Das Denkmal einer verstummenden Generation: die Zweite Republik

Keine Erinnerungskultur ist dichter als jene an die Jahre 1938 bis 1945. Für viele Opfer der Verfolgung gibt es Mahnmale. Nicht aber für jene vielen Väter und Mütter, die keine Helden und keine Opfer waren.

Für keine Epoche gibt es mehr Mahnmale als die sieben Jahre des Nationalsozialismus. Seit der Enthüllung des Denkmals gegen Krieg und Faschismus sind viele neue Gedenkstätten entstanden. Sie erinnern an die ermordeten Kinder auf dem Spiegelgrund, an die Euthanasieopfer in Hartheim, an die Bahnhöfe als Ausgangsorte von Deportationen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2013)

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