Im Missbrauchs-Skandal in einem ehemaligen Kinderheim auf der Kanalinsel Jersey konzentriert sich die Polizei nun auch auf einen Bunker der Deutschen Wehrmacht aus dem zweiten Weltkrieg. Zeugen haben offenbar ausgesagt, dass sie in dem Bunker sexuell missbraucht worden sind.
Sechs Zeugen haben den Angaben des Ermittlungsleiters Lenny Harper auf der britischen Insel berichtet, dass sie als Kinder von Heimmitarbeitern in den nahe gelegenen Bunker gebracht und dort gequält wurden. Jersey war während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen besetzt.
100 Anschuldigungen, 40 Verdächtige
Die Polizei ermittelt seit Monaten und geht derzeit mehr als 100 Anschuldigungen gegen Ex-Mitarbeiter des Heims "Haut de la Garenne" nach. Zahlreiche Zeugen hatten berichtet, dass Kinder dort in den 60er und 70er Jahren vergewaltigt, geschlagen und unter Drogen gesetzt worden waren.
Bisher wurden vier Kellerräume in dem Gebäude, das später zu einer Jugendherberge umfunktioniert wurde, durchsucht. Nach Angaben der Polizei gibt es mehr als 40 Verdächtige. Drei Männer sind bereits wegen Missbrauchs angeklagt.
Jersey: Folter und Missbrauch im Kinderheim
Wiener Radtaxi Mit der Fahrrad-Kutsche durch Wien
Gefährdete Wörter Wenn der ''Afterarzt'' den ''Autofahrergruß'' zeigt
Stadttempel Zu Besuch in der Wiener Hauptsynagoge
''Eingefroren'' Fünf Minuten Stillstand für zwei Tage Spaß
Sonnenfinsternis ''Feuerring'' auf beiden Seiten des Pazifiks