25.05.2012 21:34 | Meine Presse Merkliste 0

Endlich bewiesen: Die Juden sind schuld an der Weltwirtschaftskrise!

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Politiker von Obama bis zu SPD-Chef Gabriel schmusen mit der Protestbewegung „Occupy Wall Street“. Dort gedeiht der Antisemitismus – ein der politischen Linken nicht eben fremdes Phänomen.

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Eigentlich irgendwie seltsam, dass hierzulande bei der Suche nach den wahren Schuldigen an der globalen Finanzkrise noch niemand eine ebenso naheliegende wie traditionelle Vermutung laut ausgesprochen hat: dass, erraten, die Juden schuld sind. Man weiß ja in bestimmten Milieus um deren federführende Stellung in der Welt der Hochfinanz. Und wer hat die Welt durch maßlose Gier an den Rand des Abgrunds gezockt? – Na eben.

Vielleicht liegt es an den bedauerlichen interkulturellen Missverständnissen zwischen dem Dritten Reich und seiner damaligen jüdischen Wohnbevölkerung, dass dergleichen hierzulande (noch?) nicht wieder offen erörtert wird. Da ist die globale Protestbewegung gegen die Banken, „Occupy Wall Street“ („OWS“), zumindest in ihrer amerikanischen Heimat nicht so zimperlich.

Zwar ist noch immer nicht bekannt, was „Occupy Wall Street“ – derzeit das von allen geliebte und gehätschelte Bambi unter den globalen Protestbewegungen – eigentlich wirklich will. Aber antijüdische Slogans und Plakate sind bei den Manifestationen dieser hoffnungsvollen jungen Menschen inzwischen schon zu sehen gewesen. Wer „Antisemitism“ und „Occupy Wall Street“ googelt, bekommt reichhaltiges diesbezügliches Anschauungsmaterial zu sehen.

Dass „zionistische Juden, die die großen Banken und die FED kontrollieren, aus den USA ausgewiesen werden sollen“, ist nur eine von mehreren einschlägigen Parolen, die jüngst bei OWS-Demos aufgetaucht sind. Eine „jüdische Verschwörung in Banken und Medien“ mit dem Ziel, „die Macht in Amerika zu übernehmen“, behaupten Demonstranten ebenso unwidersprochen wie, dass „die Judeo-Kapitalisten der Staatsfeind Nummer 1“ seien.

Deshalb zeigen nicht nur Barack Obama, der deutsche SPD-Chef Siegmar Gabriel, sondern auch amerikanische Nazi-Organisationen auf ihren Heimatseiten Sympathien für diese Bewegung. „Schwer zu ertragen“ seien diese antisemitischen Rülpser von „Occupy Wall Street“, befand die israelische Tageszeitung „Yediot Ahronot“. Man kann das irgendwie verstehen.

Dergleichen linken Antisemitismus überraschend zu finden, wäre freilich ziemlich ahistorisch, um nicht zu sagen naiv. „Der Antisemitismus ist der Antikapitalismus des dummen Kerls,“ wusste schon August Bebel, Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie vor mehr als hundert Jahren. Und der kannte seine Genossen.

Daran hat sich bis heute nicht allzu viel geändert. „Unterschwellige Judenfeindschaft gibt es bei der politischen Linken schon lange“, diagnostizierte erst jüngst noch ausgesprochen höflich die in dieser Hinsicht völlig unverdächtige Hamburger „Zeit“.

Dass wir es im Falle von „Occupy Wall Street“ zum Teil mit eben diesem „Antikapitalismus des dummen Kerls“ zu tun haben, zeigt ja auch das eher schlichte zentrale Feindklischee der „OWS“- Bewegung, also „die Banken“ und „die Banker“. Dass nicht die Banken, sondern die Regierungen im Wege der exzessiven Kreditaufnahme bei ebendiesen Banken (die deshalb nun wanken) Ursache der aktuellen Finanzkrise sind, scheint sich irgendwie weder via Twitter noch via Facebook zu den jugendlichen Helden des antikapitalistischen Kampfes herumgesprochen zu haben. Sonst würden sie vor den Parlamenten demonstrieren und nicht vor den Banken.


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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2011)

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42 Kommentare
 
1 2
Gast: schwachsinn
13.05.2012 15:57
0 0

omg

Also dieser Artikel ist ja wohl übelste Meinungsmache gegen die Occupy Bewegung. Klar gibts in der Bewegung aufgrund mangelnder Struktur und Aufnahmekriterien Wirrköpfe. Aber die gibt es genauso außerhalb der Bewegung. Und was die wirtschaftskrise in Europa mit Bernanke zu tun hat kann ich Ihnen ganz leicht erklären. Seit dem platzen der new economy Blase in den USA hat die FED (unter Bernanke) versucht die Krise mit einer Geldschwemme zu bekämpfen. Aufgrund der besonderen Stellung der USA (Leitwährung) hat das auch lange Zeit geklappt, aber mit einem Leitzins von ~1% kommt iwann die Bevölkerung auf den Geschmack des billigen Geldes. Die haben sich davon Häuser finanziert (und anderen Schrott, aber bei Häusern hat sich eben die große Blase gebildet). Nachdem ein Jahrzehnt die Immobilienpreise brav gestiegen sind, wurden die Kreditvergabekrieterien gelockert und selbst Kreditunwürdige Leute (ja teils Arbeitslose) haben Kredite bekommen. Die Blase ist geplatzt und durch die Lehman Pleite nach Europa geschwappt. Jedes europäische Land musste die Verluste der Banken die in Lehman Brother Aktien investiert waren sozialisieren was riesige Löcher in die Budgets der Länder gerissen hat. Bei den Ländern die ohnehin nicht so prickelnd aufgestellt waren hat dies zu einer finanziellen Kernschmelze geführt.

Ich hoffe ich konnte Ihren Schleier lüften.

Burgos
28.10.2011 17:01
0 1

Die Schuldigensuche

führt bei gewissen Kreisen wieder dazu zu versuchen den "Juden" oder "Zionisten" die von der EU und ihren Politikern selbst hervorgerufene Krise in die Schuhe zu schieben.

Das EU-Wirtschaft leidet an einem schweren Fehler, der sich durch das hoch verschuldete Griechenland auftut! Was dies mit Bernanke u. Co. zu tun haben soll ist gelinde ausgedrückt schleierhaft.

Es ist ja so bequem nicht selber reflektieren zu müssen und andere für alles Übel verantwortlich machen zu wollen!

artemis70
26.10.2011 10:32
0 0

widerlich!

man würde es ja nicht für möglich halten, aber es geht immer noch eine stufe tiefer.

Gast: Jochen Scholz
24.10.2011 15:16
2 2

Frage, Herr Ortner:

Ist sonst alles in Ordnung bei Ihnen?

Gast: AAhja
22.10.2011 14:56
5 5

Unsinn

Dieser Artikel ist einfach mies.
Es handelt sich ( noch ) nicht um einen zielgerichteten Protest einer festen Gruppe von Menschen. Wo sonst sollen denn Antisemiten und andere geistig Verwirrte ihre verquere Weltsicht zum Ausdruck bringen?

Ich könnte nach 2 Sekunden Googlerecherche mit demselben Recht wie der Autor einen Artikel verfassen, in dem ich nach Betrachtung von 3 Plakaten und 5 Outfits, der Bewegung antifeministische, antivegetarische, anti-Uno oder antieuropäische Ressentiments unterstelle.

Ich frage mich nur: Auf welchem Wege hat sich der Autor über die Proteste informiert? In einer Rotweinrunde mit Betroffenheitsscrabble im örtlichen Nostalgieverein?
Zumindest nicht an den Orten des Geschehens, so viel steht fest.

Re: Unsinn

Na dann googelns los und schreibens schon. Bin schon gespannt.


thomas.s.
22.10.2011 11:40
5 8

Ich

freue mich ja jede Woche wieder über Ortners Analysen. Er weiß auf einfach alles eine Antwort. Toll. Fast so als würde er komplexe Situationen vereinfachend betrachten und mit Scheuklappen durchs Leben laufen. Einfach toll.

Gast: ortnungshü,ter
21.10.2011 23:36
5 4

danke

Ich bin so froh, dass Herr Ortner uns jede Woche auf so klare und originelle (sprich unvorhergesehene) Weise die Welt erklaert und auch die Ursachen und Lösungen kennt.

Gast: Schlurp
21.10.2011 16:34
5 2

Der Antisemitismus

ist ja leider nicht mit dem dritten Reich untergegangen. Man muss nur an den Wirtshaustischen einmal zuhören.....
Ich erkenne nur einen graduellen Unterschied zur Vorkriegszeit, nicht jedoch einen prinzipiellen.

Antworten Gast: gillespierre
22.10.2011 13:09
5 1

Sie mögen vielleicht recht haben, aber wenn es

darum gehen soll, "nicht zu verallgemeinern", "nicht zu pauschalieren" und schon gar nicht Aussagen über ganze Völker, Staaten, Religionen, große Institutionen und Gruppierungen zu treffen, dann sollte man das auch selbst beherzigen.

Wieviele Wirtshaustische kennen SIE denn? oder sind sie quer in Österreich als Wirtshaustischforscher unterwegs und haben tausende erforscht oder gar eine EU Studie dazu gemacht?

Was an " den Wirthaustischen" der Fall ist, sollte man nicht aus einer oder wenigen Beobachtungen und Tischen verallgemeinern und beurteilen, denn dies wäre eine genauso dumme Unterstellung und ein Vorurteil, womit sie nichts anderes machen würden, als sie Anderen vorwerfen!

census
21.10.2011 16:07
7 3

Auf diesem Boden ist der Holocaust gewachsen!


census
21.10.2011 16:05
3 1

Haltet den Dieb!

Es hat immer gewirkt wenn man die Juden für die eigenen Sauereien verantwortlich mach. Sind das eigentlich Juden die z.B. Österreich ausplündern? Würde man wieder ein lustiges Progrom veranstalten, wenn sollte man dann zum Sündenbock machen?

Gast: lesenmachtschlau
21.10.2011 15:43
4 4

Und die Rechten sind nicht antisemitisch?


Gast: Hugissimo
21.10.2011 14:57
2 0

Eine neue Demagogie?

Es gibt ja eine Steigerung von der ideologisch bedingten Übertreibung hin zur Demagogie bis zum Wahn. Da gibt es sicher einen breiten Konsens darüber, wie gefährlich es ist, von einer breiten unvernünftigen Bewegung mitgerissen zu werden. Die Festlegung einer Abstammungsklausel für die Besetzung hochrangiger Finanzinstitutionen wäre bestimmt ein Leichtes gegen die Bewältigung der eigentlichen Krise. Ich habe ein wenig das Gefühl, am lautesten protestieren heute diejenigen, die am meisten von der ausufernden Verschuldungspolitik der Regierungen profitiert hatten. Nicht nur in Griechenland. Und die am wenigstens bereit sind, persönlich eigene Verantwortung zu übernehmen. Ich wünsche mir schon, daß bald jemand bahnbrechende Vorschäge macht. Ob das dann von einem Juden kommt oder vom Dalai Lama, das wäre mir sowas von egal.

Gast: Aber Hallo
21.10.2011 14:18
1 0

Na na!

Occupy Wallstreet ist AUCH pro Jüdisch, zu sehen in diesem Video ab 4 Minuten 25 Sekunden http://www.youtube.com/watch?v=NEPgAp5Mkyc

Gast: ach nich doch
21.10.2011 14:12
4 0

kurzlebig ist die vernunft

in argentinien wurden die menschen zuerst in private pensionssysteme getrieben, diese systeme dann zum kauf von staatsanleihen gezwungen.

lebensversicherer (oder waren es pensionsversicherer?) in österrecih mußten 30% an der österr. börse anlegen.

in deutschland zwingt man vorsorge-unternehmen quasi zum kauf von langfristigen staatsanleihen.

griechenlands rating war gut, das wäre ein fehler der rating agenturen gewesen, jezt ist das rating schlecht und die agenturen wieder schuld.

die banken hätten griechenland nie soviel geld leihen dürfen, jetzt leihen sie keines mehr und sind schuld am staatsbankrott. ein staatsbankrott vor fünf jahren wäre ja egal gewesen.

jeder will vorsorge und notgroschen, billionen davon sind in staatsanleiehn angelegt, wo würde man dieses unser geld sonst anlegen? lebensmittel, wälder, äcker, wohnungen, etc. mit welchen problemen wäre dann zu rechnen?

die linke will dass sich staaten über die ezb geld leihen! die ezb wird nie was verwehren oder eintreiben können. die staaten werden zum leben in saus und braus nur so eingeladen. das volk applaudiert, geld ohne ende die ezb druckt und verschenkt.

schuld sind und bleiben die banken, mein geld liegt dort wo es am meisten zinsen bringt, ihres?

Antworten Gast: Rotfront
14.01.2012 22:27
0 0

Re: kurzlebig ist die vernunft

Ich kenn Ihren Humor nicht, aber sagen Sie es doch offen: Schuld sind nicht nur die Banken und Regierungen, sondern auch wir (Da nehm ich alle rein), weil wir ein solches System täglich fördern. Soll keine antikap. Standpauke werden, aber wir müssen uns die Fragen stellen, ob maximale Zinsen bei Banken ohne ethische Hinterfragung, ob spekulative Aktivitäten am Lebensmittelmarkt - Futures&Forwards- einen realen Bestand überbieten können, ob wir weiterhin Nicht-Industrie Staaten ausbeuten und mittels UNO majorisieren, ob wir Kriegsproduktion unterstützen wollen und und und. Der angenehme Weg ist nicht immmer bzw meist nicht der richtige Weg. Das Florianiprinzip ist immer stark vertreten und selbstkritische Reflektion ist gerade in Österreich seehr oft nicht angebracht.

Gast: Aber Hallo
21.10.2011 14:10
1 7

Na na!

Da hat die Presse wohl mal wieder eine Schlagzeile gebraucht. Früher war das mal eine Qualitätszeitung.

Gast: enamtsaG
21.10.2011 13:52
1 0

Ortner hat sicher zum Teil Recht - aber eben nur zum Teil:

http://www.youtube.com/watch?v=NEPgAp5Mkyc

Gast: Ali
21.10.2011 13:49
4 4

Juden?

Vorsicht bei der Wortwahl. Es sind nicht "einfach" die Juden, es sind die Anhänger des Zionismus.
Unbedingt mal genauer informieren und auf korrekte Wortwahl achten.

Antworten Gast: Yaku
31.10.2011 13:31
0 2

Re: Juden?

Ach ein Ali muss natürlich wieder den typischen Unterschied machen, damit es bloß nicht nach Antisemitismus riecht. Das heute anstatt Juden Zionisten verwendet werden, weil die tatsächlich denken, es würde keinem auffallen, ist nichts neues und relativiert NICHTS.

Antworten Gast: jurekmolnar
21.10.2011 14:33
2 3

Re: Juden?

Der Unterschied, den Freunde ihrer Sorte zwischen "Juden" und "Zionisten" machen ist genau so groß, wie der zwischen Bienen und Wespen.
Beide stechen, nur glauben diejenigen die "Zionisten" sagen, sie würden beim Stechen wie eine Wespe überleben.

"Zionisten" und da informieren sie sich gefälligst, meint für Antisemiten aller Couleur dasselbe, was früher "Juden" gemeint hat.

Anscheinend ist das Presseforum immer noch so wie ich es in Erinnerung hatte.


Antworten Antworten Gast: Fröschli
23.10.2011 22:11
0 0

Re: Re: Juden?

Na ja, Rabbi Elmer Berger war da grundlegend anderer Meinung. Oder nehmen Sie die Beobachtung des ersten britischen Gouverneurs von Jerusalem, Ronald Storrs, der meinte:

"The religious Jews of Jerusalem and Hebron and the Sephardim were strongly opposed to political Zionism."

Was machen Sie mit der Neturei Karta, die den Zionismus als Feind der Juden und des Judentums ansieht (New York Times, 26.4.1985)?

Collector
21.10.2011 13:00
4 3

Die Architekten der Finanzkrise

Wer der Frage nach den Architekten der durch das „System“ verursachten Finanz-Katastrophe nachgeht, stößt bald auf einige Namen, die zum guten Teil die Zugehörigkeit zum gleichen Volksstamm verbindet: Paul Volcker, Alan Greenspan, Ben Shalom Bernanke (alle drei nacheinander FED-Präsidenten), Robert E. Rubin Lawrence „Larry“ Summers (nacheinander Finanzminister in der Regierung Clinton), James David Wolfensohn, Paul Wolfowitz, Robert B. Zoellik (alle drei Weltbank), Dominique Stauss-Kahn (IMF), Timothey Geithner (Fed Bank of New York, jetzt Finanzminister), Lloyd Blankfein (Goldman & Sachs), Maurice R. Greenberg (AIG), Josef Ackermann (Deutsche Bank), George Soros (Großspekulant). Hinter diesen Großarchitekten verschwinden die kleinen Betrüger vom Schlage eines Bernie Madoff (50 Milliarden US-$) und seiner Wiener Vertrauten Sonja Kohn (3.7 Millarden EURO) oder auch die Pokerspieler wie Herr Boaz Weinstein von der New Yorker Investmentabteilung der Deutschen Bank, der mit Credit Default Swaps Milliarden verlor.
Das wurde allerdings in Österreich schon im Jahr 2009 thematisiert und im Standard (Traxler) auch kommentiert. Der erste Satz von Christian Ortners Kommentar stimmt also nicht.

Antworten Koba
21.10.2011 15:07
5 4

Re: Die Architekten der Finanzkrise

Aus Ihnen spricht ja der Komplette Neid Syndrom. Ja es ist tatsächlich so, die Juden haben eine besondere Begabung im Umgang mit Geld. Aber nicht nur dort. In der Naturwissenschaft, Technik und Kulturbetrieb sind Sie genau so dominant. 25% der Nobelpreisträger sind Juden. So was lässt einen Germanen vor lauter Neid erblassen. Zumal der kläglicher Versuch mit dem Zyklon B so jämmerlich gescheitert ist. Da bleibt nur noch auf den siegreichen Schwert von Aladin zu hoffen aber der ist ja bekanntlich nie richtig scharf gewesen. Ja Ihre Lage ist ja wirklich zu verzweifeln.

 
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