25.05.2013 01:15 Merkliste 0

Mit der Schaffung der Zäsur bei der Matura hat Schmied gute Karten

RUDOLF TASCHNER (Die Presse)

Wann verschwindet endlich das lukrative Luftgeschäft der sich selbst Schul- und Bildungsexperten nennenden Pädagogiker, die den Schulalltag meiden wie die Pest?

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Ich bin bereit“, vernahm man als engagierte Antwort von Unterrichtsministerin Claudia Schmied im kürzlich geführten Gespräch mit Lisa Nimmervoll auf deren Frage, ob sie gewillt sei, über die Legislaturperiode hinaus ihr Ressort zu führen.

Der Ministerin ist zu ihrem Willen zu gratulieren und ihr Erfolg im Einsatz für Änderungen in der Schule zum Guten zu wünschen. Sie hält derzeit in der Tat ein vielversprechendes Blatt in der Hand, zumal sie die richtige Entscheidung traf, den Beginn der zentralen Matura zu verschieben.

Diese guten Karten kann sie dann am besten ausspielen, wenn sie die Zäsur für einen großen Wurf nützt: Nicht nur die Matura, das Prüfen und Benoten überhaupt verdienen umgestaltet zu werden: Die Idee der „Standards“ verdeutlicht es: Sie dienen dazu, dass die jungen Leute Sachverstand und Befugnisse erwerben, mit denen sie sich Karrieren, Existenz – kurz: Zukunft – schaffen. Das kann man altersgemäß sowohl bei Zehnjährigen wie auch bei Vierzehnjährigen und schließlich bei Sechzehnjährigen abprüfen.

Die Fragen werden zentral gestellt, die Antworten zentral ausgewertet – wie in Frankreich. Wichtig ist, dass man sich auf das wirklich basale Wissen, auf die grundlegenden Fertigkeiten beschränkt: Vierzehnjährige sollten zum Beispiel in Mathematik Brüche nicht nach der Regel „Zähler plus Zähler und Nenner plus Nenner“ addieren, sie sollen einen Preis um einen Prozentsatz erhöhen können und Ähnliches mehr, nicht aber brauchen sie mathematisch zu „argumentieren“. PISA-ähnliche Aufgaben, etwas verbessert – ich hatte dies knapp vor der Durchführung des letzten Tests detailliert an anderer Stelle erläutert –, sind dafür kein schlechter Maßstab.

Zentrale Aufgabenstellung und zentrale Korrektur schalten Willkür bei der Notengebung aus, die da und dort immer noch vorkommen soll. Es gibt sie noch: Lehrer, die in der Klasse wegen fachlicher oder pädagogischer Schwäche hilflos agieren und in der Note das letzte Machtmittel erblicken.

Wobei sie nicht ahnen, was sie bei Kindern damit anrichten, vor allem bei jenen – eine Ungerechtigkeit sondergleichen –, deren Mütter oder Väter keine Zeit oder keine Kraft haben, sich zu beschweren. Bei zentralen Tests ist Benotung nur anregendes Beiwerk, nicht mehr. Wie bei einer Fahrprüfung gilt es zu bestehen. Und das sollte bei fast allen im ersten Anlauf gelingen.

Doch das ist nur der eine, zwar notwendige, aber keinesfalls wichtigste Teil von Schule. Die Standards sind gleichsam die Pflicht, auf welche die weitaus wesentlichere Kür folgt. Eine Kür, bei der im Unterricht Interesse, ja Begeisterung für das Fach der alles bestimmende Antrieb ist, nicht das öde Abspulen eines von Novellen ad nauseam traktierten Lehrplans.

Es ist klar, dass sowohl Engagement als auch Verständnis von Schülerinnen und Schülern vonnöten sind, man wird diese auch von Zeit zu Zeit bewerten – aber all das ergibt sich aus der Natur der Sache. Ein weiterer Vorteil: Jede Schule, sei sie Volks-, Mittelschule oder Gymnasium, kann sich in der Auswahl und Gestaltung der angebotenen Fächer profilieren.

Und das Beste ist: Die von Ideologie seit Jahrzehnten überfrachtete Schuldebatte sowie das lukrative Luftgeschäft, das sich manche der „Experten“ für Schule und Bildung als Sinekure schufen, werden endlich das, was sie längst sind: überflüssig.


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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.06.2012)

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26 Kommentare
 
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zur Mathematik

Es ist unbestritten, dass seit Jahrzehnten "Mathe" das Problemfach Nr. 1 in unseren höheren Schulen ist.
Gebetsmühlenartig wird Stoff vermittelt und geprüft, der - wenn es hoch geht - maximal einem Prozent der Maturanten in ihrem späteren Leben von Nutzen ist.
Ein Problem liegt allein schon in der Bezeichnung des ungeliebten Gegenstands. Statt "Mathematik" schlicht und einfach "Rechnen"!
Dann würden Mathematiker vielleicht das unterrichten, was Schüler für das Leben brauchen können, und nicht das, was sie an der Universität jahrelang studiert haben.
Wie unheilvoll wäre es, den Englisch-Unterricht als "Anglistik" zu bezeichnen! Die Anglisten fühlten sich verpflichtet, den Kindern nicht Kenntnisse der englischen Sprache beizubringen, sondern voll aus dem Topf ihres absolvierten Anglistikstudiums zu schöpfen.
Keep it simple, stupid!
Also, Herr Mathe-Professor - steigen Sie herab vom hohen Ross der Formeln und Gleichungen und werden Sie ein guter Lehrer des Rechnens!
Schüler, Eltern und die Wirtschaft wird es IHnen danken!

wenn herr taschner gut worte für die ministerin findet

dann bleibt für mich nur mehr der mathematiker übrig.

Zentralmatura - kein Allheilmittel

Fachlich und / oder pädagogisch schwache Lehrer bleiben solche – mit oder ohne Zentralmatura.

Für sie gilt: Sie sind
1. auszuforschen (das ist Job der Direktoren und Inspektoren; die aber funktionieren schon lange nicht),
2. einer Schulung zu unterziehen (das ist Sache der Fortbildung; die aber funktioniert gegenwärtig nicht). Zeigt sich
3. keine Besserstellung, sind sie anderweitig zu verwenden - als Wissenschafter, U-Bahn-Schaffner, Museumsaufsichtsbeamte, im Ministerium (Einlaufstelle),…

Re: Zentralmatura - kein Allheilmittel

sie übersehen dabei, dass gerade die zentralmatura schwache lehrerleistungen aufdecken dürfte. schüler schlechter pädagogen werden á la long weniger spitzenleistungen bei zentralen test abliefern ...

Re: Re: Zentralmatura - kein Allheilmittel

Gern würde ich Ihre Hoffnung teilen.
Ja zur Zentralmatura, wenn die Bedingungen passen. Und ja, zentrale Tests können auf schlechte Lehrerleistungen hinweisen, müssen aber nicht. (Fußballmannschaften haben schon trotz bester Trainer verloren…)
Ich glaube nicht, dass gute/schlechte Lehrerleistungen mit guten/schlechten Schülerleistungen signifikant korrelieren. Zwischen den beiden gibt es - teifl eini -, eine Unmenge – auch nicht messbarer - Variablen.

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Rudollf Taschner ist doch Mathematiker - oder irre ich?

"Vierzehnjährige sollten zum Beispiel in Mathematik Brüche nicht nach der Regel „Zähler plus Zähler und Nenner plus Nenner“ addieren, sie sollen einen Preis um einen Prozentsatz erhöhen können und Ähnliches mehr, nicht aber brauchen sie mathematisch zu „argumentieren“."

Diese Regel für's Bruchrechnen sollten weder 14- noch sonstwie -jährige anwenden, da sie falsch ist. Oder ist 1/2 + 1/2 gleich 2/4?

Ich fürchte, hier hat der Herr Professor addieren und multiplizieren verwechselt. Für die Multiplikation von Brüchen gilt nämlich Zähler mal Zähler und Nenner mal Nenner.

Das dieser Fehler dem Journalisten nicht auffällt, wundert mich allerdings nicht.

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Re: Rudollf Taschner ist doch Mathematiker - oder irre ich?

Bei Ihnen hapert es beim Lesen.
"Vierzehnjährige sollten zum Beispiel in Mathematik Brüche n i c h t nach der Regel „Zähler plus Zähler und Nenner plus Nenner“ addieren" Das machen aber viele, weil sie die Bruchrechnung nicht gelernt bzw verstanden haben, und das bringt uns dann die bekannten Pisa-Ergebnisse.

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Also, bei wem es wo hapert, lassen wir dahingestellt.

Wenn sie meinen Kommentar vom 21.6. 17:31 etwas weiter unten gelesen hätten, wäre uns die neuerliche Belehrung erspart geblieben.

Übrigens hat mir Herr Professor Taschner schon geantwortet und wir haben uns verständigt.

DER kann nämlich sinnerfassend lesen. Bei Ihnen habe ich so meine Zweifel.

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Sie

haben eine gespaltene Persönlichkeit. Einmal sind Sie lb15 und dann wieder reader1. Würde nichts ausmachen, wenn der Kern derselbe bliebe.

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Wie kommen Sie auf die Idee, ich wäre reader 1?

Da wäre ich ja schizophren!

Also, nur wo LB15 draufsteht, ist auch LB15 drin!

Aber Sie haben mir noch nicht erklärt, was der Taschenrechner mit dieser Diskussion zu tun hat.

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Sie

haben behauptet am 21.6. um 17.31 einen Kommentar abgesetzt zu haben. Dort steht reader1.
Fast jeder TR kann Bruchrechnen. Falsche Ergebnisse können also nur an der Bedienung liegen.

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Re: Sie... haben Taschner nicht verstanden, denke ich.

Er meint, zum Ende der Schulpflicht sollte man ausrechnen / abschätzen können, was es bedeutet, wenn etwas um 30% mehr ist als etwas anderes.
Wenn Sie dazu einen TR brauchen, bedaure ich Sie. Und wenn Sie beim TR nicht das Ergebnis daneben im Kopf abschätzen, werden Sie bei jeder 10. Rechnung einen Tippfehler übersehen (wenn Sie weniger perfekt sind, bei jeder 5.)

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Schätzen

ist etwas, das man schwer lernen kann. Mit kleinen Zahlen eher als mit großen. Da kann man die Mathelehrer schlecht beschuldigen. Man betrachte nur die Unsummen Schulden in den Staatshaushalten. Der Durchschnittspolitiker schätzt: Hinter mir die Sintflut.

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Re: Schätzen - kann man verbessern!

Natürlich ist es beim Schätzen so wie mit allen Dingen. Manche Leute sind talentierter als andere.

Aber man kann sehr viel verbessern. Als Eltern und Großeltern, vor allem aber die Lehrer. In der Volksschule immer wieder 10 Minuten "Rechenkönig" (so hieß es bei meinem Sohn). Kopfrechnen. Aufgabe vom Lehrer, wer es weiß, zeigt auf. Richtige Antwort - ein Punkt. Falsche Antwort - Abzug. Wenn man das oft übt, wird auch das Schätzen besser.
Entsprechend weiter in der Mittel- und Oberstufe.

Aber so lange in weiten Kreisen die MAthematik als niederes Wissen im Vergleich zu den schöngeistigen Dingen zählt, werden unsere Politiker (genauso wie die Journalisten und 90 % der Österreicher) glauben, eine Milliarde sei halt etwas mehr als eine Million.
Den Unterschied zwischen +1000 und x1000 spüren eben die wenigsten im Bauch.

Antworten Gast: reader1
21.06.2012 17:31
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Lesen sollte man halt können ...

"Vierzehnjährige sollten zum Beispiel in Mathematik Brüche NICHT nach der Regel 'Zähler plus Zähler und Nenner plus Nenner' addieren" steht im Artikel. Wer im PISA-Test NICHT durchgefallen ist, wird das Wort "nicht" bemerken - aber bekanntlich ist Österreich im Lesen NICHT PISA-Sieger

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Oh, danke für den Hinweis, Herr Oberlehrer.

Ich sehe nur keinen Sinn darin, dass Herr Taschner erklärt, dass ein 14-jähriger nicht eine falsche Regel lernen sollte. Das ist doch selbstverständlich.

Ich habe eigentlich impliziert, dass Taschner meint, ein 14-jähriger solle nicht eine komplizierte Regel lernen sondern das Bruchrechnen auf praktische Beispiele anwenden können.

Ich sehe schon ein, dass dieser Gedankengang für Sie etwas zu kompliziert ist.

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Re: Oh, danke für den Hinweis, Herr Oberlehrer.

Wie ich weiß, dürfen heute bei allen Arbeiten Taschenrechner verwendet werden. Heute hat jeder TR eine Bruchfunktion.
Taschner hat das Beispiel schlecht gewählt. Die Probleme liegen sicher anderswo.

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So what?


Re: Rudollf Taschner ist doch Mathematiker - oder irre ich?

Dass (!) dies kein Fehler von Rudollf(!) Taschner ist, sondern einer Regel fürs (!) Humorige folgt, könnte nicht sein?
Sein Fehler liegt eher in der Einschätzung der Ministerin, ist aber kein mathematischer: 1. mogelt sie gern beim Kartenspiel, 2. hat ihr eiskaltes Händchen kein Fingerspitzengefühl, 3. hat sie schon mit besseren Karten verspielt.

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ja, vergessen:

Die Beweihräucherung der Millionen verspekuliert habenden Frau Vorstandsdirektor ist mir auch sehr suspekt.

Und KEINE ihrer Massnahmen halte ich für geeignet, das praktische Wissen der Schüler, insbesondere der NMS-Absolventen zu verbessern.

Re: ja, vergessen:

ich würde das nicht so schwarz sehen!

werden leistungen zentral geprüft und damit schwache schulen/pädagogen oder permanente schiebung aufgedeckt, kann das nur gut sein. man müsste die ergebnisse solcher zentralen leistungstests sogar veröffentlichen, damit eltern sehen, welche schulen gute ergebnisse abliefern und welche nicht.

viele lehrer schaffen es einfach nicht, die doppelrolle coach vs. beurteiler objektiv und fair zu spielen und vergeben noten auch nach sympathie. das konnte man schön an den medizin-aufnahmetests sehen, welche vielen weiblichen maturantinnen eine andere realität vorspiegelten als sie im kuschelklima mit "der lieben frau prof." stattfindet ...

dass die schulform bzw. das taferl am schuleingang dabei VOLLKOMMEN egal ist, ist eine andere geschichte. mir ist jedes pädagogische mittel, jede schulform recht, solange die schüler gute ergebnisse auf basis vergleichbarer tests abliefern.

derzeit können unternehmen oder unis/fhs im zuge deren auswahlverfahren die maturazeugnisse zu nichts gebrauchen - mangels vergleichbarkeit.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gastredner
18.07.2012 23:43
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Kriterien zur Notengebung

"viele lehrer schaffen es einfach nicht, die doppelrolle coach vs. beurteiler objektiv und fair zu spielen und vergeben noten auch nach sympathie"
Die Leistungsbeurteilungsverordnung hat halt die Schwachstelle "Mitarbeit": Jeder Schüler, der eine gute Mitarbeit zeigt (in der Stunde aufzeigt, alle Hausis macht, nie was vergisst), kommt praktisch durch, auch wenn er alleine kaum ein Beispiel richtig lösen kann.
Bei der Matura steht dann nur mehr die Eigenleistung am Papier - so kommt es, dass bisher passable Schüler durchfallen und schlechte Schüler gut sein können.
Mal sehen ob die neue LBVO dieses Doppelspiel lösen kann!

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weitgehend richtig, was Sie schreiben.

Aber die Massnahmen der Frau Minister sind es nicht.

Eine schlecht vorbereitete, am niedrigsten Niveau orientierte Zentralmatura löst kein Problem.

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Re: Re: Rudolf Taschner ist doch Mathematiker - oder irre ich?

Hier setzt mein Sinn für Humor aus. Bei den üblichen Mathematikkenntnissen in Österreich würden den auch wenige verstehen.
Und wenn man sagt, ein Schüler müsse eine falsche Regel nicht kennen, aber wissen, wie man etwas um x Prozent erhöht, ist das auch nicht lustig in einem Land, in dem der durchschnittliche Journalist nicht weiß, dass 100 %mehr doppelt so viel ist, hingegen hundert % weniger gar nichts mehr. Wo Journalisten oft von doppelt so billig sprechen usw. usw.

Ich denke, es war schlicht und einfach ein Flüchtigkeitsfehler. Ein sinnstörender eben.

Aber vielleicht erklärt mir Herr
Prof Rudolf ('Tschuldigung) Taschner den Humor dahinter. Ich lache gerne. Auch über mich, wenn die l - Taste zuckt...

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Ein selten guter Beitrag zum Bildungsthema!

Die Qualitätskontrolle darf nicht am letzten Tag der Schulkarriere stattfinden, das ist zu spät. Qualitätskontrolle muss zeitgerecht passieren, damit rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Ein Produkt wird auch nicht erst kontrolliert, wenn es schon im Schaufenster liegt - vielleicht kann man im Bildungsbereich sich ein bisschen was von der Wirtschaft abschauen.

Gast: Gerne nur Gast
21.06.2012 08:09
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Lieber Hr Professor


So ein Süßholzraspelartikel - brauchen und oder bekommen sie Förderungen vom BMUKK, sodass sie dieser Sozialistin durch die Blume huldigen?!
Ps: wenn die "Kür" nicht echter Teil des echten Schulsystems, also mit Lehrplan, Noten etc., ist, dann interessiert das keinen. Resultat: niedrige niveaulose Basics inkl. Matura, wie sie ja selbts zugeben, und eine "Kür", die nichts anderes als ein Freizeitprogramm für Jugendliche sein wird.

 
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