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Elektroautos: Gesellschaft mit beschränkter Reichweite

Dossier Was die mediale Aufmerksamkeit angeht, fährt das Elektroauto längst auf der Überholspur. Doch die Begeisterung der Käufer hält sich in Grenzen. Kann (und soll) sich das absehbar ändern? von Matthias Auer, Jakob Zirm und Timo Völker.

Mit 26.058 Pkw-Zulassungen war es ein starker August für den österreichischen Automarkt, genau genommen ein historisches Monatsergebnis. Umso schmaler wirkt der Anteil an reinen Elektroautos an diesem Kuchen: Genau 453 E-Autos wurden im gleichen Zeitraum zugelassen. Das ergibt eine beachtliche Spanne zwischen der öffentlichen Aufmerksamkeit, die dem elektrischen Antrieb zukommt, und der Zahl jener, die sich beim Fahrzeugkauf tatsächlich dafür entscheiden.

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Über dieses Dossier

Das E-Auto ist in aller Munde. Die Aufmerksamkeit für die Diskussion um das Auto der Zukunft ist gegenwärtig zwar noch wesentlich größer als die Zahl der neuen E-Auto-Besitzer. Doch das sollte sich in den kommenden Jahren ändern. Die großen Autokonzerne stellen die Weichen für die Zukunft. Um im Verkehrsgeschehen eine Rolle zu spielen, bedarf es aber ungleich größerer Anstrengungen. Sind diese in Sicht? Was sind die Hemmschuhe der lokal emissionsfreien Technologie?

Das Dossiers gibt einen geschichtlichen Abriss über die Zeit seit 1900. Die Pferdekutschen waren auch nicht billig. So wie damals ist auch heute noch das Speichern von Strom die Schlüsseltechnologie bei Elektromobilität und Energiewende. Der für Batterien benötigte Rohstoff, nämlich Lithium, hat sich seit 2014 im Preis verdoppelt. Bei der Entwicklung der Batterien hat sich übrigens ein heimisches Unternehmen in die Auslage gebracht.

Beschleunigt hat alle gegenwärtigen Bemühungen auch der VW-Skandal. Vor vier Jahren gab es 13 Modelle mit elektrischem Antrieb, heute sind es bereits 60. Darüber und über einiges mehr lesen Sie in diesem Dossier.

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