Autosalon Genf: Die Parade der Luxus-Boliden

Bugatti Chiron

Keine Neuheit zeigt den Ansatz der Großen der Branche besser als der Bugatti Chiron, der den Veyron beerbt. Denn für dieses Auto gab es nur einen Entwicklungsauftrag, sagt Firmenchef Wolfgang Dürheimer: "Wir machen das Beste spürbar besser."

(c) AFP (FABRICE COFFRINI)

Wer für knapp drei Millionen Euro das teuerste Serienfahrzeug der Welt kauft, darf sich auf unerreichte 1500 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h freuen.

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Zenvo GT TS1

Für umgerechnet etwas mehr als eine Million Euro offeriert die exotische dänische Automanufaktur zu ihrem zehnjährigen Jubiläum einen optisch recht extrovertierten Supersportler mit konventionellem 5,8-Liter-V8. Die Motorleistung fällt mit 1180 PS allerdings alles andere als konventionell aus.

Zenovo

Techrules

Techrules zeigt in Genf 2017 die Serienversion seines rein elektrisch angetriebenen Supersportwagen-Konzepts. Das Design des Ren stammt von Giugiaro, gebaut werden die Prototypen des weit über 1.000 PS starken Elektrosportlers bei Gianetti.

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Die stärkste Konfiguration mit sechs Motoren hat zwei Motoren für jedes Hinterrad und jeweils einen für jedes Vorderrad. Die Gesamtleistung liegt maximal bei 960 kW (1.305 PS) und 2.340 Nm. Damit sprintet der ren in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 320 km/h.

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Artega Scalo Superelletra

Auch Artega will's wieder wissen und rollt mit dem Scalo Superelletra einen Elektro-Sportwagen nach Genf. Der Dreisitzer soll mit vier E-Motoren 1.020 PS leisten.

Artega

Im Frühjahr 2019 sollen die ersten von insgesamt 50 Exemplaren ausgeliefert werden. Das dreisitzige Elektro-Supercar leistet mit 750 kW umgerechnet 1.020 PS sowie 1.620 Nm. 

Artega

Koenigsegg Regera

Der schwedische Hersteller Koenigsegg ist bekannt für seine PS-Monster. Mit dem Regera bitete er ein Fahrzeug an, das einen Achtzylinder-Verbrenner mit drei E-Maschinen kombiniert. Diese Form eines alternativen Antriebs kommt auf eine Systemleistung von 1500 PS.

Koenigsegg

Ferrari 812 Superfast

Zwar keine 1000 PS aber trotzdem ein Grund zum feiern: Ferrari läutet das Jubiläumsjahr zum 70–jährigen Firmenbestehen mit der Weltpremiere des 800 PS starken 812 Superfast ein – dem bisher leistungsstärksten Serienauto des Unternehmens.

 

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Der 6,5- Liter- V12, der über eine 350- bar- Direkteinspritzung und variable Ansaugrohre verfügt, leistet 800 PS und stemmt 718 Nm Drehmoment, die über ein Siebengang- Doppelkupplungsgetriebe verarbeitet werden. Damit soll der 1,6- Tonner mit Heckantrieb in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und über 340 km/h schnell werden.

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Gemballa Avalanche

Der Avalanche ist ein getunter Umbau auf Basis des Porsche 911 Turbo. Nicht 1000 aber doch noch unanständige 820 PS und maximal 950 Newtonmeter Drehmoment soll das Geschoss der Tuningschmiede Gemballa in Zukunft leisten.

Gemballa

Lamborghini Huracán Performante

Lamborghini legt den Sportwagen Huracán in einer nachgeschärften Perfomante-Version mit 470 kW/640 PS auf. Damit spurtet der schnelle Stier in nur 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 - und lässt die Insassen mehr als 325 km/h schnell werden.

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Als Verbrauchswert stehen 13,7 Liter (314 g/km CO2) im Datenblatt. Das stets allradgetriebene Auto kostet mindestens 232.098 Euro.

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Mercedes-AMG Project One

Das Supercar wird zwar erst im Herbst auf der IAA Frankfurt enthüllt - ist aber schon jetzt eine Erwähnung wert. Der Antrieb des Mercedes-AMG Hypercars soll dem der Formel-1-Rennwagen von Mercedes entsprechen, also aus einem aufgeladenen 1,6-Liter-V6-Verbrenner sowie zwei unterschiedlichen Motor-Generator-Einheiten

Mercedes AMG

Offiziell heißt es bei Mercedes: "Der hocheffiziente und leistungsstarke Formel 1 Weltmeister Hybrid-Antriebsstrang gepaart mit einem vollelektrischen radselektiven Vorderachsantriebskonzept erzeugt eine kombinierte Systemleistung von voraussichtlich mehr als 1.000 PS (735 kW)."

Mercedes AMG
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