05.10.2008
Wozu ein christlich-muslimischer Dialog?
Ob sich aus dem Islam ein „Euro-Islam“ entwickeln wird, bleibt offen. Doch sicher ist auch, dass jeder reflexive Dialogversuch sinnvoller ist als eine unreflektierte Gesprächsverweigerung aus Angst.
21.09.2008
Was kommt nach der Demokratie?
Die Gestaltungskraft der Politik und die Belastbarkeit der Demokratie werden in den nächsten 20 Jahren stark herausgefordert werden. Doch das Bewusstsein dessen zeigt sich nirgendwo.
07.09.2008
Die Illusionen der Russland-Versteher
Die russischen Sicherheitsbedürfnisse sind schon deshalb nicht akzeptabel, weil zur Realisierung abermals Panzer bemüht werden. Hat Russland das Recht auf ein Imperium? Nein.
24.08.2008
Die russische Lektion – Europa schnappt nach Luft
Noch scheint in Europa die Hoffnung zu überwiegen, man könne den „strategischen Partner“ Russland beeinflussen, indem man ihn vor die Wahl stelle, seine Zukunft als Teil einer offenen Weltwirtschaft oder in neuerlicher Selbstisolierung zu sehen.
10.08.2008
Obamas „Change“ – Träume an zwei Ufern des Atlantiks
Hat Joschka Fischer Recht, der für die Zeit nach der US-Wahl die Chance und Notwendigkeit für eine grundlegende „Rekonstruktion des Westens“ erblickt?
27.07.2008
Wenn sich China erhebt...
Wer die konstruktive Mitwirkung Chinas bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen erreichen will, darf es weder dämonisieren noch auf die geduldige Einforderung von Demokratie und Menschenrechten verzichten.
29.06.2008
Am EU-Tisch hartes Brot für Monsieur Sarkozy
Das irische Nein beeinträchtigt Sarkozys EU-Präsidentschaft – und das zu einem weltpolitisch bedeutsamen Zeitpunkt, in dem Europa mehr denn je Geschlossenheit braucht, um seine fundamentalen Interessen zu schützen.
15.06.2008
Kann Gesine Schwan die SPD noch retten?
Gesine Schwan mag zwar die Wahl verlieren, hat aber das Zeug, die Selbstverunsicherung der Sozialdemokraten zu stoppen.
03.06.2008
Die Zeit arbeitet gegen Israel
Wenn es stimmt, dass Israel seinem Wesen nach nur als jüdischer, nicht als multiethnischer Staat überleben kann, dann sind die Aussichten wenig erfreulich. Das betrifft die Demografie und die festgefahrene Nahostpolitik.
20.05.2008
Apokalyptische Reiter, die wir nicht sehen wollen (II)
Noch glaubt der Durchschnittsbürger, unsere Demokratie sei gesichert für ewig. Wer aber sagt das? Bisher hatten wir sie nur für die Dauer eines Wimpernschlags in der Geschichte.
06.05.2008
Apokalyptische Reiter, die wir nicht sehen wollen (I)
Klimawandel und Hungerrevolten sind nicht Hirngespinste. Doch die meisten Wohlstandsbürger widersetzen sich dem Veränderungszwang.

RSS