Genfer Autosalon 2017: Die schönsten Neuheiten

A wie Alpine: Der diesjährige Genfer Autosalon steht im Zeichen eines ehrwürdigen Comebacks. Renault bringt die Alpine zurück - hier im Bild das Original aus den Sixties. Unverkennbar...

...hat man sich beim Revival an das puristische Original gehalten. Die Alpine A110 des Jahres 2017 wird freilich um einiges kräftiger auftreten: Gut 260 PS wird der Turbo-Vierzylinder an die Hinterachse schicken. Die Preise werden mit Spannung erwartet... 

Ein anderer Sportwagen hat sich vergrößert. Der Porsche Panamera ist als Sport Turismo zum Kombi geworden - der erste der Marke. Auf zum Ikea...

...oder auf große Urlaubsreise. Platzprobleme sollten in dem viertürigen Sportkombi - es gibt ihn mit bis zu 550 PS - der Vergangenheit angehören. Preislich muss man mit an die 10.000 Euro Aufpreis zur Limousine rechnen. 

Erwartungsgemäß noch schneller lässt sich der neue GT3 aus dem Hause Porsche bewegen. Der "Elfer für Sport und Straße" stürmt bei Bedarf in 3,9 Sekunden auf 100 km/h,...

...und es endet erst bei 320 km/h. Der hochdrehende 4,0-Liter-Sauger leistet 500 PS, vollgetankt wiegt der GT3 nur 1430 kg. Typisches GT3-Merkmal: Die dezente Jausenbank am Heck. 

Überholgefahr aus dem eigenen Konzern: Der Lamborghini Huracán Performante macht mit 640 PS aus einem 5,2-Liter-Zehnzylinder Druck. Auf der Nordschleife hat er einer Rundenzeit mit 6 Minuten, 52 Sekunden und einem Hundertstel schon eine starke Vorstellung abgeliefert. 

Zetsche, CEO of Daimler AG, walks past Mercedes-AMG GT Concept car during the 87th International Motor Show at Palexpo in Geneva

Wer darf in der schnellen Runde nicht fehlen? Ein Auto von AMG, wenn es nach Daimler-Boss Dieter Zetsche geht. Der AMG GT Concept konkurriert mit seinen vier Türen aber eher mit dem Panamera. Die Studie kommt mit V8 samt E-Motoren auf 800 PS. 

(c) REUTERS (ARND WIEGMANN)

Etwas bescheidener tritt da der neue Seat Ibiza auf - ist ja auch nur ein Kleinwagen. Aber einer der hübschen Sorte - die Spanier haben einen Lauf im Design. 

In der gleichen Loga buhlt der aufgeweckte Suzuki Swift um Kundschaft. Es wird auch wieder einen Swift Sport geben - einer unserer Geheimtipps für leistbare Sportlichkeit. 

Stärker in Szene setzen möchte Volkswagen den extravaganten Verwandten des Passat. Was bislang CC geheißen hat, hört nun auf den Namen Arteon...   

...und tritt deutlich selbstbewusster und eigenständiger auf. Der Arteon wird dann der teuerste VW in der Preisliste sein. Der glücklose Phaeton ist bereits ausgelaufen - ohne Nachfolger. 

In jeder Hinsicht eigenständig ist auch der Jaguar i-Pace. Er fährt mit elektrischem Strom und wird nicht in England produziert, ...

(c) Nick Dimbleby

...sondern ab nächstem Jahr bei Magna in Graz. Der elektrische Jaguar soll Maßstäbe setzen bei Fahrdynamik und Raumangebot - auch die Reichweite soll hohen Ansprüchen genügen. Billig wird er wohl nicht, man darf sich preislich an Tesla orientieren. 

(c) Nick Dimbleby

Jaguars Schwestermarke Land Rover reitet erfolgreich auf der SUV-Welle. Da kommt ein neues Modell gerade recht: Der Range Rover Velar füllt die Lücke zwischen Evoque und Range Rover Sport.  

Mit Stilsicherheit innen wie außen und profunden Offroadtalenten ist zu rechnen - ebenso mit Preisen nicht unter 60.000 Euro. Der Velar kommt im Herbst nach Österreich. 

(c) RICHARD PRESCOTT e

Was sagt Audi zu dem britischen Angreifer? Der Q8 soll die Antwort sein. Noch ist das große SUV ein Konzept. 

(c) AUDI AG

Die sportliche Ausrichtung betont die Motorisierung: Der 3,0-Liter-Benziner mit 450 PS hat einen kleinen E-Motor im Getriebe zur Seite - ein Mildhybrid also. Von TDI war in Genf nichts zu hören, die Buchstaben sind gerade heikel bei Audi.

(c) AUDI AG

Verblüffend nur, wie ähnlich der DS7 Crossback dem großen Audi geraten ist - geht der Designer einem Nebenjob bei der Konkurrenz nach? 

(c) RVZ

Souverän geht die zweite Generation des Volvo XC60 an den Start. Vom Vorgänger haben die Schweden fast eine Mio. Exemplare verkauft. Das Design ist stark am großen Bruder orientiert, dem XC90.

SWITZERLAND-GERMANY-TECHNOLOGY-AUTO-VOLKSWAGEN

VW zeigt noch einen Ausblick, wie wir in Zukunft fahren: gar nicht. Das Konzeptauto Sedric tut das nämlich ganz alleine, es gibt nicht einmal mehr ein Lenkrad an Bord. 

(c) APA/AFP/Volkswagen Group/HANDOUT (HANDOUT)
Kommentar zu Artikel:

Enthüllungen in Genf (2)

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