Wenn Moral in der Politik bloß das Machtstreben kaschieren soll

Auf Moral im Gewand der "politischen Korrektheit" wird gerne zurückgegriffen, wenn der politische Gegner mundtot gemacht werden soll.

Sie sind wieder da: die Warner, die Mahner, die selbst ernannten Moralhüter, die die Stirn in Sorgenfalten legen ob der dräuenden Gefahr für Anstand und Seelenheil. In priesterlichem Auftreten und Gestus gefallen sich jene, die über die anderen das moralische, absolut gültige Urteil fällen. Doch ist dieser Anspruch legitim? Woher kommt er und was will er?

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2017)

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