04.11.2009 00:33 | Meine Presse Merkliste0

Immer Ärger mit den Juden

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Warum lassen sich die Israelis nicht einfach ohne Gegenwehr ermorden? Früher ging das doch auch!

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Österreich bringt im Großen und Ganzen den Juden gegenüber ja eh viel Sympathie auf; jedenfalls solange es sich um tote Juden handelt. Gegen die im KZ ermordeten Juden zum Beispiel hat heute fast niemand mehr etwas.

Etwas anders verhält es sich mit (noch) lebenden Juden. Zwar verurteilte der Bundeskanzler in einem Interview die Raketenangriffe der Hamas auf Israel; im gleichen Atemzug verurteilte er aber auch Israels Versuch, sich gegen diese Terrorangriffe militärisch robust zur Wehr zu setzen.

Vermutlich ist diese Haltung eines entschlossenen Einerseits-andererseits durchaus mehrheitsfähig. Solange Israel ohne jede Gegenwehr hinnimmt, dass ein erheblicher Teil seiner Bevölkerung regelmäßig im Bunker leben muss, um nicht Opfer einer Hamas-Rakete zu werden, tolerieren wir ihr Verhalten. Wehren sie sich dagegen, stellen wir sie auf eine Ebene mit den Hamas-Terroristen. Warum auch können sich die in Israel lebenden Juden nicht genauso geräuschlos und höflich umbringen lassen wie ihre Eltern und Großeltern damals in den europäischen Vernichtungslagern?

Mehr Bewusstsein für Tradition und Kontinuität als die störrischen Juden zeigte hingegen erwartungsgemäß Frankreich: Indem das Außenministerium ebenfalls Hamas und Israel gleichermaßen rügte und damit den Unterschied zwischen Aggressor und Opfer orwellianisch zum Verschwinden brachte, knüpfte die Grande Nation gekonnt an die glorreichen Vichy-Zeiten an, in denen das stolze Frankreich jüdische Frechheiten auch nicht ungestraft hinnehmen musste.

Als Camouflage ihrer Haltung dient all jenen, die von Israel erwarten, sich gefälligst mit Raketen beschießen zu lassen, ohne Ärger zu machen, neuerdings das Argument von der „Unverhältnismäßigkeit“ der israelischen Gegenwehr, also der Umstand, dass deutlich mehr Palästinenser der israelischen Gegenwehr zum Opfer fallen als Israelis dem Hamas-Terror.

Unbestritten ist, dass dies vor allem daran liegt, dass die Hamas ihre Raketenstellungen in Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern errichtet, um genau diesen Effekt zu erzielen. Deshalb stellt sich die Frage: Warum hindern die 1,5 Millionen Palästinenser in Gaza die Hamas nicht daran, Raketen auf Israel vom Schulhof aus zu starten? Es ist ja nicht gut vorstellbar, dass die Hamas gegen den Widerstand der eigenen Bevölkerung auch nur einen Tag weiter so Terror gegen Israel betreiben könnte.

Davon, dass die (mit Mehrheit gewählte) Hamas mit Gewalt ihre Raketenstellungen mitten unter Zivilisten errichtet hat, ist bislang nichts bekannt. Damit stellt sich auch die Frage der „Verhältnismäßigkeit“ anders: Solange die Palästinenser dulden, dass die Hamas aus ihrer Mitte, aus ihren Häusern und Schulen Raketen auf israelische Kindergärten abfeuert, können sie nicht wirklich als „unschuldige zivile Opfer“ gelten.

Nicht Israels Gegenwehr ist unverhältnismäßig, sondern die Kritik an dieser Gegenwehr ist es.

Christian Ortner ist Journalist in Wien.


christian-ortner@chello.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2009)

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83 Kommentare
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Gast: mike
15.01.2009 16:48
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Nach 1945 wurden Europäer vertrieben.

Die haben sich allerdings nicht in Lager gesetzt und Haßgesänge absingend von anderen ernähren lassen, sondern haben in ihrer neuen Umgebung gearbeitet und eine neue Heimat gefunden.

Gast: immi und dani
14.01.2009 08:00
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frechheit

mich hat dieser artikel anfangs empört da er sehr negativ auf die juden bezogen ist und sogar ihre vergangenheit verhöhnt.es ist eine frechheit das in österreich sowas noch zu lesen ist.der anfang ist unserer meinung nach ziemlich verletztend den juden gegenüber.

p.s:wie sie in der schule hoffentlich gelernt haben lesen die meisten leute nur den anfang und nicht das ende!!!

beim nächsten mal passen sie auf was sie schreiben den es gibt leute die es nicht nur verletzt sondern die auch als resultat massnahmen ergreifen.....

Antworten Gast: hallo
14.01.2009 19:54
0 0

Re: frechheit

mein gott! allein der vor zynismus triefende untertitel müsste doch reichen, um zu verstehen, wie der artikel gemeint ist. wenn man das nicht versteht, sollte man statt zur presse das nächste mal besser wieder zur krone greifen.

Gast: MarkusBeyer
13.01.2009 10:21
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Vielen Dank!

S.g. Herr Ortner,

vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel. Es ist wahrlich ein Lichtblick in der österreichischen Berichterstattung zum aktuellen Konflikt in Gaza. Und es ist eine Schande für unseren Kontinent und insbesondere unser Land, dass im Zweifelsfall sofort wieder Stellung bezogen wird gegen jenes Volk, an dem sich unser Land so stark schuldig gemacht hat, ja dessen Vernichtung es sogar angestrebt hat.

Ich möchte das Land sehen, das jedes Jahr tausende Raketen auf seine Bürger niedergehen sieht und das schweigend zur Kenntnis nimmt.

Israel setzt nicht militärische Gewalt ein um anderen Menschen grundlos zu schaden, Terrororganisationen wie die Hamas tun das sehr wohl.

Lang lebe Israel!

MB

Gast: I not know nothing
12.01.2009 23:12
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Verhältnismäßigkeit

Danke für diesen Beitrag, der zwar einseitig Stellung bezieht, dafür aber eine wohltuende Stimme in all dem einseitigen "Mörder Israel"-Gebrülle und unsäglichen Vergleichen von Ghettos und KZs mit Gaza ist.

Eines nur: Der kleine Mann in Gaza/Palästina ist genauso das Opfer der Regierenden wie überall. Es ist hier schon schwer, sich seiner Zeit entgegenzustellen und laut zu sagen NEIN (nach Tucholsky zitiert). Wir sollten da von anderen nicht mehr verlangen als von uns selbst. Wen wir rügen sollten, das sind jene, die es besser wissen und die trotzdem "kreuziget sie" rufen.

Ich werde mir erlauben, Ihren Schlußsatz zukünftig als Zitat zu verwenden. Ich hoffe, das ist in Ordnung: Nicht Israels Gegenwehr ist unverhältnismäßig, sondern die Kritik an dieser Gegenwehr ist es.

Ich wünsche Israel Glück und Frieden, und seinen Nachbarn auch!

Shalom!

Gast: ruediger1683
11.01.2009 17:37
0 0

Opferhöhnung ist widerlich

Nun Herr Ortner,

Es ist eine üble Verleumdung, den Palästinensern zu unterstellen, sie könnten mal eben die Hamas absetzen.
Haben Sie noch nie was von (von der Hamas) gefolterten und ermordeten Palästinensern gehört?

Für Sie spricht, dass Ihre Geisteshaltung in der jüngeren Vergangenheit schon als Staatsdoktrin galt.

Es hieß 44-45, warum haben die Deutschen Hitler gewählt?
Es ist nur gerecht wenn wir sie in ihren Städten verbrennen und diese in Schutt und Asche legen.

Ich möchte mich zu den damaligen Verhältnissen in Deutschland und den tatsächlichen, realen Möglichkeiten, das Regime zu beseitigen, nicht weiter äußern, Sie würden es eh nicht verstehen.

Meine Unterstützung in diesem Konflikt gehört Israel, meine tiefes Bedauern den palästinensischen Zivilisten, besonders den Kindern, die keine Wahl haben, als den Weg der Hamas ertragen zu müssen…

Und den Hohn und Spott von Schreibern wie Ihnen….

Antworten Gast: moschter
11.01.2009 23:48
0 0

Re: Opferhöhnung ist widerlich

das Codewort Ruediger1683 hat offensichtlich die feine spitze Feder von Herrn Ortner nicht verstanden.

Konjugo
12.01.2009 09:16
0 0

Re: Re: Opferhöhnung ist widerlich

Worin moschter liegt "die Spitze Feder", wenn Ortner meint, "die Palästinenser" könnten nicht wirklich als unschuldige zivile Opfer gelten? Ortner weiß natürlich, dass die derart zu Schuldigen erklärten zu einem Gutteil Babys, Kinder und alte Menschen sind. Auch ist ihm selbstverständlich klar, dass sein Verquergeschriebenes von keinem Gesetz, keiner Religion und keinem denkenden Menschen gutgeheißen wird. Es bleibt trotzdem wiederlicher Stumpfsinn.

Gast: jacob
11.01.2009 17:02
0 0

ausgezeichnet

ich finde es einen sehr guten artikel, der auch einmal die andere seite zeigt, im gegensatz zu den meisten medien.
natürlich gibt es zivile opfer, aber die hamas versteckt sich ja auch hinter der zivilen bevölkerung.
christian ortner, sehr guter artikel!!

Gast: hmx4biocell
11.01.2009 09:33
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sehr einseitig, herr ortner

Ich empfinde es als ein sehr deutliches Zeichen, dass die Presse ein derartiges Pamphlet veroeffentlicht. Hier sieht man wieder sehr schoen, wie gleichgeschaltet Kriegspropaganda seit WWII doch ist. *wuerg*

Antworten Gast: Winzer
11.01.2009 22:01
0 0

Re: sehr einseitig, herr ortner

Herr Ortner hat in der Sache leider leider vollkommen Recht! Der Mainstream, in dem sich unsere "Friedensfreunde" bewegen vetritt bestenfalls den Grundsatz "Wasch mir den Pelz, doch mach mich nicht naß!" - Die Israelis dürfen sich schon wehren, aber nicht so, daß der Rakenbeschuß aufhört. Die Hamas darf natürlich schießen, darüber hat sich von den "menschen- und völkerrechtsbewegten" Postern seit dem Wiederbeginn des Raketenbeschusses niemand aufg¿regt und niemand war empört oder meinte etwas runterwürgen zu müssen.
Der Jud ist halt schuld und dabei bleobt¿s!

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Re: sehr einseitig, herr ortner

wuerg - so wie braun ?

Gast: Karl-Heinz
10.01.2009 20:51
0 0

Ortner hat keine Ahnung

vom Nah-Ost-Konflikt, teilt dafür alles fein säuberlich in schwarz-weiß auf, damit er umso deftiger Position beziehen und formulieren kann - warum differenzieren, wenns auch einfach geht? die übliche ortnersche Schlammschlacht halt...

Antworten Gast: Michael Kraa
11.01.2009 19:40
0 0

Re: Ortner hat keine Ahnung

Sie, werter Herr Karl-Heinz, der Sie Ihren vollen Namen verschweigen, haben keinen Ahnung vom Nahost-Konflikt. Ich war sehr häufig sowohl in Israel als auch in Gaza als auch im Westjordanland, als Privatmann, als Journalist, habe dort auch Interviews mit der Hamas geführt. Die machen aus ihren Zielen übrigens kein Geheimnis, die schwurbeln - anders als die meisten Europäer - nicht herum, sondern sagen: "We have to free Palestine from the Zionist occupation". Wenn man dann nachfragt, über welches Gebiet sich "Palastine" genau erstrecke, heißt es: "From the Mediterranean to the Jordan valley."
Man muss nur hingehen und nachfragen. Etwas anderes duldet die Hamas nicht. Angeblichen "Kollaborateuren" wird schon mal in die Beine geschossen, werden schon mal die Arme gebrochen. Oder sie werden auf der straße erschossen. Ohne Urteil selbstverständlich. Das braucht die Hamas nicht. Freie Rede ist ein Fremdwort. Was, werter Herr Karl-Heinz, verteidigen Sie eigentlich? Michael Kraa, München

Konjugo
12.01.2009 09:25
0 0

Re: Re: Ortner hat keine Ahnung

Wie war das mit den Kollaborateuren und dem mangelnden geltsamen Wiederstand gegen die Hamas, der alle Palästinenser schuldig macht?

Antworten Antworten Gast: Karl-Heinz
12.01.2009 01:00
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Werter Herr Kraa

Name: Dr. Karl-Heinz Tilsiter, wohnhaft in Wien - hoffe, dass die erste Frage damit geklärt wäre.
Zum zweiten: wie kommen Sie darauf, dass ich jemand verteidige, nur weil ich eine differenzierte Sichtweise einfordere? Ich verteidige niemand, weder die Hamas, noch Israel. Die Radikalität der Hamas und deren Rückhalt in der Bevölkerung, werter Herr Kraa, das hat Gründe, oder glauben Sie, dass diese Leute quasi von Natur aus "böse" sind? Und diese Gründe sind auch in der Politik Israels zu suchen. Einseitige Schuldzuweisungen, nach dem Motto A ist der Böse und B der Gute, sind schlicht falsch - und führen in eine Sackgasse. Ihre persönlichen Erfahrungen, die Sie schildern, sind Momentaufnahmen, die gar nichts erklären oder beweisen.
Offenbar gehören auch Sie zu der Sorte halbgebildeter, simplifzierender Journalisten, denen es nicht um Aufklärung sondern um Parteinahme geht und die Ihren Dilettantismus auch noch mit einer Extraportion Präpotenz garnieren.

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Chapeau!

Ortners Kommentar zum Zeitgeschehnis wie (fast) immer ein intellektueller Happen vom Allerfeinsten ist.

Antworten Gast: Gast
10.01.2009 21:09
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Re: Chapeau!

Sehr fein ist es nicht, wenn Ortner allen Ernstes von den geknechteten Palästinensern einen Kampf gegen die Hamas verlangt. Die haben jetzt offensichtlich Überlebenssorgen und nicht wie sie sich doppelt in Gefahr bringen könnten. Es ist dem Herrn Ortner sicher erinnerlich, wie die Hamas mit ihren Gegner kurzen Prozess machte. Diese Anregung von Ortner ist sehr zynisch und seine Diagnose jeder der die Immunität Israels nicht annerkennt, muss Antisemit sein, ebenso.

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schrecklich

Dieser Artikel kommt einem Aufruf zum Morden sehr nahe. Seine Aussage, dass palästinensische Zivilisten "nicht wirklich als „unschuldige zivile Opfer" gelten", impliziert, dass das israelische Militär keinen Unterschied zwischen Kämpfer und Zivilisten machen sollte. Man muss viel mehr aus dieser Aussage schliessen, dass alle Palästinenser legitime Ziele sind. Eine Verhetzung dieser Art beschönigt nicht nur einen Bruch des Kriegsrecht, dass noch die Unterscheidung zwischen"combants and non-combants" macht, sondern ist zutiefst menschenverachtend. Eine weitere Rechtfertigung dafür, dass alle Palästinenser "vogelfrei" sein sollten, ist, laut Herrn Ortner, dass diese doch, in der bis jetzt demokratischten Wahl in der arabischen Welt, die Hamas gewählt haben. Er setzt damit implizit die Mehrheit der Palästinenser mit Terroristen gleich. Es ist jedoch von den meisten Analysten anerkannt, dass die Korruption der Fatah und das Fehlen anderer Parteien der Grund des Wahlsieges der Hamas war.

Gast: Crusader
10.01.2009 16:39
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Es ist bezeichnend wenn ich als "rechtsextremer"Poster lt. p.c. Definition mich für Israel im Presse Forum einsetzen muß.

Aber Israel ist nicht ganz unschuldig an den negativen Reaktionen. Die dauernden Forderungen und Beschimpfungen der Kultusgemeinden und amerikanischen Anwälte, die Einmischung in die Innenpolitik anderer Länder usw. haben eben ihre Spuren hinterlassen. Israel ist in Zukunft vielleicht klüger und denkt nach bevor es wieder ein Land denunziert oder Milliarden für irgendwas fordert.
Nichts destotrotz hat Israel recht und tut das Richtige in Gaza. Israel weis wie man mit Islamisten umgeht! Wir in Europa nicht! Wir sollten die alten Zeiten endgültig begraben und in Israel einen Verbündeten sehen - aber auch umgekehrt!

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Re: Es ist bezeichnend wenn ich als

Das Getue amerikanischer Rechtsanwälte (Stichwort: Restitution) scheint mir zwar nicht selten von reiner Raffgier geleitet, was für den Ruf Israels nebstbei katastrophale Auswirkungen hat, doch sagt das sachlich betrachtet weniger über Israel aus, als über eine längst ins Aberwitzige abgeglittene Rechtskultur, die von hiesigen Gesellschaftseliten aus Gründen zeitmodischer Opportunität animiert und in kriecherischer Manier bedient wird. Ich verurteile diese Praxis des m.E. "politisch korrekten" Verschleuderns von Kulturgütern auf das Schärfste, was mich jedoch nicht mit der Ansicht entzweit, dass im aktuellen Gaza-Konflikt Israel eindeutig im Recht ist und sich lediglich gegenüber einer barbarischen Aggression zur Wehr setzt.

Paco
13.01.2009 12:47
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Re: Re: Es ist bezeichnend wenn ich als

>>Das Getue amerikanischer Rechtsanwälte (Stichwort: Restitution)<<

Einem von diesen Raffkes ist - vorerst - das 'Getue' vergangen ...

___________

http://www.salzburg24.at/news/politik/artikel/gerichtskosten-nicht-gezahlt-ed-fagan-lizenz-entzogen/cn/news-20081216-11251693

Ed Fagan wurde die Lizenz entzogen

Dem US-Anwalt Ed Fagan, der in Österreich u.a. durch Raubkunst-Klagen gegen heimische Banken und Forderungen für Opfer-Angehörige der Seilbahn-Katastrophe von Kaprun bekannt ist, wurde die Anwalts-Lizenz entzogen.

Er habe weder eine persönliche Strafe von 5.000 Dollar zur Gänze beglichen noch der Bank Austria trotz mehrmaliger Fristverlängerung Gerichtskosten in der Höhe von rund 345.000 Dollar (255.366 Euro) erstattet, berichten das "New York Law Journal" (laut der Website Law.com) und die "Salzburger Nachrichten" (Dienstagsausgabe). [...]

Antworten Antworten Gast: GastX
11.01.2009 19:39
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Re: Re: Es ist bezeichnend wenn ich als

Israel setzt sich zu recht zur Wehr, meint Firstdog. Gegen wen aber kämpft IDF tatsächlich, die Hälfte der Bewohner Gazas sind Kinder, ca ein Viertel Mütter, der Rest ist immer noch nicht die Hamas. Gegen einen kleinen Terroristenverein der Moslemsbrüder, der sogar in seinen Anfängen von Israel zwecks Verhinderung einer vernünftigen Organisation Arafats gefördert wurde und vorgeschoben wird um gerecht alles zu vernichten, gegen den kämpft man. Als hätte man nicht Mittel und Wege Hamas auch so zu beseitigen, hat ja immer funktioniert, so korrupt wie die Leute dort sind.

Antworten Gast: Österreicher
10.01.2009 17:17
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Re: Es ist bezeichnend ? Was wollen Sie? Daß die Israelis

gegen jegliches REcht die Araber aus den von ihnen besetzten Gebiete vertreiben, um ein Großisrael gründen zu können, und daß die Europäer letztendllich die Vertriebenen auf eigene Kosten aufnehmen? Oder sind Sie so naiv anzunehmen, daß weitere Millionen von Vertriebenen bei ihren arabischen Nachbar "unterkommen werden"?

Wenn man für das Selbstbestimmungsrecht der Völker plädiert, muß man dieses Prinzip überall vertreten! Kapiert?

Antworten Antworten Gast: Crusader
10.01.2009 18:34
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Re: Re: Es ist bezeichnend ? Was wollen Sie? Daß die Israelis

Tja, wie soll ich es ausdrücken... tote Islamisten brauchen keinen "Platz".
Und das pro Islamistengewinsle kommt aus der gleichen Ecke wie das ewige Antifa Gesudere - entscheidet euch mal - für oder gegen Israel und somit für oder gegen den Islam - beides geht nicht ihr Gutmenschen und Multikultis.

mehrdad
10.01.2009 14:56
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100% zustimmung

endlich eine objektive sicht der dine in mitten dieser "israel bombt schule" hetze der medien.

nur von israel kann heute unverschmäterweise verlangt werden, auf die tatsache, dass 1/3 des landes in reichweite der hamas raketen liegt, nicht zu reagieren.

und nur von israel kann verlangt werden, eine bevölkerung zu versorgen, welches mehrheitlich eine islamische diktatur gewählt hat und dessen gebiet als basis für gezielte hamas angriffe auf zivilisten in israel missbraucht wird.

die toten juden von damals sind modernen judenhassern heilih....aber die lebenden stören ihn.

broder hat in einem vortrag vor dem bundestag den modernen judenhass treffend beschrieben...ihr findet es bei youtube.


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