08.02.2012 19:28 | Meine Presse Merkliste0

Wir Geiseln der GrünInnen

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Die Pleite der Ökopartei verheißt weitere Jahrzehnte öde Große Koalition – im besseren Fall.

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Die Chancen, dass die Grünen bei den nächsten Wahlen die Vier-Prozent-Hürde schaffen und wieder im Nationalrat vertreten sind, stehen gar nicht schlecht, auch wenn sie derzeit Wahl um Wahl verlieren. Aber für ein paar pragmatisierte Genderbeauftragte, vegane Baumumarmer oder töpfernde Handarbeitslehrer in Wien-Boboland wird Grün noch wählbar sein. Das wird schon reichen. Trotzdem ist klar: Eva Glawischnig kann das nicht. Sie zur Nachfolgerin Van der Bellens zu machen war ein Fehler. Das törichte Unterfangen, aus den Grünen GrünInnen zu machen, ist gescheitert. Dies frauenfeindlich zu finden ist so töricht wie das Unterfangen selbst: Das grüne Feminat ist ja nicht seiner Geschlechtsmerkmale wegen politisch bankrott, sondern wegen seiner Inkompetenz.

Nun könnte man es getrost den Grünen und ihren Wählerinnen überlassen, den von ihnen bevorzugten Weg in die Irrelevanz zu gehen, wie es ihnen beliebt. Die Lücke, die sie hinterlassen, wird sie völlig problemlos ersetzen. Könnte, kann man aber leider nicht. Denn die Selbstmarginalisierung der Ökos könnte zur Folge haben, dass die Große Koalition – sei es in der Fassung Faymannpröll, sei es in der Fassung Pröllfaymann – das nächste Vierteljahrhundert weiterregieren wird. Weiterregieren wird müssen. Denn wahrscheinlich wird die Unfähigkeit des grünen Feminats dazu führen, dass in näherer Zukunft weder Schwarz/Grün noch Rot/Grün eine Mehrheit ergeben.

Das heißt aber, dass der grüne Bankrott ad infinitum Geschäftsgrundlage der Großen Koalition ist; ein unerquicklicher Ausblick. Aber die einzig vorstellbare Alternative zu dieser Katastrophe stellte wohl Rot/Blau, womöglich auch noch in der Variante Voves/Strache dar – da könnte man (und frau) dann Glawischnig wirklich herzlich zu ihrem politischen Lebenswerk gratulieren.

Dieses Versagen ist umso ärgerlicher, als Grüne in ganz Europa zeigen, dass es auch anders geht. Wenn etwa in Deutschland die Grünen sogar von der „Financial Times“ als attraktivste Partei den Lesern zur Wahl empfohlen wird, zeigt das ebenso wie der Erfolg Daniel Cohn-Bendits, was möglich ist. Aber dazu braucht es auch einen Daniel Cohn-Bendit und keine Ulrike Lunacek; notfalls hätte ja auch ein Voggenhuber, ein Van der Bellen oder ein Christoph Chorherr gereicht, um das Schlimmste zu verhindern.

Doch jetzt wurde der Karren nun mal gegen die Wand gefahren. Aber vielleicht kapieren die GrünInnen ja doch noch, dass ihr eigenes Interesse (am Überleben) deckungsgleich mit dem Interesse vieler Nichtgrüner (die Große Koalition endlich loszuwerden) ist. Würde dank dieser Einsicht aus der grünen Obskurantinnen-Truppe (wieder) eine wählbare Partei mit gewichtigen Spitzenkandidaten, deren primäre Qualifikation nicht aus ihren primären Geschlechtsmerkmalen besteht, erwiesen die Grünen nicht nur sich selbst, sondern der ganzen Republik einen Gefallen. Gelingt ihnen das nicht, ist Faymannpröll ohne Ende die Folge.

Christian Ortner ist Journalist in Wien.

christian-ortner@chello.at
www.ortneronline.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2009)

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43 Kommentare
 
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Gast: Plabutsch
28.06.2009 17:52
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Leider richtig

Leider stimmt diese Betrachtung. Und wenn einer Frau Hamann nichts anderes mehr einfällt, als von einem Mutterkomplex zu phantasieren, ist das traurig.

Schlechte Politik ist schlechte Politik, wurscht ob sie von einem Mann oder von einer Frau inszeniert wird.

Wenn man die Problematik der Arbeitsweise von Fr. Glawischnig und Fr. Lunacek anspricht, wird man sofort der Frauenfeindlichkeit verdächtig. Und wenn man die Problematik bei den Arbeitsweisen von Hrn. Faymann und Hrn. Pröll beim namen nennt - ist man dann männerfeindlich ???

Wenn ein Hr. Glawischnig und ein Hr. Lunacek sich und die Partei so präsentieren würden, wie dies die Damen derzeit tun, wäre das genauso kritikwürdig und zum Haare raufen ...

bor
26.06.2009 19:59
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Wenigstens schreibt man jetzt SexistInnen


... und hört nur mehr die Frauen raus.

Gast: Crescence
24.06.2009 21:43
0 0

ach Christian Ortner,

wenn ein gutaussehender Mann soo dummes Zeug von sich gibt, tut das irgendwie richtig weh. Wirklich. Dissonant.

Sie können doch schreiben, denken, phantasievoll und witzig sein, wieso graben Sie sich denn rechts vom knurrig moralisierenden Unterberger ein ? Was ist nur passiert ? Kopf hoch und Ohren steif halten, es wird schon wieder!

Und zu den Grünen: Frauen dürfen auch fade, uninspiriert und inkompetent sein, Voggenhubers monströse Eitelkeit werden sie sowieso nie erreichen.

Gast: Klaus
24.06.2009 18:40
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Die einzig richtige Antwort darauf von Sybille Hamann

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/sibyllehamann/489639/index.do

franzmann
24.06.2009 17:56
0 0

falsch

wenn in deutschland die grünen von der ftd zur besten partei erklärt werden, dann ist es zeit eine andere zeitung als ftd zu kaufen oder zu abonnieren! dieser grüne verein in deutschland ist ja total anti-deutsch und multikulti

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Re: falsch

Das deckt sich ja mit den österreichischen Grünen - total anti-österreichisch und multikulti!

Gast: Thomas
22.06.2009 15:39
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Trifft den Nagel auf den Kopf

Eigentlich ein Trauerspiel, dass man die Grünen auf diesen Absatz reduzieren kann => Mittlerweile haben sie FPÖ-Niveau erreicht :(

Inkompetenz des grünen Feminats...

Mich reißt es ja mittlerweile selber, wenn ich bei den Grünen mein Kreuz mache. Nach zweimal Überlegen stellen sich die Grünen aber trotzdem immer noch als einzige Partei heraus, die Zukunftsthemen überhaupt ehrlich und sachlich anspricht. Wenn auch immer noch zu wenig. Dass der Personenkreis, der bei den Grünen diesbezüglich am meisten zu sagen haben, chancenlos bei Führungspositionen sind, ist natürlich bedauerlich.

Aber alle anderen Parteien konzentrieren sich ausschließlich auf pressetaugliches Wisch-Waschi-Geplänkel. An Sie als Journalisten: fragen Sie doch endlich mal alle wesentlichen Repräsentanten die Frage, die jeder Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch gefragt bekommt: wo sehen Sie Sich und das Land in 10 Jahren? Maximal grüne Politiker werden eine ernstzunehmende Antwort geben.

Antworten Gast: Inkompetenz hat einen weiblichen Artikel
24.06.2009 00:51
0 0

Re: Inkompetenz des grünen Feminats...

"wo sehen Sie Sich und das Land in 10 Jahren? Maximal grüne Politiker werden eine ernstzunehmende Antwort geben."

Ironie ist so schön :D. "ernstzunehmend"! lol...

Die österreichische Grüne Partei ist zu einer männerfeindlichen, radikalfeministischen Organisation mutiert.
Glawischnik, Lunacek & Co. prangern die FPÖ wegen menschenfeindlicher Haltung an(gegenüber Ausländern) und selbst versuchen Sie auf Biegen und Brechen 50% der österreichischen Bürger grundlos zu bekämpfen. Was ist da nun menschenfeindlich?

Sie sehen die Splitter in den Augen der Anderen; den Balken in ihren eigenen Augen aber erkennen sie nicht... -.-

Von der menschlichen Wertigkeit sind Frauen selbstverständlich nicht besser oder schlechter als Männer.
Was Kompetenz angeht, scheinen Männer den (Grünen) Frauen allerdings bei weitem überlegen zu sein.

Gast: Faust Gottes
21.06.2009 17:52
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Der Starke Mann

In Zeiten wo sich viele Österreicher einen starken Führer wünschen sind die Grüninnen tatsächlich nicht "IN" würde man sagen. Eigentlich sind die Grünen der Linke Ableger der SPÖ und der Gegenpol zum rechten Ableger der SPÖ, nämlich den Freiheitlichen. Mehr auch nicht. Wenn ich was gegen Ausländer habe wähle ich Blau, oder Orange. Wenn ich ein Bauer bin wähle ich Christlich usw... zu den grünen passt einfach nix. Da gibt es einfach keinen ins Gehirn der Menschen eingebrannten Slogan. Wohl eher die Angst das der Treibstoff teurer wird, sonst nix. Die müssen einfach anfangen die Gewässer der ÖVP und SPÖ abzufischen und deren wähler für die Grüne Partei zu begeißtern. Denn im Grunde genommen sind wahrscheinlich 80% der österreichischen Stammwähler Rot oder Schwarz, das wird von Generation zu Generation weitergegeben. Und die BZÖ und FPÖ haben das kapiert und sich einige Trotzwähler geangelt nur die Grünen sind da zu wenig bemüht.

Gast: Frau
21.06.2009 17:21
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Hugh!

Der Unsympathler der Nation hat gesprochen!

Würg!

Immer diese ängstlichen, rechten Männer aus der Vorkriegszeit!


Antworten Gast: Mann
24.06.2009 19:08
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Re: Hugh!

Mann, oh mann...müssen sie einen Komplex haben...oder permanent gestöhrte Beziehungen zum männlichen Geschlecht...das sie wohl nicht "handlen" können...wie eben clevere Frauen das seit Generationen tun.... (oder auf die Grünen gemünzt: viel zu oft "Politik der Verbissenen.."

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Sie haben ganz recht

Österreichs Grüne sind ein politisches Unding. Die ersten Zeilen des Parteiprogrammes lassen schon Böses ahnen. Da steht sinngemäß drin, dass vieles an Ideologie gut ist und alles gehört irgendwie gehört (Aber keine Angst: Die korrekte Abgrenzung nach rechts folgt auf dem Fuße). In der Praxis bedeutet das, dass ein Grün-Wähler nie weiß, was er wählt. Es bedeutet, dass man das eine mal einem hartgesottenen Altmarxisten wie Pilz nachläuft, der in Sachen Mediengeilheit es mit einem Haider aufnehmen konnte. Es blieb bei beiden immer die Wahrheit auf der Strecke. Dann wieder wird "links sein" als offizielle grüne Linie angegeben, wobei die Substanz davon nebulos bleibt. Und wenn ein oberösterreichischer Grüner mit migrantischem Hintergrund (sein Name ist mir leider entfallen) sich erdreistet, zu sagen, dass man sich doch mit den Sorgen der Menschen beschäftigen möge, auch wenn die schlecht nach Rassismus und Fremdenfeindlichkeit riechen, dann wird der intern ausgepfiffen. Und die diffus besorgten, politisch heimatlosen Wähler wählen weiter Strache. Der kann nämlich mit den Emotionen der Menschen reden. Auf tiefstem Niveau halt.
Poltiti k so wenig verstehen wie die Grünen, sollte für Politiker strafbar sein. Weil demokratieschädigend.

Antworten Antworten Gast: Frau
21.06.2009 20:10
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Sie nicht

Bei Postings wie Ihrem und scheinheiligen, sexistischen Hetz-Artikeln wie Ortners im Kronenzeitungsniveau, beginnt man "hartgesottene Altmarxisten" wie Pilz erst so richtig ins Herz zu schließen.
Das sind wenigstens noch richtige, anständige Männer und keine verkleideten Memmen, die mit Säbeln und Federbuschen herumlaufen und auf Frauen einschlagen, haha!

Antworten Antworten Antworten Gast: wiener
24.06.2009 19:05
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Re: Sie nicht...oder doch ?

Er hat aber recht - in OÖ hätte ich auch den GrünTürken gewählt ! oder vielleicht auch bei der EU-Wahl den Voggenhuber statt wie dann letztlich den HPM... Aber was mache ich in Wien ??????

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Frau
29.06.2009 15:15
0 0

Re: Re: Sie nicht...oder doch ?

Ja, was nun? Da ist guter Rat teuer. SPÖ, ÖVP, BZÖ, FPÖ und KPÖ hätten Männer an der Spitze. Auch in den Parteien selbst gibt es praktisch nur Männer und die meisten sind frauenfeindlich bis anti-feministisch. Die Auswahl ist doch groß!

Antworten Antworten Antworten Gast: Frau2
24.06.2009 01:16
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Re: Sie nicht

Männerfeindlichen Frauen gehen entweder die Argumente aus, wenn man etwas nachhakt, oder sie klappen ihre Fliegeröhrchen, die eigentlichen zum Zuhören gedacht sind, ein, und wiederholen den selben Unsinn, den sie vor zwei Sekunden von sich gegeben haben.

Es ist schon auffällig, wie ähnlich sich Feministen mit Rassisten in ihrer Argumentationsart sind. Jaja, Sexismus ist halt nur eine Absplitterungsgruppe von den Rassisten...

Antworten Antworten Antworten Gast: Mann
23.06.2009 15:06
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Re: Sie nicht

Wenn Frau keine Argumente ( oder die Kapazität, solche zu erkennen ? ) hat, schimpft sie ..

Gast: hörmal
21.06.2009 09:03
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wählertäuschung

die verschmelzung der grünen mit der alternativen liste war eine der größten wählertäuschungen, wenn man mal von den Pensionistenbriefen der sozialisten absieht.
sollte die vassi mit einer linken partei in richtung nix abziehen, dann wollen wir ihr gerne
ausreichend kerzerl und patscherl mitgeben.
auch dürften dann vom neuen linken abseits die subversions-intentionen leichter durchschaubar werden.

Gast: Kritiker
20.06.2009 16:23
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Stolz darauf, political correctness mit den Füßen zu treten?

"Das törichte Unterfangen, aus den Grünen GrünInnen zu machen" ...
Applaus von den billigen Plätzen, Herr Ortner.

Antworten Gast: mann
23.06.2009 15:08
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Re: Stolz darauf, political correctness mit den Füßen zu treten?

Gähn ..
Die political correctness nutzt sich stark ab, seit die Menschen erkannt haben, was dahinter steckt .

Gast: tulcinea
19.06.2009 18:10
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Eine Wahl gewinnen

Freda Meissner Blau hat einmal den Finger gehoben, und angedeutet, dass es für eine Frau im gebärfähigem Alter sehr schwierig ist, eine Partei zu führen. Sie hat dann noch gesagt, dass sich eine etwas ältere Frau mit dieser Aufgabe leichter zurechtfinden kann.

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um viele jahre zu spät

kommt diese analyse.
all das gab/gibt es schon lange, nur hat opa vdb das immer zugedeckt.
eines seiner versäumnisse.
weitere waren: die unfähigkeit, einen geeigneten nachfolger aufzubauen (seltsamerweise trifft das auf beinahe JEDEN charismatischen politiker auf dieser erde zu. warum wohl?).
sowie: die grenzenlose feigheit: durch regieren oder unterstützen einer minderheit hätte doch irgendwas in diesem land in ihrem sinne gestaltet werden können.

andibue
19.06.2009 12:35
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Ich hab normalerweise einen guten Magen

aber bei der Erwähnung der Variante Voves/Strache hat's mir den dann doch umgedreht.
Unter Gusi hab ich gesagt, wir werden Schüssel noch nachweinen, unter Faymann weinen wir dem Gusi nach, dass ich einmal hoffen könnt, dass uns der Faymann erhalten bleibt, das hätt ich nicht gedacht.

Antworten Gast: Karin
22.06.2009 07:59
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Re: Ich hab normalerweise einen guten Magen

danke, sonst hätts ich formulieren müssen und ich hab grad erst meinen ersten kaffee

geloester
19.06.2009 08:01
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AL neu

Wer oder was hält eigentlich Maria Vassilakou von ihrer Ankündigung ab, eine neue, linke Partei zu gründen? Es wäre die Gelegenheit für die Grünen, sich endlich der marxistischen Kuckuckseier zu entledigen, welche ihnen seinerzeit per Verschmelzung mit der „AL“ ins Nestchen gelegt wurden. Vielleicht schaffen die
Grünen dann auch mal (wieder ?) die 15-er Latte bei Wahlen. Deshalb sollten sie der Maria ausreichend „gute Autorität“ bei der Umsetzung ihres Vorhabens wünschen. „AL“ könnte zudem gleich weiter verwendet werden und für „Autonome Linke “ stehen, als Fels in der Brandung gegen alles Reaktionäre in Österreich.
Forza Maria, mach dein Ding !

 
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