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Missbrauch: Klasnic-Kommission schaltet Behörden ein

12.07.2010 | 15:48 |   (DiePresse.com)

Die von der Kirche eingesetzte Opferschutz-Anwaltschaft hat der Staatsanwaltschaft Informationen über Missbrauchsvorwürfe übergeben. Die Fälle betreffen sowohl sexuelle als auch körperliche Gewalt.

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Die von der Kirche eingesetzte Opferanwältin Waltraud Klasnic hat am Montagnachmittag Informationen über Missbrauchsvorwürfe an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben. "Wir haben Unterlagen bekommen, die für uns zahlreiche Ermittlungsansätze bieten", bestätigte Michaela Schnell, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Vorwürfe gehen in Richtung sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt.

Wie viele Opfer es möglicherweise gebe, stehe derzeit ebenso wenig fest wie die Zahl der möglichen Beschuldigten oder der Zeitraum, in dem die Vorfälle passiert sein sollen, so Schnell. Es gehe jedenfalls nicht nur um die Schulbrüder, die vorige Woche mit der ersten Anzeige der Kommission konfrontiert gewesen sind. "Wir müssen uns erst anschauen, gegen wen und in welcher Art ermittelt werden muss. Wir sind schon dabei, aber wann über eine Anklage, Wiederaufnahme oder Einstellung entschieden wird, kann ich noch nicht sagen", erklärte Schnell.

Mehrere Opfer hätten sich an die Klasnic-Kommission gewandt und diese Personen müssen nun befragt werden. Ob jener Fall aus den 90er-Jahren dabei ist - die Mutter eines damals Elfjährigen hatte Mitgliedern der Schulbrüder die Vergewaltigung ihres Sohnes vorgeworfen - sei noch nicht bekannt, aber, so Schnell: "Auch der wird sicher wieder geprüft."

Die Opferanwaltschaft bestätigte am Nachmittag das Gespräch mit der Staatsanwaltschaft. Wann eine nächste Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht wird, stehe noch nicht fest, zumal hierfür ein Beschluss der Kommission notwendig sei. Die nächste Kommissionssitzung findet im September statt. Am Wochenende hatte Klasnic gesagt, dass eine neue Anzeige geprüft werde.

(APA)

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20 Kommentare
Gast: Gast
14.07.2010 19:13
6 0

„Ich bin kein Jurist, aber ein Mensch. Und so geht man mit Menschen nicht um.“ (Waltraud Klasnik)






„Noch in der Vorwoche hatte der Orden bei einer Pressekonferenz jede Art des sexuellen Missbrauchs dementiert. Und Rechtsanwalt Rifaat, er besitzt seit Jahren das Mandat der Schulbrüder, hatte Zivilrechtsklagen gegen alle angekündigt, die "das Gegenteil behaupten".“




Klasnic im KURIER-Gespräch:

"Ich bin kein Jurist, aber ein Mensch. Und so geht man mit Menschen nicht um."




„Die bis dato bei der Staatsanwaltschaft eingebrachten Anzeigen dürften erst der Beginn einer intensiven Recherchearbeit durch Exekutive und Staatsanwaltschaft sein.““



vgl. http://kurier.at/nachrichten/wien/2016388.php


doch darüber berichtet Die Presse nicht…






Gast: Fragender.
13.07.2010 09:25
5 0

Wird die Staatsanwaltschaft beim Fall von Manuel auch prüfen, warum es trotz Bitte des Stadthauptmanns keine Hausdurchsuchung bei den Schulbrüdern gegeben hat?






Anmerkung: dieses Posting wurde wiederholt gesendet, da es von Presse Online nicht veröffentlicht wurde



.


Gast: Fragender.
12.07.2010 20:29
9 1

Wird die Staatsanwaltschaft beim Fall von Manuel auch prüfen, wie es zur Einstellung des Verfahren durch Richterin Partik-Pablé gekommen ist?







.

Gast: Fragender.
12.07.2010 20:28
6 1

Wie viele Opfer haben sich (noch) nicht an die Kommission der Kirche gewendet?







.

Gast: P.M.
12.07.2010 18:05
15 3

die Ursachen für den Missbrauch in der katholischen Kirche: die GEISTESHALTUNG und die (SEXUAL)MORAL, die sich im SYSTEM der Kirche manifestiert



Wenn schon ein Opfer die Scham überwindet und das Schweigen bricht, was erwartet ihn? Vertuschung und Verleugnung oftmals im begleitet mit Bedrohung der Opfer (wie etwa in der Pressekonferenz der Schulbrüder letzten Mittwoch als ihr Anwalt mit einer Klage für die Anschuldigung drohte).


Meistens erleben Opfer, wenn sie ihr Schweigen brechen folgendes:

1. Zuerst wird ihm nicht geglaubt
2. Dann wird vertuscht
3. Dann, wenn das nicht mehr geht wird das Opfer beschuldigt und diskreditiert.
4. Erst wenn auch das nicht mehr geht fängt man an sich zu entschuldigen und von „Einzelfällen“ zu sprechen
5. wenn auch das nicht mehr geht waren andere Schuld


Und das geht solange weiter, bis die Ursachen beseitigt werden. Und die Ursachen sind nicht die TÄTER UND MITTÄTER, die sind nur die SYMPTOME.

Die URSACHEN sind die GEISTESHALTUNG und die (SEXUAL)MORAL, die sich im SYSTEM der Kirche manifestiert.

Es bedarf einer wirklichen Aufarbeitung, nicht nur der Anlässe von sexuellem Missbrauch, physischer und psychischer Gewalt. Es bedarf vor allem auch der Geisteshaltung, und der (Sexual)moral des Systems Kirche in der so etwas gedeihen kann.

Denn sonst wird es bald wieder heißen „wie konnte so etwas nur passieren“, „alles nur Lüge“ oder gar „die Anderen sind schuld“…



Antworten Gast: gast
12.07.2010 20:06
3 1

Re: die Ursachen für den Missbrauch in der katholischen Kirche: die GEISTESHALTUNG und die (SEXUAL)MORAL, die sich im SYSTEM der Kirche manifestiert

treffend…

tfirst
12.07.2010 17:47
17 2

In der Profilausgabe Nr. 28,

vom 12. Juli 2010, steht auf Seite 29 über den Fall Nowatschek bei den Schulbrüdern:

Im Oktober 1996 erfolgte die Einstellung der Causa, zu einer Gerichtsverhandlung kam es nie. Anders als zuletzt mitunter behauptet, wurden die Verdächtigen deshalb auch nicht freigesprochen.

Und ich möchte in diesem Kapitel über die Schulbrüder noch darauf hinweisen, dass auch ich 1962 in der Volksschule bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße ein sexuelles Missbrauchsopfer eines Schulbruders war und weil ich mich dagegen wehrte, erhielt ich am Ende der vierten Klasse ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Ich kämpfte dennoch um eine bessere schulische Ausbildung, die aber leider von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, weil die gesamte Basis fehlte. Weil ich aber am Weiterkommen durch die Kirche festhielt, geriet ich in die Fänge Groers und deswegen machte ich in Göttweig zwei Selbstmordversuche.

http://michaeltfirst.blogspot.com/2009/08/schulbruder-missbrauchsopfer-manuel.html

MfG
Michael Tfirst


Antworten Gast: Gast
14.07.2010 20:36
2 9

Re: In der Profilausgabe Nr. 28,

Ich finde es höchst spannend, wie Sie 1962 in der Schopenhauerstraße von einem Schulbruder missbraucht wurden, nachdem die Schulbrüder diese Schule erst 1984 übernommen haben. Mag sein, dass Sie von einem Marianisten missbraucht wurden, die damals diese Schule geleitet haben, was ich aber angesichts ihrer falschen Behauptung (wer einmal lügt dem glaubt man nicht) auch für eher unwahrscheinlich halte. Und nur für den Fall, dass hier jemand meint "Kuttenbruder bleibt Kuttenbruder", die Marianisten tragen im Unterschied zu den Schulbrüdern kein Ordensgewand, sind also von Schulbrüdern sehr wohl von normalen Zivilisten aber eigentlich nicht zu unterscheiden.
Ich möchte festhalten, dass ich Kindesmissbrauch zutiefst verabscheue. Ich verabscheue aber auch Menschen, die mit falschen Aussagen andere verleumden und wie in diesem Fall falsches Mitleid erheischen wollen. Das ist nämliche eine Verhöhnung der tatsächlichen Opfer, und das ist noch schlimmer als Kindesmissbrauch!

Antworten Antworten Gast: Ehemaliger
14.07.2010 23:14
8 1

versuchte Diskreditierung durch falsche Aussage




Sehr geehrter Gast „Gast“,

ihr veröffentlichte Posting „Ich finde es höchst spannend, wie Sie 1962 in der Schopenhauerstraße von einem Schulbruder missbraucht wurden, nachdem die Schulbrüder diese Schule erst 1984 übernommen haben.“ behauptet die Unwahrheit.



Wie der Orden selbst auf seiner Homepage veröffentlicht war die Schoppenhauerstraße 1962 ein Standort des Ordens:


„Um 1960 gab es in Österreich mehr als 140 Brüder, die in sechs Niederlassungen wirkten:
Strebersdorf, Fünfhaus, Schopenhauerstraße, Bad Goisern, Feldkirch, Laubegg.“

weiters „1984 haben die Schulbrüder das Marianum in 1180 Wien, Scheidlstraße, von den Marienbrüdern übernommen.“

vgl.: http://provinzialat.delasalle.at/pdfDateien/bruederOe150J.pdf

auch ein Anruf im Provinzialat des Ordens wird das bestägigen: +43/1/29125-501


Was auch immer der Grund für Ihre „Verwechslung“ der Standorte Schopenhauerstraße und Scheidlstraße und die Versuchte Diskreditierung des Vorposters war, kann ich einen Teil ihres Postings nachvollziehen:

„Ich verabscheue […] Menschen, die mit falschen Aussagen andere verleumden“




Antworten Gast: doch kein Einzelfall
12.07.2010 19:34
13 1

ich dachte mir lange, ich bin ein Einzelfall… (I)



Ich war in den 70er Jahren in der Gebrüder-Lang Gasse. In der dritten Klasse Volkschule rastete Bruder H. derart aus, dass er, als er fertig war, Büschel meiner Haare in den Händen hielt.

Wohlgemerkt kein sexueller, sondern „nur“ ein physischer Übergriff. Meine Noten stürtzen derart ab, sodass man von Seiten der Schule meinen Eltern nahe legte, ich solle meine weiterere Schullaufbahn in einer Sonderschule fortsetzen. Dennoch „durfte“ ich die Hauptschule – bei den Schulbrüdern – besuchen.



Antworten Antworten k19
13.07.2010 08:24
5 1

Büschel meiner Haare in den Händen hielt

Das war sicher ein ganz intensiver Ausdruck christlicher Liebe.

Antworten mario r.
12.07.2010 19:34
7 0

Re: In der Profilausgabe Nr. 28,

lieber herr tfirst, ich bin zum glück kein "opfer". verfolge aber diese causa seit geraumer zeit. kenne von älteren, glaubwürdigen mitmenschen fälle, die einem die haare zu berge stehn lassen. - so viel zu meiner seite.
- meine aufrichtige anteilnahmen! und ich wünsche ihnen weiter kraft, dass sie ihre erfahrungen in positiver weise nützen, dass sie dadurch schritt für schritt an kraft und autonomie gewinnen.
vielleicht möchten sie sich an herrn dr. fischer wenden. herr bp ist zuständig dafür saure wiesen (seine eigenen worte) und sümpfe trocken zu legen.
so weit ich aus ihrer homepage entnehme handelt es sich hier um ein riesiges "feuchtbiotop". also nicht mehr um eine einzelne wiese, sondern eine ganze "saurewiesenkulturlandschaft".(herr bp hat da jetzt ordentlich zu tun) - alles gute!!!

Antworten Gast: doch kein Einzelfall
12.07.2010 19:33
11 0

ich dachte mir lange, ich bin ein Einzelfall… (II)



Ich kann mich noch gut an das Malus System der Wochenberichte mit ihren Fleis- und Betragensnoten erinnern. Römisch Eins bis Drei, versehen mit Buchstaben von a bis m mit Erklärungen für die Vergehen (etwa, stört, schwätzt, ungehorsam, schlechte schulische Leistungen,…). Wenn man eine gewisse Anzahl an Dreiern hatte, drohte der Schulverweis. Davon war ich auch über lange Zeit bedroht, da etwa eine wiederholte schlechte Leistung mit „Drei“–„Drei“ verbunden sein konnte. Ein „Dreier“ für die schlechte Leistung in der Note für Fleis und der andere „Dreier“ in der Betragensnote für die Frechheit, eine schlechte Leistung erbracht zu haben…

Ich habe die Zeit bei den Brüdern nicht als eine in Erinnerung, die ich als förderlich für die Entwicklung eines Kindes beschreiben würde. Ich werde meine Kinder auch sicher nicht diesem Orden anvertrauen!

Dennoch gelang mir – trotz dieser Schulzeit, die für andere sicher noch viel schwieriger war – ein Universitätsabschluss. Trotzdem ich als Schüler bei den Schulbrüdern von einem Besuch der Sonderschule bedroht war…

Herzliche Grüße




Antworten Antworten Gast: Gast 288
14.07.2010 21:58
0 6

Re: ich dachte mir lange, ich bin ein Einzelfall… (II)

womit Sie zweifelsfrei den Beweis erbracht haben, dass ein Universitätsabschluss in Österreich offenbar auch keine Garantie für Intelligenz und Qualität ist! Ihre Behauptungen sind nämlich falsch, da es den Zusatz a-m nur in Ihrer Phantasie gegeben hat. Ebenso ist es falsch, dass man für schlechte Leistungen schlechte Betragensnoten erhalten hat, deshalb gab es ja die Trennung. Dass Sie halt offenbar kein Benehmen hatten und faul waren, lässt durchaus auf Ihren Charakter schließen. Das unangenehme am schlechten Wochenbericht war vielmehr, die Standpauke, die man zu Hause von den Eltern erhielt. Dafür die Schule verantwortlich zu machen, grenzt aber vielmehr an Realitätsverweigerung. Mag sein, dass Sie Sich in Strebersdorf nicht wohl gefühlt haben, wobei ich eher meine, dass das an Ihnen und nicht an der Schule lag. Es ist nahezu lächerlich wie hier einige einzelne schlechte Erfahrungen zum System hochstilisieren wollen. Ich bin nicht der einzige Absolvent der Schule, der die Zeit durchaus positiv in Erinnerung hat. Wenn es falsch sein soll, dass eine Schule wöchentlich den Eltern Bericht darüber erstattet, ob die Kinder ihren Verpflichtungen nachkommen, sprich ihre Hausübungen machen, in der Schule mitarbeiten bzw. sich an die Haus- und Schulordnung halten, dann sollten Sie mal überlegen ob Sie nicht für die Kindererziehung gänzlich ungeeignet sind. Mich als Vater interessiert das sehr wohl, auch wenn ich es damals anders gesehen habe. Aber ich bin halt erwachsen geworden!

Antworten Antworten Antworten Gast: Ehemaliger
14.07.2010 23:54
4 0

Re: Re: ich dachte mir lange, ich bin ein Einzelfall… (II)




Bist Du der gleiche Gast „Gast“ der schon am 14.07. um 20:36 versucht hat mit Lügen einen Vorposter zu diskreditieren?

Abgesehen, dass dieser Vorposter „doch kein Einzelfall“ von seinen Erlebnissen am Standort Gebrüder-Lang Gasse und nicht Strebersdorf berichtet hat, kann ich folgendes bestätigen, da ich in der selben Schule war:

In gelb gehaltener „Wochenbericht über Betragen und Fleiß“: jedoch nicht mir Erklärungen von a-m, sondern:

Begründung der Minderen Noten:

a) Unhöflich
b) Unverträglich
c) Frech
d) Ungehorsam
e) Stört, schwätzt
f) Kommt zu spät
g) Schlechtes Betragen auf dem Schulweg
h) Grober Fehler
i) Unaufmerksam
j) Faul
k) Nachlässige Aufgabe
l) Keine Aufgabe
m) Ungenügende Leistung
n) Unordnung

Die Notenskala:

1 = recht zufrieden
2 = minder Zufrieden
3 = unzufrieden
4 = sehr unzufrieden

Druck: E. Echsel & Co., XV (ich habe gerade ein altes Exemplar vor mir liegen).

Auch dass Fleis und Betragensnoten manchmal gekoppelt waren kann ich bestätigen.

Du hast Recht, die ursprüngliche Idee mit diesem Mittel die Eltern laufend informiert zu halten, ist gut. Die Frage ist halt auch immer, was man daraus macht…

Ich weis nicht, warum du in diesem Forum Lügen verbreitest und Poster diskreditieren willst, aber vielleicht kannst du Untergriffe wie „womit Sie zweifelsfrei den Beweis erbracht haben, dass ein Universitätsabschluss in Österreich offenbar auch keine Garantie für Intelligenz und Qualität ist!“ bleiben lassen.




Antworten Antworten Gast: Ehemaliger
13.07.2010 09:48
7 0

Re: ich dachte mir lange, ich bin ein Einzelfall… (II)


Die Schilderung ist absolut glaubwürdig und Du bist sicher kein Einzelfall.


Antworten Antworten Gast: yugoman
12.07.2010 23:41
0 4

Wochenbericht

der Wochenbericht war doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.Es gab Kollegen die hatten jede Woche I/I und am Schluß 7 Gefährdungen, die guten Schüler machten sich einen Spaß daraus schnell auf einem 3er in Betragen zu stehen." Frau Präfekt darf ich bitte einen Tadel haben".Der Wochenbericht wurde von vielen Eltern gar nicht mehr unterschrieben, das Wochenheft verschwand regelmässig oder wurde mit Scherzeitragungen vollgeschmiert.Die meisten Professoren lehnten es schlichtweg ab, benützt wurde es nur von den Präfekten...

Antworten Antworten Antworten Gast: Ehemaliger
13.07.2010 09:54
2 0

Re: Wochenbericht


Sag, yugoman, wann und wo bist Du bei den Schulbrüdern gewesen? Ich kann mich nicht erinnern, dass es eine „Frau Präfekt“ hätte, die Vergehen wurden in einem „Klassenbuch“ und nicht in einem „Wochenheft“ vermerkt und dass das „verschwunden“ wäre und noch dazu „regelmäßig“ kann und möchte ich mir nicht vorstellen.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: yugoman
14.07.2010 00:33
0 0

Re: Re: Wochenbericht

76-88 Strebersdorf, Halbinternat
Im Klassenbuch wurden die Fehlenden und der durchgenommene Stoff festgehalten. Das Wochenheft war als Disziplinierungsmaßname gedacht.Jeder Schüler hatte eine Doppelseite, für Schule und Heim.Erste Seite lautete auf "Klasse".
In der VS und Unterstufe hatten wir fast nur Präfektinnen - keine länger als ein Jahr.
Tatsache - auch Wochenhefte können verschwinden.Eines wurde am Klo neben dem Lehrerbuffet gefunden, ein anderes einmal im Fischbrunnen hinter der Volksschule.Die Wochenberichte wurden dann aus der Erinnerung der Präfektin abgehalten und schließlich hatte die Ärmste eine "Sicherungskopie " anzulegen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ehemaliger
14.07.2010 23:19
1 0

Re: Re: Re: Wochenbericht



Nun, yugoman, wie gesagt, dass ein „Wochenheft“, wie Sie es nennen, „regelmäßig“ „verschwunden“ wäre kann und möchte ich mir nicht vorstellen. Ebenso, dass die Disziplinierungsmaßnahme Wochenbericht nicht an Lächerlichkeit zu überbieten war.

Vielleicht wurde zu deiner Zeit am Standort Strebersdorf anders mit dem Kapitel Wochenbericht umgegangen. Und vielleicht hat Du diese Disziplinierungsmaßnahme ander erlebt…