10.02.2012 14:17 | Meine Presse Merkliste0

Ferreros Fettnapf

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Die EU-Kommissarin mutet Israel zu, palästinensische Raketenangriffe achselzuckend zu ertragen. Das ist unerträglich.

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An Ratschlägen, wie mit dem Palästinenserproblem umzugehen sei, mangelt es den Israelis ungefähr sosehr wie der Wüste Sinai an Sand; weshalb die Regierung in Jerusalem einigermaßen abgehärtet im Entgegennehmen derartiger Mediationsversuche meist europäischer Palästinenserversteher ist.

Und trotzdem ist ärgerlich, was sich die in der EU-Kommission für Außenbeziehungen verantwortliche Kommissarin Benita Ferrero-Waldner – den Österreichern ja nicht ganz unbekannt – nun geleistet hat. Obwohl Israel täglich vom Gaza-Streifen aus mit Raketen beschossen wird, forderte Ferrero die Israelis auf, die Grenze zu diesem von der Terrororganisation Hamas kontrollierten Gebiet zu öffnen, weil nur „eine politische Lösung“ die Palästinenser friedfertig stimmen würde.

Indem die „Financial Times“ diese Äußerung „hoffnungslos naiv“ nannte, zeigte sich das Blatt noch höflich der Kommissarin gegenüber. Denn Israel zu empfehlen, einfach reaktionslos hinzunehmen, dass Kassam-Raketen ununterbrochen auf israelische Kindergärten, Krankenhäuser und Wohnsiedlungen abgeschossen werden, bis irgendwann irgendein Friedensvertrag zustande kommt, ist eher zynisch denn bloß „hoffnungslos naiv“. (Gerade weil Frau Ferrero-Waldner eine an sich höchst sachkundige Fachfrau ist, die ihren Job im Großen und Ganzen ordentlich erledigt, kann sie kaum Naivität als Begründung für diese Fehlleistung ins Treffen führen.) Selbst Ägypten öffnete seine Grenze zu Gaza erst, nachdem Palästinenser diese gewaltsam überwanden.

Nicht besser wird diese europäische Fehlleistung übrigens dadurch, dass Ferrero-Waldner Israels Regierung zwar darüber belehrte, wie das – zweifellos vorhandene – Leid der Palästinenser zu mildern sei, sich jedoch bedauerlicherweise nicht weiter darüber ausließ, wie Israel zumindest die von diesen Palästinensern permanent ausgehende terroristische Gefahr für Leib und Leben seiner Staatsbürger irgendwie mindern könnte.

Mit einigem Interesse stellen wir uns vor, wie die EU-Außenkommissarin reagieren würde, zielte die Hisbollah mit ihren Kassam-Raketen nicht von den Dächern der Wohnhäuser in Gaza auf israelische Wohngebiete, sondern vom Dach des Brüsseler Hotels „Crowne Plaza“ auf das direkt gegenüber gelegene „Berlaymont“-Gebäude, in dem die Europäische Kommission ihren Sitz hat, von dem aus sie den Israelis den richtigen Umgang mit den Palästinensern erläutert.

Irgendwie scheint nicht wirklich plausibel, dass Ferrero-Waldner in diesem Falle, der nie eintreten möge, der Brüsseler Polizei jedes großräumige Absperren des EU-Distriktes mit dem Argument ausreden würde, dass nur eine politische Lösung die Hamas-Terroristen künftig von Anschlägen abhalten könne.

Wenn die Kommissarin eine taugliche Idee hat, wie das Leben der Palästinenser verbessert werden kann, ohne dass es damit Hamas-Terroristen noch leichter gemacht wird, israelische Zivilisten umzubringen, wird sie zweifellos aufmerksam angehört werden. Solange ihr aber nichts einfällt, außer Israel zuzumuten, was niemandem zuzumuten ist, sind ihre Wortspenden entbehrlich.

Christian Ortner ist Journalist in Wien.


christian-ortner@chello.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.01.2008)

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21 Kommentare
Gast: fragezeichen
31.01.2009 13:20
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an herrn ortner

hmm, palästina hat in ihrem herzen wohl keinen platz - in ihren kolummnen sind sie sehr bemüht israel zu verherrlichen und palästinenser zu verteufeln. sie machen dies sehr geschickt wenn auch einfach zu durchschaubar. unschuldig ist in diesem krieg weder die hamas noch die israelische regierung - aber vielleicht sollten sie sich zur abwechslung mal gedanken zur siedlungspolitik oder dem einsatz von phosphorgranaten machen.... ansonsten kann man ihnen vielleicht unterstellen, von der israelischen lobby ein paar scheine zugesteckt zu bekommen, herr ortner.

Gast: kritiker
26.01.2008 01:01
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Ich bin zwar selten Ihrer Meinung...

...aber diesmal haben Sie zu 99% Recht.

Nur vom Crown Plaza aus das Berlaymont zu treffen dürfte etwas schwierig sein, da die beiden Gebäude doch ca. 250 Meter auseinander liegen und dazwischen liegt noch das nicht gerade winzige Ratsgebäude.

Antworten Gast: Rechthaber
19.02.2008 14:51
0 0

Re: Ich bin zwar selten Ihrer Meinung...

Das Crown Plaza befindet auf der andern Seite der rue de la loi als das Berlaymont. Luftlinie sicher mehr als 500m. Dazwischen ist das Charlemagne, das Ratsgebäude das auf derselben Strassenseite wie das Crown Plaza liegt hinter all diesen Gebäuden.

Gast: Christian
26.01.2008 00:23
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Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

Das Einmauern von 1 bis 2 Mill. Palästinensern im Gaza-Streifen ist eine Schande für die angeblich so "freie Welt". Würde so etwas wo anders passieren, würde die gesamte freie Presse aufschreien! Es ist nun einmal eine Tatsache, das die Israelis ihren Staat auf fremdem Territorium gegründet haben, das schon einem anderen Volk besiedelt war. Da die Araber von den Westeuropäern kolonisiert wurden und an der Schoah nicht Schuld haben, wird diese keine Begründung für den Landverlust hergeben. Statt in dieser Situation gegenüber den betroffenen Palästinensern behutsam vorzugehen und mit ihnen einen großherzigen Ausgleich zu versuchen, haben die Israelis immer nur auf Gewalt vertraut und auch die letzten 30 Jahren, wo sie das Westjordanland besetzt hielten, keine fairen Friedensversuche unternommen. Es ist daher nicht unverständlich, daß sich nach Jahrzehnten des Zuwartens nicht nur vereinzelte Extremistengruppen, sondern fast das ganze Volk zum Widerstand entschlossen. Was denn sonst?

Antworten Gast: suzanne
26.01.2008 12:22
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Re: Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

dieses "besetzte" Land war im 19.jh. von Mark Twain als menschenleer beschrieben. die wenigen Menschen waren Araber und Juden - ja, die gab es auch. und im übrigen besetzt von den Türken (osmanisches Reich) bis die Engländer kamen und dieses und andere nahöstliche Gebiete - denn Länder in dem Sinn gab es nicht - kolonisierten - wie auch die Franzosen. beide Kolonialstaaten teilten sich dann die jeweiligen Gebiete auf. Später wurden dann daraus künstlich Staaten wie Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Saudiarabien, Ägypten etc.. geschaffen. Als Nationalstaaten gab es die vorher nicht. die vielen Araber die dann nach dem sogen. Plästina kamen waren ebenso wie die Juden Zuwanderer. Als 1947 die Teilung Palästinas in ein jüd. und arab. von der UNO beschlossen wurde, überfielen sämtliche arab. Staaten das damals kaum wehrfähige Land. alles Weitere sind Konsequenzen. Territorial weitgehendste Friedens-Angebote von Seiten Israels (Ehud Barak im Jahr 2000?)wurden mit der "Intifada" beantwortet.

Antworten Antworten Gast: Christian
28.01.2008 00:54
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Sie argumentieren leider im besten Kolonialisten-Stil

Wie oft habe ich früher gehört, daß die Araber in Jerusalem, die agyptischen Fellachen usw. wie vor 1000 Jahren wirtschaften und daher des Landes, das Israel fruchtbar gemacht hat, gar nicht würdig seien. Sie argumentieren in modifizierter Form. Ich frage mich nur, ob die Millionen von palästinensischen Flüchtlingen, die unter schrecklichen Bedingungen in Lagern dahinvegetierren, bloß eine Erfindung der Al Khaida oder von sonst wem seien.
Traurig genug, wenn ein Staat zur Begründung seiner Existenz auf 2000-jährige Legenden zurückgreifen muß. Wenn das alle Staaten machen würden?
Bei uns wird bzgl. der Zuwanderung mit Multi-Kulti und Menschenrechten argumentiert. Ich frage mich, warum sollten diese Grundsätze nichtg auch für Israel gelten?
Geben Sie also Ihrem Herzen einen Stoß und lassen Sie auch die palästinensischen Araber in sicheren Grenzen leben. Denn die bedrohen uns nicht mit Atom-Waffen!

Antworten Antworten Antworten Gast: suzanne
28.01.2008 13:09
0 0

Re: Sie argumentieren leider im besten Kolonialisten-Stil

als angebliche Vertreterin des Israelischen Propagandaministerium folgendes: es ist leider zu wenig bekannt, dass 80% der israelischen Araber (im übrigen mit isrel. Pass!) es absolut ablehnen, unter palästinensischer Herrschaft zu leben. gegen Grenzkorrekturen im Austausch gegen die absolut bedauerlichen Siedlungen wehren sie sich wehement. auch ist nicht bekannt, dass selbstverständlich arabische Abgeordnete ihre Interessen unangefochten in der Knesset (Parlament)vertreten. ebensowenig ist bekannt, dass drusische Moslems in der israelischen Armee dienen, und dass ein Moslem israelischer Diplomat ist und Israel international vertritt. ganz bedauerlich ist, dass offenkundig Geschichte als solche für zu viele Menschen sehr sehr klein geschrieben wird, auch für viele Journalisten, die lediglich eine schnelle Story verfassen, egal mit welcher Wirkung

Antworten Antworten Gast: Peter Dach
26.01.2008 15:52
0 0

Re: Re: Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

Für die suzanne, vom isr. Propagandaministerium, ist die Sache klar. Und als Zeuge darf sogar Mark Twain herhalten, obwohl er nie in Gaza war. Was soll's, solange solche Märchentanten wie die suzanne darauflosflunkern können, ist die Welt in Ordnung .

Antworten Antworten Antworten Gast: suzanne
26.01.2008 17:25
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Re: Re: Re: Was war zuerst, die Henne oder das Ei?

ob peter dach in gaza war? ich schlage mal vor, sich die eine oder andere Pallywood inszenierung (youtube)anzusehen, falls es überhaupt einen anflug von bedürnis nach tatsachen gibt. falls nicht, soll es mir auch recht sein

Gast: jaae
25.01.2008 18:14
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Schwarz-Weiß-Malerei

"...der Brüsseler Polizei jedes großräumige Absperren des EU-Distriktes mit dem Argument ausreden würde, dass nur eine politische Lösung die Hamas-Terroristen künftig von Anschlägen abhalten könne."

Hoffentlich würde sie der Brüsseler Polizei ausreden, alle Bewohner des EU-Distriktes dort ein- und alle (zivilen) Versorgungswege abzusperren.

suzanne: "immer wieder wird von Ignoranten der gesamten Situation von vertriebenen sogenannten palästinensern gesprochen. vergessen werden dabei die vielen Juden, die aus arabischen Ländern nach Gründung des Staates Israel vertrieben wurden."

Also darf man nur von vertriebenen Juden sprechen und muss die Palästinenser vergessen? Wie wärs wenn man die Opfer auf beiden Seiten würdigt, statt schwarz und weiß zu malen und sich kritiklos auf eine Seite zu stellen?

Anscheinend glauben hier viele es sei nicht möglich die israelische UND die palästinensischen Gewalttaten zu verurteilen.

Antworten Gast: suzanne
25.01.2008 21:17
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Re: Schwarz-Weiß-Malerei

oh ja, man sollte die Opfer auf beiden Seiten sehen. Vor allem die von ihren eigenen Leuten terrorisierten und politisch und materiell und seelisch ausgebeuteten Araber. Bereits die Kinder werden in einem die Seele dieser Menschen zerfressenden Art und Weise zum Hass erzogen.
zur Information siehe(für Leute die wirklich informiert werden wollen: http://youtube.com/watch?v=6WHdWgES-Uw
http://www.n-tv.de/908165.html
http://www.n-tv.de/908417.html
http://www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=15751EA0-F01A-493B-8138-5AC2FFC64D6A
http://www.zeit.de/online/2008/04/video-nasrallah
http://www.commentarymagazine.com/blogs/index.php/pollak/2031

Gast: suzanne
25.01.2008 12:36
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schade, dass so viele die Geschichte ignorieren

endlich werden von einem Journalisten die Dinge beim Namen genannt.immer wieder wird von Ignoranten der gesamten Situation von vertriebenen sogenannten palästinensern gesprochen. vergessen werden dabei die vielen Juden, die aus arabischen Ländern nach Gründung des Staates Israel vertrieben wurden. im übrigen werden diese letzteren nicht von der Uno und den Europäern finanziert und gefüttert. Sie haben zwar Haus und Hof verloren und doch wieder Fuss gefasst, woimmer sie sich auch niedergelassen haben. Dagegen haben die sogen. Palästinensern, die angeblich von den Israelis vernichtet werden, eine neunfache wundersame Vermehrung erfahren und gefüttert werden sie von unsren Steuergeldern.Für Waffen und für das Luxusleben der Frau Arafats in Paris scheint es stets unerschöpfliche Geldquellen zu geben (MIlliarden!). Ein weiteres Kapitel scheint mir: weshalb finanzieren nicht die unendlich reichen arabischen Ölländer ihre muslemischen Freunde und Verwandte.weshalb müssenwir für sie aufkommen

Antworten Gast: Christian
26.01.2008 00:31
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Und Ihr Vorschlag zur Lösung der Problems?

Die restlichen Araber aus Palästina vertreiben oder die Westbanks und Gaza durch istaelische Siedlungen und kleine mobile Militäreinheiten und die Luftwaffe für die nächsten 100 Jahre unter Kontrolle halten (das würde ungefähr den Vorstellungen der Deutschen über die eroberten Ostgebiete entsprechen)!

Und wie schaut es Ihrer Meinung aus mit den Menschenrechten der Palästinensern?

Oder genügt es, wenn Israel ständig mit der Atombombe drohen kann und überdies unter dem mächtigen Schutz der Supermacht USA steht!

Gast: schera
25.01.2008 11:49
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Bravo!

Ortner hat wieder einmal 100 % Recht!
Die lieben Palästinenserversteher haben offenbar nichts gegen Raketen auf israelische Wohnsiedlungen, Krankenhäuser usw.


Antworten Gast: Glück Kevin
26.01.2008 17:20
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Re: Bravo!

Die Verletztzungen von Zivilpersonen in Israel waren bisher Null, was bei der Sprengkraft dieser Spielzeugknaller auch niemanden wundert. Während Tausende Tote auf arabischer Seite, wegen des Mangels an Medikamenten, Kindernahrung, Trinkwassers usw eine deutliche Sprache sprechen. Ausserdem wurden bisher nie "Krankenhäuser usw" in Israel von Gaza getroffen. Hier übertreibt man die Schäden dieser Böller genauso, wie man den 8 m hohen Grenzwall als Zaun verniedlicht.

Gast: Broderlein
25.01.2008 11:00
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Was erwartet Israel den von den Palästinensern.

Welch ein Herrenrassen denken. Die Palästinenser sollen wehrlos mit der täglichen Gewalt der israelis leben?
Sie sollen sich wie die Schafe vertreiben lassen.

Nein gegen Gewalt, dann hat Israel aber auch einen weiten Weg zum friedlichen Verhalten vor sich!!!

Gast: hawkeye
25.01.2008 00:55
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Laßt Zahlen sprechen!

242!


Gast: Allerdings
24.01.2008 19:25
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wäre es die einfachste Lösung,

den enteigneten und vertriebenen Palästinensern iher Heimat wieder zu geben und Wiedergutmachung zu leisten. Dann gäbe es auch keinen Grund mehr für Widerstandshandlungen.

Antworten Gast: Christian
26.01.2008 00:32
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Re: Sind die Israelis keine Multikulti

wie die IKG in Österreich?

Antworten Ophicus
25.01.2008 11:36
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Re: wäre es die einfachste Lösung,

Wurde schon versucht, aber nachdem die radikalsten Palästinenser so lange Raketen schießen wollen bis kein Israeli mehr eine Heimat hat funktioniert das nicht so wirklich.

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Re: wäre es die einfachste Lösung,

Wie sagte schon Kreisky "lernen sie Geschichte"

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