24.05.2013 08:10 Merkliste 0

Feiern deutsche Sado-Monetaristen schwarze Austeritätsmessen?

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling glaubte einst, Krebs mit Vitamin C heilen zu können. Der Ökonomie-Nobelpreisträger und Kolumnist Paul Krugman ist sein würdiger Nachfolger.

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Dass auch ein Nobelpreis seinen Träger nicht unbedingt davor schützt, Unfug abzusondern, beweist der Ökonom und „New-York-Times“-Kolumnist Paul Krugman mit beeindruckender Verlässlichkeit. Es vergeht kaum eine Woche, in der er sich nicht lauthals darüber beklagt, dass die Europäer – und besonders die Deutschen – nicht (noch) mehr Geld drucken, (noch) mehr Schulden machen und mit (noch) mehr Staatsausgaben die Konjunktur beleben sollen.

Gegen diese von ihm als fatal empfundene Neigung der Deutschen, eine Schuldenkrise ausgerechnet durch Sparen bekämpfen zu wollen, brachte Krugman unlängst freilich ein originell formuliertes Argument vor: Dies sei „Sado-Monetarismus“, also „eine Mentalität, die ökonomisches Leiden als heilsam ansieht“.

Für Krugman scheint es sich bei diesem „Sado-Monetarismus“ – also: sparen, wenn man pleite ist – offenkundig um eine schwere Perversion zu handeln, der Deutsche in den dunklen Kellerverliesen der Bundesbank nachgehen, wo sie, gleichsam als Fritzls der Finanzpolitik, schwarze Austeritätsmessen feiern.

Beachtlich ist Herrn Krugmans Behauptung, Sparsamkeit sei eine Art schmuddeliger ökonomischer Schweinkram, vor allem wegen seiner implizit vorgebrachten Behauptung, eine Bewältigung der Krise sei auch ohne damit verbundene wirtschaftliche Leiden möglich.

Das Problem ist bloß, dass in der Wirklichkeit einer Schuldenkrise tatsächlich ökonomisches Leiden eine unumgängliche Voraussetzung für die Lösung des Problems ist. Dies als „Sado-Monetarismus“ zu denunzieren ist ungefähr so klug, als würde man einen Zahnarzt, der eine notwendige, aber etwas schmerzhafte Wurzelbehandlung durchführt, als „Sado-Mediziner“ bezeichnen – und dem Patienten statt der Wurzelbehandlung Schmerzmittel gegen den eitrigen Backenzahn verabreichen.

Wenn etwa in Athen, wie kürzlich einer interessanten Reportage der Wochenzeitung „Falter“ zu entnehmen war, ein Busfahrer bis vor Kurzem 4000 Euro im Monat verdiente, dann war eine erhebliche Kürzung dieses (und hunderttausender anderer) absurden Salärs angesichts der Lage der Staatsfinanzen nicht „Sado-Monetarismus“, sondern eine überfällige Korrektur. Dass die Betroffenen dies als „ökonomisches Leiden“ empfinden, ist menschlich nachvollziehbar – aber alternativlos.

Tatsächlich haben die Griechen, aber auch fast alle anderen Europäer in den kommenden Jahren den Rückbau wenigstens eines Teils jener Schulden vor sich, mit denen sie in den vergangenen Jahren ihren übermäßigen Konsum finanziert haben.

Ohne Verzicht und die damit verbundenen „ökonomischen Leiden“ wird das aus Gründen der Logik leider nicht möglich sein. Wer diesen Zusammenhang öffentlich macht, ist deswegen noch lang kein perverser „Sado-Monetarist“ mit abartigen finanzpolitischen Neigungen, sondern eher ein Realist.

Aber vielleicht führt ja Krugman nur eine Tradition fort, der zufolge Nobelpreisträger besonders oft zu absonderlichen Thesen neigen: Kollege Linus Pauling (Chemie) war davon überzeugt, Krebs mit Vitamin C heilen zu können. Das funktioniert so ähnlich wie eine Schuldenkrise mit Schulden zu heilen.


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Zum Autor:

Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.06.2012)

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23 Kommentare
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Wie kam es zu dieser Krise???

Geld wurde, durch Spekulationen, dem Realwirtschaftskreislauf entzogen. Folge war, der Verlust der Kaufkraft und der Beginn der Arbeitslosigkeit. Um ihren Verpflichtungen nachzukommen, mussten die Unternehmer Kredit aufnehmen und kamen so in die Schuldenfalle. Da dadurch der Staat weniger Steuereinnahmen hatte,mußte auch er Schulden machen.Die Spekulanten borgten den Unternehmen und dem Staat, Geld gegen Zinsen und damit begann das Unheil, das wir heute haben. ZINS UND ZINSESZINS SIND DER WAHRE GRUND, FÜR DEN UNTERGANG DES EURO.
Statsschulden im Jahr in EUR
1980 27.002.000.000
1990 76 518.000.000
2000 137.994.000.000
2010 205.576.000.000
2012 227.571.125.971

Schulden je Erwerbstätigen im Jahre 2012
EUR 54.680

Dieser Kredit kostet den Staat jährliche Zinsen von EUR 8.172.117.658
Je Erwerbstätigen EUR 1.964
Für diese 1.964 EUR muß jeder Erwerbstätige
im Jahr "SKLAVENARBEIT LEISTEN"
Diese "Eierköpfe" können oder wollen diese Tatsachen, nicht den Völkern mitteilen.

Die Menschheit wird aus Schaden nur dann klug, wenn er groß genug ist!


Krugmann ist ein Fähnchen im Wind. Noch vor fast 10 Jahren hat er Österreich in damals 5 Jahren die Pleite vorausgesagt. Grund? Die Verschuldungsrate des BIP wird höher als 80 % sein. Die Realität kennen wir, nur warum man diesem Mann noch ein Ohr schenkt versteht wer kann.

Ausgenommen Sozialisten natürlich!


Gast: lessismore
17.06.2012 23:20
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Paul Krugman ...

kann eine Statistik lesen.

ist das jetzt ironisch gemeint?


Gast: Nichtlohnschreiber
16.06.2012 18:49
1 1

So einfach sind die Dinge nicht

Der von der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestiftete Preis für Wirtschaftswissenschaften ist kein " echter " Nobelpreis. Auffällig ist jedenfalls dass eine Bank dahinter steht.Davon abgesehen:
Mit Stand 2010 sind vier von fünf Mitgliedern des Komitees Wirtschaftswissenschaftler, und auch der Sekretär des Komitees kommt aus dieser Fachrichtung.D.h die Expertise des Kommittees bei der Vergabe des Preises anzuzweifeln kann insoferne nicht stimmen, weil es dzt. so gut wie keine anderen als Mainstream- Ökonomen, die dem jetzigen neokonsevativen Wirtschaftsystem verpflichtet sind , gibt. Die werden sich bei den Vergaben was gedacht haben. " In the long run " werden wir es wissen.

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Re: So einfach sind die Dinge nicht

Und wofür hat Krugman den Preis gewonnen? Für "Analyse von Handelsstrukturen und Standorten ökonomischer Aktivität". Hat mit dem, worüber er sich ständig äußert, lediglich am Rande etwas zu tun (wenn überhaupt).

Gast: Ziel = Destabilisierung von Euro+EU
16.06.2012 18:44
1 3

US-Spekulanten wünschen frischgedruckte Geldschwemme zum billigen Aufkaufen der Filetstücke in der durch US-Ratingagenturen ruinierten EU

Der von gewissen Wallstreet-Spekulanten indirekt drittmittelfinanzierte Kolumnen-Schreiber der wegen sinkender Print-Auflagen zum Überleben kreditabhängigen und daher von den Geldgebern abhängigen = erpreßbaren „New York Times“ dient mit seiner tendenziösen, mediengehypten Voodoo-Pseudodoktrin als Rattenfänger der meist nur halbgebildeten linken Schickeria, insbesondere in der EU, um bei den Multiplikatoren der öffentlichen Meinung den wallstreetkonformen Interessen zum Durchbruch zu verhelfen. Um seinen Direktiven Gewicht zu verleihen, wird Krugman von notorisch inkompetenten, recherchefaulen, US-medienagenturenabhängigen (-abschreibenden) Journalisten mantraartig als „Nobelpreisträger“ gefeiert, obwohl ein rascher Blick in Wikipedia genügen würde: „Krugman won the Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences (informally the Nobel Prize in Economics) for his contributions to New Trade Theory and New Economic Geography.“ Kompetent ist er also in der Handelsökonomie. Seine NYT-Kolumnen gelten daher in Fachkreisen als allgemein belächeltes Voodoo zur tendenziösen Meinungsmache, weshalb er wegen seiner politisch motivierten Polemik als Lobbyist gewisser Wallstreetspekulanten gilt und daher hinsichtlich seiner marktschreierischen Pseudoexpertise von der Fachwelt in Sachen Finanzkrise nicht ernstgenommen wird. Zum Darling der Linken machte er sich als Republikaner“fresser“ und Bush-Feind.

Sparen würde den Wallstreethaien das Geschäft verderben: EU zum Schnäppchenpreis kaufen.


Gast: tigerenter
16.06.2012 16:59
1 0

wenn obama friedensnobelpreisträger ist,

dann muß der nobelpreisträger krugman auch nicht verstehen, daß es einen unterschied macht,
ob ein staat schwächelt,
weil seine einnahmen unangemessen klein sind
oder weil seine ausgaben unverhältnismäßig groß sind.
es macht auch einen unterschied, ob die wirtschaft schwächelt,
weil es einen krieg oder naturkatastrophen gab,
oder weil es einem land grundlegend an ressourcen und infrastruktur fehlt,
oder weil die wirtschafts- und steuergesetze jede initiative im keim abwürgen,
oder weil sie von einer kriminellen finanzwirtschaft und gemeingefährdenden finanzpolitik abgeschnürt, ausgepresst und niedergestreckt wurde.
die meisten wirtschaftsexperten haben da verständnisprobleme und glauben daß sie mit einer einzigen andressierten reaktion alle probleme lösen könnten.

zumindest jedem naturwissenschaftler ist klar, daß man allein von der erkenntnis der tatsache einer unausgewogenen energiebilanz oder eines unerwünschten oder unplausiblen rechenergebnisses nicht auf den fehler und somit auch nicht auf die korrektur des fehlers schließen kann.

linus pauling hat immerhin erkannt, daß bei krebs unkontrollierte wildgewordene reaktivität eine wesentliche rolle spielt. und daß das etwas anderes ist als muskelschwund, hungerödeme, parasitenbefall oder eine eitergeschwulst, die den körper mit bakterien vergiftet.

Gast: Gruftmaus
16.06.2012 15:18
0 1

Wieder mal...

Ich will hier gar nicht näher auf "schwarze Messen" eingehen (was ist eigentlich schwarz?), aber wie sooft nehmen kleine Geister Begriffe ins M.a.u.l. ohne um deren Bedeutung zu wissen.
Dasselbe mit Vaudau-Politik.
Politiker-Armutschkerln eben.

Gast: med2
15.06.2012 23:34
1 0

Austeritätsschmerzen sind gut

Schade nur, dass die Daumenschrauben nur da draußen in der freien Wildbahn angezogen werden und da drinnen im öffentlichen, kuscheligen, geschützten Bereich keiner etwas merkt.

So steigen die Schulden in der Eurozone, Austerität hin oder her, hurtig weiter und all die Schmerzen des halben Volkes sind umsonst.


Gast: dfgfdg
15.06.2012 21:44
5 2

realitätsverlust

die einen habe in den letzten zehn jahre gut gelebt - unsere bobos, südländer mit 4000 euro/monat als busfahrer oder frühstpensionen für alle und jedes, blindenzuschüsse für nicht exisitierende blinde, tausende milliarden für korruption, steuerprivilegierte reeder (multimilliardäre) und unnötigste projekte (spanien)
die anderen haben schon die letzten 10 Jahre all das erarbeiten müssen. gerade DIE aber sollen jetzt via ESM die schulden des saus-und-braus-lebens ersterer zurückzahlen. nach dem motto: geht's einmal gut, geht's auch zwei mal gut. damals schon für andere gearbeitet, jetzt halt noch mal für andere arbeiten.
die einen haben ja gut gelebt während wir schon den gürtel enger schnallen mussten (reallohnverluste in Ö+D), schnallt in halt nochmal enger. für die realitätsverweigerer in athen, rom, madrid, etc und allen die daran so gut verdient haben.
wer ernstlich glaubt dass das gut geht hat den titel als schüssels würdiger nachfolger verdient. mindestens.

Gast: Luzifer
15.06.2012 17:51
8 0

Würde Krugman privat nach diesem Motto,

nämlich Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, handeln, wäre er längst hinter Schloß und Riegel. Dabei sollte er sich einmal den Text einer Dollar-Note neher ansehen: Da würde er entdecken, daß sie ein Zahlungsversprechen enthält. Wenn man aber Zahlung vespricht, ohne über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, dann verbirgt man sich hinter den falschen Scheine eines Zahlungsfähigen, dh. man betrügt. Gott sei Dank fallen die meisten Leute auf solche Gaunereien nicht herein, was man an der Reaktion der Finanzmärkte eindeutig ablesen kann ...

Im Falle der Deutschen aber geht es darum, daß man diese trauen Verbündeten im Krisenfall (Bau der Berliner Mauer) zwar ganz ungeniert in Stich gelassen hat, ihnen dafür aber jetzt auch noch den letzten Pfennig aus der Tasche ziehen will!

Schöne Verbündete!

Gast: magra
15.06.2012 17:07
2 1

eine frage der zeit

es ist eine frage der zeit ,bis die beliebte gelddruckpoltik der amerikaner sich dem ende neigt, dann wenn erdöl auch in yuan, euros, pesos, was auch immer gehandelt wird. dann wird der wert des dollars neu bestimmt werden und stark abgewertet werden. alles eine frage der zeit und der glaubwürdigkeit einer währung.

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Sparsamkeit sei eine Art schmuddeliger ökonomischer Schweinkram


dem ist nicht so.

Sparsamkeit ist eine bewährte bürgerliche Tugend, aus der sich Wohlstand entwickelt. Wohlstand der dann zum Angriffspunkt linker Umverteiler wird.

Antworten Gast: Die Wahrheit macht frei
16.06.2012 17:38
1 0

Re: Sparsamkeit sei eine Art schmuddeliger ökonomischer Schweinkram

Dass dieser Satz ein Grund für den sofortigen Ausschluß aus der Sozialistischen Partei ist, sollte Ihnen aber schon klar sein. Sie können von Glück reden wenn niemand Meldung macht.....

12 2

Sehr trefflich, Herr Ortner!

Und jetzt bitte noch einen ebenso guten Artikel zum ESM.
Für Ihren Kollegen Pink ist das Thema um ca. 8 Zehnerpotenzen zu groß.
Er ist heute daran grandios gescheitert.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/765990/Josef-Buchers-schwarzer-Tag

Gast: Luminoso
15.06.2012 09:19
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Ins Schwarze getroffen

Einfach scharf und treffend! Kein Wunder, dass die üblichen li- Trolls schäumen.

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So unsympathisch Ortner im wirklichen Leben ist

und er ist wirklich so rothaarig wie unfreundlich präpotent und von eloquent und nett so weit entfnt wie wir von Alpha Centauri wenn er um seinen Lebensbereich, der Billa in der Singerstrasse kreist, hat er hier wieder nun mal wieder 100% recht.

da wird sich der "herr krugman" aber fürchten...


...wenn er vom markttheologen christian s. ortner auseinandergenommen wird. hui!

ps: wieso haben sie eigentlich keinen nobelpreis, herr o.? merkwürdig, ich kann mir das wirklich nicht erklären. ist aber ohnehin bedeutungslos, der nobel, weil den kriegen eh nur so links-linke oder spinner - und sie sind ja bekanntlich weder das eine noch das andere!

Re: da wird sich der "herr krugman" aber fürchten...

pps.: oder irre ich mich da in zumindest einem punkt?

Antworten Antworten Gast: Tempa
15.06.2012 16:36
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Re: Re: da wird sich der "herr krugman" aber fürchten...

Krugman, Paul: Dealing With W. In: New York Times (1.10.2001): „Alan Greenspan (...) startete besser als seine japanischen Gegenstücke. (...) Die Fed schnitt die Zinssätze früh und häufig; Diese 11 Zinskürzungen in 2001 fütterten einen Boom sowohl in Eigenheimkäufen als auch in Darlehens-Refinanzierungen, was beides der Witschaft half, eine noch schlimmere Rezession zu erfahren. Aber es beginnt so auszusehen, als wären diese Zinskürzungen nicht ausreichend gewesen.“

Krugman, Paul: Reckonings: Fuzzy Math Returns. In: New York Times (7.10.2001): „Wirtschaftspolitik sollte weiteres Ausgeben fördern um das vorübergehende Nachlassen von Geschäftsinvestitionen auszugleichen. Niedrige Zinssätze, welche Ausgaben in immobilien und anderen dauerhaften Gütern fördern, sind die Hauptantwort.“

Krugman, Paul: Dubya's Double Dip? In: New York Times (2.8.2002): „Um diese Rezession zu bekämpfen benötigt die Fed mehr als eine Einzelaktion; sie benötigt rapide steigende Privatausgaben um kränkelnde Geschäftsinvetitionen auszugleichen. Und dafür muß Alan Greenspan, wie Paul McCulley von Pimco sich ausdrückte, eine Immobilienblase erschaffen, um die Nasdaq-Blase zu ersetzen.“

In seinen Buch "Die große Rezession" von 1998 lobte er Greenspans Politik noch, in einer Neuauflage einige Jahre später(und nachdem die Blase platzte) kritisierte er diese Politik scharf.Und tat so, als ob er immer schon der grosse Kritiker war.

Ehrlich,ich verstehe nicht, warum diesem Mann immer noch zugehört wird.

Antworten Antworten Antworten Gast: A. Singer
15.06.2012 18:12
1 0

Re: Re: Re: da wird sich der "herr krugman" aber fürchten...

Vortreffliche Recherche!
A. Singer "liked"dieses posting - Daumen hoch!

Leider geht der Schuldensozialismus 20 Jahre zu spät zu Ende !!


Nach 40 Jahren anti-keynesianischer Politik bleibt nur eine Sanierung mit sehr schmerzhaften, sozialen Verwerfungen !

Doch unsere Pseudosozialisten aus SPÖVFP träumen von Wachstumspaketen aus dem NICHTS !!

Warum nicht von der Schweiz lernen ???

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/schweiz-bund-kanton-gemeinde-finanzen-1.15344128


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