Dieser Kanzler hat sich einen Ökonomie-Nobelpreis verdient

Mit seiner Theorie, die Republik verfüge über „stabile Finanzen“, wird der SPÖ-Vorsitzende endgültig zum wirtschaftspolitischen Titanen.

Werner Faymann ist ein im Allgemeinen stark unterschätzter Politiker, der seine wirtschaftspolitische Brillanz gern hinter der Maske bescheidener Volksverbundenheit verbirgt. Aber gelegentlich kann auch er nicht ganz vermeiden, den genialen Weltökonomen kurz aufblitzen zu lassen. Etwa Anfang dieser Woche, als er im Zuge der parlamentarischen Debatte zum Budget 2016 mit dem Satz, die Republik Österreich verfüge über „stabile Finanzen“, ein geradezu visionäres ökonomisches Theoriegebäude enthüllte. Wie immer dankte es ihm eine ignorante Öffentlichkeit nicht einmal annähernd so, wie es angemessen gewesen wäre.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.11.2015)

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