18.06.2013 23:03 Merkliste 0

Islam in Österreich: Respektsbekundungen bei Festakt

29.06.2012 | 21:18 |   (DiePresse.com)

Für Muslime-Präsident Sanac ist das Jubiläum der staatlichen Anerkennung des Islams in Österreich ein "schöner, freudiger und wichtiger Anlass".

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Gegenseitige Respektsbekundungen sowie Appelle für ein weiteres friedliches Zusammenleben hat es Freitagabend bei der Feier "100 Jahre Österreichisches Islamgesetz" im Wiener Rathaus gegeben. Fuat Sanac, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) betonte in seiner Rede die Vorbildhaftigkeit des "Österreichischen Modells" der Anerkennung. Bundespräsident Heinz Fischer wiederum die Wichtigkeit der in Österreich geltenden Rechtsnormen, was ein Miteinander möglich mache.

Ein "schöner, freudiger und wichtiger Anlass" ist für Sanac das Jubiläum der staatlichen Anerkennung des Islams in Österreich. Das Österreichische Modell sei geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, der Islam würde von den meisten Menschen als Bereicherung und nicht als Gefahr gesehen. Es bestehe auch kein Grund zur Angst - "auch wenn manche sich das wünschen und manche Kräfte aus diesem irrealen Anlass Kapital schlagen möchten", so Sanac.

Imame-Ausbildung in Österreich

Die IGGiÖ sei das Bindeglied zu den staatlichen Institutionen, meinte deren Präsident: "Die Zusammenarbeit war nicht immer ohne Ecken und Kanten aber immer getragen von gegenseitigem Respekt." Abermals äußerte Sanac den Wunsch nach einer Novellierung des Islamgesetzes sowie einer Imame-Ausbildung in Österreich und einer islamisch-theologischen Fakultät, um eine Imame-Ausbildung in Österreich zu ermöglichen.

Kein Platz für Aggression und Feindseligkeit

Fischer betonte nicht zum ersten Mal, dass die Religionsgemeinschaften durch ihre öffentlich-rechtliche Stellung, "die mit der Anerkennung verbundenen Pflichten, insbesondere die im Staat geltenden Gesetze, respektieren und anerkennen müssen". Für eine Islamische Glaubensgemeinschaft könne dies durchaus eine Herausforderung sein, allerdings habe sie sich diesen Herausforderungen gestellt. Aggression und Feindseligkeit gegen Menschen mit anderer Religion erteilte der Bundespräsident eine Absage, er appellierte an einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander.

Auch Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) erteilte jenen eine Absage, die "aus politischen Gründen versuchen, einander aufzuhetzen". "Wir brauchen nicht den Gegensatz, sondern ein Miteinander, ein friedliches Miteinander." Die Schaffung des Islamgesetzes vor 100 Jahren sei "sehr mutiger Schritt, ein Schritt mit Weitsicht" gewesen.

Kultusministerin Claudia Schmied (SPÖ) erinnerte an die in Österreich herrschende Trennung von Staat und Religion sowie die im Staatsgrundgesetz verankerte Freiheit von Wissenschaft und Kunst. Zu groben Konflikten zwischen etwa dem Islam und Kunst sei es in Österreich allerdings noch nie gekommen. Und: "Bildung ist wohl das wirksamste Instrument gegen Radikalisierung", meinte sie.

"Die Religion sollte auch beim Zusammenleben immer ein Teil der Lösung sein und sollte nie als Teil des Problems gesehen werden", appellierte wiederum Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) an die Anwesenden. Österreich habe allerdings bereits eine gewisse Tradition, was die Zusammenarbeit zwischen Staat und den unterschiedlichen Religionen betrifft.

Gästeliste des Festakts

Auch internationale Gäste waren zum Festakt ins Rathaus gekommen: Mustafa Ceric, Großmufti von Bosnien und Herzegowina, erinnerte die Muslime daran, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten der Türkei, Mehmet Görmez, meinte, Europas Werte würden durch mancherorts islamfeindliche Tendenzen auf die Probe gestellt. Trotzdem werde man diesen Test erfolgreich bestehen. Der Gastgeber des Abends, Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), war erkrankt.

 

(APA)

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40 Kommentare
 
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Gast: naaalloo
01.07.2012 16:25
1 6

WOW was für Kommentare!

Sind hier eigentlich nur negativ eingestellte Leser?? Also wenn ich hier die Kommentare und Bewertungen sehe gehts hier nur einseitig zu und wenn ich mir denke dass die meisten "Einheimischen ÖsterreicherInnen" (weiß ja net amal wie ich das nennen soll? oder vielleicht "die a bissi rassistisch eingestellten" ? keeeine Ahnung, lol ) so denken, würde ich hier am liebsten nimma leben wollen :D das is ja echt SCHLIMM!!! Was ist los mit euch?? Ihr habt keine Ahnung wie gut ihr lebt und meckert wie ich weiß net was..

Ich gebe ja der Meinung was "Zwang, Ungebildetheit" auch Recht!
(WAS AUCH IM ISLAM NICHT ERLAUBT IST ZUM 3449085948594367678 MAL: SCHAUEN SIE AUF DIE MENSCHEN WIE DIESE LEBEN ABER BESCHULDIGEN SIE NICHT DEN ISLAM!! )


Antworten Gast: fxe
02.07.2012 11:03
2 0

Re: WOW was für Kommentare!

Baba, und fall nicht: ich wünsche viel Glück, Freude, Frieden und Zufriedenheit in einer Gesellschaft, die sich dem Koran, der Sunna und der Scharia verbunden fühlen und diese - menschenrechtswidrige - Gesellschaftsnormen auch - wie von Allah gerechtfertigt und auch angeordnet - auch leben wollen!!!

fex

Antworten Gast: jaajaa
01.07.2012 18:38
4 0

Re: WOW was für Kommentare!

Irrtum!
Der Islam sagt den Muslimen wo es lang geht.



Gast: zumfestakt
30.06.2012 22:17
5 0

gäste

Anlässlich dieses Festaktes wäre es von Seiten der Gäste höflich gewesen, ihrerseits glaubhafte Zeichen für ein friedvolles Miteinander zu setzen.
Die deutschen Muslime haben vor 10 Jahren eine Charta erstellt, die auch hierzulande bedenkenswert wäre. Wir vermissen bei allen europäischen Muslimen die eindeutige und vollständige Akzeptanz unserer westlichen Demokratie. Noch immer-nach 100 Jahren...
Zensurtauglich?

Re: gäste

Ich würde ihnen Raten die bschlüße der 4 Imame Konferenten Österreichs einmal zu lesen. stehn auf der home page der IggiÖ. dann würden sie sehen das ihre forderung schon längst erfüllt worden ist. warum sie glauben das nur nicht muslime demokratisch sind ist mehr schleierhaft und iskt´riminierend.

Gast: Rotkraut
30.06.2012 21:07
1 0

Warum ist dieser so vergraben?

Hätte man ja auch ein bißchen in den Vordergrund einreihen können.

Sollten doch alle die (Propaganda-Respektbekundungen ein bißchen mitbekommen.

Die anderen Medien berichten lieber garnicht darüber,weil sie schon ahnen in welche Richtung die Kommentare hinauslaufen.


Gast: Erwachet, das Ende ist nah
30.06.2012 20:36
5 0

Auf den Herrn Fischer können wir ganz besonders stolz sein!


Gast: Konservativer
30.06.2012 19:17
10 1

Meine Meinung wurde zensiert.

Ich behauptete in meinem Kommentar, dass ich für die Mehrheit spreche, wenn ich sage, dass wir in unserem Land ohne Islam ganz glücklich waren.

Gast: maria maria
30.06.2012 17:03
13 0

Ich finde kein noch so hoher Wohlstand ist es Wert,

Österreich dem Islam auszuliefern.

Gast: Krazy Kat
30.06.2012 16:58
11 0

Mit dem vertuschen,verschweigen,schönfärben und hinausschieben mit Problemen

der uns aufgezwungenen Zuwanderer
aus dem Islamischen Kulturkreis nimmt das ganze immer größere unüberwindbarere und unumkehrbare Außmaße an,die uns,und besonders unseren Kindern und Kindeskindern morgen mit voller Wucht auf den Kopf fallen werden.
Das einzige was die Politiker betreiben ist,sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Antworten Gast: nahallo?
01.07.2012 03:39
0 1

Re: Mit dem vertuschen,verschweigen,schönfärben und hinausschieben mit Problemen

Wie z.B.??

Gast: Trutzi K
30.06.2012 15:59
13 0

Manche gescheiten Leute sagen

Dass der Islam ein totalitäres System sei!

Gast: blacky100
30.06.2012 15:31
15 1

Ja liebe Politiker und Medien,

ihr könnt uns den Islam noch so schönfärben wie ihr wollt,noch so versuchen uns zu manipulieren wie ihr wollt,noch so viele Kommentare in den Mülleimer werfen,ihr werdet damit kein Glück haben und genau das Gegenteil erreichen.

Die Realität,die Sorgen und die Tatsache dass der Grossteil der Österreicher vom Islam die Nase gestrichen voll hat könnt ihr nicht auslöschen.

So Zensor,lösch wieder dass es keiner sieht!


Re: Ja liebe Politiker und Medien,

Der Mülleimer der PRESSE scheint heute besonders groß zu sein. Dass meine Blogs oft darin verschwinden, daran habe ich mich schon gewöhnt. Schreibe ich gleiche Blogs in deutschen Zeitungen, werden sie veröffentlicht. Hier sieht man den Unterschied von Meinungsfreiheit. In Deutschland wird sie gewährt, in österreichischen Medien hingegen kaum. Gehässigkeit lehne ich ab, Kritik muss jedoch erlaubt sein in einer Demokratie.

Antworten Gast: Konservativer
30.06.2012 16:36
6 0

AB 2013 wird nach unserer Pfeife getanzt, keine Sorge.


"Kein Gegensatz"

Rhetorische Vorboten der Scharia

Gast: biersauer
30.06.2012 13:50
11 1

Diese Widersprüchlichkeit zu un serer Verfassung,..

besagt ein Verbot des Koran=Islam in Ö.
Denn nicht unser Gesetz ist zu verändern, sondern dieser Versuch unser Gesetz zu unterlaufen ist rechtswidrig.

12 1

Alleine die Tatsache,

dass sich normal angezogene Frauen von Burka-Trägerinnen von oben bis unten anglotzen lassen müssen, wärend man selbst noch nicht einmal deren Augen genau erkennen kann, ist bereits eine Zumutung!

Her mit dem Burkaverbot!


Re: Alleine die Tatsache,

Muslime kleiden sich so, damit sie keine fremden Blicke auf sich ziehen. Wenn es den anderen auch nicht passt, dann sollten sie sich auch dementsprechend anziehen...

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Re: Re: Alleine die Tatsache,

Jede die hier mit dem sogenannten Kopftuch oder der Burka herum läuft zieht, zu recht, aber jede Menge böse Blicke auf sich.

Burka-Verbot!

Gast: Tarek Farid Hussein
30.06.2012 12:52
13 0

Das ist ja hier

schlimmer als im Vormärz. Bei so einem Thema nur so wenige Kommentare? Unglaubwürdig und lachhaft! Warum wird alles vom Zensor einkassiert? Wo doch angeblich die Mehrheit eh super-happy ist, dass Vertreter dieser "Kultur", die den Planeten wie ein Krebsgeschwür ziert, vom obersten Arschkriecher unseres Staates hofiert werden und Narrenfreiheit geniessen. Alles leiwand!

gegenseitige wertschätzung? nein. das größte problem unserer ***, von spindelegger bis fischer ist, dass sie den islam genauso

betrachten wie die christlichen religionen. man geht ab und zu in die kirche (wenn überhaupt) und tut an hohen feiertagen "so als ob ...".

der islam ist jedoch vielmehr eine ideologie, die in allen bereichen des täglichen lebens eingreift bzw. dieses versucht.
an sich noch nicht so schlimm. das größte problem liegt aber in den zugezogenen und familiennachgeholten vertetern. ungebildete,

erzkonservative zuzügler mit der absicht im westen auch als arbeitsloser besser leben zu können statt als diplomziegenhirte in anatolien.

jener westen der zwar in allen bereichen abgelehnt wird, dessen sozialtransferleistungen man aber gerne nimmt.
und nein, wenn ich mir die daten der statistik-austria und/oder des integrationsberichtes des bmi ansehe, dann kann ich hier keine wie

auch immer geartete bereicherung sehen. bereichert hat sich hier nur eine seite, nämlich die bodenlangemantelkopftuchfraktion, die

andere hat die show mittels steuergeld (ungefragt) finanziert.
und nun haben wir all die probleme von denen vorher keiner gewusst haben will. integrationsresistente, nationalistische, konservative

zuzügler. danke für diesen islamimport aus der türkei und sonstigen steinzeitländern.

Gast: Prof. Derdak
30.06.2012 12:30
13 0

Ich kann beim besten Willen nichts mit einer Religion anfangen

Die in ihren Wertvorstellungen die Lüge, das Tarnen und Täuschen der Ungläubigen nicht nur gutheisst, sondern fordert.

„Du sollst kein falsches Zeugnis geben“ heißt es bei den Zehn Geboten der Christen. Buddhisten lehren in ihrem „Edlen Achtfachen Pfad“ die Praxis der „rechten Gesinnung, rechten Absicht, des rechten Denkens und rechten Entschlusses“ – womit gemeint ist, dass man nur mit Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, sozialem Denken und Handeln ins Nirwana einziehen kann.

Dem gegenüber steht die Taqiya des Islam. Es darf gelogen werden, dass sich die Balken biegen. Al Ghazzali (1059-1111), einer der bedeutendsten Theologen des Islam, fasst das Gebot der Taqiya folgendermaßen zusammen:

„Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Antworten Gast: theanswer
01.07.2012 16:11
1 0

Re: Ich kann beim besten Willen nichts mit einer Religion anfangen

meinen Sie das hier?
aus wikipedia:
Die Taqiyya (arabisch ‏تقية‎, DMG taqīya ‚Furcht, Vorsicht‘) bezeichnet im Islam die Erlaubnis, bei Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz rituelle Pflichten zu missachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen.[1]

Ich kenne mich nicht viel mit diesem Thema aus über die Einzelheiten wann und wie man das macht aber gemeint ist, dass man in Not (Lebensgefahr) es VERHEIMLICHEN darf.

Dass man einfach allgemein so lügen darf ist sicher nicht gemeint. Im Islam ist der Lüge auch eine der großen Verbote.

Gast: dreiunddreißig
30.06.2012 11:30
19 0

Heimat?

Die Türkei ist so groß. Wäre es nicht möglich die eigene Kultur in der Türkei auszuleben? Oder wie wärs mit Deutschland? Ich hätte einfach gerne, dass man sich in Österreich nicht wie im Ausland fühlt. Wenn man hört, dass in österreichischen Schulen die Österreicher in der Minderheit sind, dann braucht man glaube ich eh nichts mehr hinzufügen.

 
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