Wer zu Jauffrets Buch „Claustria“ greift, hat reinen Dreck in der Hand

Mit dem schäbigen Schlüssellochblick auf reale Opfer, gewürzt mit dem modrigen Präjudiz gegen Österreich, versuchen Autor und Verlag, niedrigste Triebe zu locken.

 

Im Englischen werden Bücher klug nach zwei Kriterien eingeteilt: Fiction und Non-Fiction. Die Ersteren sollen im weitesten Sinn unterhalten, sie sprechen vornehmlich das Gemüt an, entwerfen eine imaginierte Welt, in die sie verführen und die manchmal eng, manchmal entfernt mit der Realität verbunden ist. Die Letzteren sollen im weitesten Sinn bilden, sie sprechen vornehmlich den Verstand an, vermitteln interessante Betrachtungen auf die Dinge und Geschehnisse der Welt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.09.2012)

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