Neue Vespa treibt es bunt

Der italiensche Kult-Roller startet mit neuen Farben in die Saison. Auch die Motoren werden aufgefrischt.

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Vespa rollt 2017 mit neuen Farben an – Vespa

Im vergangenem Jahr feierte die Vespa ihr 70-Jähriges Jubiläum. Grund genug um einen kurzen Abstecher in die Geschichte der Kult Marke zu machen: Der Erfinder und Luftfahrtingenieur Enrico Piaggio sehnte sich nach etwas Leichtem. Motorräder fand er schwerfällig. Er nutzte seine Erfahrung mit Tragarmen aus dem Flugzeugbau und baute sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad eine Aufhängung, die ein rasches Wechseln ermöglichte. Um besser geschützt zu sein, baute er eine Karosserie, die sogar Regen abhielt. Der ungewöhnliche Zugang zum Thema war sein Erfolgskonzept

Kult-Roller

Am 3. April 1946, meldete Enrico Piaggio das Patent für die erste Vespa an und sagte über den Klang des Rollers: "Sembra una Vespa" – Kommt mir vor wie eine Wespe. Damit war auch der Name geboren. Heute ist die Vespa eines der erfolgreichsten Motorräder aller Zeiten – mehr als 16 Millionen Roller liefen bis heute bei Piaggio vom Band.

Um die Kundschaft bei Laune zu halten und auch das Lebensgefühl, dass der Roller verkörpert, weiterhin zu vermitteln, lässt sich der Hersteller immer wieder neue Details einfallen. Der neue Jahrgang von Italiens Edelroller Vespa bringt bunte Farben.

Neue Lackierstraße

Die Fülle an neuen Sonderfarben ist freilich nicht alleine dem Einfallsreichtum des Managements geschuldet, sondern ganz besonders dem Umstand, dass das Piaggio-Werk Pontedera eine hochmoderne Lackierstraße für Vespas in Betrieb genommen hat. Davon profitieren ganz besonders die GTS-, die Primavera-und die Sprint-Baureihe. Aber der frische Anstrich ist nicht die einzige und alleinige Neuerung bei der Modellpalette des Jahrgangs 2017.

Die neue GTS Super Sport kommt in der Signalfarbe Gelb matt mit schwarzen Felgen, die GTS Super hat ein frisches Grün metallic zu bieten und auch die GTS Touring überzeugt in edlem Rot metallic.

Neues Start-Stopp-System 

Gute Nachrichten kommen von der Starter-Seite. Den herkömmlichen gibt es nämlich nicht mehr, er wird durch das neue Start-Stopp-System "Riss" (Regulator-Inverter-Start-&-Stop-System) ersetzt- An der roten Ampel schaltet der Motor automatisch ab und lässt sich durch eine kleine Drehung am Gashebel wieder anwerfen. Aber noch nicht alle Modelle sind mit dieser Technik ausgerüstet.

Euro4-Norm konforme Motoren

Bei allen Viertakt-Versionen mit 125 Kubik, also GTS, Sprint und Primavera, kommen die neuen "i-Get"-Motoren, Euro-4-fähig und mit Start-Stop ausgerüstet, zum Einsatz. Hier leisten sie 12,2 PS, in den Sprint-und Primavera-Modellen 10,7 PS. Die Familie der großen Vespas wird von einem Viertakt-Einzylindermotor mit elektronischer Einspritzung und 21,5 PS Leistung angetrieben.

Eine elektronische Traktionskontrolle sowie ABS sind hier bereits Standard, jetzt tut aber Vespa auch etwas in Sachen Multimedia. Eine Smartphone-Verbindung ist ebenso möglich wie das Laden externer Geräte dank USB-Anschluss, der im Fach im Beinschild sitzt.

(past)

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