25.05.2012 19:46 | Meine Presse Merkliste 0

"Wir sind Kirche" fordert neue Kirchenverfassung

24.06.2010 | 14:00 |   (DiePresse.com)

Die Macht der Kirchenleitung müsse begrenzt werden: Würdenträger sollen für begrenzte Zeit gewählt werden, fordert die Plattform. Lob gibt es für die Maßnahmen der Bischöfe gegen Missbrauch.

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Die Plattform "Wir sind Kirche" hat die von der Bischofskonferenz beschlossenen Maßnahmen gegen Missbrauch und Gewalt in der Kirche als "weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. Ausreichend sei dies aber noch nicht, erklärte Plattform-Vorsitzender Peter Hurka am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Wien. Vielmehr brauche es eine grundlegende Reform der Kirche. Hurka präsentierte dazu das von der Plattform entworfene Konzept für eine "neue Kirchenverfassung".

Der von der Bischofskonferenz am Mittwoch vorgelegte Maßnahmenkatalog sei nur eine "Brandschutzordnung", meinte Hurka. "Aber wenn die Brandschutzordnung angewendet wird, dann brennt es schon." Daher müsse man früher ansetzen - "und das wird nicht gehen ohne eine Machtbegrenzung, ohne einer Aufhebung des Pflichtzölibats".

Gewählte Kirchenführer mit begrenzter Amtszeit

Die "Initiative für eine neue Kirchenverfassung" wurde von der Plattform auf der Kirchenvolks-Konferenz vergangenes Wochenende im Vorarlberger Ort Batschuns erarbeitet und nun vorgestellt. Eine solche Verfassung müsse sich an den Menschenrechten orientieren, so Hurka. Als "Eckpunkte" nannte er die Prinzipien der Gewaltenteilung, der Subsidiarität, der Repräsentanz, der Mitwirkung sowie das Prinzip der befristeten Amtszeiten, der Rechenschaftspflicht und das Prinzip der Schriftlichkeit.

In der Verfassung soll unter anderem die Bestimmung enthalten sein, dass "Leiter und Leiterinnen auf allen Ebenen kirchlicher Verantwortung (...) durch Wahlen zu ihren Ämtern bestellt" werden. Die Amtszeit soll begrenzt, die Wiederwahl nur einmal möglich sein.

Auch die Schaffung von "fairen Verfahren" müsse gewährleistet sein. Die stellvertretende Plattform-Vorsitzende Martha Heizer erklärte, während Priestern, die bei einem ökumenischen Gottesdienst an alle Anwesenden die Kommunion verteilen, die Ausübung ihres Amtes verboten wird, würden Kinderschänder lediglich ein neues Aufgabengebiet bekommen. Erstere könnten gegen die Entscheidung der Kirche nirgendwo Einspruch erheben. "Wo bleibt der Rechtsschutz für Nicht-Kinderschänder?", fragte Heizer.

Macht der Kirchenleitung begrenzen

Hurka meinte, die Situation für die Forderung nach einer neuen Verfassung sei derzeit günstig. Die jüngsten Skandale um die Missbrauchsfälle seien vertuscht worden, dies rufe danach, die Macht der Kirchenleitung zu begrenzen. An eine Umsetzung ihrer Vorschläge durch die Kirchenführung glaubt Hurka nicht, daher müsse die Änderung von unten kommen. So könne man etwa zunächst lokal Pfarrverfassungen erarbeiten, aus denen dann Diözesanverfassungen hervorgehen könnten und letztendlich könnte darauf eine Verfassung für die Weltkirche entstehen, so Hurka. Man müsse jedenfalls den öffentlichen Druck erhöhen, denn: "Die Kirchenleitung handelt nur dann, wenn der öffentliche Druck da ist."

(APA)

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41 Kommentare
 
1 2
Gast: Noch einer
08.07.2010 16:17
0 0

der Papst spielen will

Der wird bald mit dem Feichtlbauer ein Quirx haben. Der will ja auch Papst spielen. Da ist wohl jemanden der PApp ins Hirn gestiegen. Das Foto ist ohnehin vielsagend....


0 1

was stinkt hier so krass?

aaahja, der heilige stuhl.

0 1

wirsindkirche vs piussen vs vatikan vs islahm

zerfleischt euch, ihr absoluten wahtrheitsbesitzer!

Gast: aberholla
27.06.2010 13:49
1 0

Wenn er eine andere Kirche will, soll er sich doch

mit seinen Genossen eine neue schaffen, keiner hindert sie daran. Mit ihrer VereinsBezeichnung sind sie ohnehin schon "über drüber" und so kann dann Laienbischof Hurka endlich mal zeigen, wie eine richtige Kirche funktioniert.

Lavater
26.06.2010 23:47
0 1

Der liberale Flügel innerhalb der Kirche fordert eine neue Kirchenverfassung

Die Kirche versteht sich als Volkskirche, allerdings ohne demokratisches Verständnis, denn das "Volk" hat nichts zu sagen. Die Kirche hat heute eher oligarchische Formen, bestimmt durch jene Leute im Vatikan, die auch gerne die unsauberen Gelder der Vatikanischen Bank nehmen. Mafiosi, die ihr Geld durch Erpressungen und sogar Mord erwarben sowie manche italienische Politiker sollen angeblich ihr Geld in der Vatiikanischen Bank einlegen. Und die Kirche nimmt dieses Geld und arbeitet damit. Non olet.
Der Vatikan ist einer der wenigen Staaten der Welt, die kein öffentliches Budget haben, Geldquellen werden geheim gehalten und das gehört sogar zum guten Ton. Transparenz ist im Vatikan ein Fremdwort, dafür werden aber überall riesengroße, edelsteinbesetzte Kreuze
herumgeschwungen wie die Fahnenschwinger bei den Samson-Umzügen in der Obersteiermark und im Lungau

Kein Katholik oder Nichtkatholik wird je erfahren, wie groß der Immobilienbesitz des Papstes ist (angeblich allein in Rom zehntausende Wohnungen), wie hoch die Einkünfte aus der Vatikanischen Bank sind etc. etc.
Die alten Herren haben beschlossen, dass alles geheim bleiben muss.

Wer nicht Christ werden will, hat beim Vatikan die beste Ausrede.

Die neue Kirchenverfassung wird leider hier nicht weiterhelfen. Es wird sich auch nicht lohnen, dieser Scheinkirche eine neue Verfassung zu geben. Das System wird sich auch mit Erfolg wehren.


Antworten Gast: Gast
27.06.2010 10:33
1 0

Re: Der liberale Flügel innerhalb der Kirche fordert eine neue Kirchenverfassung

Je weniger Wissen vorhanden ist umso mehr wird fabuliert. Noch nie in der 2000 jährigen Geschichte der Kirche gab es demokratische Abstimmungen was zu glauben sei oder wer die Kirche leiten soll. Daher hatte sie auch Bestand, das wollen manche aber einfach nicht begreifen.

jerome
26.06.2010 18:47
1 0

Nachdem Hurka & Co ohnehin "Kirche" sind, sollen

sie nicht lange fordern, sondern einfach ihre neue Kirchenverfassung für ihre "Kirche" beschliessen und damit glücklich werden.

Sie sollten sich aber nicht in Angelegenheiten anderer Kirchen einmischen, denn WIR gehören zur kathKirche und lassen uns nicht von einem Verein vorschreiben, wie unsere Kirche zu sein hat.

Gast: g1
26.06.2010 13:50
1 1

besser ist die atheistische Bus-Werbung als die katholische Kirche

Bei der atheistischen Buswerbung weiss jeder, was er davon halten soll, es ist klar: hier wird für Atheismus geworben.

Die Kirche verkauft jedoch eine pseudochristliche Botschaft (Christ wird man schon als Baby durch die Taufe und nicht durch eine Bekehrung zum Herrn jesus Christus). Diese Pseudobotschaft die mit dem NT immer weniger zu tun hat, wird nicht von allen Menschen durchschaut. Viele Menschen vertrauen den religiösen Aufzug und fallen zu ihrem Nachteil darauf herein. Viele Menschen vertrauen darauf, dass sie beim Papst Segen "urbi et orbi" nur durch blosses Anhören einen vollkommenen Ablass ihrer Sündenstrafen erhalten. Die Kirche, die ja immer die "Wahrheit" sagt, hat ja diesen Ablass so ausgeschrieben. Mit Weihrauch, Kerzen, Orgel und Sing-Sang wird ein religiöses Gefühl erzeugt und viele glauben dann, dass sie dann gute Christen oder überhaupt Christen sind.
Weit gefehlt! Das sind Opiate! Religion ist Opium für das Volk - sagt Karl Marx und er hat recht.
Ohne Bekehrung zum Herrn Jesus Christus gibt es kein Christ-Sein, religiöser Lack, der von der Kirche verkauft wird, hilft nichts.


0 1

Re: besser ist die atheistische Bus-Werbung als die katholische Kirche

... und dieses fabelwesen "jesus" ist auch nur ein billiger abklatsch von zig anderen sonnengöttern. astronomische tatsachen mit astrologischem schwachsinn gepaart.

Gast: Karmelit
26.06.2010 12:07
2 1

Protestantismus klassisch

Sicher nicht neu sind diese Argumente und "Heilmittel": Ämter auf Zeit, Basisdemokratie, Frauenweihe und ähnliches. Das ist zu respektieren. Gibt es allerdings längst in der Altkatholischen und noch deutlicher in der Protestantischen Kirche. In letzterer gibt es überhaupt kein "Weiheamt", sondern genaugenommen nur theologisch und pastoral qualifizierte "Funktionsträger", die das Amt übernehmen und wieder zurücklegen können (siehe Fr. Knoll). Problem: die Evangelischen und Altkatholischen Kirchen schrumpfen und schrumpfen ... In der BRD gibt es evangelischerseits doppelt soviele Austritte wie katholischerseits. Zahlen können nachgeprüft werden. Tja, was nun?

Also Pfarrer nur auf Dauer?

Und wie stellen sich die Herren und Damen das vor? Jetzt schon arbeiten die Pfarrer bis 75 und 80 und es sind noch immer zu wenig.

Im Großen und Ganzen erscheinen mir diese Forderungen dann nachvollziehbar, wenn man die Kirche nicht als Leib Christi, sondern als Staat sieht. Das ist sie aber nicht. Sie hat sich an der Bibel zu orientieren, nicht an von Menschen gemachten Standards.

Antworten Ogum
26.06.2010 17:00
0 1

Re: Also Pfarrer nur auf Dauer?

Wie soll man sich an einem so zweifelhaften Machwerk orientieren? Die Quellen sind diffus, die verschiedenen Übersetzungen nahezu beliebig deutbar, umgeschrieben wurde sie seit mehr als 1000 Jahren je nach Bedarf, und herauslesen kann man auch, was man will. Außer zur Machtausübung ist die Bibel für nichts zu gebrauchen. Und Wahlen wird der Oberboss nie ohnehin akzepteren. Also: austreten und den Schwachsinn vergessen!

anna89
25.06.2010 21:38
4 2

Gesundschrumpfen - und sonst nichts.


Bis vor ca. 50 Jahren, ging ohne kath. Glaubenszugehörigkeit nichts. Sich dem offen zu verweigern bedeutete bis zu einem gewissen Grad Ausschluss aus dem sozialen Miteinander.

Über Jh. hat die kath. Kirche ganz profane Machpolitik unter dem Mäntelchen des Glaubens betrieben:
Bibelauslegungen und Konzilbeschlüsse nach Bedarf, mittels Angst und Schrecken betriebene flächendeckende Gehirnwäschen - das wurde zum Dogma erhoben und damit wurden die Leute bei der Stange gehalten.
Und genau das erweist sich dank moderner Naturwissenschaften im Zeitalter der Daten und Fakten einfach als unhaltbar bis peinlich lächerlich.

Und Gesellschaftsfähigkeit hat heute nichts mehr mit Glaubenszugehörigkeit zu tun. Die Heuchelei hat ein Ende. Die Kirche hat für die Menschen da zu sein, nicht umgekehrt!

Ich glaube fest an die christl. Lehre, ich weiß, dass viele Ortskirchen und Pastoralassistenten diese wunderbar leben und vermitteln. Kirchl. Einrichtungen übernehmen in armen Ländern oft die einzige Grundversorgung, das soziale Engagement -weit weg vom "Palast" - ist vorbildlich.

Das hat aber alles nichts mehr mit der röm. Chefetage zu tun. Papst & Co. sind nur noch Karikaturen, die sich in eine völlig absurde Sprache flüchten, abgekoppelt von der Realität, herumrudernd in mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen.
Rom spricht, der Rest hat zu gehorchen oder fällt in Ungnade,

Todkrank, unheilbar.

Antworten Gast: ghj
26.06.2010 13:14
2 2

Sind Sie da nicht etwas ungerecht ?

Die Kirche wurde zur Staatskirche bestimmt, per Dekret, nicht: sie hat darum angesucht.
Diese Funktion hat sie versucht auszufüllen.

Natürlich war sie genau dann für alle Machtgeilen interessant. Genau diejenigen die die Christen vorher am meisten verfolgt hatten konnten jetzt gar nicht schnell genug hinein und sich hinaufdrängen. Das können ja derlei Charaktere recht gut.
Wie schnell das geht und wie traurig das Ergebnis ist konnte man ja leider bei der Grünbewegung in Österreich (die ich für sehr wichtig halte) beobachten - nur als ein Beispiel dass dieses Thema ewig ist, denn Machthunger gibt es immer, er tarnt sich oft recht "human", man "will ja nur das Beste" z.B eine "Kirchenverfassung" die keiner braucht außer diese nicht legitimierten Menschen und in denen auch das zentrale Thema - der Glaube - bestenfalls marginal vorkommt.

Trotzdem hat die Kirche in der Zeit der Völkerwanderung und des dadurch verursachten totalen Kulturzusammenbruchs das europäische Kulturgut in eine ganz andere Bevölkerung hinübergerettet. Europa brauchte 1000 Jahre um wieder dort zu sein wo es vorher (mit anderer Bevölkerung) schon war.

Dass es überhaupt dazu noch fähig war, war zu einem Teil der kirchlichen "Rettungsaktion" (mit allen Mängeln, die aber bitte immer im Kontext der jeweiligen Zeitepoche zu sehen sind) zu verdanken.

Da Staatskirche hat sich IMMER die Gesellschaft dieser Zeit mit all ihren Mängeln darin widergespiegelt - kritisiert wird aber nur die Kirche. Gerecht?

Antworten Antworten anna89
26.06.2010 21:58
0 0

Re: Sind Sie da nicht etwas ungerecht ?


Europäisches Kulturgut zu Zeiten vor der Völkerwanderung???

Bitte nachlesen, dann reden wir wieder weiter ....

Ein Römisches Reich mit vielen Völkern und Religionen, Stammesgesellschaften mit Naturreligionen - das können Sie unmögl. mit "gerettetem europ. Kulturgut" meinen?!?

Und - die kath. Kirche hat sich von Beginn an sehr wohl politisch engagiert, vom eigenen Heer, bis Mitspracherecht beim Nominieren des deutschen Kaisers - der Zusatz "des heiligen Römischen Reiches" - kommt nicht von ungefähr. Im Mittelalter gab es Kriege auf dem Thema, italenische Städte definierten sich sogar mit der Form ihrer Zinnen als papsttreu oder nicht ...

Tipp:

Neben dem Christentum waren im Rom weiterhin die Naturreligionen sehr präsent. Große Stämme
Außerhalb des röm. Reiches

Antworten Antworten Antworten Gast: ghj
27.06.2010 23:35
0 0

Hm. Die christlichen Märtyrer in der römischen Arena waren also in realitas Soldaten der christlichen Armee ?

die Aussage "qualifiziert" sich von selber.

Es sollte sinnerfassend Mitlesenden schon klar sein, dass sich der Kommentar auf die Zeit VOR 313 (Konstantische Wende) bezog.
Gesamtschul-AbsolventIn ?
Vielleicht nochmal lesen ?

Gast: Gläubig - JA, Kath. Kirche NEIN!!
25.06.2010 19:23
6 4

lächerlich..

Zuallererst sollte einmal das völlig überkommene Konkordat abgeschafft werden.
Wie kann es sein, daß der Staat, also wir alle, sämtlichen Geistlichen das Gehalt zahlt!?!? Und das, obwohl dem Katholenverein die Mitglieder in Scharen wegrennen und wegsterben.

Dieser sittenwidrige Vertrag gehört ein für alle Mal in den Mistkübel!


Antworten jerome
26.06.2010 18:58
1 0

lächerlich ist allenfalls ihr Kommentar, denn

Geistliche werden in Österreich nicht vom Staat bezahlt. Wenn er aber zahlen würde, dann eine guter Tip: Stellen sie sich einfach vor, das dass das Geld dafür ausschließlich aus dem Topf der katholischen Staatsbürger bzw. Steuerzahler kommt und ihres in diverse andere "Kulturprojekte" fließt.

Antworten Gast: ghj
26.06.2010 13:24
0 1

Das österreichische Konkordat unterscheidet sich total vom deutschen

Ihre Kritik betrifft das deutsche, das aber unter der Vorasussetzung abgeschlossen wurde dass der Staat das gesamte Kirchenvermögen (schon früher) beschlagnahmt hat (bzw. die Kirche dort tw. eine andere Geschichte hatte als in Österreich).

Da somit die Unterhaltsgrundlage entzogen wurde war eine andere Einnahmenquelle erforderlich.
Hätte man der Kirche dort das Vermögen gelassen, müssten dort auch nicht "alle" (stimmt so auch nicht) zahlen !!!

Für kurzfristige Budgetsanierung bzw. Befriedigung der Gier zahlen jetzt also viele Generationen. Ein warnendes Zeichen diesen Fehler nicht zu wiederholen, bei kommenden Sparmaßnahmen hierorts topaktuell - auch in vielen anderen Bereichen. Nicht "sparen" sondern "mit Hirn sparen" sollte es heißen.

Antworten Gast: Karmelit
26.06.2010 12:00
2 1

Re: lächerlich..

Das ist doch nicht Ihr Ernst? Das Konkordat regelt bestimmte Zuschüsse zu Einrichtungen, etc. Die Gehälter von Priestern und Laienmitarbeitern (zahlenmäßig wesentlich mehr als Geistliche) finanziert die Kirche AUSSCHLIESSLICH aus den Kirchenbeiträgen der Mitglieder.

cybercon
25.06.2010 17:43
3 4

Gnadenloser Eigendünkel

- ein durch nichts gedecktes Selbstbewusstsein

- freche Kompetenzanmaßung eines linken PC-Vereins

- selbsternannte Reformatoren mit Anhängerschaft ausschließlich im außerkirchlichen Bereich

- "letztendlich könnte darauf eine Verfassung für die Weltkirche entstehen" -ist ja zum Wiehern

Gast: ghj
25.06.2010 17:14
3 6

WO war und ist dieser selbsternannte Wurschtlverein

wenn es darum geht für die weltweit 200 Millionen verfolgten Christen einzutreten ?

Fleissig gutmenschengerecht für Arigona (welche Religion hat sie wohl) gezittert aber die zigtausend Christen in der irakischen Wüste verrotten lassen ? Während der ganzen Arigonaaffäre wurden zigtausende Christen weltweit ermordet - haben diese "Kirchenpatrioten" da ihre Stimme erhoben ? Sind sie da für ihre Glaubensbrüder und Glaubensschwestern in allen Teilen der Welt eingetreten ?

Was ist mit den Abtreibungen ?
Fehlen uns nicht schon rein aus bevölkerungsstatistischen Gründen die 2.000.000 abgetriebenen in Österreich ? Hätten wir uns mit nicht viel an gesellschaftlichen Folgekosten erspart wenn man da mehr auf die Kirche als diesen seltsamen Verein oder die Politik gehört hätte ? Wer bräuchte da noch Fremdzuzug (Außer die Kummerlbrigade) ? Die Alterspyramide wäre nicht so aus dem Gleichgewicht. Kinder gesellschaftlich und seelisch "Normalfall" statt verwöhnte Prinzchen und Prinzessinen.

Ganz abgesehen vom unendlichen Leid dass das für 2.000.000 Opfer bedeutet hat und sicher auch (später) für viele der Mütter und ev. auch Väter worüber sich diese Menschen den Kopf hoffentlich täglich zerbrechen - oder doch nicht ?

Oder haben sie sich dafür eingesetzt dass mehrere Kinder nicht automaitshc die Armutsfalle bedeuten?

Da hört man nichts, liest man nichts, sieht man nichts.

Wenn es um die "höheren Ziele" der Kirchenzerstörung geht ist diese Vorgangsweise allerdings selbsterklärend.

Gast: ghj
25.06.2010 16:27
5 6

WIR sind Kirche -pluralis majestatis: Grenzenlose Anmassung

Wer hat sie dazu ernannt ? Gewählt ? Aufgestellt ?
Machtgeile Kummerlaktion.

In Österreich sind Politik und Kirche getrennt dachte ich. Da hat Politik - wie diese Kummerl- und Träumeraktion - nichts verloren.
Zum Beten braucht man keine "Verfassung", für eine innige Messteilnahme - gemäß VKII feiern ja alle Messteilnehmer die Hl. Messe - auch nicht.

Gerade die größten "Rechte"-Schreier fallen mir keineswegs als sehr an der Hl. Messer mitfeiernde auf, bis auf eine Ausnahme.

Was wirklich in einem vorgeht weiß nur ER, aber mir reichts, die Kirche in Wien ist bald linker als ein SP-Sektionslokal, eher schon wie das der KP.

Wenn wer die Gesellschaft verändert möchte . kein Problem: In der Politik gibt es ausreichend Gelegenheit dazu. Die Kirche ist nicht Politik sondern politikfreier Zone, ein Ort des gemeinsamen Glaubens und Gebets, gerade in schweren Zeiten wie diesen wo die (auch linke) Politik so oft versagt, den Menschen nur mehr die Wahl bleibt zw. Hungerlöhnen oder Arbeitslose.

Da ist die Kirche ein Ort der seelischen Stärkung, da brauch ich weder das Gekreische von frustrierten, kinderlosen Kampffeministinnen noch die weltfremden Lehren von BoBos aus dem geschützen Bereich.

Für echt Arbeitende ist das Leben hart genug, die wollen zumindest dort ihre Ruhe vor dem ganzen schrillen Selbstdarstellungsgekreisch einer kleinen Minderheit mit breiter medialer Unterstützung.

Kummerl hier hilft Kummerl dort, Träumer hier hilft Träumer dort. Zum Schaden der schw. Mehrheit

Leo Naphta
25.06.2010 15:55
2 6

Vorbild erfolglose Protestanten

"In der Verfassung soll unter anderem die Bestimmung enthalten sein, dass "Leiter und Leiterinnen auf allen Ebenen kirchlicher Verantwortung (...) durch Wahlen zu ihren Ämtern bestellt" werden. Die Amtszeit soll begrenzt, die Wiederwahl nur einmal möglich sein."

- Was die fordern ist nichts anderes, als dass sich die katholische Kirche an der evangelischen "Kirche" ein Beispiel nehmen soll.

Mit anderen Worten: Die katholische Kirche soll sich ein Beispiel an jener "Kirche" nehmen, die weltweit die wahrscheinlich erfolgloseste "Kirche" ist - in GB (Anglikaner) praktisch nicht mehr existent, in D nur mehr im Impressum bei diversen Friedensmärschen, ...

Gast: Josef von Ariamthea
24.06.2010 21:49
3 5

dja die Kirch muß sich ändern !

Tut sie das nicht immer, ...
die Großmauligen wir sind Kirche- Aktionisten sind also sicher nicht fdie Kirche,
Demokratie ist nicht die Sache der Kirche sondern "Berufung"
Dass ein Haufen Nichts-Glaubender - eine Kirchenreform macht geht auch nicht, da ist am Ende alles hin -
und das wird der Hl.Geist nicht zulassen.

Mehr Beten, mehr die Hl Schrift lesen, mehr Dienen mehr Näxtenliebe und weniger Plabbbern !!!!!

Die Aktionisten bringen gar nix -
Glaube kann Berge Versetzen, Selbstdartstellung dient nur dem Ego


 
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