23.05.2013 05:55 Merkliste 0

Wer Visionen von Staatsunternehmen hat, der braucht wirklich einen Arzt

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Die Regierung wird also Telekom & Co. nicht weiter privatisieren. Warum eigentlich beteiligt sich der Staat nicht endlich auch an Supermärkten, Bäckereien und Brauereien?

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Dass der Staat als Besitzer von Unternehmen ganz besonders grottenschlecht geeignet ist, hat er in Österreich seit 1945 auf geradezu monumentale Art bewiesen: von der alten verstaatlichten Industrie der 1980er-Jahre bis zur AUA des frühen 21. Jahrhunderts zieht sich eine lange und teure Perlenkette diesbezüglichen staatlichen Versagens durch die österreichische Wirtschaftsgeschichte.

Die Republik hat völlig zweifelsfrei bewiesen, dass sie keine Stahlwerke betreiben kann, keine Airlines oder Flughäfen führen oder auch nur eine simple Abflughalle zu erträglichen Kosten errichten kann. Heutige junge Steuerzahler blechen noch immer für längst untergegangene Staatsbetriebe, von denen sie vermutlich nicht einmal mehr den Namen kennen.

Wer nach dieser unendlichen Geschichte staatlichen Versagens als Unternehmer noch immer daran glaubt, staatliches Eigentum an Unternehmen sei irgendwie sinnvoll, der gehört eigentlich in seinem eigenen Interesse auf der Stelle besachwaltet.

Es überrascht deswegen nicht wirklich, dass die Bundesregierung trotz dieses geradezu gerichtsfesten Befundes auch nach dem jüngsten Einstieg des Milliardärs Carlos Slim bei der Telekom Austria keinerlei sichtbare Ambitionen zeigt, endlich die (noch von der ÖIAG verwalteten) Staatsanteile an der OMV, der Post und eben der Telekom zu verkaufen und mit dem Erlös von mindestens fünf Milliarden die Staatsschulden etwas zu vermindern.

Ganz offenbar hält es diese Bundesregierung auch weiterhin tapfer für eine zentrale Aufgabe des Staates, Tankstellenshops und Zustelldienste zu betreiben oder Telefonwertkarten zu verkaufen. Ist ja auch ein naheliegender Gedanke: Würden OMV, Post und Telekom vollständig privatisiert, würden am nächsten Tag gierige Spekulanten und Zocker neue Eigentümer werden und dafür sorgen, dass die Bevölkerung keinen Sprit, keine Post und keine SMS mehr bekommt.

Dieser Logik folgend, müsste der Staat eigentlich schnell Beteiligungen an Billa und Spar, an der Bäckereikette Anker und der Ottakringer Brauerei erwerben, denn schließlich ist die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln zumindest so wichtig wie jene mit Benzin und Briefen.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, eine Art ungeouteter Sozialdemokrat im ÖVP-Regierungsteam, bräuchte sich dann nicht damit begnügen, seine latenten planwirtschaftlichen Ambitionen bloß an der Mineralölwirtschaft abzuarbeiten, sondern könnte noch leichter auch die bekanntlich von neoliberalen Zockern verursachten saisonalen Schwankungen des Spargelpreises in Preiskorridore zwingen.

Dass die Regierung aus dem manifesten Scheitern der Ideologie staatlichen Eigentums an Unternehmen den Schluss zieht, der Staat müsse auch weiterhin Miteigentümer von Unternehmen sein, dürfte bei der SPÖ eine Art Gendefekt sein, bei der ÖVP hingegen an schierem Opportunismus liegen. Denn das Konzept der Privatisierung ist in der öffentlichen Meinung kräftig diskreditiert (nicht zuletzt dank der Mithilfe Karl-Heinz Grassers).

Und da glaubt die ÖVP natürlich, sich als Herz-Jesu-Sozialdemokratie verkleiden zu müssen, um vom Wähler nicht jener gerechten Strafe zugeführt zu werden, die die Natur für eine Partei vorsieht, die derart orientierungslos in der Gegend herumsteht. Aufgehen wird die Rechnung eher nicht.


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Zum Autor:

Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.06.2012)

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52 Kommentare
 
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Politiker können niemals gute Unternehmer sein, sie haben völlig entgegengesetzte Ziele!

Das oberste Ziel eines Politikers ist es, wieder gewählt zu werden. Er macht daher immer das, was ihm die meisten Wählerstimmen bringt aber nie im Leben das, was den Gewinn des Unternehmens maximiert!

Gewinnmaximierung ist für die Politik sowieso "pfui", wer aber nicht immer nach höchstem Gewinn strebt, hat sehr bald gar keinen mehr!

Das ist auch der Grund, weshalb Politiker niemals gute Investitionsentscheidungen treffen können. Den Markt beobachten und das tun, was den meisten Erfolg verspricht, ist nicht ihr Geschäft. Deshalb werden Dauerarbeitsplätze, die ihr Geld auch verdienen, immer nur von Privaten und niemals von der Politik geschaffen!

Die einzig sinnvollen Investitionen, die Politiker machen können, sind solche in die Infrastruktur. Aber die wirken auch nur dann, wenn damit Engpässe beseitigt werden, sonst sind sie nutzlos.

Politische Konjunkturprogramme haben nur Erfolg, wenn es damit für Private leichter wird, ihren Geschäften nachzugehen. Leider schreien aber (links angehauchte) Wähler immer wieder nach staatlichen Investitionen, die zwar ein Strohfeuer entzünden aber nicht nachhaltig Wärme verbreiten können!

"Das oberste Ziel eines Politikers ist es, wieder gewählt zu werden."


aber keine regel ohne ausnahme. es gibt auch politiker, denen das allgemeinwohl vor wählerstimmenmaximierung geht, und die wirklich nix gegen gewinnmaximierung haben - ich denke da etwa an dr. schüssel und KHG.

das waren echte reformer, die ihren weg gegangen sind, dabei ein paar milliönchen eingestreift haben und gleichzeitig super reformiert haben!

dabei haben sie billigend in kauf genommen, dass ein paar jahre später niemand mehr bei ihnen anstreifen möchte, geschweige denn sie in irgendein amt wählen würde.

das nenne ich eben visionär u. zielorientiert arbeiten. nicht was der wähler will hat gezählt, sondern wie KHG möglichst rasch zu geld kommen kann. solche dynamischen entrepreneurs aus der privatwirtschaft wie den karl-heinz bräuchte man mal wieder in der politik. DIe haben nix gegen gewinnmaximierung, das sind eben jene kaliber, die wir dringend nötig hätten an höchster stelle!

Antworten Antworten Gast: Martin_S
22.06.2012 21:23
5 0

Re: "Das oberste Ziel eines Politikers ist es, wieder gewählt zu werden."

1., Her mit Ihren Beweisen betreffend KHG und Schüssel!
2., Aso - was die Roten alles verwirtschaftet haben (und noch verwirtschaften) plus Wien-Sumpf - ah, das sind ja Milliarden, des interessiert doch keinen, und schon gar nicht so ne rote Socke wie Sie! Gell??

Re: Re: "Das oberste Ziel eines Politikers ist es, wieder gewählt zu werden."

die rote ökonomie ist herzeigbar
konsum
BAWAG
noricum
"Z"..jetzt italienisch
etc

die folgen des privatisierungswahns lassen sich am besten an der person ortner festmachen:

ich schreib das, was meine financiers von mir erwarten.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.06.2012 16:42
3 2

Das Problem mit Verpflichtungen gegenüber Financiers haben Du und Deinesgleichen nicht!

Du und Deinesgleichen holen sich die Finanzierung für das eigene elendige Leben, meist sogar der eigenen Bereicherung, in Form von Zwangsabgaben von den Mitmenschen.

Mit der Macht der Gesetzgebung und dem Ausrauben der Mitmenschen besteht dann keine Abhängigkeit von Finanziers, es geht nur um eine Verknechtung der Mitmenschen im eigenen Interesse.

Du und Deinesgleichen haben es in den geschützten Bereichen ja viel schöner. Da braucht es keine Leistung für die Gesellschaft und man kann sich immer holen was man gerade will.

Klar, dass Du und Deinesgleichen dann gegen Privatisierungen sein müssen. Damit wäre ja die eigene traurige Lebensgrundlage zerstört.

Der Hammer ist aber, dass ihr ethisch Degenerierten Typen das eigene traurige Leben genauso wenig begreifen könnt wie Ihr den Schaden und die Verbre.chen an den Mitmenschen nicht mehr im Ansatz greifen und begreifen könnt. Eure Ideologie ist doch etwas wie Religion und sollte in die Gebetshäuser. Diese Ideologie, welche die Menschengrundrechte laufen vorsätzlich mit den Füssen tritt, diese Ideologie hat bei der Gesetzgebung gar nichts verloren.

Dass Ihr grausigen Typen dann auch seit Jahren eine massive Neidpropaganda fährt und Eure Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro pro Jahr unter Soziales bucht, das zeigt Eure wahre Seele.

Eure verknechteten Financiers werden Euch noch den Hintern versohlen, genauso wie bei der Arabischen Revolution!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.06.2012 09:41
0 0

Re: Das Problem mit Verpflichtungen gegenüber Financiers haben Du und Deinesgleichen nicht!

Ich möchte mich nachträglich für mein gestriges Statement entschuldigen. Ich hatte vergessen, meine Pillen zu nehmen. Und bei einem Blick auf meinen Kontoauszug, wo ich einen Rückgang bei meinen hinterzogenen Geldern feststellen musste, sind mir die Nerven durchgegangen.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser (der Echte)
23.06.2012 11:37
2 0

Re: Re: Das Problem mit Verpflichtungen gegenüber Financiers haben Du und Deinesgleichen nicht!

Wenn Du zu solchen Maßnahmen greifst und solche kranken Kommentare verfasst, dann musst Du schon eine ordentliche Panik haben!

Kann es sein, dass es daher kommt, dass auch Du nur von der exzessiven Umverteilung an Zwangsabgaben Deine erbärmliche Existenz bestreitest und Du Angst hast, dass bald kein Depp mehr die Staatsanleihen zeichnett?

Wäre eine Erklärung, weil es dann ja auch den geschützten Bereichen und deren Bereicheren ohne Leistung für die Gesellschaft an den Kragen geht!

Richtig lustig ist aber auch die Panik wegen der hinterzogenen Gelder. Das ist deshalb so lustig, weil die jährliche direkte Korruptionsschaden von 3-6 Mrd. Euro (ohne die Kosten für den grausigen Poster- und Amterlschacher!) vorwiegend in den geschützten Bereichen verursacht wird (Meinung Transparency International!). Das ist aber auch deshalb lustig, weil die pragmatisierten Totalversager es nicht einmal schaffen auch nur 1% der geraubten Gelder sicherzustellen oder auch nur 1% der korrupten Parteibonzen und Beamten vor Gericht zu stellen.

Am Lustigsten ist aber der ÖBB Pöchhacker, welche auch dann noch einen Haufen Schmiergeld bezahlt hat (Steuergeld!) und die MAV Cargo zum doppelten Kaufpreis zu erwerben. Das sind die Eigenschaften von Staatswirtschaft = Planwirtschaft = Mangelwirtschaft!

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Völlig treffend, Herr Ortner!

Sie können damit rechnen, dass jetzt x mal der Einwand kommt, auch private Unternehmen machen manchmal Pleite. Der Unterschied ist nur: da zahlt halt der Eigentümer, bei Staatsbetrieben zahlt der Steuerzahler. Deshalb sind auch Bankenrettungen problematisch, weil sie die Schlechten belohnen, den Steuerzahler belasten und den Markt verzerren.

Re: Völlig treffend, Herr Ortner!

"...zahlt der eigentümer" - das war gut!!!

2 0

Re: Re: Völlig treffend, Herr Ortner!

lesen Sie auch meinen letzten Satz, bitte.

wer hat folgenden unfug je behauptet:


"Würden OMV, Post und Telekom vollständig privatisiert, würden am nächsten Tag gierige Spekulanten und Zocker neue Eigentümer werden und dafür sorgen, dass die Bevölkerung keinen Sprit, keine Post und keine SMS mehr bekommt."

wer hat jemals so etwas von sich gegeben oder geschrieben???

ich würde sagen...niemand. christian s.s. ortner phantasiert halt mal wieder. haben sie sich bei der abfassung des artikels mal wieder zu sehr am freien markt oder einigen seiner bewußtseinserweiternden produkte berauscht?

Re: wer hat folgenden unfug je behauptet:

jawoll genosse
genauso wie wir jetzt keine billige kosumleberkässemmel mehr bekommen
wegen dem zocker TENGG

wie geht man denn mit gendefekten um?


die spö hat also einen gendefekt, diagnostiziert dr. dr. hc ortner M.D. sie wird nie den MARKT als ihren herren und heilland und christian s.s. o. als seinen propheten anerkennen. schlimm!

da muss man wohl mit etwas härteren mitteln diesen gendefekt ein für alle mal ausmerzen, schließlich können wir ja nicht verantworten, dass so gendefekte elemente weiter ihr unwesen treiben und das "konzept der privatisierung" weiter diskreditieren helfen!

"Denn das Konzept der Privatisierung ist in der öffentlichen Meinung kräftig diskreditiert"


ach, tatsächlich? wie kommen sie denn darauf, herr ortner? ist doch alles super-sauber gelaufen mit den privatisierungen. wenn es noch eines beweises bedurft hätte, dass der staat ein schlechter eigentümer ist, dann haben ihn doch der erz-marktwirtschaftliche KHG und seine freunde&trauzeugen geliefert. einen besseren dienst an der sache des MARKTES konnte er wirklich nicht vollbringen, also, was beschweren sie sich eigentlich?

und was hat KHG jetzt genau diskreditiert? gegen ihn liegen doch nur unbewiesene behauptungen der sozialisten aller parteien vor, also nix ernstzunehmendes.

und überhaupt: als nur-presse-leser hab ich noch nie wahrgenommen, dass das goldrichtige konzept der privatisierungen falsch sein könnte. wo steht denn sowas??? wie kann man sowas nur behaupten? wie kann man etwa an der hervorragend durchgezogenen BUWOG-privatisierung etwas auszusetzen haben? da muss man doch ein komplett verblendeter sozialist, kommunist und etatist sein!!!!


Gast: Privatisierer
21.06.2012 19:57
0 5

Eine Gegendarstellung. Ganz deppert dürfte die auch nicht sein.

Eine Gegendarstellung. Ganz deppert dürfte die auch nicht sein.

http://diealternative.org/verteilungsgerechtigkeit/2012/03/ak-studie-was-privatisierungen-kosten-%E2%80%A6/

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
21.06.2012 22:02
7 0

Re: Eine Gegendarstellung. Ganz deppert dürfte die auch nicht sein.


Wird ja wohl klar sein, daß man beim Verkauf einer hochverschuldeten
Firma der Verkaufs-Erlös um die Schulden vermindert .
Ein Beweis mehr, daß die Roten im Grunde nur auf eine einzige
Expertise zurückgreifen können: auf die Kunst der Selbstdarstellung
und die Besudelung anderer.

Gast: magra
21.06.2012 19:43
1 2

Herr Ortner

warum soll man die omv komplett privatisieren, wenn sie als eines der wenigen gewinne bringt. warum dann nur ein einmalerlös? vielleicht jetzt, wo die zeit für verkauf an der börse nicht gerade das beste umfeld hat?

Re: Herr Ortner

Weil sich die OMV ohne Staatskommissare im Aufsichtsrat besser entwickeln koennte.

Ueber Steuern beteiligt sich der Staat ohnehin substanziell an allen Gewinnen. Wenn die OMV ohne Staat deutlich mehr Gewinn macht als mit Staat, dann bekommt der Staat als Nicht-Eigentuemer hoehere Einnahmen als jetzt als Viertel-Eigentuemer.

der staat ist DAS BÖSE schlechthin...

...er ist der BEELZEBUB, den es zu bekämpfen gilt. er tritt in tausenderlei form an uns heran, mal als lehrer, mal als pensionsversicherungsanstalt, mal als krankenversicherung...mal als gewinnbringendes unternehmen, wie die omv eben. immer wieder führt er uns in versuchung mit seinen wohltaten, und nur wenige haben die kraft dieser HYDRA zu widerstehen - bis auf ortner eben.

in diesem kampf des lichts (=markt) gegen die finsternis (=staat) hat ortner sich für die guten entschieden. und wenn man das gute einmal erkannt hat, muss man rücksichtslos dafür eintreten, daher: alles privatisieren, staat soweit zurechtstutzen wie möglich, das ist freiheit! alles andere ist schwefelgeruch...

Re: der staat ist DAS BÖSE schlechthin...

Manchmal tritt er offenbar auch in Person des Charles James Fox an uns heran und dann wirds wenigstens lustig......
Cirka 1 Jahr vor Verkauf der AUA gab es ja einen heroischen Abwehrkampf des Teams Faymann/Kronenzeitung gegen dieses üble neoliberale Vorhaben unsere rot weiss rote Flotte zu verscherbeln. Mir ist davon noch ein Leserbrief in der Krone in Erinnerung, in dem sich jemand bemüßigt fühlte sich mit einem 4fachen!!!! Danke bei Hr. Faymann zur Wahrung der AUA in staatlichem österr. Besitzstand (mit dazugehörigen proporzmäßig gerecht aufgeteilten Vorstandsposten) zu bedanken. Bekanntlich haben wir dann ja die AUA mit 500 Mio Draufgabe an eine
kapitalistische deutsche Fluglinie verscherbeln müssen. Also irgendwie denk ich mir wäre ein früherer Verkauf nciht das schlechteste gewesen - möchte mich mit dieser Meinung jedoch keinesfalls in die Riege der neoliberalen Ausbeuter unseres (gottseidank gewerkschaftlich betreuten privilegierten fliegenden Personals) einreihen.

Re: Re: der staat ist DAS BÖSE schlechthin...


sie haben ja so recht! dass die AUA probleme hatte, lag nur am eigentümer staat. das erkennt man daran, dass die AUA vier jahre nach der privatisierung jetzt so gut dasteht wie nie zuvor! alle probleme gelöst, weil jetzt eben ein privater, total effizienter eigentümer da ist! HOSIANNAH! LOBET DEN MARKT! MEHR PRIVAT, WENIGER STAAT!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Martin_S
22.06.2012 21:27
1 0

Re: Re: Re: der staat ist DAS BÖSE schlechthin...

Ja,ja, dass der Staat damals diese hübschen Altverträge und KVs mit den Gewerkschaften ausgepackelt hat, das blendet Herr CJFox gerne aus, denn das würde ja seine Litaneien sofort abwürgen. Aber so also ohne Hirn und Nachdenken kann er weiter Blödsinn schreiben und von sich geben und er wird sich daran ergötzen bis er tot umfällt! Hosianna!

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Re: Herr Ortner

Weil es Herrn Ortners Religionsbekenntnis entspricht

Re: Herr Ortner

weil diese erloese fuer den staat zu lasten der Konsumenten geht. Wenn der staat Geld braucht, dann hat er das ueber Steuern zu lukrieren, und damit sparsam und transparent umzugehen.

Gast: machmuss verschiebnix
21.06.2012 19:42
2 0

Ich mach' mir echt Sorgen, wegen der nächsten Bundes-Wahl ,

es ergeben sich danach nur mehr lauter "griechen-verdächtige Erfolgs-Rezepte" - die nennen es Koalitionen aber es
werden sich nur "Chaos-Liaisonen" ausgehen (!)

0 6

Wie gehts?

Und wie stehst mit ihrer Gesundheit Herr Ortner? Komisch wenn Banken etwas verbocken dann dürfen die Staaten einspringen. Und das privatisieren von Staatseigentum in Österreich ist ja nicht gerade fehlerlos. BUWOG wurde zu billig verschleudert.

 
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