Tablet als Instrument der Unbildung Die Irrwege der Bildungspolitik

Ein akuter Lehrermangel zeichnet sich ab. Derweil will die Bildungsministerin jährlich 220 Millionen Euro in Tablets investieren.

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid ist eine ambitionierte Persönlichkeit. Ihr Ressort liefert einige Schlüsselthemen für den Wahlkampf der SPÖ. Frei nach deren Wahlkampfmotto sollen sich die Eltern die beste Bildung für ihre Kinder holen, denn diese stehe ihnen zu. Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen. Wenn etwa Hammerschmid ankündigt, mehr Geld und Personal für sogenannte Brennpunktschulen zur Verfügung zu stellen, so erfüllt sie damit einen dringenden Bedarf, den die Direktoren dieser Schulen schon seit Jahren einfordern. Damit soll verhindert werden, dass Jugendliche schlecht ausgebildet und ohne Perspektive bleiben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2017)

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