25.05.2012 21:44 | Meine Presse Merkliste 0

Das Schweigen der Schafe

ERNA LACKNER (Die Presse)

Das Parlament und die Onkel- und Tanten-Politik: politische Unbildung, wie sie leibt und lebt.

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Wehe, die vorige Regierung hätte das Ding so durchzuziehen versucht – ein vielstimmiger Aufschrei wäre durchs Land gegangen! Die Sozialdemokratie hätte die Sabotage an der Demokratie dramatisch ausgeleuchtet, ihre Federn und Wächter hätten Für und Wider in allen nur möglichen Kommentaren erörtert, selbst der Lindner-schwarze ORF wäre nicht umhin gekommen, die Verlängerung der Legislaturperiode auf fünf Jahre wenigstens pro forma abdiskutieren zu lassen. Aber jetzt, mit der großen Koalition sind fast alle eingeschlafen. Koma-Koalition?

Auch wenn es allen wurscht zu sein scheint, ich will es wenigstens ein zweites Mal geschrieben haben: dass eine so wesentliche Änderung wie die auf ein halbes Jahrzehnt verlängerte Regierungszeit, die zumindest öffentlich nie gewünscht wurde, die nie diskutiert worden ist, nun plötzlich Gesetz wird, weil zwei Politiker, nämlich Gusenbauer und Molterer, sich stark fühlen und sich im stillen großkoalitionären Kämmerlein geeinigt haben, ist unheimlich.

Noch unheimlicher als die politische Tat selbst ist, dass sie so ohne weiteres durchgeht. Michael Frank, Österreich-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, schrieb, der Beschluss der Bundesregierung in Wien werde „von fast schon gespenstischem Schweigen begleitet“.

Auch die Abgeordneten, sind einmal die Vertreter des Volks gewesen, finden es nicht der Mühe wert, darüber zu reden. Sie werden's abnicken. Zwischen der Verfassung, wie repräsentative Demokratie funktionieren soll, und der österreichischen Wirklichkeit klafft eine Lücke: das Parlament. Lücke ist eigentlich zu schmal und milde ausgedrückt, um das Manko zu beschreiben. In der öffentlichen Wahrnehmung von Politik ist das Parlament zunehmend eine Leerformel, eine Leerstelle. Darin herrscht das Schweigen der Schafe. Ab und zu konformes Blöken, das war's dann. Ein zu großer Teil der Nationalratsabgeordneten genügt sich selbst als Staffage der Parteien.

Und das Schweigen draußen wird locker übertönt von einem politischen Aktionismus, dessen Regelungswut derzeit alles erfasst, was ihm in die Quere kommt, und heraus kommen: Au-pair-Gesetzchen, Tutorenbürokratien, bunte Komatrinkerausweise, Kondomschülereien – um Rauchen, Saufen und Sex hat sich eine erstaunliche politische Fürsorglichkeit entwickelt: eine so richtig österreichische Onkel- und Tanten-Politik. Die frühere Gesundheitsministerin verteilte an Senioren und Jugendliche Gesundheitspässe mit ihrem eingedruckten (!) Konterfei, und die heutige? Treibt's so lustig, dass es ein Trauerspiel ist – für die Politik. Und dazu korrespondiert der ganze Aktionismus, oder wie der frühere VP-Politiker Michael Graff formulierte, der „fürchterliche Öffentlichkeitsdrang“ mancher Politiker irgendwie fatal mit jenem des ORF. Doch, den Zusammenhang gibt es. Die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt propagiert ihre erste Life-Trauung, in einer „Wedding Chapel“, und Österreich wundert sich, dass es Koma-Trinker gibt. Die Mediengeilheit bräuchte dringend Kondome.

Erna Lackner ist Journalistin in Wien.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.05.2007)

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33 Kommentare
 
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Ernst Heim
10.05.2007 18:33
0 0

un-heim-lich

mich stimmt vielmehr un-heim-lich, dass sich hier hauptsächlich anonyme Plauderer melden.

Bekennt sich in diesem Land - ausser Erna Lackner - niemand zu seiner persönlichen Meinung ?

ernst.heim@vol.at

Antworten Ernst Heim
12.05.2007 13:26
0 0

Re: un-heim-lich

Im Sinne der Eigenverantwortung pflege ich hauptsächlich Kontakte zu namentlich bekannten Personen.

ernst.heim@vol.at

Antworten Antworten Gast: Gast : 873
20.05.2007 10:31
0 0

Kontaktaufnahme und Diskussionsaufnahme (2)

Hallo,

um es auf den Punkt zu bringen:

Wenn Ihr Name so echt ist,
wenn Ihr Charakter so rein ist,
und wenn die Seite so seriös ist,

wie Sie den Anschein erwecken zu versuchen, dann hätte es ein Leichtes sein sollen, dass hier kurz (in ein, zwei Postings) etwas über diese Seite dargelegt wird, um sich eine Meinung zu bilden (hier nichts folgen zu lassen, stattdessen aber beim Lackner-Beitrag der Woche davor denselben Link zu platzieren, verstärkt den Verdacht, dass hier einiges ziemlich faul sein könnte ... ).

- Kontaktaufnahme mit Leuten hier ist für mich also kein Thema, ich habe mir aber die letzte Woche versucht, ein Bild darüber zu machen, nach welchen Kriterien ich eigentlich entscheide, ob jemand einer Diskussion würdig ist, ob ein Posting es wert ist, darauf zu antworten in der Hoffnung auf eine interessante, bereichernde und lehrreiche (für mich, das Gegenüber und ev. auch Dritte) Diskussion ... Ausführungen dazu lasse ich ev. noch folgen ...

lg Gast : 873

Antworten Antworten Antworten Ernst Heim
22.05.2007 11:29
0 0

Wer schimpft, der kauft !

Allein die Tatsache, dass Sie über mich und die von mir bzw. meinen Freunden gestaltete Seite nachdenken, spricht für Sie.

U-Boote pflegen in der Regel aufzutauchen oder zu versinken.

Antworten Antworten Gast: Gast : 873
20.05.2007 10:25
0 0

KOntaktaufnahme und Diskussionsaufnahme (1)

Hallo,

etwas spät aber doch eine (erste) Fortsetzung unserer "Diskussion", wenn ich es einmal so nenne. - Zunächst: ich pflege überhaupt keine Kontaktaufnahme zu Leuten im "Presse"-Forum, halte diese (Kontaktaufnahme) weder für notwendig und auch nicht für sinnvoll.

Mir sind Leute höchst suspekt, die hier E-Mail-Adressen präsentieren, dies gilt ganz besonders dann, wenn dieselben Leute in der Diskussion nicht in der Lage sind, jene Erfahrung authentisch auszustrahlen, die jemand haben sollte, der hier eine Mail-Adresse präsentiert (warum eigentlich?)

Ich habe auch noch immer keinen Hinweis hier gefunden, der dafür spräche, dass es sich bei dem genannten Link um einen handelt, auf den zuzugreifen es sich lohnt; wäre es so, dann müsste das Auftreten der Leute, die dafür werben, ein anderes, besseres sein; gerade das Auftreten von Leuten wie Ihnen spricht dagegen, dass es sich hier um eine seriöse (und lesenswerte) Seite handelt ...

lg Gast : 873

Antworten Antworten Gast: Gast : 873
12.05.2007 14:56
0 0

Hallo - mein Name ist ...

Hallo,
Eigenverantwortung? Heißt Eigenverantwortung nicht auch, dass jeder für sich selbst dafür verantwortlich ist, wie er z.B. in diesem Forum auftritt, unter einem bürgerlichen Namen oder nicht, und sich darüber auch umfassend Gedanken machen sollte?

Abgesehen davon: Mein Name ist "Gast : 873", und ich stehe (in Anlehnung an Ihr erstes Posting, weiter oben) mit diesem meinem Namen dafür ein, dass ich dafür, bin dass hier die PosterInnen fair und angemessen aufgeklärt werden. - Als Denkanstoß: wie viele andere Leute, die hier posten - unter bürgerlichen Namen oder nicht - schaffen dies noch? Wetten, dass dieses Forum ziemlich leer wäre, wenn hier nur jene Leute posten würden, die wenigstens ein solches Bekenntnis über die Lippen ...äh Tasten bringen??

Betrachten Sie dies als Denkanstoß, um auch darüber nachzudenken, dass die Preisgabe eines Namens nicht den Vorteil mit sich bringt, auch Charakter zu haben; aber manchen Nachteil nach sich ziehen kann...

lg Gast : 873

Antworten Gast: Gast : 873
12.05.2007 12:14
0 0

Noch zwei Klarstellungen

Hallo,
noch zwei Klarstellungen:

Erstens, ich habe mich (meiner Überzeugung nach) gegenüber Erna Lackner immer fair verhalten, frage mich aber, auf wie viele andere es hier auch zutrifft. Auf Sie z.B.

Zweitens, ich sehe meine Aufgabe nicht darin, hier unter einem - echten oder falschen - bürgerlichen Namen aufzutreten; ich sehe meine Aufgabe vielmehr darin, das meine dazu beizutragen, dass Menschen und Avatare dazu bewegt werden, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen, dass sie möglichst keine Fehler machen; wenn diese Hilfe nicht angenommen wird, ist dies - sofern die Hilfe selbst nicht selbst falsch war - nicht meine Sache.

lg Gast : 873

P.S.: Ich halte auch fest, dass ich Schmarotzertum ablehne und symbiotische Lebensformen (Motto: "Einander helfen - miteinander reden - voneinander lernen") vorziehe - und dass ich mich in der "schönsten aller Parallelwelten", der der Liebe zu Hause fühle, wenn ich mit Liebe auch nicht das meine, was etwa Benedikt damit meint...

Antworten Gast: Gast : 873
12.05.2007 11:51
0 0

Noch ein paar Gedanken - für den Anfang? (2)

Hallo,
noch ein Punkt:

3. Wer oder was ist eigentlich "Comanitas"? Eine Tarnorganisation, die ausforschen möchte, wo Menschen kritische Gedanken haben, wo Menschen für Demokratie, usw. sind, um diesen dann möglichst das Leben schwer zu machen, ohne dass diese es überhaupt wissen? Ist das eine Vereinigung von Leuten,

die daran arbeiten, dass insb. jungen Menschen die ihnen zustehende Aufklärung vorenthalten wird,

die daran arbeiten, dass insb. junge Menschen zu dummen, unvorsichtigem Verhalten verleitet werden, um es üblen Leuten heute noch leichter zu machen, als sie es - in Österreich - ohnehin schon haben?

Wer hier ein Link setzt, sollte auch dazu bereit sein, die Öffentlichkeit darüber (in ein oder zwei Postings) aufzuklären, warum jemand diese Seite ansteuern sollte oder gegebenenfalls warum nicht.

lg Gast : 873

P.S.: Wer Fehler macht, sollte sich nicht der Hoffnung hingeben, dass es besser für ihn wäre, wenn er (alle) andere(n) zu Fehlern verleitet ...

Antworten Gast: Gast : 873 (nicht anonym!)
12.05.2007 11:45
0 0

Noch ein paar Gedanken ... für den Anfang? (1)

Hallo,
noch ein paar Gedanken, die es verdienten, freigeschaltet zu werden:

1. Ich bin nicht anonym: ich bin Avatar. Vielleicht komme ich einmal dazu dies zu erklären, wenn es zu verantworten ist... derzeit sieht es (hier) nicht so gut dafür aus, macht aber auch nicht viel. Jedenfalls halte ich fest, dass es mir wichtig ist, dass ich keineswegs "anonym" bin. Und unanständig bin ich im Übrigen auch nicht (wie mir scheint, im Gegensatz zu nicht wenigen Leuten, die hier posten).

2. Umbruchzeiten sind immer auch Verbrechenszeiten. Und wir erleben heute vielleicht eine der spannendsten Umbruchzeiten überhaupt, die - wie meistens - in seinem Möglichkeiten und Gefahren nicht wirklich erkannt wurde. Wir erleben heute eine Hochblüte des Verbrechens, wo für einige es noch nicht einmal Namen dafür gibt. Verbrechen ist es auch, wenn Menschen die ihnen zustehende Aufklärung vorenthalten wird: wer in diesem Forum ist eigentlich dafür, dass hier angemessene Aufklärung erfolgt?

lg Gast : 873

Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 20:49
0 0

Unheimlich?

Hallo,
was ist daran unheimlich?

Mir ist Anderes unheimlich, z.B. wenn die - vermeintlich - nicht anonymen "Plauderer" nicht dazu stehen, wie sie es mit der Anständigkeit halten.

Würden sich die Nicht-Anonymen zu ihrer Anständigkeit bekennen, dann müssten sich die Anständigen nicht hinter ihrer Anonymität so sehr verstecken ...

Verstanden?

lg Gast : 873

Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:47
0 0

Wer sich nicht helfen lassen will ...

Und: Wer sich nicht helfen lassen will (sondern stattdessen lieber nur alle Anderen dazu verhelfen möchte, dass sie doch dieselben Fehler machen mögen wie er selbst), sollte sich nicht wundern, wenn er eines Tages feststellt, dass ihm niemand mehr helfen will ...

Hochmut kommt vor dem Fall ... aber während des Falls ist der Hochmut wohl am größten.

Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:44
0 0

Wer Fehler macht ...

Wer Fehler macht, soll sie in Ordnung bringen ... anstatt darauf zu hoffen, dass das Vertuschen derselben dazu führen würde, der gerechten Strafe entgehen zu können ...

Gast: ökono-mist
09.05.2007 22:08
0 0

zu "DJ Kdötzy":

Was da vorhin herausgekommen ist, weiß ich jetzt allerdings nicht. Jedenfalls habe ich mitten in der Korrekturphase unabsichtlich den Abzug betätigt.

Antworten Gast: Gast : 873
12.05.2007 11:59
0 0

Um unbeabsichtigte Missverständnisse zu vermeiden ...

Hi,
auch ich sollte wohl etwas klarstellen, um unbeabsichtigte Missverständnisse (nicht jedes Missverständnis muss unbeabsichtigt sein!) zu vermeiden - oder wenigstens im Nachhinein auszuräumen: die beiden Postings "Wer Fehler macht..." (10.Mai 2007, 09:44 Uhr) und "Wer sich nicht helfen lassen will..." (10.Mai 2007, 09:47 Uhr) waren nicht an Sie gerichtet, auf Sie gemünzt oder als Anspielung an Sie gedacht; sie waren vor allem an jene gerichtet, die für die (nicht unheimlichen sondern) peinlichen Zustände hier verantwortlich sind, die sich typisch österreichisch verhalten, nämlich zu feige sind zu einer direkten intellektuellen Auseinandersetzung, dafür aber "mutig" genug dazu, hintenherum zu intervenieren und (wiederum typisch österreichisch) besessen davon zu sein scheinen, "empirisch" beweisen zu wollen, dass sie doch recht hätten, wenn sie schon geistig derart erbärmlich sind, dass sie besser daran tun, sich der öffentlichen Konfrontation nicht zu stellen.

lg Gast : 873

Antworten Gast: ökono-mist
11.05.2007 01:15
0 0

Re: zu

Um eventuelle Mißverständnisse aufzuklären: Ich habe nicht meinen eigenen Beitrag kritisch reflektiert, wie ein Poster hier meint (für einen solchen Vorgang bedürfte es ja eines größeren zeitlichen Abstandes als eines solchen von 8 Minuten), sondern lediglich darauf hingewiesen, daß mir der Kommentar (durch unvorsichtigen Umgang mit der Maus) vorzeitig in die Weiten des Internets entfleucht ist, und das zu einem Zeitpunkt, zu welchem ich gerade dabei war, ein paar Satzumstellungen vozunehmen, weil es sich sonst mit dem zur Verfügung stehenden Platz nicht ausgegangen wäre. Dadurch befinden sich nun Satzzeichen an der falschen Stelle, in einem Fall paßt die Groß- und Kleinschreibung nicht und ein Gedankenstrich fehlt überhaupt.

Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:38
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Zeichen von Genialität

Hallo ökono-mist,

immerhin: die Fähigkeit, kritisch das eigene Tun zu reflektieren, ist etwas, was eher Genialität als Dummheit vermuten lässt.

Die Bereitschaft, diese aber in einem Forum wie diesem erkennen zu lassen, ist hingegen eher ein Hinweis auf das Gegenteil ...

wie auch immer, zumal es hier noch immer nicht möglich sein dürfte, ernsthafte Diskussionen zu führen (ich kenne jedenfalls niemanden hier, der sich glaubhaft für die ernsthafte Diskursmöglichkeit hier eingesetzt hätte ... gehört wohl zur öst. Kultur), eine andere Frage: was halten Sie vom "Relaunch" der Online-"Presse". Soweit es halt überhaupt möglich ist, darüber zu diskutieren zu versuchen ...

Ansonsten: lassen Sie sich nicht unterkriegen von den Unredlichkeiten, die gerade in diesem Lande so demonstrativ ausgelebt werden, von einem Journalismus, der zu feige (oder zu dumm?) ist, jene aufklärerischen Fragen zu stellen (oder wenigsten stellen zu lassen), die wirklich etwas weiterbrächten.

lg Gast : 873

Gast: ökono-mist
09.05.2007 22:00
0 0

DJ Kdötzy...

"Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin die Andrea aus - Niederösterreich". Da haben wir's schon: es reimt sich nicht! probieren wir's also mit einem anderen Lied: "...einen Stern, der deinen Namen trägt, alle Zeiten überlebt..."(ja, wie denn, wo es da doch schon tönte: "Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein...". (Hoffentlich sind wenigstens die Kondome dicht, die - wenn es so weitergeht mit den Ablenkungsmanövern - bald wahrscheinlich schon an Kindergeld beziehende Schulkinder verteilt werden. Denn im Verbund mit der von der Salzburger Filiale einer staatstragenden Vater-Mutter-Kind - Partei erhobenen Forderung nach einer Verdoppelung des Kindergeldes würde jede Undichtigkeit eine Vervierfachung desselben bedeuten! Nach dem - absehbaren Staatsbankrott wäre es dann auch wurscht, wie lange die Legislaturperiode dauert, weil dann ohnehin nur mehr Dreijährige wählen werden - und bei denen kann man sich ja bestimmt jeden politischen Bildungsversuch sparen...

Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:42
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Danke ...

Hallo ökono-mist,
danke für Ihren Beitrag. Und dies ist kein computergeneriertes (und daher eigentlich wertloses) Danke, sondern ein echtes.

Behaupte ich halt einmal. - Auch wenn mir Ihr Beitrag nicht gerade als ein Musterbeispiel für Konstruktivität ist, aber für die Umstände hier ist es eine ganz passable Leistung. Außerdem gilt es ja erst einmal - gegen den Willen des österreichischen Journalismus - jenes Umfeld zu schaffen, in dem Leistung überhaupt möglich und sinnvoll ist. Die Widerstände dagegen sind halt ein noch ein bisserl groß, wenn auch höchst lächerlich. Aber bekanntlich weiß der Lächerliche am wenigstens, wie lächerlich er eigentlich ist...

lg Gast : 873

Gast: Gast : 873
07.05.2007 11:41
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Das Schweigen der Schafe

Noch immer schreibt die "Presse" also "Danke" für jedes Posting, das ankommt ... wozu? Und: soll ich auch "danke" sagen dafür, dass die"Presse" so deutlich zum Ausdruck bringt, dass Versuche, ernsthafte Diskussionen hier zu führen, die etwas in eine sinnvolle Richtung weiterbringen wollen, schlicht abwürgt (siehe Feedback-Debatte) ... und wo die ganze Community hier dann zu einer Schafherde wird (VP-Mann Missethon würde wahrscheinlich von "Hascherl" reden... aber davon wird er wohl nichts wissen wollen, wieviele es wirklich in seinem Lande gibt...), die nicht einmal in der Lage ist, den Anschein zu erwecken, dass sie eine "anständige Diskussion" überhaupt haben möchte ... solange man sich als hilfloses Opfer ausgeben kann, solange fühlen sich die Hascherl ... äh Österreicher halt so richtig wohl, solange eine scheinbar tolle Ausrede vorhanden ist...

Gast: Genie
06.05.2007 21:01
0 0

ein genialer beitrag

danke!

Antworten Gast: Gast : 873
07.05.2007 11:34
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Ein genialer Beitrag?

Hallo ... äh Genie,
was genau macht den Beitrag zu einem genialen Beitrag? Wenn etwas genial ist, müsste sich diese Genialität ja auch irgendwie auswirken, denn was wäre Genialität ohne Nutzen wert? Nur um bewundert zu werden, lohnt sich keine Handlung, oder?

lg Gast : 873

Antworten Antworten heduda
09.05.2007 18:19
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gut

genialität braucht oft lange zeit um zu wirken.ein beispiel:alois wegener wurde im letzten jahrhundert verlacht als er behauptete .(vor versammelter wissenschaftsprominenz)das erdplatten sich verschieben.manches richtig behauptetete lohnst sich erst jahre,jahrhiunderte,oft nie.(möglicherweise)

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:29
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Woran ist Genialität zu erkennen?

Hallo heduda,
und noch eine Frage zum Thema:

Woran ist Genialität eigentlich zu erkennen, welche Merkmale lassen Genialität vermuten?

Vielleicht daran, dass jemand erkennt, ob es Sinn macht, mit jemanden in Kontakt zu treten, oder nicht?

Oder: Zeigt sich Genialität nicht auch in der Fähigkeit zu wissen, wann jemand seine Genialität zeigen soll und wann er sie besser verbirgt (während Dummköpfe immer das Bedürfnis haben, ihre - vermeintliche - Genialität zu demonstrieren)?

lg Gast : 873

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:25
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Der Nachteil der Genialität

Hallo heduda,
noch ein Punkt: was ist der Nachteil der Genialität?

Die Dummheit hat gegenüber der Genialität den Vorteil, dass sie es leichter ermöglicht, sich für genial zu fühlen.

Oder, anders ausgedrückt: Genialität ist das, was Dumme eher an sich wahrzunehmen meinen als Geniale.

lg Gast : 873

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 09:22
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Zahlt sich Genialität aus?

Hallo heduda,
nachdem mein gestriges Posting doch freigeschaltet worden ist (war das eine geniale Entscheidung oder eine dumme?), noch ein, zwei Dinge zum Stichwort Genialität:

1. Zahlt sich Genialität aus?

Dazu gab es vor kurzem eine Studie aus den USA, die besagt, dass Intelligenz nicht zu Reichtum führe (Adresse des DiePresse.com-Beitrags:

http://www.diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/299469/index.do

) - es wäre lohnend darüber zu diskutieren, aber vermutlich würde eine - einer wirklichen Demokratie würdige - Diskussion nur zum "Wegkipp-Effekt" führen, d.h. dass die diesbezüglichen Postings einfach weggekippt würden (in einem Land, wo die Chefredakteure dekretieren, es gebe Meinungsfreiheit, nicht unüblich). Schade eigentlich, aber das haben Dumme eben an sich, dass sie die intellektuelle Auseinandersetzung meiden, weil sie immer alles "empirisch" beweisen wollen.

lg Gast : 873

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast : 873
10.05.2007 12:53
0 0

Sorry: Falsche Adresse ...

Hallo heduda,
Sorry, das ist die falsche Adresse, die ich oben angegeben habe, die gehört zu einem anderen Beitrag in der "Presse", enthält aber nicht den über die angegebene Studie.

Dieser Bericht ist zu finden unter der Adresse:

http://www.diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/299827/index.do

. Intelligenz macht vielleicht nicht reich. Fehler machen wohl auch nicht reich. Aber die Fähigkeit, seine Fehler in Ordnung bringen zu können, ist vielleicht sehr wohl eine Quelle des Reichtums. Dies als wortreicher Versuch, von den eigenen Unzulänglichkeiten ein wenig abzulenken. ;-)

lg Gast : 873

 
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