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Diskriminierung und Rassismus im Spital

31.01.2012 | 18:33 |  IRIS BONAVIDA (Die Presse)

Gesundheitswesen. In Österreichs Krankenhäusern stoßen einige Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft auf Ablehnung: Wenn Ärzte sich weigern, Menschen mit Migrationshintergrund zu behandeln - und umgekehrt.

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Wien. „Was ist denn das? Ein Neger kommt mir nicht ins Haus!“ Nicht gerade aufmunternde Worte für den ersten Tag als Praktikantin. Doch genau so wurde die mobile Pflegerin Nadia (Name von der Redaktion geändert) von ihrer ersten Patientin empfangen. „Ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich habe zwei Stunden lang geweint.“

Eine erfahrene Pflegerin nahm sie damals auf einen Hausbesuch zu einem Ehepaar mit. „Als mich die ältere Dame gesehen hat, hat sie sofort angefangen, mich zu beschimpfen.“ Erst nach langem Einreden konnte die aufgebrachte Frau überzeugt werden, Nadia in die Wohnung zu lassen. Berühren wollte sich die Frau von ihr allerdings nicht lassen – wegen der Hautfarbe.

Die Österreicherin mit kamerunischen Wurzeln kann viele derartige Geschichten erzählen. Diskriminierende Sprüche von „nur Neger sind Sklaven“ bis hin zu „Sie müssen mich vorher anrufen, bevor Sie so jemanden zu mir schicken“, bekomme sie immer wieder zu hören. Anfangs habe Nadia die Beschimpfungen noch persönlich genommen, „doch nach einigen Monaten habe ich gelernt, damit umzugehen. Denn die Patienten sind krank und haben Schmerzen.“ In solchen Fällen ruft sie ihre Chefin an, die dann versucht, die Patienten zu überzeugen, sie doch ins Haus zu lassen. „Man braucht viel Geduld, aber meistens schaffe ich es, das Vertrauen der Leute zu gewinnen. Und dann versuche ich einfach, meine Arbeit so gut wie möglich zu machen.“ Auch ihre Chefin besteht darauf, dass Nadia einfach ihre Arbeit fortsetzt. Schließlich sei sie eine Arbeiterin wie jede andere, die Leute müssten damit zurechtkommen.

 

Arzt verweigert Behandlung

Doch es gibt auch den umgekehrten Fall – dass sich nämlich Patienten mit Rassismus konfrontiert sehen: Der Antirassismusverein Zara ist eine der Anlaufstellen bei solchen Problemen. „Wir haben einige Patienten, die sich an uns gewandt haben, weil sie in einem Krankenhaus diskriminierend behandelt wurden“, sagt Zara-Geschäftsführerin Claudia Schäfer. An die Öffentlichkeit gehen möchten diese Menschen nicht.

„Eines der Opfer, die sich im letzten Jahr gemeldet haben, ist eine junge Frau mit türkischen Wurzeln. Sie wollte sich von einem Arzt behandeln lassen, doch der weigerte sich mit den Worten ,vor lauter Türken kann man in Wien nicht mehr atmen‘“, erzählt Schäfer. Ähnliches sei einem jungen Mann im Vorjahr nach einem Unfall passiert. Erst hätte ein Arzt mit der Untersuchung begonnen, doch dann intervenierte ein Vorgesetzter – die Untersuchung wurde abgebrochen, die Aufzeichnung über die begonnene Anamnese zerrissen. „Seine Begründung war, es sei ihm ,scheißegal‘, und dass er ,für Ausländer gar nichts schreibe'“, sagt Schäfer.

Wie oft es tatsächlich zu Diskriminierungsfällen wie diesen kommt, sei nur schwer feststellbar, heißt es bei Zara. Viele Opfer würden gar keine Anlaufstelle aufsuchen. „Und auch die Zahl der gemeldeten Fälle kann man nicht nennen“, sagt Schäfer. Es gebe viele verschiedene Anlaufstellen, doch das Geld für eine koordinierte und abgestimmte Dokumentation rassistischer Diskriminierungen fehle.

Trotzdem: Wer einen Fall von Rassismus beobachtet oder erlebt, sollte ihn auf jeden Fall melden. „Wir beraten die Person und klären sie über rechtliche Schritte auf. Außerdem versuchen wir, mit den Tätern in Verbindung zu treten und den Vorfall zu klären“, sagt Schäfer. Dem Personal selbst sei oft gar nicht klar, dass solche Aussagen mitunter strafbar seien.

„Um den Rassismus im Gesundheitsbereich zu bekämpfen, müsste man Präventionsmaßnahmen setzen“, sagt Alexandra Köck, Geschäftsführerin des Grazer Beratungs- und Therapiezentrums Zebra. „Dem Thema Rassismus muss man aktiv begegnen – und zwar durch interkulturelles Training und Supervisionen. Auch Manager und Doktoren sollen sich damit auseinandersetzen. Denn die Gesellschaft spiegelt sich im Gesundheitswesen wider.“

Verica, eine junge Serbin, hat ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht. „Es war im Sommer, an einem sehr regnerischen Tag. Mein Vater und ich besuchten meine Mutter im Otto-Wagner-Spital in Wien. Sie teilte sich das Krankenzimmer mit einer alten Frau, die sich furchtbar vor meinem Vater fürchtete – nur weil er ganz in Schwarz gekleidet war. Daraufhin sagte uns eine Krankenschwester, dass wir das Zimmer verlassen müssen.“

 

„Das hier ist kein Luxushotel“

Die junge Frau habe sich dann beschwert, warum man die beiden Patientinnen nicht in getrennten Zimmern unterbringen könnte, sondern dem Ehemann den Zutritt verweigere. Vom Pflegepersonal habe sie die Antwort bekommen: „Das hier ist kein Luxushotel“, und „Mit euch Jugoslawen hat man immer solche Probleme.“

Im Otto-Wagner-Spital dementiert man die Version der jungen Frau. Die Familie hätte sich selbst in der Wortwahl nicht sehr freundlich ausgedrückt, diskriminierende Äußerungen vonseiten der Krankenschwestern seien ebenfalls nicht bekannt. Allerdings, das gibt man zu – der Vater sei gebeten worden, das Zimmer zu verlassen. Doch, so beteuerte man, er und seine Tochter hätten nur im Garten des Krankenhauses warten sollen – so lange, bis sich die andere Patientin im Krankenzimmer beruhigt hätte. [iStockphoto]

Auf einen Blick

Rassismus im Gesundheitswesen kommt auch heute noch in Österreich vor – selbst wenn die Zahl der Fälle nicht bekannt ist. Einige Ärzte weigern sich, Menschen mit Migrationshintergrund zu behandeln oder ihre Krankengeschichte und Diagnose aufzuschreiben. Solche Fälle von Diskriminierung können gemeldet werden – zum Beispiel beim Antirassismusverein Zara in Wien oder dem Interkulturellen Beratungs- und Therapiezentrum Zebra in Graz. Dort finden Opfer Unterstützung und werden über ihre Rechte aufgeklärt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.02.2012)

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53 Kommentare
 
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Gast: Ambros Gruber
01.02.2012 13:17
3 11

Lesen sie "Nathan, der Weise"...

Der Mensch ist halt vor allem Mensch - nicht Jude, Moslem, Christ; nicht Inländer/Ausländer, nicht "Österreicher" (wenn ich so manche Postings hier lese, schäme ich mich in Grund und Boden für meine "Landsleute"), nicht "Jugo". Warum fällt es Menschen so schwer zu begreifen, dass wir alle im selben Boot sitzen???

Antworten Gast: Sers Ambros
01.02.2012 14:53
9 1

Re: Lesen sie "Nathan, der Weise"...

Sie haben offenbar überhaupt nicht begriffen, worums in vielen Forenbeiträgen geht.
Niemand heißt hier Rassismus und Diskriminierung von Ausländern gut -- im Gegenteil- bitte nochmals den Thread durchlesen!


Gast: Volker D
01.02.2012 12:55
11 1

Ein berechtigte Forderung in Zeiten wie diesen: Parallel zu ZARA

ANLAUFSTELLE FÜR INLÄNDERDISKRIMINIERUNG

Mendacis
01.02.2012 12:26
10 0

Dass eine farbige Pflegerin blöd angeredet u. beleidigt wird,..

..geht natürlich überhaupt nicht und wird zu Recht angeprangert. Das sollte aber nicht über die gesicherte Tatsache hinwegtäuschen, dass Migranten im österr. Sozial-u. Gesundheitssystem nicht die Opfer, sondern die Abzocker sind. Sehr oft in einer unverschämnte, illergalen und beleidigende Art u. Weise. In dere AKH Notfallambulanz haben sicher mehr als 70% der Patienten Migrationshintergrund. Wer es nicht glaubt, soll es einfach persönlch Nachprüfen. ZARA trommelt permanent eine linke Propaganda (finanziert aus Steuermitteln!!), die jeder als falsch erkennt, der mit offenen Augen durch die Welt geht.

Gast: Na und?
01.02.2012 12:02
11 1

Ohne die Bösen in Schutz nehmen zu wollen:

Ausländer/ Asylanten/ Zuwanderer werden von der Politik und diversen Vereinen den Inländern bevorzugt.

Wenn im eigenen Land die Muttersprache fast schon exotisch klingt (vor allem in Wien), dann läuft etwas schief. Die eigenen Frauen sind Freiwild, aber wehe, man würde zB eine Türkin ansprechen. Da wäre der Teufel los, noch dazu ist immer der ganze Clan dabei.

Die Inländer sind auch keine Trotteln und wehren sich dagegen. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Re: Ohne die Bösen in Schutz nehmen zu wollen:

das ist einfach lächerlich

Gast: Eh klar
01.02.2012 11:30
9 0

Wen wundert´s?

Bei allen Geschichten die man so hört wie das ö Gesundheitssystem ausgenützt wird, wundert´s jemanden wirklich?!
Aufwachen und von beiden Seiten vernünftiges Benehmen einfordern.

Gast: Angela G
01.02.2012 10:44
4 0

Paradoxon?

„Eines der Opfer, die sich im letzten Jahr gemeldet haben, ist eine junge Frau mit türkischen Wurzeln. Sie wollte sich von einem Arzt behandeln lassen, doch der weigerte sich mit den Worten ,vor lauter Türken kann man in Wien nicht mehr atmen‘“

Gemeinderat, 4. Sitzung vom 26.01.2011, Sitzungsbericht  -  Seite 7 von 8
 
(Redner: GR Dipl-Ing Roman Stiftner, GR Anton Mahdalik und GR Mag Christoph Chorherr.)
 
Bericherstatterin: GRin Nurten Yilmaz

 
(00033-2011/0001-GIF; MA 17, P 5) Die Subvention an den Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit in der Höhe von 86 935 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2011 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

Gast: Jus B
01.02.2012 10:42
6 0

ZARA zur werten Kenntnisnahme (Es handelte sich um eine Familie mit türkischem Migrationshintergrund)

Wiener AKH: Fünflinge per Kaiserschnitt geboren

18.03.2011 | 16:25 | (DiePresse.com)

Ein Team aus 40 Ärzten, Schwestern und Spezialisten brachte gegen 13 Uhr die fünf Mädchen zur Welt. Sie wiegen jeweils etwa 1000 Gramm, müssen aber nicht beatmet werden. Auch die Mutter ist wohlauf.

Leck mich
01.02.2012 10:30
24 0

Realität

Rudolfstiftung, Dermatologie, Ambulanz.
Ich warte seit gut 3 Stunden, beobachte das Geschehen (Gehen, Kommen) ganz genau.
Als imer mehr Personen, die (tw. deutlich) nach mir gekommen waren, vor mir drankommen, wage ich eine Nachfrage. Antwort: "Sie müssen noch warten." Als die (offensichtlich jugoslawische Putzfrau-wischte den Flur) 2 Neuankömmlinge vorbeischleust, dann noch ein Mitarbeiter asiat. Herkunft Hand in Hand mit einem Landsmann samt Anhang schnurstracks im Behandlungszimmer verschwindet) werfe ich das Handtuch und gehe.
Ich beschwere mich schriftlich beim zust. Primar.
Antwort: Medizin. Notwendigkeiten, ich hätte einen Termin versäumt (den ich nie hatte) etc.
W i r sind bereits zu Außenseitern in unserem Gesunheitssystem, das w i r finanzieren, geworden. So schaut's aus !

Antworten Gast: najaa
02.02.2012 01:52
5 0

Re: Realität : die pressezensur übertreibt wieder - dennoch nochmals:


unlängst wurde ich (ureinwohner) von einer prakt. ärztin(ureinwohnerin) in wien 14, nachgereiht weil eine türkin u. ein türke ohne e-card behandelt werden wollten - danach liess mich(mit e-card) diese ärztin wegen papierkram noch eine halbe stunde lang warten....!
Das ist unverschämt u. diskriminierend!

Antworten Gast: Eleonora K.
01.02.2012 14:42
0 0

Re: Realität

Schon bedacht: wer schmiert, der fährt!

TicTacToe
01.02.2012 09:54
15 1

die wahrheit wird

wohl wieder irgendwo anders liegen !

das nur die "aus länder " unschuldig sind und "wir" die bösen...das glaube ich schon gar nicht !
ausserdem ist dieser zara verein sowieso mit vorsicht zu geniessen...die bauschen viele sachen unnötig auf und erzählen viel sch wach sinn !

20 3

leider sind viele migranten...

selbst schuld, dass sie manchmal nicht sehr zuvorkommend behandelt werden!
ich habe schon selbst einige male gesehen, dass sie sich vordrängen wollen und radau veranstalten.
an diesem mentalitätsproblem müssen migranten selbst arbeiten oder vom zuständigen personal zurechtgewiesen werden!

Antworten Gast: nurmalso
01.02.2012 09:40
2 13

Re: leider sind viele migranten...

Von wenigen auf die Mehrheit zu schliessen ist genauso unzulässig, wie anhand gleicher Merkmale wie beispielsweise die Hautfarbe oder Herkunft.
Was würden mir Geschichten über Österreicher einfallen, wenn ich meine negativen Erfahrungen mit wenigen auf die überwiegende Mehrheit der unauffälligen Österreicher ausdehne?

Befreien Sie sich doch endlich aus diesen Vorurteilen und nehmen Sie jeden Menschen als Individuum dar.

Antworten Antworten starfish
01.02.2012 11:06
1 10

Re: Re: leider sind viele migranten...

@nurmalso
ich unterschreibe mal ihren Kommentar
es ist traurig was hier teilweise zu lesen ist
in Südafrika hat man die Apartheid abgeschafft,in Europa treibt sie neue Blüten

Gast: Gastilein
01.02.2012 09:13
19 1

Und wo...

Und wo kann man Fälle nennen, wenn Machomänner aus einem bestimmten Kulturkreis glauben, zu erfahren dürfen, wann das weibliche Personal seine Tage hat, weil die Frauen ja dann "unrein" sind?

Oder wo sind die Meldungen, wo männliche Ärzte die Frauen dieser oben genannten Männer nicht behandeln dürfen, weil das ja einem Fremdgehen gleichkäme?

Hm? Hm?

Antworten mgw01
01.02.2012 09:45
14 0

Re: Und wo...

Nicht zu vergessen, das von mir oft gehörte Kommentar:

Schicken Sie mir gefälligst einen Mann, von so etwas (anm. Frau) lass ich mich doch nicht behandeln...

aber dafür ist Zara natürlich nicht zuständig...es werden ja auch nur Migranten diskriminert, gel?

derfreund
01.02.2012 09:11
1 22

Österreich ist schön!

Allerdings ohne die Ureinwohner! Sie verpessten die Luft dort!

Antworten Gast: Buch
04.02.2012 08:32
0 0

Re: Österreich ist schön!

Gehört das auch zur Kategorie "berühmte letzte Worte"?

Antworten Gast: gast 18
01.02.2012 17:03
2 0

Re: Österreich ist schön!

Deutsch lernen!!!!

Antworten Gast: Eleonora K.
01.02.2012 14:44
5 0

Re: Österreich ist schön!

Sind Sie einer Anstalt entlaufen?

Gast: dirKRIMInierung
01.02.2012 09:03
13 0

Zara ist unser Geld wert!

ZARA wurde eine Fördersumme von knapp 87.000 Euro zugesprochen. Darüber hinaus wurde heute die Förderung weiterer knapp 20 Vereine aus dem Migrationsbereich abgesegnet - mit Zustimmung aller Fraktionen außer der FPÖ.

http://wiev1.orf.at/stories/495051

Gast: tc_t
01.02.2012 08:58
4 4

erschreckend...

man kann ja viele vorbehalte haben... aber diese einstellung ist schlichtweg zum kotzen... arbeiten sie nicht, gibt es schelte, arbeiten sie gibt es erst recht schelte... jeder der versucht auf legalen weg seinen platz zu finden und hier in diesem land anzupassen ein teil unserer gesellschaft zu werden verdient respekt... nicht vorurteile und hass....

Antworten Discipula
01.02.2012 09:50
5 0

Re: erschreckend...

Auch Deutsche sind Ausländer!

Das merken meine Kinder in der Schule!

Antworten Antworten Gast: Eh klar
01.02.2012 12:26
1 0

Re: Re: erschreckend...

an Discipula:

na sicher sind Deutsche Ausländer, ich bin auch Ausländerin in Deutschland. Und jedem dem es in Ö. nicht paßt, kann sein Pinkerl packen und gehen.

Typisches Beispiel am Würstelstand: Deutscher: Ich möchte ein Würstchen und ein Brötchen.
Ö.: In Ö. gibt es Semmeln und kein Brötchen.
D: Ich möchte aber trotzdem ein Brötchen.
Ö: nimmt das Weckerl vom Hotdog und drückt es ganz platt. Gibt es dem D. und meint: Bitte nun haben Sie ein Brötchen. Wenn der Duran etc. offen gehabt hätte, hätte man ihn dorthin geschickt.

 
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