Nicht jeder Armutsmigrant wird als kulturelle Bereicherung empfunden

Zehntausende Rumänen und Bulgaren fliehen vor Not und Elend in Richtung des reichen Nordens. Wenn die Politik das Problem wegwischt, werden schwere soziale Konflikte die Folge sein.

Der „Deutsche Städtetag“, eine honorige Interessenvertretung von über 3000 bundesdeutschen Kommunen, gilt nicht eben als Ansammlung von Springerstiefel tragenden Glatzköpfen in Nazi-Montur. Um so irritierender ist jenes „Positionspapier zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien“, das die biederen Kommunalpolitiker jüngst publiziert haben – und das in Wahrheit ein lauter Hilferuf ist.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2013)

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