Selbstanalyse macht stark. Und die USA sind darin besser als alle anderen

Endlich ist die großartige Serie „Homeland“ auch bei uns zu sehen. Um ein Land, das Derartiges hervorbringt, muss man sich keine Sorgen machen.

 

Nicholas Brody ist Soldat. Er hat Frau und zwei Kinder, Bungalow, Garage und Hobbyraum. Im Irak-Krieg gerät er in Gefangenschaft, erst nach sieben Jahren kommt er wieder frei. Brody könnte ein Held sein. Einer, der gedemütigt, aber nicht gebrochen wurde. Ein ganz Großer, eine amerikanische Identifikationsfigur. Er könnte jedoch auch ein Verräter sein – vom Feind gehirngewaschen und umgedreht, ein islamistischer Schläfer mitten im Machtzentrum Amerikas. Als solcher hätte er das Zeug zum gefährlichsten Terroristen aller Zeiten.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter

Wollen Sie weiterlesen? Bitte registrieren Sie sich, um „Die Presse“-premium kostenlos zu testen.

Jetzt registrieren

oder, falls Sie schon einen "Presse"-Account haben

Jetzt anmelden

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.02.2013)