23.05.2013 03:24 Merkliste 0

Nein, Wirtschaftskompetenz ist keine eklige Krankheit, Herr Spindelegger

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Mitten in der Wirtschaftskrise entsorgt die ÖVP entschlossen ihre einstige Kernkompetenz Wirtschaft. Etwas Besseres kann der SPÖ nicht passieren – nun droht ein sozialdemokratischer Binnenwahlkampf.

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Auch wenn es der ÖVP derzeit nicht so besonders gut geht, Grund zur Verzweiflung besteht noch nicht wirklich: Denn wie es aussieht, dürfte die Volkspartei bei den kommenden Wahlen die Vierprozenthürde problemlos meistern und damit den Einzug in den Nationalrat schaffen. Das aber ist freilich auch schon die optimistischste Diagnose, zu der die einstige Staatspartei Anlass gibt.

Denn alles in allem ist die ÖVP am Vorabend der Wahlschlacht 2013 so schlecht beieinander wie wahrscheinlich nie seit 1945. Dass sie derzeit nicht einmal gegen eine von Werner Faymann angeführte SPÖ Chancen auf einen Wahlsieg hätte, beschreibt ihren deplorablen Zustand hinreichend.

Die Schuld dafür einem Spitzenkandidaten zuzuschieben, dem einige Wähler sogar Werner Faymann vorziehen, wäre freilich unfair. Um so tief zu sinken wie die ÖVP, genügt nicht ein netter, aber für diesen Job untauglicher Parteichef, da braucht es schon auch untaugliche politische Inhalte, die auf untaugliche Art und Weise feilgeboten werden. Ein derartiges Desaster wird einer Partei nicht geschenkt – so etwas muss in einem präzise arbeitenden Team hart erarbeitet werden.

Der ÖVP ist das in den vergangenen Jahren gelungen. Souverän versemmelt sie die historisch einmalige Chance, dass während einer gewaltigen Wirtschaftskrise Parteien mit Wirtschaftskompetenz besonders gefragt sind – und schüttelte ihre einstmals reichhaltig vorhandene Wirtschaftskompetenz ab, als wäre sie eine hochinfektiöse Geschlechtskrankheit. (Für unsere jüngeren Leser: Auch wenn man sich das heute gar nicht mehr vorstellen kann, galt die ÖVP vor langer Zeit wirklich als Partei, die etwas von Wirtschaft versteht.) Eine klare und konzise Position zu den ökonomischen Jahrhundertfragen Euro, Schuldenkrise und drohende Depression verweigert die ÖVP ungefähr so hartnäckig wie die kolumbianische Drogenmafia einen Rechnungsbeleg mit Mehrwertsteuer.

Dass sie eine Wirtschaftspartei wäre, unterstellen der ÖVP heute deshalb nicht einmal ihre härtesten politischen Gegner, so unglaubwürdig wäre diese Behauptung. Die Chance, sich gegenüber der notorisch vulgärkeynesianisch infizierten SPÖ als Partei der unpopulären ökonomischen Vernunft – vielleicht gar im Stile der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ – zu positionieren, hat die Volkspartei konsequent ignoriert.

Das ist ungefähr so, als würde eine Brauerei just am Höhepunkt einer ungewöhnlich langen sommerlichen Durstperiode das Herstellen leicht alkoholischer Getränke unschicklich finden und deshalb auf ein Minimum reduzieren.

Während sich in den USA gerade ein Richtungswahlkampf zwischen Demokraten (mehr Staat) und Republikanern (weniger Staat) anbahnt, droht Österreich deshalb 2013 eine Art innersozialdemokratischer Binnenkonflikt zwischen den Koalitionsparteien um die Frage, ob sich die ÖVP mit der Losung „Her mit dem Zaster, her mit der Marie (der „Reichen“, Anm.)“ ihrer Innenministerin durchsetzen wird – oder die SPÖ mit dem Klassiker „Die Reichen sollen zahlen“.

Da die SPÖ aber noch immer die glaubwürdigere Sozialdemokratie ist als die diesbezüglich gerade erst umdekorierte Volkspartei ist absehbar, wer obsiegen wird: Genosse Faymann, nicht Genosse Spindelegger.


Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com


Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.08.2012)

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28 Kommentare
 
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Maximieren oder optimieren?

Wenn Herr Ortner in den USA gegenwärtig einen „Richtungswahlkampf“ zwischen Demokraten (mehr Staat) und Republikanern (weniger Staat) quasi als mustergültig sieht und offensichtlich zur Nachahmung empfiehlt, ist das sehr fragwürdig. Denn nicht auf die Mengen an mehr oder weniger Staat kommt es an, sondern auf die Qualitäten der öffentlich und der privat wirksamen Faktoren.

Ob es uns mit dem Streit um Keynes oder die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“ gelingt, Bewährtes zu bestärken und zukunftstauglich Neues zu schaffen, bleibt äußerst fraglich.

Maximieren oder optimieren?

Wenn Herr Ortner in den USA gegenwärtig einen „Richtungswahlkampf“ zwischen Demokraten (mehr Staat) und Republikanern (weniger Staat) quasi als mustergültig sieht und offensichtlich zur Nachahmung empfiehlt, ist das sehr fragwürdig. Denn nicht auf die Mengen an mehr oder weniger Staat kommt es an, sondern auf die Qualitäten der öffentlich und der privat wirksamen Faktoren.

Ob es uns mit dem Streit um Keynes oder die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“ gelingt, Bewährtes zu bestärken und zukunftstauglich Neues zu schaffen, bleibt äußerst fraglich.

Gast: Vogel Strauss
22.08.2012 17:28
0 0

"notorisch vulgärkeynesianisch infizierten SPÖ"

Lol!!

2 0

SPÖ und ÖVP sollten sich zur..

.."Sozialistischen Einheitspartei Österreichs",SEÖ,
zusammenschließen.

Antworten Gast: Held der Arbeit
21.08.2012 14:26
0 0

Re: SPÖ und ÖVP sollten sich zur..

das haben sie doch schon längst.

Was soll man schon von der ÖVP erwarten?

Der Arbeitnehmerflügel besteht aus Beamtengewerkschaftern, der Wirtschaftsflügel aus Kammer- und SV-Funktionären.
Und die meisten NR-Abgeordneten stellt der Bauernbund.

Was kann bei diesem Personal schon rauskommen?

Sehr gut !!


Die ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP ist zur reinen Beamten-, Bauern- u. Industriellenpartei MUTIERT !!

Nach 40 Jahren UMVERTEILUNGSGEHIRNWÄSCHE glauben auch ÖVPler NICHT mehr an Wohlstand aus WERTSCHÖPFUNG durch Leistungsanreiz.

Prof. STREISSLER u. Bernd MARIN, Claus RAIDL u.v.a. SCHWEIGEN zum Staatswahn dezent. Nutzniesser ???

Hannes ANDROSCH wird ignoriert.

Griechenland lässt grüssen !!!!!!!!!

Minderleister, Subventionsbezieher, Beamte

SP, VP, FP, Grüne rittern um diesen Sektor, der vermutlich 60% der Wahlberechtigten ausmacht.
Wen kümmert da noch Wirtschaftspolitik? Wir schröpfen halt weiter die "Reichen"
Seltsamerweise dürfte die Reichheitsgrenze sukzessive nach unten rutschen. Im Gegensatz zur Armutsgrenze, die offenbar gleichzeitig nach oben geschoben wird. Wir bewegen uns somit unaufhaltsam in Richtung der historisch überaus erfolgreichen klassenlosen Gesellschaft.
Auch wenn Stronach eine lächerliche Figur macht und nur nebuloses Geschwafel als Programm absondert, allemal noch besser als das bunt-sozilistische Geschwafel der Parlamentsparteien. Es sollte nicht wundern, wenn er erfolgreich bei v.a. bei den schwarzen und blauen Sozis wildern kann.

Re: Minderleister, Subventionsbezieher, Beamte


DANKE !! auf den Pkt. gebracht !

Doch das HAUPTPROPLEM sind die unSozialpartner, oder ????

Wirtschaftskompetenz erwirbt man mühsam

und durch viele Jahre erfolgreicher Arbeit.
Aber wie sagte doch kürzlich Österreichs ehemaliger ÖVP-Innenminister Strasser: "alle Parlamentarier sind prinzipiell faul !"
Und von Herrn Dr. Spindelegger hat man doch die letzten Jahre nicht viel gehört. Auch als österreichischer Aussenminister ist er nicht aufgefallen ! Ja Ortner hat Recht! Die ÖVP war einmal eine Partei mit Wirtschaftskompetenz. Doch mit dem Wahlsieg von Dr. Kreisky war das vorbei. Taus war in dieser Periode eine einsame Erscheinung, die Mocks, auch Busek und der Zwischenvizekanzler aus der Steiermark, dessen Name ich schon vergessen habe, hatten keine Wirtschaftskompetenz, wie sie Androsch und Lacina hatten. Der geschickte Parteisoldat Schüssel, vertraute Haider & Grasser und stimmte dem Verkauf der halben Gold- und Devisenreserven der Nationalbank zu, für ein einmaliges Nulldefizit. Einmaleffekte haben nie eine längere Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Und es ist mehr als ein Zufall, dass Frau Mickl-Leitner in der gleichen Presseausgabe sich "fast" auf die sozialistische Einheitsschule und die Definition der Frau Heinisch Hosek von einer sozialistischen Kernfamilie geinigt hat!
Jede Stimme für die ÖVP bei der nächsten Wahl ist daher wertlos und ohne Bedeutung! Da kann man besser weiss oder muss Stronach wählen.

stronach wählen?

eine allfällige stronach-partei wird ein sammelbecken von sogenannten "politikern" werden, die selbst im bzö und in der fpö gescheitert sind.

nach allem, was stronach bisher an nebulösen statements von sich gegeben hat, kann er für einen mitdenkenden wähler keine alternative sein.

die sehnsucht nach einer wählbaren alternative wäre groß. leider kommt nur eine zusätzliche unwählbare.

ortner hätte also gern die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“

aber ich fürchte: er weiss gar nicht, was das ist!

sonst würde er diese theorien, die teils überhaupt nicht zu seinem sonst transportierten leitbild passen oder durch die realität falsifiziert wurden, nicht so leichtfertig als slogan hinpatzen.

aber wozu einen notwendigen wissenschaftlichen diskurs mit ortner führen? er ist ja nicht an seriosität interessiert sondern muss mühevoll woche für woche eine bestimmte anzahl an worten abliefern. da kommen diese 4 worte „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ als lückenfüller grade recht.

Antworten Gast: Gast1717
24.08.2012 11:26
0 0

Re: ortner hätte also gern die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“

Herr Oberst, ich wäre sehr daran interessiert, wie diese Theorien durch die Realität falsifiziert wurden. Können Sie mir diesbzgl. weiterhelfen?

Antworten Gast: Held der Arbeit
21.08.2012 15:03
0 0

Re: ortner hätte also gern die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“

nun Herr Oberst, dann erklären Sie doch dem geneigten Leser die Österreichische Schulde der Nationalökonomie und nennen Sie zwei prominente Vertreter dieser Denkrichtung. Das können Sie nicht? Nichtgenügend, setzen!

Re: ortner hätte also gern die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“

Herr Oberst Falaffel, bleiben Sie besser bei Darabos Bundesheer, dort kann man ohne sachliche Kenntnis auch alles behaupten!

ÖSTERREICH IST ZU EINEM POSTSOWJETISCHEN FREILICHTMUSEUM IN DIRNDL- UND LEDERHOSENVERKLEIDUNG GEWORDEN.


Denn was als Neffenkoalition begann, ist zur Genossenkoalition geworden, die von echten Bürgerlichen wie echten Sozialdemokraten eigentlich gleicherweise als unheilbares Krebsgeschwür erkannt werden müsste. Passend dazu gibts auch noch eine lupenreine Genossenopposition, die sich völlig einig darin ist, dass der Staat immer und überall seine Griffel drin haben soll.

In Berlin ist die Mauer 1989 gefallen. Doch in den Köpfen der Ösis steht sie nach wie vor. Und die Mehrheit der Ösis hat ihr Leben lang genüsslich auf der Ostseite verbracht als Staatsdiener und sonstige, die auch hauptsächlich vom Staat gelebt haben. Dass diese Mehrheit noch einmal die Hintern hochkriegt... darauf würd ich derzeit keinen Cent wetten, tut mir leid!

Doch sobald die Leute spitzkriegen, daß die Zukunftsfähigkeit Österreichs sich nicht mehr nach "Baddei"farben entscheidet, sondern in Beantwortung der Frage "Genosse oder nicht Genosse?", wird ein Ruck durchs Land gehen, der an die glanzvollen Zeiten des Wiederaufbaus erinnert (nötig wärs längst). Bis dahin aber setzt Ösiland eben seine tragische Griechenlandisierung fort.

Re: ÖSTERREICH IST ZU EINEM POSTSOWJETISCHEN FREILICHTMUSEUM IN DIRNDL- UND LEDERHOSENVERKLEIDUNG GEWORDEN.

sie kennen die bitterböse wahrheit im spruch "wer mit dem finger auf andere zeigt, zeigt mit 3 fingern auf sich selbst" ?

eine bitterböse wahrheit im sinne von 'an sicherheit grenzende wahrscheinlichkeit' verbirgt sich bei jenen leuten, die über "Staatsdiener und sonstige, die auch hauptsächlich vom Staat gelebt haben. " schimpfen. diese entpuppen sich bei genauerem hinschauen als mega-handaufhalter. (manchmal merken sie ihre subventionierung nicht mal selbst).


Ortner formultiert ganz richtig:

"die ÖVP GALT vor langer Zeit wirklich als Partei, die etwas von Wirtschaft versteht". Wie das zustande kam, weiß ich nicht, verstanden hat sie immer höchstens was von der WirtschaftsKAMMER.

Gast: Denkdirwas
17.08.2012 15:48
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Vulgärkeynesianisch infizierter Industriekapitän und Unternehmer ?

Unternehmer und Industriekapitän Dr. Taus :
" Im deutschen Sprachraum gehört Sparen zu den höchsten Tugenden. Das ist eine andere Mentalität als in Amerika. Sparen oder wachsen, das ist der alte Streit der Denkschulen zwischen Keynesianern und den neoklassischen Friedmanianern ( nach Milton Friedman). Aber langsam machen sich die Ökonomen lächerlich. Erst haben die Friedmanianer den Theoretikerstreit gewonnen, mit weltweiter Marktöffnung und Globalisierung. Jetzt gewinnen die Keynesianer, weil das andere Modell nicht funktioniert. Die Deutschen glauben aber noch immer daran und kämpfen für das Sparen ."
Nicht nur Ökonomen machen sich lächerlich !

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2006 besser in Opposition

Der größte Fehler der ÖVP war es 2006 nach der Wahlniederlage Schüssels gegen Gusenbauer mit der SPÖ zu koalieren.
Die Folgen der populistischen und teuren Entscheidungen vom 24. September im Parlament (von der ÖVP nicht mitbeschlossen) hätte dann die SPÖ verantworten müssen.

Antworten Gast: Gast: Leser
18.08.2012 16:03
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Re: 2006 besser in Opposition

Natürlich hat die ÖVP damals einiges mitbeschlossen, z.B. die exzessive Erhöhung der Pensionen und die Weiterführung der "Hacklerpensionen". Sie kann sich also keineswegs aus der Verantwortung dafür hinausstehlen.

Auch meine Meinung.


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Ein sozialdemokratischer Binnenwahlkampf

Ja, stimmt, aber er ist mehr ein Beamtenwahlkampf. Die österreichische Politik ist bereits seit Jahren zu einem Betätigungsfeld für Beamte verkommen. Die logische Konsequenz ist gerade bei der ÖVP zu beobachten, weil diese Partei besonders stark "verbeamtet" ist. Alles Scheingefechte ohne wirtschaftlichen Inhalt, ohne neuen Ideen.

was ist denn bitte wirtschaftskompetenz?

... dass man eh keine braucht, weil der markt alles wunderbar regelt?

Re: was ist denn bitte wirtschaftskompetenz?

den markt nicht verstanden...

Mehr Staat

Die Demokraten in den USA fordern mehr Staat als die USA bisher haben. Gemessen an dem was in österreich als rechte Partei gilt sind sie aber immer noch radikale Liberale.

Die ÖVP als konservative Wirtschaftspartei oder die Freiheitlichen als - wie der Name andeuten würde - liberale Partei sind längst Geschichte. Die FPÖ als "soziale Heimatpartei" unterscheidet sich von der SPÖ in erster Linie nur noch durch dadurch, dass sie das internationale am Sozialismus ablehnen. Während die ÖVP sogar noch internationaler ist als die SPÖ und nur leichte, graduelle Unterschiede beim Sozialismus bewahren konnte.

Dass die Grünen und die SPÖ diesbezüglich nach wie vor links sind ist kaum eine Erwähnung wert.

Theoretisch hätte daher das BZÖ längst steil abheben müssen. Immerhin haben die als einzige noch den Anspruch gehabt eine liberale Wirtschaftspartei zu sein. Nur wurde das - zum Glück für die ÖVP - nie sehr glaubwürdig und nachdrücklich vertreten.
Wenn die ÖVP aber jetzt noch weiter nach links rutscht, die Krise Wirtschaftskompetenz zu einem noch wichtigeren Thema macht und dank Stronach jetzt ZWEI Oppositionsparteien mit dem Wirtschaftsthema punkten wollen, dann wird das für die Volkspartei recht ungemütlich werden.

 
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