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Diskutieren Sie mit: Ist schlechte Bauplanung Schuld an den S-Bahn-Verspätungen?

29.07.2009 | 13:09 |   (DiePresse.com)

Die S-Bahn-Verspätungen in der gesamten Ostregion sorgen für heftigen Unmut unter den Fahrgästen. Aktuell wird an neun Stellen gebaut. Ab Dezember fahren auch Fernverkehrszüge über das S-Bahn-Netz. Diskutieren Sie mit: Ist schlechte Bauplanung Schuld an den Verspätungen?

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5 Kommentare
Gast: master
01.08.2009 10:05
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ÖBB -ein schlecher witz

Was mich noch mehr stört als die verspätungen ist die falsch-Information bzw. gar keine informationspolitik der ÖBB

Vorletzte Woche saß ich am Westbahnhof im Zug richtung Meidling.

10 min nach planmäßiger Abfahrt geh ich vor zur Anzeigetafel am Bahnsteig.Steht der Zug ist 15 min verspätet.

10 Minuten später (also 20 min nach der planmäßigen abfahrt) schau ich wieder nach,steht da 20 min verspätet,also der zug müßte jetzt abfahren.

Das gegenteil war der Fall:nach 1 min war der Zug 21 min verspätet,2 min später 22 min,.....

Das ist einfach eine Verarschung.
Der Höhepunkt kommt noch:Bis jetzt ist keine Sau(Schaffner) im Zug.Dan kommt der dahergekrochen und meint der zug fährt gleich ab .genau.................
15 min später nach über 40 min fährt der zug weg und mein letzter Anschluss ist weg.......

Hätte irgendwer von den Sautrotteln von der ÖBB irgendwas wahrheitsgetreues von sich gegeben dann wär ich einfach mit der U-Bahn gefahren und hätte meinen Anschluss noch erwischt


Gast: Klaus
29.07.2009 22:56
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so schnell wie vor 100 Jahren

wenn man von Wien nach München reist. Der Neue Railjet ist immerhin eine Minute schneller als die anderen Züge. Statt den Kurzstreckenfliegern in die wichtigen Städte unserer Nachbarn konkurrenz zu machen werden Milliarden verbuddelt und verzockt. Unglaublich österreichisch.

Gast: Richter
29.07.2009 18:23
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Denn sie wissen nicht was sie tun...

...Nicht die ÖBB. Die sind getriebene der Krise und einer unersättlichen und rücksichtslosen Lobby großer Baukonzerne und ihrer Netzwerke. Die Interessen der Bahnkunden haben in diesem Match schlechte Karten. Die freundschaftlichen Beziehungen reichen bis in höchste politische Kreise. Und wenn der Aufsichtsratsvorsitzende der ÖBB zuvor wichtige Funktionen in der Bauwirtschaft innehatte darf man als Steuerzahler nachdenken ob hier wieder einmal eine typisch österreichische Partie ihr Spiel macht. Speed Kills heißt es offenbar auf allen Ebenen der ÖBB. Im hoffentlich beschäftigungstherapeutischen Interesse der Bauwirtschaft und politischer Taktschläger. Investitionen in die Infrastruktur der ausnahmslos aus der Kaiserzeit stammenden Hauptstrecken sollen nicht verteufelt werden. Deren Tempo, Priorisierung und besonders verkehrspolitische Sinnhaftigkeit aber sehr wohl.

Gast: zuspätkommer
29.07.2009 13:17
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jeden tag ein neues abenteuer

es ist jeden tag aufs neue ein herrliches abenteuer nach wien zu pendeln. entweder ist der IC zu spät oder die schnellbahn oder beide. einzig die u-bahn ist pünktlich. die fällt aber nicht unter die verantwortlichkeit der öbb.

Antworten Gast: masterfg
01.08.2009 10:09
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Re: jeden tag ein neues abenteuer

die größte frechheit ist das man als öbb kunde statt der verspäteten s-bahn bzw. wegen des verspäteten zuges die u bahn nimmt noch extra für die ubahn blechen muss