25.05.2012 21:38 | Meine Presse Merkliste 0

Hurra, wir wählen so lange, bis wir alle pleite sind!

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Im Susi-Sorglos-Wohlfahrtsstaat neigt der Wähler dazu, den Staatsbankrott herbeizuwählen. Das ist kein Betriebsunfall, sondern Konsequenz dieses staatlichen Betriebssystems.

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Bundeskanzler Werner Faymann hat in den letzten Tagen – für seine Verhältnisse geradezu tapfer – dafür gekämpft, dass der Politiker Werner Faymann endlich teilentmündigt wird. Denn die vom Bundeskanzler F. gewünschte verfassungsrechtliche „Schuldenbremse“ soll ja den Politiker F. künftig von Gesetzes wegen daran hindern, die Republik übermäßig zu verschulden und der Gefahr des Staatsbankrotts auszusetzen.

Das spricht doch irgendwie für Faymann: Immerhin scheint er sich darüber klar zu sein, wie dringend eine derartige Selbstentmündigung notwendig ist, um noch mehr Schaden von der Republik abzuwenden. Der Bundeskanzler ist damit jedenfalls deutlich luzider beieinander als etwa sein oberösterreichischer Parteiobmann, Genosse Josef Ackerl, der mit seinem milieutypischen Widerstand gegen eine Schuldenbremse vor allem bewiesen hat, wie dringend Politiker dieses Typs – in allen Parteien – einer verfassungsrechtlichen Zwangsjacke bedürften, um das Land nicht vollends in den Ruin zu treiben.

Warum aber braucht es in einer Demokratie offenbar eine Art Besachwalterung des Gesetzgebers – also letztlich des Souveräns –, um den Staatsbankrott abzuwenden? „Hätten wir staatspolitisch handelnde Eliten“, schrieb dazu jüngst Hubert Patterer in der „Kleinen Zeitung“, „müsste die Verfassung niemanden entmächtigen. Staatspolitisch heißt: das Notwendige tun und mit Leidenschaft populär machen. Weil uns dieser Politikertypus nicht zur Verfügung steht, muss die Schuldenbremse als Prothese her.“ Ja, eh. Aber: warum steht dieser Politikertypus nicht zur Verfügung? Zu befürchten ist: Weil es im Wesen des demokratischen Prozesses liegt, „staatspolitisch handelnde Eliten“ dieses Typus eher früher als später per Wahl aus dem Verkehr zu ziehen.

Ganz besonders gilt das natürlich in einem Susi-Sorglos-Wohlfahrtsstaat, in dem rund zwei Millionen Nettozahler rund sechs Millionen Nettoempfängern der staatlichen Umverteilungsmaschine gegenüberstehen.

„Staatspolitisch handelnde Eliten“, die zur Abwendung des Staatsbankrotts dieser Mehrheit von sechs Millionen die eine oder andere Redimensionierung staatlicher Leistungen zumuten, lernen relativ schnell und relativ schmerzvoll, wie Demokratie unter den Bedingungen des Wohlfahrtsstaates eben funktioniert: Abgewählt wird, wer der Mehrheit der Umverteilungsprofiteure Einsparungen zumuten zu müssen glaubt. Und je höher der Anteil der Umverteilungsprofiteure, umso solider natürlich die politische Mehrheit gegen allfällige „staatspolitisch handelnde Eliten“.

Dem demokratischen Wohlfahrtsstaat ist die Tendenz zum Staatsbankrott per Stimmzettel immanent; sie ist kein Betriebsunfall, sondern geradezu charakteristisch für dieses staatliche Betriebssystem.

Ernsthafte Schuldenbremsen, die nicht wie ihre österreichische Variante bloß deklaratorischen, also eher unverbindlichen Charakter haben, können diese Dysfunktionalität der Demokratie vielleicht bis zu einem gewissen Grad lindern; die Schweiz zeigt das vor. Wirklich lösen kann dieses Problem freilich nur der Souverän selbst: Solange der Wähler dem Staat grundsätzlich in der Haltung des Anspruchsberechtigten entgegentritt und jeden Politiker aus dem Amt wählt, der diesen Anspruch nicht buckelnd erfüllt, ist die Demokratie chronisch von der Pleite bedroht.


Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com


Zum Autor:

Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.12.2011)

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45 Kommentare
 
1 2
Gast: commonSense
15.12.2011 12:22
2 0

das grösste Verbrechen im Namen der Sozialdemokratie

. . . zum Teufel mit rot und schwarz!
Nur eine Koalition Europas Wissenschaften, Altruisten, welche den Ressorts der Ländern vorgeben, die Wirtschaft zu integrieren, machte noch Sinn.

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
12.12.2011 13:45
5 0

die lösung

ist ganz logisch und einfach, nur leider mit demokratischen mitteln (herr ortner hat das klar analysiert) nich tumzusetzen: wählen darf nur, wer mehr in das system einzahlt als er herausnimmt, frei nach dem ganz logischen motto "wer zahlt schafft an".

Antworten GeraldC
13.12.2011 08:54
0 0

Re: die lösung

hatten wir schon mal:

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Gulden-M%C3%A4nner

und wird auch wieder kommen MÜSSEN!

Antworten Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
13.12.2011 14:35
1 0

ich hab auch nie behauptet ich hätts erfunden

das ist korrekt, die Taafesche Wahlrechtsreform war wohl der erste Sündenfall. Ich denke aber nicht an einen absoluten, vom reinen Vermögen/Einkommen abhängigen Zensus, sondern vom Beitrag des Einzelnen zum Gesamten. Das muss nicht notwendigerweise die reine Steuerleistung sein, das kann auch soziales Engagement zB in der behinderten- oder altenbetreuung sein (das dann über einen gewissen schlüssel bewertet wird). es darf nur nicht sein, dass leute, die nichts beitragen und nichts leisten über das wohl und weh eines staates und der bürger bestimmen, die das ganze finanzieren.

Antworten Gast: Martin_S
12.12.2011 15:15
1 0

Re: die lösung

Das ist nur zu befürworten! Dann gibts auch keinen "Ämterkauf" mehr.

0 4

Schaffen wir doch die Wahlen ab!

Wie wäre es damit, ganz einfach: Wir schaffen die Möglichkeit der Wahlen ab. Irgenwie ist das für Herrn Dr. Ortner ein Problem. Wo kommen wir denn hin, wenn jene nicht Begüterten und Privilegierten über ihr Schicksal befinden dürfen.
Außerdem sollten wir den Schund anderer Ökonomen, die sich unerwähnt in Bibliotheken und Büchereien finden einfach verbrennen. Dann würde die Welt schon ein wenig leichter verständlich.
Vielleicht aber wäre es doch eine Denkvariante unsere Demokratie mit Zähnen und Klauen zu verteidigen!!!!
Ganz im Ernst, einst kämpften die Medien für Freiheit der Gedankenj, Demokratie und Menschenrechte. Heute erwecken sie sich eher an Medien wie des "Neuen Deutschland" der DDR oder der "Prawda" der Sowjetunion zu halten. In diesen Regimen zensurierte man auch eifrig von Seiten der Regierenden. Heute betreibt man bei vielen Medien Selbstzensur! Weshalb finden andere Meinungen kein Gehör? Soviel zum Thema Demokratie und Meinungsfreiheit!

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
12.12.2011 13:43
6 0

langweilig

immer die gleiche stupide sozialistische klassenkampfretorik vom armen unterdrückten kleinen mann. aber genauso, wie den kommunisten 1989 die zukunfts- und leistungsorientierten bürger abhandengekommen sind, werden auch den sozailistischen einheitsregierungen mit westlichem antlitz irgendwann die zahler davonlaufen, und dann können leute wie sie herumsudern, sovile si wollen, es wird niemand mehr da sein, der den ganzen umverteilungswahnsinn finanziert. gut so!

Antworten Antworten Grüffelo
12.12.2011 14:49
0 5

Re: langweilig

genauso wie die fundamental-kommunisten seit 1989 stur behaupten, der kommunismus habe ja deshalb nicht funktionieren können, weil es nie einen gegeben habe und dass man schon sehen werde wies ginge, wenn dann kommunismus umgesetzt sei usw. wollen etliche hier ein scheitern des kapitalismus nicht eingestehen! schön langsam sollten einige hier mal ihre positionen überdenken. von wegen umverteilungswahnsinn! das allgemeine und gleiche wahlrecht in frage zu stellen - wenn auch wie ortner nur zwischen den zeilen - zeigt eben, dass die gier mancher grenzenlos ist. und eben diese gier hat die krise verursacht, nicht die harte arbeit, die verschiedene - auch viele als minderleister diskreditierte - leisten.

Antworten Antworten Antworten freeman
12.12.2011 16:21
5 0

Gier gibt es eher anderswo...

Ist nicht eher die Entscheidung, in der Wahlkabine doch die Partei des "Wohlstands auf fremde Kosten" anzukreuzen von Gier getrieben?

Wer seine Produkte und Dienstleistungen am freien Markt anbietet und von dem lebt, was andere freiwillig dafür geben, lebt ethisch weit richtiger, als derjenige der demokratische Institutionen für Raubzüge an seinen Nachbarn missbraucht.

Am Markt gewinnt der Bessere, im Spiel der Politik der Gierigere.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: marius tresor
12.12.2011 22:48
0 1

Re: Gier gibt es eher anderswo...

wohlstand auf fremde kosten? auf kosten der dritten welt, der kleinen sparer oder auf kosten der unterbezahlten handelsangestellten? man sollte den irrglauben aufgeben, dass der, der viel geld bekommt auch viel verdient. er sitzt nur in der besseren position!

Gast: g238
10.12.2011 17:15
2 0

Was geht in jenen Köpfen vor

die anderer Meinung sind als die, die in diesem Kommentar zum Ausdruck kommt? Da ist alles richtig und schlicht selbstbeweisend. Aber selbst harte Fakten prallen offenbar bei vielen Menschen einfach ab. Was mag da wohl der Grund sein? Ich komme nicht umhin, eine Art geistiger Krankheit zu diagnostizieren. Oder wäre es anders erklärbar, dass jemand das Prinzip des Pyramidenspiels, das die gnadenlosen Umverteiler und bedingungslosen Wohlfahrtsstaatler spielen, nicht versteht? Ok - damit die Presseredaktion diesen Beitrag nicht zensuriert: sagen wir statt ´geistiger Krankheit´ (nehme ich offiziell zurück): es handelt sich um eine ´mentale Dysfunktion´. Um eine ziemlich schwere allerdings.

periskop
10.12.2011 15:48
2 0

Das ist der Geburtsfehler jeden Wahlsystems!

Jedes Wahlsystem wird früher oder später zu einem Wettbewerb für Stimmenkauf! Auch bei uns gewinnt schon längst nicht mehr die Partei, die die beste Politik verspricht, sondern die, die die höchsten Wahlgeschenke verspricht, für die das Geld gar nicht vorhanden ist sondern ausgeborgt werden muss.
In anderen Demokratien ist es genau so, weshalb in der EU kein Politiker wirklich sparen will, weil er damit seine Wähler verlieren würde. So macht man lieber "Rettungsschirme", die nur das weitere Schuldenmachen für eine Weile "retten" und direkt in den wirtschaftlichen Abgrund führen!

Gast: louser
10.12.2011 11:15
5 0

Nachsicht für Josef Ackerl

LR "Joschi" Ackerl, der derzeit total von seinem Projekt "Morgen.Rot" vereinnahmt ist, hat null Bock auf Studiengebühren und schon gar nicht auf die "Schuldenbremse". Er will ja nur, dass möglichst viel in den Steuertopf eingezahlt wird, aus dem dann der Wahlkampf für sein "Morgen.Rot" finanziert werden kann.
Versteht sich von selbst, dass die "Reichen" das
berappen sollen. Ein bisschen Nachsicht für einen putzigen Jakobiner !

Gast: pensionär
10.12.2011 08:54
0 0

Merke

Es gibt keine Eliten, sondern nur Abzocker und Korruptis (10%) gegen die Arbeitssklaven.
Lies: Römische Sagen - der Kampf zwischen Patriziern und Plebejern.

Wenn irgendetwas von Karl Marx brauchbar war, dann seine Warnung vor der "industriellen Reservearmee" - und den daraus entstehenden Bürgerkrieg.

Gast: Bemerkenswert ist,
09.12.2011 22:10
11 1

daß es in der ganzen Debatte

gelingt den mit Abstand größten Brocken, nämlich die Kosten und Folgeschäden der Massenzuwanderung, zu übergehen.

Tatsächlich stellen
# beitragsmäßig nicht gedeckte Sozialleistungen
# großzügige Krankenversorgung
# überproportionale Arbeitslosigkeit
# großzügige Versorgung mit öffentlichem Wohnraum
# zusätzliche Kosten im Erziehungs- und Schulwesen
# zusätzliche Kosten an Polizei, Gerichten, sonstiger Infratstruktur
# Kosten und Folgeschäden der Migrantenkriminalität
# Subventionen an einschlägige Vereine
# Personalkosten in der Verwaltung, BerufsintegriererInnen
# usw usf

den – vielleicht gemeinsam mit den Beamtenprivilegien – größten Verlustposten dar. Allerdings wird er nicht einheitlich ausgewiesen, sondern jeweils in anderen Budgetposten von Bund, Ländern und Gemeinden versteckt, sodaß es ihn offiziell nicht gibt.

Der ausgebeutete inländische Steuerzahler erlebt ihn tagtäglich - und zwar in ganz Europa.

Und die auffallende Korrelation der Staatsverschuldung mit der (kumulierten) ideolgischen Einwanderngspolitik seit Antritt der SPÖ-Regierung 1970 ist ebenso evident.

Schwacher Trost: Anderen EU-Staaten geht es auch nicht besser. Vielleicht darf dort einmal einer die Wahrheit sagen.

Antworten Gast: Jungunternehmerin
10.12.2011 18:55
5 0

Re: @Bemerkenswert, und richtig, ABER ...

Ich habe meinen Zweitwohnsitz in einer kleinen NÖ-Stadt. Da habe ich im Zuge diverser Fraktionssitzungen die Erfahrung gemacht, das um JEDEN Zuwanderer gebuhlt wird, weil er Geld durch den Finanzausgleich in die kommunalen Kassen spült. Ganz egal, ob rot oder schwarz regiert: die Gemeinen nehmen alles, um ihre Einwohnerzahlen schönen zu können - auch wenn sie weissen, dass sie sich familienweise Mindestsicherer holen und natürlich auch für deren Sozialleistungen mitzahlen müssen.

Es ist ein Strukturproblem, solang das nicht repariert ist, wird sich gar nichts ändern!

Gast: astray
09.12.2011 21:17
0 0

lokomotive breath

old charlie stole the handle-and the train won`t stop going,no way to slow down.....so wirds auch bei uns ohne schuldenbremse im verfassungsrang aussehen.

Gast: Bademeisterin
09.12.2011 21:12
0 0

Roland Düringer bringts auf den Punkt....

http://www.youtube.com/watch?v=axvjKgV1XTA&feature=share


Gast: Erwachet, das Ende ist nah!
09.12.2011 20:35
1 0

Österreich fährt mit voller Kraft gegen die Wand und geht gegen alle vor, die sagen, dass es auch eine Bremse gibt.


Gast: Machmuss Verschiebnix
09.12.2011 19:05
3 0

Genau so läuft das, Hr. Ortner,

und obwohl schon in der "Verfassungsdebatte bei Herodot" ein Zyklus
der Staatsformen vermutet wurde, fand die Menschheit bis heute keine
Lösung.

Ganz im Gegenteil, seit dem 19. Jhd. wurde eine Unmenge von Staaten
rund um den Globus von der Idiotie des Sozialismus gepeinigt.
Keiner - auch nicht ein Einziger von denen - war damit gut weggekommen,
aber trotzdem scheint kein Kraut gewachsen zu sein, gegen diese
ideologische Dumpfbacken-Förderung im Tagbau.

Mal sehen, ob uns der Zyklus treu bleibt und uns eine Diktatur
beschert.


sir007
09.12.2011 17:01
10 1

ACHTUNG - SOZIALE WÄRME KANN DAS GEHIRN SCHÄDIGEN

Danke, Herr Ortner, dafür, dass Sie unermüdlich vor den Nebenwirkungen der diversen Suchtmittel wie Subventionen, Beihilfen, Umverteilungen warnen. Es wäre dringend an der Zeit ähnlich wie bei Zigaretten Warnhinweise zu etikettieren: ACHTUNG! SOZIALE WÄRME KANN IHR GEHIRN SCHÄDIGEN!

nachdenken
09.12.2011 13:08
6 0

Auch die Schweiz ist eine Demokratie!


Dort wird gewählt und gespart!
Die Schuldenbremse wurde sogar vom Volk 2004 eingefordert. Der Erfolg, man glaubt es kaum und hier in der Presse zu lesen gewesen, sie funktioniert.

Aber wohl nur in der Schweiz, denn nur dort scheinen Wähler und Gewählte mit ausreichendem Hirnschmalz ausgestattet zu sein ;-))

Pete
09.12.2011 12:41
1 15

Nicht kläffen

Herr Ortner verabschieden sie sich von ihrer Schrebergartenmentalität und blicken sie in die Welt hinaus. Dann sehen sie dass die Probleme mit den Schulden und der Finanzwirtschaft nicht auf Österreich beschränkt sind im Gegenteil dass Österreich vieles zu Beispiel die Beschäftigungspolitik besser meistert als viele Andere.

Antworten Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
09.12.2011 20:33
0 0

Re: Nicht kläffen

Sie werden doch wohl nicht glauben, daß Blödheit auf Menschen mit österreichischem Pass beschränkt ist!

Antworten Gast: Martin_S
09.12.2011 20:11
1 0

Re: Nicht kläffen

Ja sicher... durch Lug und Trug: Ein paar hunderttausend Arbeitslose zu sinnlosen Kursen.. schwupp! Schon sinkt die Arbeitslosenrate! WUNDERBAR! SO, und was "meistert" Österreich sonst noch besser??

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die schuldenbremse in der verfassung...

ist nichts weiter als eine reaktionäre schnapsidee. sehr informative nähere details dazu hier:
http://www.sektionacht.at/images/files/faq_schuldenbremse.pdf

 
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