12.02.2012 02:36 | Meine Presse Merkliste0

Kommentar: Die Lehrer sollen streiken...

SIBYLLE HAMANN (Die Presse)

...aber für die richtigen Ziele.

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Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Lehrern und Lehrerinnen. Was sie tun, ist nicht einfach. Ich würde verstehen, wenn sie streiken.

Wenn sie zum Beispiel dafür streiken, anständige Arbeitsplätze zu bekommen. Geräumige Lehrerzimmer mit Schreibtischen, auf denen man Aufgaben korrigieren kann, im Internet recherchieren, Unterrichtsmaterial zusammenstellen, den Klassenausflug organisieren und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen neue Ideen für den Unterricht entwickeln. Menschen, denen eine Arbeitszeit von 40 Stunden abverlangt wird, haben ein Recht, diese 40 Stunden in einem professionell ausgestatteten Umfeld zu verbringen, statt Schulhefte nach Hause schleppen und am Küchentisch ausbreiten zu müssen.

Ich verstehe, wenn Lehrer für bessere Schulgebäude streiken. Für Schulen, die ihre Schüler und Schülerinnen, wenn ihnen mittags der Magen knurrt, nicht mit einem schrillen Klingelton einfach hinaus auf die Straße scheuchen. Sondern anregende Orte sind, in denen Lehrende und Lernende gern gemeinsam den Tag verbringen. Wo Raum ist – nicht nur zum Essen, sondern auch für Sport und Musik und ein Gemüsebeet. Wo es Lernangebote gibt, aber auch Freiräume für kleine Geheimnisse, Zeit zum Stöbern, Forschen, Tratschen und In-die-Luft-Schauen. (Es gibt Kinder, die haben zu Hause nicht einmal Letzteres).

Ich verstehe, wenn Lehrer dafür streiken, mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu dürfen – und weniger mit administrativen Aufgaben. Mehr Kleingruppen, mehr individualisierter Unterricht, mehrere Lehrer gleichzeitig in der Klasse, mehr Projekte außerhalb des Klassenzimmers, über den ganzen Tag verteilt – das bedeutet: mehr „Lehrverpflichtung“, aber mehr Zeit für jedes einzelne Kind. Und, sehr wahrscheinlich: mehr Spaß am Lehren und Lernen, und deutlich mehr Erfolg dabei.

Ich verstehe, wenn Lehrer gegen die Zumutung streiken, nachmittags private Nachhilfe geben zu müssen, bloß weil andere Kollegen unfähig sind.

Ich verstehe, dass sich Lehrer überfordert fühlen, weil die Gesellschaft ihnen neue Aufgaben aufhalst, auf die sie nicht vorbereitet sind. Deswegen müssen sie für eine bessere pädagogische Ausbildung streiken, für permanente psychologische und technische Fortbildung und für professionelle Supervision. Dafür, dass ihnen mehr Kolleginnen mit interkultureller Kompetenz und fremder Muttersprache zur Seite gestellt werden, mehr Sozialarbeiter, mehr Psychologinnen, mehr Freizeitpädagogen.

Ich verstehe Lehrer(vertreter), die auf die Barrikaden steigen, um der Politik mehr Geld und Ressourcen für ihre innovativen Ideen herauszureißen; die mit Leidenschaft für eine bessere Schule kämpfen. Was ich höre, sind Lehrer(vertreter), die mit Leidenschaft darum kämpfen, diesen Schreckensort jeden Tag so früh wie möglich verlassen zu können, und die über jede Stunde an der Schule, jede Stunde mit ihren Schülern klagen, als handle es sich um Fronarbeit und Qual.

Irgendetwas stimmt da nicht.

Sibylle Hamann ist Journalistin in Wien.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2009)

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34 Kommentare
 
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Antonio
05.03.2009 12:46
0 0

Was ich nicht verstehe

Was ich nicht verstehe ist, dass Sibylle Hamann - wie in ihrem "quergeschrieben" zu lesen ist, nicht versteht, dass die Frau Minister all das nicht will, was Hamann hier an Positivem aufzählt, sondern lediglich ihre Budgetnot damit lindern möchte, dass sie das dringend notwendige zusätzliche LehrerInnenpersonal dadurch einsparen möchte, dass sie LehrerInnen einfach 2 Stunden länger "in der Klasse stehen" lassen möchte.
Das ist eine klare Verschlechterung der Schulsituation und in gar keinem Fall eine Verbesserung. Ich hoffe, die LehrerInnen können das der durch die Frau Minister aufgehetzten/in die Irre geführten Bevölkerung erklären, wenn Sibylle Hamann es schon nicht verstehen kann!!


Gast: Lausbub
05.03.2009 01:54
0 0

In der Wienerzeitung gab es eine Karikatur, die die Situation treffend darstellte:

Eine Bildungsministerin Schmied, die die EUR-Tausender in einen Ofen mit der Aufschrift "Gesamtschule, Modell 1962" schaufelte und gleichzeitig den Lehrern beschied, daß sie mehr arbeiten müßten, weil nicht genau Geld da sei!

Das trifft: schon auf ihre früher geäußerten Reformpläne wurde der Ministerin prophezeit, daß für ihre Pläne einfach die notwendigen Resourcen, außer den Schulgebäuden auch noch das nötige Geld fehlen würde!
Das soll jetzt aufgebracht werden, u.zw. ausschließlich auf Kosten einer (in ihrer Mehrheit politisch anders denkenden) Minderheit! Dazu werden die Eltern (sich sich oft um ihren Nachwuchs zu wenig kümmern) gegen die lehrer aufgehetzt!

So eine Vorgangsweise kann wirklich nur einer Frau einfallen!

Gast: VS Lehrer
04.03.2009 20:02
0 0

So kann ich mir das vorstellen!

Danke für diesen Kommentar! Den sollten sich einmal beide Seiten genau durchlesen. Vielleicht geht dann beiden ein Licht auf! Diese Dinge motivieren Lehrer und Schüler gleichermaßen. So könnte ein guter Unterricht ausschauen und diverse Studien (die immer mit Vorsicht zu genießen sind) würden wahrscheinlich besser ausfallen.
Nur dies bedarf sehr viel Geld. Besser jetzt eine Umstrukturierung planen, so in die Wege leiten wie im Kommentar und dann nach Fertigstellung der Planung neu durchstarten.
So wurden in den letzten Tagen nur Menschen gegeneinander aufgespielt! Was ich nicht richtig finde!
Lieber mit guten Gedanken und Ideen an die Sache herangehen; ein gemeinsames Brainstorming durchführen und die Resulate umsetzen.
Leider ist der Karren jetzt so im Dreck, dass dies nur mehr mit anderen Personen (sprich: neuer Minister und neue Standesvertreter) lösbar wird sein!

Schade eigentlich!

Antworten Gast: ja Kollege
04.03.2009 23:50
0 0

Re: So kann ich mir das vorstellen!

Gute Minister gab's ja auch, ich denke nur an Helmut Zilk oder Hilde Hawlicek, beide selbst aus dem Lehrberuf. Leider haben die Koal(a)itionäre dann das letzte Ausgedinge eingesetzt.

areopagit
04.03.2009 16:44
0 0

Etwas stimmt nicht

Gratulation Fr. Hamann!
Sie haben fast alles auf den Punbkt gebracht. Aber solange soviel fehlt ist es nicht zu verübeln, wenn die Lehrer froh sind, über jede <Stunde, die sie an solchen Orten nicht verbringen müssen.
Lehrer haben kaum mehr Hoffnung auf Veräünderung.
Schüler und Eltern oft keinen Durchblick für die wahren Probleme. Unterrichtsminister, die das nicht verstehen und meinen durch Mehrarbeit Probleme zu lösen.

freeman
04.03.2009 10:43
0 0

Die Lösung lautet - wie so oft - "Wettbewerb".

Auf allen Ebenen.

Angefangen bei den Schulen könnte man den Eltern die durchschnittlichen Kosten eines Schülers in einer öffentlichen Schule in Form eines Bildungsschecks zur Verfügung stellen, der bei einer Bildungsinstitution nach Wahl eingelöst werden kann.


Antworten Gast: PPP
04.03.2009 17:22
0 0

Re: Die Lösung lautet - wie so oft -

Da wird es sicher eine Menge Eltern geben, die den Bildungsscheck beim Wirten abgeben.

papepi
04.03.2009 10:40
0 0

Nicht einmal ein richtiger Schritt in die richtige Richtung

Genau das, dass nämlich Lehrer mehr Zeit mit den Kindern zubringen sollen, genau das bringt die Maßnahme der Frau Ministerin nicht!
Ihre Maßnahmen bewirken nur, dass die Lehrer jeweils eine Klasse zusätzlich zu unterrichten haben! Das ist alles, was für die Pädagogik, für die Kinder und für die Eltern bei dieser Aktion bleibt.
Dies ist eine reine Geldbeschaffungsaktion für die Finanzierung der sündteuren Neuen Mittelschulen... und keine Qualitätsverbesserung.
Diese hat man geschaffen und die müssen um jeden Preis ein Erfolg werden.

Elternvertreter haben noch nicht bemerkt, dass Lehrer unter diesen Umständen nicht mehr sondern weniger Zeit bei ihren Kindern verbringen, sie müssen ja mehr unterrichten, selbstverständlich andere Kinder.

Bin gespannt, wann "das Volk" dies bemerken wird! Gnade dann der "Volksheldin" Claudia Schmid!

Antworten Gast: e.e.
08.03.2009 10:03
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Re: Nicht einmal ein richtiger Schritt in die richtige Richtung

Ich verstehe nicht: "Genau das, dass nämlich Lehrer mehr Zeit mit den Kindern zubringen sollen, genau das bringt die Maßnahme der Frau Ministerin nicht!" <==> "Ihre Maßnahmen bewirken nur, dass die Lehrer jeweils eine Klasse zusätzlich zu unterrichten haben!" ==> Warum sind dann die Lehrer nicht mehr mit den Kindern befasst? Lehrer mit solcher Logik bestätigen das Ergebnis der PISA Studie.

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Re: papepi -- Verstehe ihre Scheinargumente -- Lehrer müssen sich neue Namen merken -- das geht unter die Haut?

Sonst ist Ihrem Blödsinn nur hinzuzufügen, was hielten Sie von Handwerkern die Ihre Methode bei Ihnen verrechnen?

Eigentlich ist das Lehrergesudere nicht einer Antwort wert - aber wir lachen so gerne!

Antworten Antworten Gast: PPP
04.03.2009 23:45
0 0

Re: Re: papepi -- Verstehe ihre Scheinargumente -- Lehrer müssen sich neue Namen merken -- das geht unter die Haut?

Vom Handwerk verstehe ich auch etwas, habe ja 35 Jahre solche ausgebildet. Gewußt WIE, gewußt WO, gewußt WAS - also die Methode - wird ja in sehr vielen Handwerksberufen wohlverrechnet. Aber mit der Mathematik haben's manche wohl schwer, daher brauchen sie ja zum Addieren auch einen Taschenrechner ...

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Re: Re: Re: Das Verrechnen ist nicht das Problem!

Jede Handwerksstunde etwa mit einer Vorbereitungseinheit zu belegen führte zu Unfinanzierbarkeit - also hat der Handwerker sehr wohl seine Planung zu verrechnen - in Abhägigkeit seiner Erfahrung.

Merken Sie den Unterschied - der Handwerker wird effizienter - der Lehrer nicht.

Aber darum geht es nicht - ein Pfuschender Handwerker der seinen Pfusch bei der Schadensbehebung nochmals verrechnet wird bei keinem Gericht durchkommen.

Lehrer die schlecht unterrichten sollten das auch selber nachbessern - dann werden sie besser.

Alles Andere ist ein Schaden an der Gesellschaft!


Antworten Antworten Gast: PPP
04.03.2009 17:27
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Re: Re: papepi -- Verstehe ihre Scheinargumente -- Lehrer müssen sich neue Namen merken -- das geht unter die Haut?

papepi reimt sich auf dade..
hat natürlich keine Ahnung,
erhielt vielleicht mal eine Mahnung
Warum denn der große Frust,
wenn'st eh nicht mehr in die Schule musst.

Antworten Antworten papepi
04.03.2009 12:35
0 0

Re: Re: papepi -- Verstehe ihre Scheinargumente -- Lehrer müssen sich neue Namen merken -- das geht unter die Haut?

Von Verständnis habe ich in Ihrer Antwort nicht viel bemerkt ... das ist ja das Problem

Gast: radius
04.03.2009 09:42
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Lehrer steigt auf die Barrikaden!

ein Raum zu Hause für die Schule
Schrankflächen zu Hause für die Schule
selbst beschaffter Computer für die Schule
keine Steckdose für Computer
gespendete Computer für die Schule
20 cm Tischflächenlänge im Lehrerzimmer pro Lehrer
hohe Lärmbelastung in der Schule für Schüler und Lehrer
schwierige bzw. gar nicht mögliche Durchsetzung von innovativen Unterrichtsmodellen, KEINE Unterstützung von vorgesetzten Verantwortlichen
oft verbunden mit Versetzungen der engagierten Lehrer (zu deren Nachteil), Vorgesetzte verletzen ihre Fürsorgepflicht für diese Lehrer
Bildungspolitik = Parteipolitik

Das sind Realitäten!!!

Frau Hamann schreibt: "Irgendwas stimmt da nicht."

Ja, es ist gezieltes "Mobbing" und das hat leider "System".

komajo
04.03.2009 06:55
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Breites Spektrum

Vielen Dingen in Ihrem Kommentar kann man zustimmen und als wünschenswert erachten. Das Problem unserer und vieler anderer Schulen ist aber ein ganz anderes. Es ist die Schulpflicht. Der Besuch einer Zwangserziehungs- oder Unterrichtsanstalt schafft Aversionen. In vielen Ländern dieser Erde zahlen Eltern viel Geld um ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Sie und ihre Kinder würden sich alle Finger abschlecken, wenn sie zu unseren Bedingungen eine Schule besuchen könnten. Viele bei uns haben mit der Schule schlechte Erfahrungen gemacht, ob das Journalisten ohne abgeschlossene Ausbildung sind oder einfach nur kleine Gfraster, die nicht machen wollen, was die Frau Lehrer sagt. Sie alle müssten die Möglichkeit haben betulich zu schweigen oder einfach nur zuhause zu bleiben um die, die etwas lernen wollen, nicht zu behindern.

Antworten joquer
04.03.2009 13:30
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Re: Breites Spektrum

Na dann hätt ich gerne einmal eine Aufzählung der Länder ohne Schulpflicht!
In den meisten Ländern, wo die Eltern wie selbstverständlich viel Geld für Schulen aufbringen geht es dabei darum, ihre Kinder in gute Schulen zu schicken, weil die öffentlichen untragbar sind.
Glauben Sie wirklich, dass Schule sinnvoll komplett ohne Zwang möglich ist? Ich hätte mich als Kind, obwohl mir auch Fächer wie Mathe und Latein durchaus Spaß gemacht haben, sicher mit anderen Dingen beschäftigt, hätte ich nicht "müssen". Lernen ist Arbeit, ist anstrengend, man muß sich konzentrieren und immer wieder ist man mit Streß und dem Scheitern an einer Aufgabe konfrontiert.
Ohne Zwang würden sich dem die wenigsten Kinder (und auch nicht so viele Erwachsene) aussetzen.
Das heißt aber nicht, dass man das nicht positiv gestalten kann und die Kinder zum Mittun und zu guten Leistungen motivieren.

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Die Forderungen

nach einem menschenwürdigen Arbeitsplatz im Lehrerzimmer sind ein völlig richtiger Aspekt.
Auch sind zwei PCs für 40 LehrerInnen eine Zumutung.
Ein Ruheraum (20min Mittagsschlaf sollen lt. div. Studien das Leistungspotential vervielfachen) wäre eine feine Sache.

Käme das Arbeitsinspektorat zur Kontrolle in die Schule, müssten vermutlich 50% der Schulen sofort geschlossen werden.

Zuerst die Infrastruktur verbessern, dann bliebe ich auch gern den ganzen Tag an meinem Arbeitsplatz!

Antworten DerÄtzer
04.03.2009 07:44
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Re: Ruheraum mit Sauna und Fullservice wäre noch förderlicher!

Als unsere Kinder den Lehrern beibrachten, wie man mit dem PC umgeht, haben die keinerlei Streß gezeigt, weil sie mit Eifer bei der Sache waren.

Die Betriebsrädelsführer, die jede Initiative sofort hemmen, weil sie als Beamte keine Freude an Arbeit haben dürfen, sollten aus den Unterrichtsebenen herausgehalten werden.

Ein Neugebauer bringt den Kindern nur das Fürchten vor Arbeit bei.

Wie sehr Arbeit auch Freude sein kann, wissen die mit Erfolg.

Wundert nach Pisastudien der Frust unserer Lehrer?


Gast: Lehrerin
04.03.2009 06:42
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Danke...

...für diesen Artikel. Er spricht mir aus der Seele!

Gast: Theoretikerskandal
03.03.2009 21:58
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Frau Minister hätte Bankerin bleiben sollen, bei der Kommunalkredit Austria

Schmidt war seit 2004 Mitglied des Vorstandes der Kommunalkredit Austria AG (zuständig für: Finanzierungen, Umweltförderung, Informationstechnologie, TrendMind). Diese Bank mußte verstaatlicht werden, damit sie nicht pleite ging. So springt man mit Lehrern nicht um, wie mit Mitarbeitern in der Privatwirtschaft, wie es zum Beispiel auch die Entblösung bei Telekom gezeigt hat. Ich glaube die Ministerin hat sich gewaltig vergaloppiert mit ihren Plänen. Nicht die Form ist wichtig, Qualität zählt.Das die Republik so schlecht da steht, und nicht einmal ihre Schulen räumlich ausstatten kann ist auf die Korruption zurückzuführen. Beim Bankenausschuß wurde nur kurz angerissen, wie Gelder ihren Besitzer wechseln. Firmengurus in den Unis lernen nur, wie man sogar noch die Putzfrau einsparen kann und über Jahren wurde Lohndumpping betrieben, was nicht gerade die Kaufkraft stärkt. Die Skandalliste von unfähigen Minister ist sehr lang, man denke nur an den Immobilienverscherbler Grasser

Antworten Gast: uhudler
04.03.2009 10:38
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Re: Frau Minister hätte Bankerin bleiben sollen, bei der Kommunalkredit Austria

Ihrem Kommentar entnehme ich zwischen den Zeilen, daß Sie wohl selbst LehrerIn sind.
Ich hoffe doch wohl kein(e) Deutsch-LehrerIn, denn da hätten sie bei zwei peinlichen Rechtschreibfehlern Ihren Beruf weit verfehlt.
Möglicherweise wären 2 Stunden (Deutsch)Unterricht pro Woche gar nicht so schlecht...

Antworten Antworten Gast: PPP
04.03.2009 23:53
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Re: Re: Frau Minister hätte Bankerin bleiben sollen, bei der Kommunalkredit Austria

Uhudler in Mengen genossen hat bekanntlich Nachwirkungen.

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Unterricht ist wie Fußball

Jeder, der einmal einen Ball getreten hat, glaubt um die optimale Arbeit eines Teamtrainers Bescheid zu wissen. Und ebenso verhält es sich mit dem Lehrersein: Schließlich hat ja schon jeder die Schulbank gedrückt… Dass dies natürlich ein Trugschluss ist, liegt auf der Hand:
Im Gegensatz zu vielen Lehrerkritikern kenne ich sowohl die Arbeit in der Privatwirtschaft als auch jene als Lehrer aus eigener mehrjähriger Erfahrung. Dass letztere eine andere, nämlich intensivere Belastung darstellt, ist für mich daher völlig klar.
Die Mär vom „Vormittagslehrer“ ist nur noch ärgerlich und wird von meiner Familie mit müdem Lächeln kommentiert, da sie mich abends und an Wochenenden meist am Arbeitstisch sieht.
Beim Vergleich von Unterrichtsstunden wird leider nie erwähnt, dass eine Unterrichtsstunde in Österreich um 5 Minuten länger dauert als in vielen anderen Ländern. Allein dadurch ergeben sich ca. 100 Minuten mehr Unterricht pro Woche.
In England, Frankreich, Finnland etc. können sich Lehre

Antworten andibue
04.03.2009 13:18
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5 Minuten mehr

Und wer, Sie gestatten die Frage, hat am lautesten protestiert und den Untergang des Bildungssystems heraufbeschworen, als die ehemalige Bildungsministerin Gehrer die Unterrichtsstunde auf international üblich 45 Minuten kürzen wollte?
Die werte Lehrerschaft.

Antworten DerÄtzer
04.03.2009 07:51
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Re: Wow, jetzt sind die 50 Minutenstunden schon zu viel;-)

Bezahlte Pausen kann man nie genug bekommen, das schlüssige Lehrermotto.

Die sollten alle von Kindern fern bleiben; Steine wäre das geeignete Material zur Behlehrung - soll es Bio sein - die nächste Baumschule.

Was glauben diese Leute eigentlich wie die Steuern für deren Bequemlichkeit erarbeitet werden?

Wer nicht 34 Stunden (Pausen abgezogen) mit Kindern zusammen arbeiten kann ist erwiesen unbefähigt.

Wer Hitze nicht verträgt sollte keine Arbeit am Hochofen leisten.

Lehrer arbeiten viel schwerer als Hüttenarbeiter - weil die Schule ist keine Hütte;-)

 
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