ORF-Gebühr ist so zeitgemäß wie vormals die Vorrechte des Adels

Der Österreichische Rundfunk gehört nicht vom Staat finanziert, sondern endlich aus den Klauen des schrecklichen De-facto-Eigentümers Staat befreit.

Dass sich der ORF in erheblichem Maß aus Geld finanziert, das jedem Besitzer eines TV-Geräts oder Radios zwangsweise abgeknöpft wird – ganz unabhängig davon, ob der/die Betreffende die Produkte der Anstalt konsumiert oder nicht – ist ein chronisches Ärgernis in diesem Land. Es ist dies eine Form staatlichen Zwangs, die genauso obsolet, unvernünftig und aus der Zeit gefallen ist wie der Zwang, der Wirtschafts- oder Arbeiterkammer beizutreten, sein Geschäft an bestimmten Tagen geschlossen zu halten oder Dutzende andere schikanöse Blödheiten, mit denen die Obrigkeit die Untertanen vor vermeintlichen Gefahren eines Lebens in Freiheit und Selbstverantwortung bewahren will.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.12.2016)

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