rechnungshofs, die Rechnung des früheren RH-Präsidenten Franz Fiedler, der im Bildungsbereich drei Milliarden Euro sparen würde, oder zuletzt jene 1,8 Milliarden im Spitalsbereich, die der Hauptverbands-Chef Hans Jörg Schelling identifizierte.

Im falschen Film glaubt man sich auch, wenn man den Belastungsfuror der Parteien beobachtet. Nicht ein Wort über Einsparungen bei der mehr als üppigen Parteienfinanzierung! Österreich leistet sich das teuerste System Europas mit Parteienförderung auf allen Ebenen und Rückerstattung von Wahlkampfkosten. Wahrscheinlich sind tiefe Einschnitte für die Parteikassen Gegenstand der laufenden Geheimverhandlungen, oder? Außerdem könnte jemand berechnen, wie viel Geld bei strikter und kontrollierter Einhaltung bestehender Gesetze hereinkommen würde.

Verzichten statt blechen sollte das Mantra dieser schwierigen Zeit sein, in der allerdings die Bevölkerung ihren Teil leisten müsste: auf die exzessive Ausnützung und Beanspruchung des Systems verzichten; auf Tricks bei und Missbrauch von öffentlichen Leistungen verzichten; auf Bequemlichkeiten wie das teure Kleinspital nebenan verzichten; auf Protest bei begründeten Streichungen und Auflassungen verzichten – und Parteien den Verzicht auf ihr Füllhorn aus Steuermitteln abverlangen.

Das Parlament ist jetzt gefordert. Es kann die Regierung vor sich hertreiben und von sich aus unzeitgemäß großzügige Gesetze streichen: Fünf Abgeordnete können dies Punkt für Punkt per Initiativantrag verlangen und die Behandlung durchsetzen, das Eingeständnis früherer Fehler vorausgesetzt. Warum nicht? Weil das zu viel Arbeit macht? Wenn der Schaden der Belastungslawine deutlich wird, werden sich Politiker auf jeden Fall im falschen Film glauben.


Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com


Zur Autorin:

Anneliese Rohrer ist Journalistin in Wien: Reality Check http://diepresse.com/blog/rohrer. Der nächste Mutbürger-Stammtisch findet am kommenden Montag, den 16. Jänner um 17 Uhr im Burgkino in Wien statt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2012)

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30 Kommentare
 
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Gast: Karl Schlosser
07.02.2012 17:32
0 0

"Änderungskündigungen" auch beim Staat

Wenn die Firma Östereich zu wenig Geld hat, dann muss sie ihren Angestellten auch eine "Änderungskündigung" schicken, um unhaltbare alte Verträge loszuwerden. Die Bienenien sind ein Unfug, der die Privatwirtschaft angesteckt hat und die Hauptursache für Altersarbeitslosigkeit darstellt.
Die grösste Ungerechtigkeit bei uns ist die extrem unterschiedliche Bezahlung der gleichen Leistung in verschiedenen Branchen.

Gast: powidl
20.01.2012 11:11
0 0

Tiefgreifende Änderungen

wird (und kann) es nur bei einem Staatsbankrott geben!

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Ja, unterschreib ich voll ...

... wenn da nicht ....
1. Als FeministIn haben Sie die Angleichung der Pensionssysteme vergessen (das ist richtig nachhaltig)
2. Als JournalistIn wohl vergessen, die 100%ige Streichung der Presseförderung zu erwähnen.
Beides stammt aus der SPÖ-Zeit, zweiteres wie die Hochzeitsprämie aus der umstrittenen Kreisky-Zeit (ein tolles Wort: umstritten - sollten auch nicht-Fortschrittliche wie ich fallweise verwenden).

Ein wenig mehr differenzieren sollte man.....

.... schon Frau Rohrer. Natürlich gibt es eine Menge, auch in diversen Wahlkämpfen angehäufte unnotwenige Ausgaben. Unter wohl erworbenen Rechten verstehe ich selbst aber die durch lebenslangen Anspruch auf eine Pension, da man mir auch die entsprechenden Beträge abgezogen hat. Es gibt Bevölkerungsgruppen, die z.B. Bauern oder Unternehmer die sehr viele steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten hatten und entsprechend auch Vermögen bilden konnten, während die mir abgezogenen Beträge eben dort liegen, wo ich sie jetzt als "wohlerworben" erhalten will. Wir brauchen auch in Krisenzeiten eine diffrenzierte Diskussion. z.B. hatte ich nicht die Information die der Präsident de Präsidenten der IV, Exminister Grasser über die Hypo-Alpe-Adria hatte um mit einem kurzfristigen Investments innerhalb eins halben Jahres ein 50%ige Rendite zu luckrieren. Diese Herrschaften halten diese Rendite durch diese Insiderinformationsflüsse offensichtllich auf für "wohlerworben". Also........

Antworten Gast: CcS
20.01.2012 14:50
0 0

Re: Ein wenig mehr differenzieren sollte man.....

Aus Ihrem Kommentar leite ich ab, dass Sie nicht Unternehmer sind. Daher meine Fragen:
1. Hat Sie jemand davon abgehalten, selber Unternehmer zu werden, mehr als 38 Stunden d.W. zu arbeiten, Ihr pers. Vermögen zu investieren bzw. zu riskieren, Ihr Haus zur Absicherung von Firmenkrediten zu verpfänden, etc.?
2. Was hat KHG mit dem normalen österreichischen Unternehmer zu tun und was ist daran eine 'differnzierte' Diskussion?

Re: Re: Ein wenig mehr differenzieren sollte man.....

Es ist richtig, ich bin kein Unternehmer, habe aber in Unternehmen gearbeitet. Ich schätze das Engagement von Unternehmern sehr. Ich kenne Unternehmer auch aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis und wenn jemand vielleicht mit etwas mehr Einsatz arbeitet wenn es um das "Eigene" geht ist nicht so unlogisch. Ich selbst war in meiner aktiven Laufbahn und bin auch in meiner Pension ehrenamtliche tätig. Viele dieser Tätigkeiten sind mindestens ebenso wichtig wie manche Tätigkeit die Gewinn einbringt. Allerdings habe ich in meiner Wortmeldung nicht in erster Linie von KHG gesprochen, sondern von kurzfristigen Finanzgewinn durch Informationsvorsprung, den ein Unternehmervertreter durch seine Kontake mit KHG & Co., eingefahren hat. Vielleicht sollten Sie den Eintrag noch einmal und etwas genauer lesen. Dieser Eintrag erfordert das nämlich. PS: In meinem zweiten Lehrjahr, das schon sehr lange zurückliegt, hat mir mein Chef die Lehrlingsentschädigung verdoppelt da er mein Engagment gesehen hat. Sein Nachfolger sieht das Engagment eines einzelnen Mitarbeiters heute nicht mehr, da das Unternehmen sehr gewachsen ist. Das Unternehmen ist aber nicht nur durch einen klugen und zukunftsorientierten Unternehmer, sondern auch durch engagierte Mitarbeiter gewachsen.

Gast: commonSense
15.01.2012 12:21
5 0

nennt's doch beim Namen:

. . . weg mit der Privilegien- und Pfründewirtschaft,
für soziale Gerechtigkeit. Ein einheitliches Sozialsystem!

1 0

Re: nennt's doch beim Namen:

ein GERECHTES Sozialsystem, Porschefahrer brauchen keine Unterstützungen!

Gast: Martin_S
15.01.2012 04:15
12 0

Ah, Frau Rohrer!

Aufgewacht?? Als Schüssel dies machen wollte, haben SIE sich ja als beleidigte Leberwurst hinter Ihren Schreibtisch verzogen und permanent rumgemäckelt!

0 0

FeministInnen

.... haben noch nicht einmal den Status von Blondinen, weil ihnen jede Form von Selbstkritik fehlt.

Antworten Antworten Gast: schöneMüllerin
17.01.2012 19:08
0 0

Re: FeministInnen

Diese Logik muss man erst mal erfinden,ziemlich unoriginell..

2 6

Sie könnten ja schon mal den Anfang machen

und aufs Schreiben verzichten, dann würde sich Ihr Vermögen dem eines Durchschnittsösis, von denen übrigens die Hälfte weniger als 1.358.- netto verdient und zwei Drittel überhaupt kein nennenswertes Vermögen besitzt, annähern und Sie müssten keine Angst vor "der Belastungslawine" haben:)
Dass Sie kein soziales Gewissen (IV-Pension, Gebührenbefreiung, Bildung, all das scheint Ihnen ein Dorn im Auge) haben, wiss ma eh scho

Gast: Die Mär von den "wohlerworbenen Rechten"
14.01.2012 17:21
8 0

stammt aus der Judikatur des VfGH,

der kumulierte Mehrfachpensionen von Politikern zu "wohlerworbenen Rechten" erklärt hat (VfSlg11.309) und für Beamtenprivlegien eine "tief greifende Verschiedenheit zwischen dem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis" und ASVG-Normalverbrauchern behauptet (VfSlg. 16.923), während er auf Gesichtspunkt die "überfallsartige Anhebung der Abschläge (verstoße) gegen den aus dem Gleichheitsgrundsatz abzuleitenden Vertrauensschutz" für ASVG-Versicherte "nicht weiter einzugehen" gedenkt.

Damit sind die sogenannten "wohlerworbenen Rechte" ein Konstrukt der Politiker- und Beamten-(insbesondere Richter-) kaste zum Erhalt ihrer eigenen Bereicherung und Privilegien auf Kosten der ASVG-Zwangsbeitragszahler, denen man ja alles zumuten kann.

DAS ist der "Sozialstaat" Österreich.....

Antworten Henry44
15.01.2012 21:50
1 0

Re: stammt aus der Judikatur des VfGH,


Die Höchstrichter sind doch Beamte und zwar Beamte mit Spitzenbezügen und eben solchen Pensionen.

Werden diese Richter es als rechtens erkennen, dass ihre eigenen Pfründe zu beschneiden sind?

Wohl kaum und daher kann man zwar ASVG Versicherte beliebig schröpfen, aber eben keine Beamten.

Gast: Karl Schlosser
14.01.2012 12:25
2 0

Auch eine Staats-Sanierung ist ein "Ausgleich" !

Bei einem privaten Ausgleich müssen ALLE Anspruchsberechtigten auf einen Teil ihrer "Ansprüche" VERZICHTEN damit der laden weiterlaufen kann und nicht zusammenkracht. Das mag hart oder ungerecht sein - aber es ist eben "not-wendig" ! Frau Rohrer sieht das realistisch. Ohne diesen VERZICHT ist es unsinnig von Kreditgebern oder Steuerzahlern "frisches Geld" für die Sanierung der Zukunft zu verlangen.

Gast: Luzifer
14.01.2012 11:35
10 0

Frau Rohrer hat Recht. Hinzuzufügen wäre:

"Es müssten lediglich staatliche Wohltaten, die sich Österreich früher vielleicht leisten konnte, wieder gestrichen oder zumindest ausgesetzt werden" - Wann ist das passiert?

Die Unzufriedenheit der Österreicher mit dem Sparkurs von Schüssel wurde von der damaligen Opposition skrupellos ausgenutzt und dem Wähler das Blaue vom Himmel versprochen. Unvergessen die NR-Sitzung unmittelbar vor den NR-Wahlen 2006, wo mit den Milliarden nur so herumgeschmissen wurde. Eine Zeit lang ging das gut, bis der von der Schüssel-Regierung geschaffene wirtschaftliche Bonus aufgebraucht war. Und jetzt holt uns die Realität wieder ein.

Der Ausblick ist angesichts der wirtschaftlichen Unvernuft des ÖGB, der nur seine Mitgliedszahlen im Auge hat, der "Schaukel-Politik" der Strache-FPÖ und der verantwortungslosen, nur dem tagespolitischen Interesse gewidmeten "Aufdeckungspolitik" (wo bleiben die harten Fakten, die die Behauptungen bestätigen) der Grünen negativ!

4 7

sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:


1. die presse-förderung. also jene subvention, die auch ein wenig verantwortlich für die auffettung ihrer pension ist.

2. die höhe ihrer pension: da sie sich ja offenbar in einem guten zustand befinden, ist jener tag absehbar, an dem ihre pensionszahlungen die höhe ihrer beiträge übersteigen werden.

vermutlich gibt es auch andere punkte, wo sie profitieren.
doch wie alle präsentatoren von 'sparideen' sparen auch sie diese aus und beschränken sich nobel auf sparideen bei anderen...

Antworten Gast: kebabfreier
17.01.2012 19:13
0 0

Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:

wie immer, zielsicher daneben!
wie weit Sie hier auf einen rechtzeitigen Abgang achten, damit die Pensionszahlungen die eingezahlten (wenn überhaupt) Beträge übersteigen, ist die Frage... und wenn man an der Presseförderung herummäkelt, dann bitte auch an den diversen Kultur- Infrastruktur, Verkehrsmittel, Pensions(ja genau)stützungen und und und... wo in manchen Bundesländern mit vollen Backen die Tausender verteilt werden, da gibt es hunderte Möglichkeiten... aber die Landeshäuptlinge vom burgenländischen Oberlehrer abwärts, haben eh schon gezeigt, wo's lang geht... toll!

0 1

Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:

Sie verstehen die 'Presse-Förderung' falsch, dabei geht es um Viefalt und nicht um die Pension von Frau rohrer.

0 1

Äh?

Ironie?

Antworten Antworten Antworten Gast: schöneMüllerin
17.01.2012 19:09
0 0

Re: Äh?

äh...dummheit?

Antworten teifl eini
14.01.2012 11:02
6 0

Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:

nein, nein. rohrers kommentar triffts punktgenau. es wird so viel geld verschleudert, es ist zum schreien!

wie neulich vom wifo vorgeschlagen: (nur) minus 10% bei den "nicht ganz so genau" begründbaren förderungen brächte 650 mio.

was die medienförderung betrifft, würde das verbot der inseratenpolitik reichen. die fördert nämlich genau die falschen, die massenverdummer nämlich.

1 0

Re: Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:

Ich finde man sollte auch nicht mit wohnbauförderungen spekulieren dürfen, und eigentlich auch nicht mit pensionen oder währungen, dann wäre auch schon viel geholfen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Machmuss Verschiebnix
15.01.2012 11:45
1 0

Re: Re: Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:


Drum kann man's nicht oft genug sagen:
das gesamte politische System gehört zum Mist der Geschichte gekippt
und rasch mit etwas Lösungsorientiertem ersetzt.

1 0

Re: Re: Re: Re: sie haben zumindest 2 punkte (möglicherweise unbeabsichtigt) ausgelassen:

Das kann man sogar ganz leicht zu oft sagen - zum Beispiel bis einer fragt: Und zwar wodurch? Was ist das lösungsorientierte Geheimrezept?

Solange Sie dieses nicht kennen, oder mit einem solchen nicht überzeugen können. Wird die Menschheit weiterhin tun, was sie ohnehin am Besten kann: hier und dort reformieren. Oft fast zu spät, manchmal ganz zu spät, dann muss gleich nachgebessert werden und selten, sehr selten vorausblickend.

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Abschaffung von ...

... One man one vote.
Volles Wahlrecht nur für Besitzende (z.B. ab einem nachweislichen Vermögen von EUR 300.000,00).
Das hätte 3 Effekte:
1. Jeder Bürger würde versuchen, Vermögen zu schaffen (z.B. ein Einfamilienhaus)
2. Jeder Bürger wäre gegen vermögensvernichtende Maßnahmen der Politik
3. Nieten erhalten ein vermindertes Wahlrecht (z.B. 1/3 Stimme).

Außerdem müsste das Recht auf Abspaltung (regional und mengenmäßig definiert, z.B. ein Bundesland oder ab 100.000 Menschen) in der Verfassung verankert werden, damit die Menschen die Möglichkeit erhalten, sich von Straßenräuberkulturen abzukoppeln.

 
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