21.11.2009 16:19 | Meine Presse Merkliste0

Was ist das für ein Land?

CHRISTOPH CHORHERR (Die Presse)

Ich trauere um einen ORF, der glaubt, Haiders Begräbnisübertragen zu müssen.

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Vielleicht lebe ich in einem sozialen Ghetto. Alle, denen ich begegne, wundern oder empören sich über das geradezu groteske Ausmaß und die völlig unkritische Art der Berichterstattung in nahezu allen Medien nach dem Tod Jörg Haiders. Nicht von Haider sei hier die Rede, sondern von dem, was hierzulande „Öffentlichkeit“ ist.

„Die Sonne ist untergegangen“, „Die Zeit ist stehengeblieben“, marktschreierisch werden Zitate wie diese hinausgeblasen und lassen eine schweigende Mehrheit – ich bin mir sicher, es ist eine Mehrheit – ratlos fragen: „Was ist das für ein Land?“

Es geht hier nicht um eine politische Bilanz Jörg Haiders. Nur so viel: Nach meinen Maßstäben hat er das Land nicht besser gemacht, sondern immer wieder Ressentiments bedient. Wenn schon so ein medialer Hype, warum wird dann kaum angemerkt, dass volltrunken mit überhöhter Geschwindigkeit zu rasen zutiefst verantwortungslos und kriminell ist? Es war purer und glücklicher Zufall, dass dabei nicht auch ein Unschuldiger getötet wurde.

Wieso kaum kritische Töne, wenn jemand erst vor wenigen Wochen klar rechtswidrig und mit bewusster Wortwahl ein „Sonderlager“ für Asylwerber auf der Saualpe einrichtete und, damit auch jeder kapiert, worum es dabei geht, auch klar aussprach, dass er dort Tschetschenen „konzentrieren“ wollte, mit dem „Endziel“ der Abschiebung.

Nein, ich trauere nicht um diesen Politiker. Ich trauere um einen öffentlich-rechtlichen ORF,der glaubt, dessen Begräbnis stundenlang übertragen zu müssen. Ich trauere um das Image dieses Landes, denn es ist internationalen Gästen nicht erklärbar, dass der Bundeskanzler meines Landes eine Rede beim Begräbnis hält und ganz Österreich im Abbild seiner Medien derartig bigott und vordemokratisch wirkt, dass es kaum zu ertragen ist.

Die Frage ist: Warum schweigt die Mehrheit zu dieser grotesken Zeichnung Österreichs der letzten Tage, jene Mehrheit, die nicht autoritär geprägt und nicht blitzschnell in eine Mischung aus Messias- und Führerkult verfällt?

Die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der jüngeren Geschichte scheint unvermeidbar. Diese Weltkrise musste sich in den letzten Tagen hinter der Betroffenheitssuada über Jörg Haider einreihen. Wenn es nicht gar so abgedroschen klänge: Leute, es reicht!

www.chorherr.twoday.net

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2008)

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26 Kommentare
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Gast: Sabsi
02.11.2008 13:21
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Chorherr-Presseonline-Interview von gestern

Sehr geehrter Hr. Chorherr,

bezugnehmend auf das gestern auf Presse-Online zu findendes Interview zur Causa Integration und grüne Irrungen/Wirrungen.

Ich frage mich, was Sie mir dem Kommentar aussagen wollten "die Österreicher sichern sich durch die Zuwanderer-Läden die Nahversorgung, bes. den Sonntagseinkauf." Ich glaube, mich verlesen zu haben. Haben wir Ladenschlußgesetz od. nicht?
Ist Sonntag gemäß diesem zu schließen aus Erholungs, familiären und gesellschaftlichen Gründen?
Gilt Ihrer Meinung das nur für Billa und Spar und nicht die zB. türkische Hürpas (-Kette mit mehreren Standorten)?
Haben türk. Angestellte kein Recht auf einen freien Sonntag, um vielleicht österr. Freunde zu treffen, um Integration zu leben?
Das die Grünen abgehoben agieren, ist ja eh' bekannt und ihre Klientel bedienen, aber daß die Grünen jetzt schon ausbeuterische Positionen einnehmen, wo selbst der VP-Wirtschaftflügel errötet, ist befremdlich.

Gast: HugoGrotius
24.10.2008 23:02
0 0

lieber herr chorherr!

trauern sie tatsächlich um einen ORF oder ist es immer noch die wut, die aus der schmach kommt, dass ihre partei bei den NR wahlen hinter eine one man show gefallen ist, die in den meisten bundesländern nicht einmal über strukturen oder geld verfügt hat?

sind sie doch zur abwechslung mal ehrlich. um den ORF geht es ihnen nicht. es geht um die schmach, verloren zu haben u dann auch noch erkennen zu müssen, dass ihre partei nie einen politiker mit dieser beliebtheit, haben wird.

Gast: Peter
24.10.2008 16:49
0 0

Danke für diesen wunderbaren Artikel

aber noch trauriger als den ORF Rummel um eine alkoholisierten resenden Politiker - Vorbildfunktion eines Politikers - finde ich die unkritischen Anteilnhamebekundungen durch den Bundespräsidenten, die Vertreter der Regierung und auch noch der Kirche.
Eine Schande.

WAB
23.10.2008 11:53
0 0

Sehr geehrter Herr Chorherr!

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Worte und muss Ihnen vollkommen Recht geben. Leider muss man sich sehr oft dafür schämen, weil man nicht den Mut aufbringt, die Wahrheit zu sagen. Eigentlich dürfte es keine "schweigende Mehrheit" geben, wenn es um fundamentale Dienge geht

Gast: Neoliberal
23.10.2008 08:52
0 0

Ich kann dem geschätzten Herrn Chorherr

bereits jetzt zusichern: Sollte die grüne Führungsschicht den Löffel abgeben, werden sicher nicht tausende Menschen erscheinen. Möglicherweise kommen die radikalen Tierschützer auf einen Sprung vorbei (alles biologisch abbaubar? keine Tierrechte verletzt?) und ein paar Kryptokommunisten; aber sonst..... Der Neid ist halt a Hund, Herr Chorherr. Und die Grünen enden dort, wo alles begann: als Sekte, die in der Hainburger Au sitzt.

Gast: Bösewicht
22.10.2008 18:31
0 0

Sie vermischen da was....

"Die Sonne ist untergegangen": Das war eine Aussage eines offensichtlich persönlich sehr betroffenen Menschen. Warum soll es keine Menschen geben, die vom Tod von Dr. Haider sehr betroffen waren und sind?

Die Übertragung der Trauerfeierlichkeiten hat dem ORF eine traumhafte Einschaltquote gebracht. Offenbar interessiert das also die Menschen. Warum soll der ORF dann nicht darüber berichten?

Dr. Haider ist nach seiner kriminellen Autofahrt mit dem Tod bestraft worden. Was wollen Sie noch? Soll man seine Urne jetzt noch für 5 Jahre in einem Gefängnis aufbewahren?

Was genau ist an Begräbnisfeierlichkeiten bigott und vordemokratisch? Im Gegenteil: Es wimmelt nur so von Grabpinklern.

Stephanos
21.10.2008 23:52
0 0

Verständnis

Niemand muss Haiders Politik gutheißen, auch ich tu's nicht. Aber ich kann die Kärntner verstehen, wenn sie um Haider trauern.
Er war für sie ein Politiker zum Anfassen, kein arroganter Schnösel. Sie waren von seiner Freundlichkeit und Herzlichkeit berührt. Um diesen M e n s c h e n trauern sie. Sehr viele unter ihnen waren mit seiner Politik jedoch keineswegs einverstanden.

Gast: reberg
21.10.2008 23:11
0 0

Wolln ma mal cooler sein

Geehrter Herr Chorherr,

ich hab den Haider auch nicht gemocht und finde den postmortalen Führerkult übel. Jörg war Oasch.

Dennoch: Haider war der Politiker, der Österreich (in welcher Hinsicht auch immer) seit 1986 faktisch am meisten bewegt hat - Sie können seine Wähler Trotteln nennen, aber die hatte er halt - und dass die Demokratie großteils aus Trotteln besteht, sollte eine hyperintellektuelle urban-neurotische Minderheitentruppe wie die Grünen verinnerlicht haben, ohne feige auf Gräbern herumzutrampeln.

Die Übertragung im ORF ist objektiv gerechtfertigt: Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass das beim Tod irgendeines anderen Landeshauptmanns im Amt nicht passiert wäre, oder?

Cool bleiben...
(trauern muss man nicht)

Re: Wolln ma mal cooler sein/reberg

Was die Übertragung des Begräbnisses irgend eines verstorbenen Landeshauptmannes anlangt, haben Sie natürlich Recht - nur: die vom ORF angestachelte landesweite Hysterie um den Tod Haiders, nicht gekrönt, sondern begonnen mit einer ganztägigen einzigen Nachrichtensondersendung (fast wie aus dem "F.ü.h.r.e.r.h.a.u.p.t.q.u.a.r.t.i.e.r.) mit, bis zur Unerträglichkeit immer wiederholten, fast identen Meldungen und Wortspenden, war schon ein Musterbeispiel seltsamen österreichischen Verhaltens.

Gast: emmy
21.10.2008 13:39
0 0

ein held?

Gratuliere! Sie haben ausgesprochen, was ich sonst nur hinter vorgehaltener Hand gehört habe. Wiewohl es schwierig ist, mit einer solchen Situation (tw. beliebter Politiker vs. Alko- und Temposünder) umzugehen, weniger wäre mehr gewesen. Dies Größenordnung dieses Hypes ist mir unverständlich.

Was ist die Botschaft? Drink and drive ist ok für Politiker, für VIP¿s, .....für dynamische Menschen ist das cool? Macht einen das zum Helden wie James Dean?
Wie hätten die Medienberichte wohl ausgesehen bei 1,8 Promille und 142 km/h, wenn es sich um jemanden Anderen gehandelt hätte?

Tragisch ist der Verlust eines Lebens allemal - zum Glück wurde sonst neimand verletzt.

Gast: Alfred
20.10.2008 23:13
0 0

berechtigt

Ich kann mich nicht ersinnen, dass es bei dem Tod eines österreichischen Politikers jemals so einen Aufmarsch in der Bevölkerung gab. Zu meinen, daran wären die Medien schuld, halte ich für einen Trugschluss.
Außerdem wurde mehrfach in diversen Printmedien die betrunkene Raserei Haiders verurteilt. Zu Recht.

Doch der schockierende Umstand, unter dem Haider starb, und die Tatsache, dass ein großes, politisches Talent verloren ging, auch wenn dieses Zeit seines Lebens schon irgendwie verloren schien, rechtfertigt meiner Meinung nach neben dem großen Interesse in der Bevölkerung die Berichterstattung des ORF.

Gast: Alf
20.10.2008 23:10
0 0

berechtigt

Ich kann mich nicht ersinnen, dass es bei dem Tod eines österreichischen Politikers jemals so einen Aufmarsch in der Bevölkerung gab. Zu meinen, daran wären die Medien schuld, halte ich für einen Trugschluss.
Außerdem wurde mehrfach in diversen Printmedien die betrunkene Raserei Haiders verurteilt. Zu Recht.

Doch der schockierende Umstand, unter dem Haider starb, und die Tatsache, dass ein großes, politisches Talent verloren ging, auch wenn dieses Zeit seines Lebens schon irgendwie verloren schien, rechtfertigt meiner Meinung nach neben dem großen Interesse in der Bevölkerung die Berichterstattung des ORF.

Gast: ohnetrauer
20.10.2008 14:25
0 0

ohnetrauer

den tod wünsche ich keinem menschen - das heißt aber nicht, dass ich nach dessen ableben ihm plötzlich zum helden ernennen muss und erst recht nicht vergessen muss was er getan hat. genau das wird in diesen tagen fälschlicherweise unter dem deckmantel der pietät getan.

es geht mir nicht darum ihm etwas ins grab nachzuschreien, sondern mich über diese grauenhafte vergesslichkeit von so manchem österreicher zu beklagen, der scheinbar keine sekunde mehr nachdenkt was haider so manchem und nicht zuletzt der ganzen nation angetan hat.

Goldeni
20.10.2008 11:35
0 0

hat er courage!

wieder einmal bleibt mir nichts anderes andres übrig, als ihr klugheit zu bewundern, ihre weitsicht zu schätzen und ihre zivilcouragie als zutiefst unösterreichische form von mut zu schätzen.
und mut und demut gleichermassen zu hegen ist allerdings eine besonders erstaunliche haltung...
...sintemalne hier zu lande.

der meister -angeblich aus deutschland- läßt ja immer alles anders werden.
seine sichel ist die fähigste aller wunderwaffen und sein stundenglas,
wie ich vermute, nie unpünktlich.

und so schlug er zu jaust als nicht nur amerika & die welt, sondern auch das kleinste land der erde einen "change" braucht.

Gast: Kosmopolit
20.10.2008 11:33
0 0

Warum kommen die Grünen nicht über ihre mageren 10% hinaus?

Der Artikel Chorherrs zeigt warum. Die Grünen sind intolerante, opportunistische, heuchlerische, ideologische Schwätzer. Dieses verlogene Gutmenschentum spricht vielleicht verwirrte Urbofreaks (v.a. in der Josefstadt) an, die sich über ihren peinlich unechten, durchsichtigen, u. neurotischen Berufsantifaschismus definieren. Da fühlt man sich auf der ¿richtigen¿, auf der ¿guten¿ Seite, da kann nix passieren, da widerspricht niemand, gell? Herr Chorherr: Wahre Toleranz beginnt dort, wo das Verständnis aufhört. Das, was Sie Haider vorwerfen ist ein Spiegel Ihres eigenen Faschismus, den Sie feig und kriecherisch als ¿korrekte Gesinnung¿verkaufen. Die wahren Nazis sitzen heute nicht dort, wo Sie mit geheucheltem Ekel hinzeigen. Ihr widerwärtiges Pharisäertum ist eine der Hauptursachen, warum die Grünen v.a. bei den Jungen immer weniger Chancen haben. U. wie war das denn mit Ihnen als Chef der Grünen? Sind Sie bei irgendwem angekommen? Na - merken Sie noch immer nichts?

Antworten Gast: Mathias
23.10.2008 02:32
0 0

Re: Warum kommen die Grünen nicht über ihre mageren 10% hinaus?

Viele Fremdwörter um nichts. Manche reden halt immer noch mehr als sie sagen.

Raphae1
20.10.2008 21:28
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Re: Warum kommen die Grünen nicht über ihre mageren 10% hinaus?

Können Sie ihre Heuchelei Anschuldigung etwas genauer erklären? Welche Doppelmoral vermuten Sie?

Antworten Gast: Maguro
20.10.2008 15:11
0 0

Re: Warum kommen die Grünen nicht über ihre mageren 10% hinaus?

Grundsätzlich haben Sie schon recht. Aber mit Chorherr schießen Sie den völlig falschen an. Das ist einer der wenigen bei den Grünen, die sehr genau und treffend analysieren und differenzieren.
Werfen Sie diese Schimpfbombe lieber in Richtung Vasilakou...die wäre das bessere Ziel.

Antworten Antworten Gast: Kosmopolit
20.10.2008 17:04
0 0

Re: Re: Warum kommen die Grünen nicht über ihre mageren 10% hinaus?

Ja, Chorherr war mir bislang einer der noch am wenigsten Unsympathischen, schien mir als ¿einer der Vernünftigen¿- also am wenigsten ideologischen innerhalb dieser linkslinken Chaotenpartei, die sich anmaßt, nicht nur genau zu wissen sondern auch zu bestimmen was gut und böse ist - wie 90% aller ¿öffentlichen Personen¿ im westlichen Abendland. Kaum einer traut sich auch mal zu sagen, daß auch Rechte - wie z.B. Haider - in manchem sehr recht haben u. hatten. Diese infantile Einseitigkeit nervt - und ist gefährlich. Hier hab ich Chroherr stellvertretend für seine ¿Parteifreunde¿ kritisiert weil in diesem Fall auch er in dieses zum Kotzen mißbrauchte Heuchler-Horn bläst, (möge man mir diese ¿Metapher¿ verzeihen.) Schon von der reinen Logik her kann ¿rechts¿ nicht schlechter sein als ¿links¿. U. ohne - zumindest eine gewisse - Ausgewogenheit geht jedes System zugrunde. (Das Schlimmste aber ist die Heuchelei. DAS stößt die Jungen besonders ab, es sei denn sie sind schon indoktriniert.)

Gast: WG
20.10.2008 10:56
0 0

Meine volle Zustimmung.

Respekt für diesen Kommentar. Und Respekt für die "Presse", das verstehe ich unter freier Presse.

Gast: Antonia
20.10.2008 08:33
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Antwort auf Kommentar von Herrn Korherr

Ich denke Herr Korherr hätte sich seinen Kommentar wegen der Übertragung der Trauerfeierlichkeiten sparen können.
Bei dem Schmarren,den der ORF meist sendet,besonders zu dieser Zeit,kann man vielen Menschen,die Herrn Dr. Haider mochten oder ihm auch einiges verdanken und nicht zur Feier kommen konnten(weil in abgelegenen Gegenden oder zu gebrechlich) die Möglichkeit geben, auf diese Weise Abschied zu nehmen.
Herr Korherr hat scheinbar nur den "Wienblick" und übersieht,daß es in Österreich andere Bundesländer gibt, in denen Leute für Programme mitzahlen müssen,die wenige interessieren. Vielleicht sollte Herr Korherr einmal diese Programme durchforsten!

Raphae1
20.10.2008 03:14
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Danke

... das musste ja mal gesagt werden. "Keine Krokodilstränen" forderte er beim Tod von Omofuma. Diese Bitte dürfen wir für ihn jetzt erfüllen.

Gast: Katrin
20.10.2008 00:23
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GENAU!!!

Herr Chorherr, Sie schreiben mir aus der Seele!
Was habe ich gelitten die letzten Tage, doch außer dem moderierten Forum im Standard gab es bisher kaum eine Öffentlichkeit für eine verbale Gegenwehr. Alle Räume wurden mit "Pietät" verkleistert ...
Ich finde, man müsste was "Lautes" machen - nur was?

Gast: Martin S
19.10.2008 22:19
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Herr Chorherr,

es steht Ihnen frei, auszuwandern, wenn es Ihnen in Österreich nicht gefällt und es Ihnen nicht passt, was die ÖsterreicherInnen denken und tun!
Am besten nach Israel, denn dort leben ja so kreuzbrave Leute, die mit ihren Nachbarn in völliger Harmonie leben!
Und natürlich generell nicht an Vergangenes denken und ständig erinnern...

Antworten Gast: Thomas
25.10.2008 02:19
0 0

Re: Herr Chorherr,

Naja, so einfach ist dass auch nicht...
Man kann ja seine Meinung äußern und Mißstände aufzeigen (Was auch Haider teils sehr erfolgreich gemacht hat). Ob etwas als Mißstand angesehen wird, darüber kann man natürlich streiten :)
Oder hätten sie Herrn Haider gesagt, dass er halt in den Irak oder nach Libyen gehen soll, wenn ihm der rot-schwarze Proporz nicht passt?

Was ist das für ein Argument, wems nicht passt der kann gehen? Es wird immer irgendwo Verbesserungs- bzw. Veränderungsbedarf sein...

Antworten Gast: Adolf
20.10.2008 11:05
0 0

Re: Herr Chorherr,

Arm im Geist! Heil du ihn!

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