Die Innenministerin muss zu den Hungerstreikenden in die Votivkirche

Johanna Mikl-Leitner sollte die besten Urdu- und Paschtu-Dolmetscher des Landes mitnehmen. Denn Asylwerber verdienen Gehör und Respekt – unabhängig davon, wie ihre Verfahren ausgehen.

Es ist kalt in der Votivkirche. Vorn die Krippe mit dem Jesuskind drin, hinten Schlafsäcke mit etwa zwanzig Männern drin. Es ist die dritte Woche ihres Hungerstreiks. Sie sind schon schwach, die Konzentration leidet, die klamme Feuchtigkeit macht es nicht leichter. Draußen Regen, die Stimmung unter den Helfern ist gereizt, das Klo kaputt, die Situation verfahren. Irgendetwas sollte hier passieren, ehe jemand zu Schaden kommt. Aber was?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2013)

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