Sag Opa, war Josef Stalin eigentlich ein früher Pionier des Mieterschutzes?

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Eine bekennende Marxistin bekommt in Graz 20 Prozent der Stimmen. Das zeigt überdeutlich, wie notwendig es wäre, auch die Erinnerung an die Verbrechen des Kommunismus wachzuhalten.

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Nehmen wir einmal an, in Graz wäre eine „Nationale Sozialistische Demokratische Arbeiterpartei“ (NSDAP), angeführt von einer Parteichefin, die stolz von sich behauptet, „Faschistin zu sein“, am vergangenen Sonntag zur Gemeinderatswahl angetreten und hätte 20 Prozent der Stimmen errungen. Man braucht keine überhitzte Fantasie, um sich vorzustellen, was passiert wäre.

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>>Erwiderung von Michel Reimon: Entschuldigt euch gefälligst bei Elke Kahr!

Österreichs versammelte zu spät gekommene Widerstandskämpfer würden die unmittelbar bevorstehende Machtübernahme durch die Neonazis herbeiraunen. Internationale Medien würden in Hundertschaften anreisen, um Hitlers Auferstehung in der Waldheimat zu reportieren, die EU würde Sanktionen gegen die Steiermark erwägen.

Nun hat die Grazer Wahl bekanntlich keine rechtsextreme Partei gewonnen, sondern die „Kommunistische Partei“. Das ist zwar nicht viel besser, regt aber interessanterweise fast niemanden auf. Dass eine Partei, deren Firmennamen für eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte steht, von 20 Prozent der Wahlberechtigten gewählt wird, stellt den Grazer Wählern jedenfalls kein wirklich gutes Zeugnis aus.

Was werden diese Leute das nächste Mal wählen, wenn sie sich irgendwie unrund und von irgendjemandem benachteiligt fühlen? Jemanden, der ihnen erklärt, dass die Juden schuld an ihrem Unglück seien (wie das im benachbarten Ungarn bereits prächtig funktioniert)? Noch befremdlicher ist freilich die achselzuckende Milde, mit der ein großer Teil der veröffentlichten Meinung auf den Wahlsieg der Kommunisten reagierte. Diese Kommunisten, wurde und wird argumentiert, seien ja in Wirklichkeit keine, sondern bloß eine Art Mieterschutzvereinigung, die armen Grazern bei Wohnungsproblemen hilft.

Na und? Auch Neonazis in Ostdeutschland versuchen regelmäßig, bei sozial Benachteiligten politisch zu punkten, indem sie ihnen verschiedene Hilfsleistungen anbieten. Sind deshalb Neonazis, die alten Damen über die Kreuzung helfen, keine Neonazis? Auch die Hamas im Gazastreifen versteht sich als eine Art soziales Hilfswerk – aber ist die Hamas deshalb keine Terrororganisation mehr?

Es ist keine besondere Innovation, wenn die Anhänger verbrecherischer Ideologien vorhandene soziale Missstände nutzen, um sich eine politische Basis zu schaffen. Davon freilich werden die verbrecherischen Ideologien ja nicht weniger verbrecherisch.

Das trifft natürlich auch auf den Kommunismus zu. Auch Kommunisten, die wie in Graz Menschen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen helfen, bleiben deshalb Kommunisten und stehen als solche in einer verbrecherischen Tradition, die sich nicht rasend von jener des Nationalsozialismus unterscheidet. Dass die Spitzenkandidatin auch noch stolz einbekennt, „Marxistin“ zu sein, erhöht die Glaubwürdigkeit der Tarnung als bloße Lobby von Mieterinteressen auch nicht eben.

Dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus bis heute vom Staat wachgehalten wird, ist vernünftig. Das Grazer Wahlergebnis aber kann man auch als Hinweis darauf deuten, wie dringend notwendig es wäre, die Verbrechen des Kommunismus nicht einfach dem großen Vergessen anheimfallen zu lassen. Sonst glauben die kommenden Generationen, Stalin wäre ein Pionier des Mieterschutzes gewesen.


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Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.11.2012)

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144 Kommentare
 
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Macht und Terror

Der Stalinismus war die machtpolitisch entartete Absicherung einer neuen Wirtschaftsform, die sofort nach entstehen von allen Seiten militärisch bekämpft wurde. Die junge Sowjetunion hatte keine Chance auf friedliche wirtschaftliche Entwicklung. Nach der Intervention zahlreicher ausländischer Truppen hat man "Systemschutz" mit den Mitteln betrieben die alle Systeme die wanken anwenden und das ist der Terror. In Deutschland hat das Kapital (Krupp und Thyssen etc.) die NSDAP hochgepäppelt um einer linken Regierung zuvorzukommen. Die NSDAP hat dann den Kapitalismus mit Terror "abgesichert". Die CIA hat in Lateinamerika (z.B. Chile) faschistische Terrorregime etabliert, die katholische Kirche Andersgläubige mit der Inquisition und Hexenverbrennung verfolgt und jahrhundertelang Judenverfolgung betrieben. Die "christlich- sozialen" Vorläufer der ÖVP errichteten den austrofaschistischen Terror zur eigenen Machtabsicherung. Terror ist ein Werkzeug aller politischen und selbst religiöser Systeme, da hat der Stalinismus keine Sonderstellung Herr Ortner! Entweder Sie verurteilen alle die sich seiner bedienen/bedienten oder keinen. Die KPÖ hat selbst ihre Mitschuld die im Vergleich zur österreichischen Beteiligung am Nationalsozialismus lächerlich klein ist aufgearbeitet und sich Entschuldigt. Wann kommen Entschuldigungen von der katholischen Kirche, ÖVP, CIA, FPÖ etc.??? Oder kann man in ihren Augen nicht mehr in die Kirche gehen, ÖVP und FPÖ wählen und muss die Amis ächten???

Re: Macht und Terror

Und der Krieg mit Polen 1919?
Und die aber-Milionen Opfer des Kommunismus ?
Unterstützung der Reichswehr und Wehrmacht.
Teilung Polens 1939 und damit Verantwortung
für Ausbruch des II-
Weltkrieges. etc,etc.

Geht's noch, Herr Ortner?

Auch wenn das hier und an anderer Stelle schon mehrfach thematisiert wurde, kann ich nicht anders als noch einmal zu fragen: wie um alles in der Welt kann man so blöd (oder ignorant) sein, die kommunisitisch-marxistische Ideologie per se als verbrecherisch zu bezeichnen und in keiner Weise zwischen verbrecherischen Diktaturen und dem von ihnen missbrauchten politisch-ideologischen Konzept zu differenzieren?

Re: Geht's noch, Herr Ortner?

Sie meinen wohl auch, dass sich die 0pfer Stalins entschuldigen sollen, denn ihr Untergang diente ja angeblich
"höheren Idealen"?

Jakobiner waren die wahren Kommunisten in ihrer Urform

Haarspaltereien.Schon die Protagonisten der französische Revolution von 1789 haben auch ohne Marx zu lesen verstanden: "Liberte, Egalite, Fraternite-ou mort", heißt: und willst du nicht mein Bruder sein dann schlag ich dir den Schädel ein.Inklusive unter anderem organisierter Massenvernichtung von Menschen, auch Frauen und Kindern, mittels Massenertränkungen (Stichwort "vertikale Deportation")und sogar Verbrennungsöfen in der Vendee.

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Re: Jakobiner waren die wahren Kommunisten in ihrer Urform

Naja war doch zu verstehen, obwohl mir der aus der Revolution entstandene nationale Aspekt sehr missfällt.
Im Gegemsatz zu den auch so Intellektuellen sehe ich nicht die erleuchtete Aufklärung vor allem im Bürgertum als den Auslöser, sondern als linksliberaler Pirat, wie immer ein wirtschaftliches Problem (teuerungsbedingte Brotnot) gepaart mit einer gewissen Arroganz und Ignoranz der Oberschicht ("Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen")
Da sozial und wirtschaftlich eins sind, entstehen immer dann soziale Probleme, wenn die gesamtwirtschaftlich die Lage schlecht genug ist oder es zu einem Ungleichgewicht in der Wirtschaft kommt und die alltäglichen Bedürfnisse und einfachste Waren für einen Teil der Bevölkerung trotz der Bereitschaft einem Erwerb nachzugehen, nicht mehr erworben werden können. (z.B. Massenarbeitslosigkeit, Erwerbsarmut, Kilmabedingt, wie Dürre oder Zwischeneiszeit, Raubbau, Degeneration, Völkerwanderung)

Bei 122 Kommentaren sicher schon mehrmals geschrieben, aber nochmal:

Kommunismus in seiner Urform (und der "stolze" Hinweis "Marxistin zu sein" deutet eher darauf hin, nicht?) ist wohl nicht mit Leninismus/Stalinismus gleichzusetzen.
Somit ist der aktuelle Artikel von Herrn Ortner leider sehr langweilig geworden.

Sinnvoller wäre es zumindest gewesen, auf die radikalen Tendenzen auch dieses Ur-Kommunismus ("Diktatur des Proletariats") hinzuweisen.

Auf der anderen Seite lieber Herr Ortner: Auch das Alte Testament ist Teil unserer Bibel, in seinen "Aug-um-Aug" und "Zorniger wütender Gott" recht klar und eindeutig. Und trotzdem bekennen sich noch 5.5 Millionen plus 300.000 Menschen in Österreich zum Christentum. Ihrer Logik folgend müssten wir alle instantan diesem Glaubensbekenntnis mit all seinen historischen Wahnsinnigkeiten abschwören (ganz abgesehen davon, was auch die katholische Kirche zwischenzeitlich aus Jesu urspr. Lehre gemacht hat). Also wie jetzt?

Abgesehen davon, dass auf den kapitalistischen Feldzügen in der Regel nur verdeckte Militärdiktaturen errichtet werden...

(z.B. im Irak und in Afghanistan), in denen die Bevölkerung sogar nach 10 Jahren noch nichts gegen den Willen der Besatzer unternehmen kann (in Libyen ist die Situation übrigens ähnlich), werden in den überfallenen Ländern von den Angriffskriegern auch regelmäßig der Arbeitsmarkt, das Bildungssystem, das Gesundheitssystem, die Infrastruktur und auch die Einrichtungen für die öffentliche Sicherheit (es entsteht immer eine unglaublich hohe Straßenkriminalität nach den Überfällen) nachhaltig und auf Dauer kaputtgemacht.


Ja, ja, der tolle Kapitalismus bzw. die tolle freie Marktwirtschaft

Setzt angeblich immer auf freien Wettbewerb, auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Dabei streitet niemand so laut und so oft bis aufs Messer wie die Staaten mit angeblich freier Marktwirtschaft. Ständig werfen sie sich gegenseitig Protektionismus, Handelshürden, Steuergeschenke und Bevorzugungen der Wirtschaft vor.

Und wie oft liest man über solche Streitereien zwischen Ländern mit so genannter Staatswirtschaft? Die freie Marktwirtschaft ist doch ein Märchen. Niemand geht so für die Vorteile der eigenen Wirtschaft über Leichen wie Länder mit angeblich freier Marktwirtschaft.

Außerdem hindert niemand die Kapitalisten daran, andere politische Parteien im freien Wettbewerb zu überflügeln. Z.B. in Graz durch besseren Mieterschutz als die Kommunisten. Aber in Wirklichkeit müssen sich alle Mieter vor den Kapitalisten fürchten. Die würden sogar für die größten Löcher und Substandardwohnungen am liebsten immer beliebig hohe Preise haben.

Eines ist sowieso auch merkwürdig: Wenn die Länder des Kapitalismus (z.B. die USA und ihre NATO-Partner) ein Land nach dem anderen überfallen, dann versprechen sie in der Regel immer nur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, aber nie mehr Wohlstand für die Menschen.

Wieviel Sozialstaat kann sich ein Land eigentlich leisten?


Wenn Sie sich internationale Statistiken anschauen würden (bitte vom Westen erstellt!)...

...würden Sie leicht feststellen können, dass die bekanntesten Wohlfahrtsstaaten der Erde mit der größten Lebensqualität nicht einmal die Hälfte Staatsverschuldung der führenden kapitalistischen Länder haben.

Übrigens hat sogar auch Österreich eine geringere Staatverschuldung als die USA, GBR, F und auch das angeberische Deutschland mit 1-Euro-Jobs und Harz IV!

Na, wär das schlecht, nur der die Hälfte der Staatsverschuldung zu haben?

Re: Wieviel Sozialstaat kann sich ein Land eigentlich leisten?

Geht man mit offenen Augen durch die Welt, so merkt man schnell, daß der Wohlfahrtsstaat in einer funktionellen Beziehung zur Leistungsfähigkeit der Wirtschaft des betreffenden Landes steht. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß ein Staat mit einer unterentwickelten und wenig leistungsfähigen Volkswirtschaft sich kein tolles Pensionssystem, wo ein Pensionist durchschnittlich 1400 EUR od. dessen Wert im Monat bezieht und im Genuß einer teuren ärztlichen Versorgung steht und zum "Drüberstreuen" auch noch die Versorgung von eines hohen Perzentsatzes an Flüchtlingen übernimmt, sich leisten kann. Eine große Hilfe zur Erreichung dieser Ziele sind meist leicht zu gewinnende Bodenschätze, die man teuer an andere Volkswirtschaften verkaufen kann.

In Europa gibt es jetzt jede Menge von Demagogen, die ihrem Volk großteils sogar mit Erfolg einreden, daß der soziale Fortschritt nur von der "gerechteren" Verteilung der Vermögen abhängt, dann fällt der himmliche "Manna" alleine auf die Genossen... Und obwohl diese Theorien in der Vergangenheit im kommunistischen Osteuropa und in der Gegenwart in Südeuropa anschaulich widerlegt werden, fallen die in ihren Illusionen lebenden Menschen immer wieder auf solche Phrasen herein....

gangster im nadelstreif

gefährden unser gesellschaftliches zusammenleben und nicht irgendwelche stadtkommunisten.

Autorenwahl

Hat es die Presse eigentlich wirklich notwendig an selber Stelle im Blatt, an der immerhin die Grand Dame des österr. Journalismus und Prof. Taschner schreiben, diesen plumpen Neoliberalisten schwafeln zu lassen? Oder ist das eine gezielte Provokation. Für mich eines zwar konservativen aber mit Qualitätsanspruch ausgestatteten Blattes unwürdig. Soll er doch lieber bloggen.
Fast bin ich versucht mich steirisch-trotzig zur Wehr zu setzen: Wen mir wöhlen, is unser...

Lesen Sie Marx ...

... und lernen Sie Differenzieren. Aber bekanntermaßen ist der Radikalismus, den Sie in einer Regelmäßigkeit betreiben, das Opium für die Dummen. Hauptsache Quote.

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Re: Lesen Sie Marx ...

Ich mag nur den extrem vollbetrunkene zu Gewalt neigende Kommunisten, der sich den Schuh in der UNO-Vollversammlung auszieht und damit, wie ein Viech am Tisch schlägt und ich mag einen extremen irischen untreuen Katholiken, der physisch und psychisch völlig hin ist und auf Speed.
2 solche Irre Radikale haben aus der Kubakrise keinen 3. Weltkrieg gemacht.
Die KPÖ/Grünen sind zu selten blunzen fett und aggressiv um gute Kommunisten zu sein und die ÖVP nicht so irisch fanatisch katholisch, sicher nie auf Amphetamin und mit einer Marylin M. hat da keiner was!

Kommunismus = Nationalsozialismus?

hab mir das mal durchgelesen und mich gefragt - ist nicht der kommunismus das gegenteil vom nationalsozialismus? heisst es nicht beim kommunismus: alle sind gleich und beim nationalsozialismus: wir sind besser als die anderen? nicht ganz verständlich warum man diese zwei dann vergleicht..

Re: Kommunismus = Nationalsozialismus?

Auf die Idee, dass beim Kommunismus alle gleich sind, muss man erst einmal kommen!
In keiner Ideologie gibt es mehr Ungleichheit als die zwischen Kapitalisten und Proletariern bei Karl Marx!

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Ein Tip

Beide beanspruchen für ihre Ideologie mit religiösem Fanatismus die allein seelig machende Wahrheit und alle anderen haben sich der unterzuordnen.

Das Ergebnis ist bekannt.

Das Ganze trifft übrigens für alle (pseudo)religiösen Fanatiker zu. Man begründet seine "Wahrheit" mit dem Auftrag einer höheren Macht ("Vorsehung", Pseudowissenschaft oder auch tatsächlich ein Gott) und kann damit jede Maßnahme rechtfertigen.

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Herr Ortner. Ihre geistige Frische lässt zu wünschen übrig.

Bleiben Sie doch im Hier und Jetzt. Wenn Sie die derzeit flächendeckenden Verwüstungen durch den Neoliberalismus betrachten (Moral, Ethik und Nächstenliebe, ja ganze Volkswirtschaften gehen regelrecht vor die Hunde), müssten Sie doch in Sack und Asche wandeln. Und nicht auf eine Frau losschlagen, die sich zumindest um ihre Mitmenschen kümmert. Mehr Moral, zumidest im Diskurs, würde Ihnen sehr gut tun.

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Re: Herr Ortner. Ihre geistige Frische lässt zu wünschen übrig.

Nächstenliebe so ein Gesülze. Gemeinschaftlich musst du sein, aber ich bin schon zu alt um zu kiffen und alle zu lieben. Kümmern musst dich auch nicht, wir sind ja net bei ein Engel auf Erden, versorgt müssen sie sein unter halbwegs sichereren Bedingungen.
Verwüstung, wissen sie wie manche ihr Wahllokal verwüsten, wenn alle emotional feurig sind. Wo sehen sie hier eine Verwüstung, hallo 1945 ist lange vorbei?
Moral?
Ein liberaler ist frei und kennt keine Moral!
Moral ist Qual für den Liberalen.
Piraten sind linksliberal und und aus Mannschaftsgeist gibts Solidarität aber ohne Qual und ohne Moral, dafür mit Nahrung, Gebräu und Obdach weil BGE!

Re: Herr Ortner. Ihre geistige Frische lässt zu wünschen übrig.

Mr.Mikesch Die Kommunisten (Marxisten) haben mehr Menschen umgebracht als die Nationalsozialisten. Von Lenin bis Pol Pot, alle waren Marxisten!

Die Frau Kahr

ist mir allemal noch lieber, da ehrlich, als das verlogene grüne Pack unter Glawischnig, Pilz und Vassilakou

Sozial

Da hat die Styria ja genau die richtigen Leute entlassen. Zu der Vorgehensweise dieses Konzerns will ich mich nicht äußern, aber wie kann man so viel Geschichtliches durcheinanderwerfen und noch immer fest im Sattel (aka Bürostuhl) sitzen? Da wurde falsch selektiert, Ortner ist nicht nur neoliberal, sondern auch noch unwissend. Egal, mit einer neoliberalen Weltsicht findet man eh immer was Neues.

Ist das eine Heimatseite?

Nehmen wir einmal an, in Graz wäre eine „Nationale Sozialistische Demokratische Arbeiterpartei“ (NSDAP), ....

*abbieg*

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Marxismus =! Stalinismus

Sehr geehrter Herr Ortner,

ich möchte sie in diesem Kommentar auf nichts weiter hinweisen, als mir sicher zu sein, dass sie hier eine gröbere Verwechslung begangen haben. Sie beschreiben in ihrem sonst gut verfassten Artikel, die Verbrechen der radikalen Stalinisten, nicht der der Marxisten, welche mit ihrem Bild der Kommunisten wenig bis nichts zu tun haben. (nachzulesen in jedem Geschichtebuch oder auf Wikipedia)
Sie werfen quasi eine Anhängerin einer Richtung mit einem Individuum einer anderen Richtung, welche die originale nur als grundlage hat, zusammen, und verurteilen dann die erste wegen der Verbrechen der zweiten. (sowie ich einen Unix Anhänger nicht für die Taten von MacOSX verurteilen kann)

Ich werfe ihnen ihr Nichtwissen nicht vor, aber bitte sie sich demnächst vorher zu informieren, bevor sie probieren vernichtende Artikel über Sachverhalte schreiben von denen sie lesbar eher wenig wissen.

mit lieben Grüßen,

 
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