25.05.2012 20:30 | Meine Presse Merkliste 0

Alkohol und Mobbing: Sorge um Österreichs Jugend

01.09.2009 | 16:27 |   (DiePresse.com)

Eine Studie der OECD zeichnet ein düsteres Bild: Jugendliche in Österreich rauchen und betrinken sich öfter und sind auch häufiger Opfer von Mobbing. Zudem gibt es mehr Todesfälle unter heimischen Jugendlichen als anderswo.

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Die OECD zeichnet im aktuellen Kinderbericht ein besorgniserregendes Bild von der Situation der österreichischen Jugendlichen: Obwohl Österreich deutlich mehr Geld für Kinder und Jugendliche ausgibt als die meisten anderen OECD-Länder, sei hierzulande der Alkohol- und Nikotinkonsum, die Selbstmordgefahr, das Mobbing an Schulen und sogar die Sterblichkeit überdurchschnittlich hoch.

Beim Alkohol liegen die heimischen Jugendlichen nur knapp vor ihren Alterskollegen in anderen Ländern. 22,7 Prozent der 13- bis 15-Jährigen berichten, dass sie schon mindestens zweimal betrunken waren, im OECD-Mittel sind es dagegen nur knapp 20 Prozent. Auffälliger ist der Unterschied beim Nikotin: Der Anteil der regelmäßigen Raucher unter den 15-Jährigen liegt mit 27 Prozent um mehr als ein Drittel über dem OECD-Schnitt.

Mobbing und Selbstmord

Mobbing scheint an österreichischen Schulen stärker vertreten zu sein als im OECD-Schnitt: So geben 16 Prozent der Schüler an, kürzlich gemobbt worden zu sein - gegenüber elf Prozent im OECD-Schnitt. Allerdings scheint der Schulbesuch Kindern und Jugendlichen in Österreich eher zu gefallen. 38,1 Prozent geben an, gerne zur Schule zu gehen - gegenüber 27,2 Prozent im OECD-Mittel.

Die Sterblichkeit bei den bis 19-Jährigen liegt in etwa im OECD-Schnitt, bei den 15- bis 19-jährigen Burschen allerdings deutlich darüber: Sie ist im Vergleich zu Deutschland fast 40 Prozent höher und mehr als doppelt so hoch wie in Japan. Ein Mitgrund dafür sei, dass Jugendliche in Österreich relativ häufig Risiken in Kauf nehmen und vergleichsweise stark selbstmordgefährdet sind, heißt es in dem Bericht. Österreich weise nach Neuseeland, Finnland, Norwegen, Kanada und Irland die höchste Selbstmordrate unter den 15- bis 19-Jährigen auf.

Viel Geld für Kinder

Unklar ist, wie sich diese Tendenzen erklären lassen, ist doch das durchschnittliche Familieneinkommen im OECD-Vergleich hoch und der Anteil von Kindern, die in relativer Armut leben, nur halb so hoch wie im OECD-Durchschnitt (6,2 gegenüber 12,4 Prozent). Familien in Österreich sind weitgehend in der Lage, Kindern die grundlegenden Mittel zum Schulbesuch bereitzustellen. Dabei ist der Anteil der Finanztransfers an den kinderbezogenen Ausgaben so hoch wie in kaum einem anderen OECD-Land. Etwa 40 Prozent der öffentlichen Mittel für Kinder werden direkt an die Eltern gezahlt. Unter den 30 OECD-Ländern liegt der Anteil direkter Finanztransfers nur in Luxemburg, in der Slowakei und in Deutschland in einer vergleichbaren Größenordnung.

Doch trotz der großzügig bemessenen Mittel und des materiellen Wohlstands schneidet Österreich bei der Herstellung von Chancengleichheit in Form eines gleichwertigen Bildungserfolgs deutlich schlechter ab als die meisten anderen OECD-Länder. So sind die Leistungsunterschiede zwischen starken und schwachen Schülern vergleichsweise groß und das bei eher durchschnittlichen Leistungen. Bei der Lesekompetenz etwa ist der Abstand zwischen den besten zehn und den schlechtesten zehn Prozent nur in Mexiko, Italien, Tschechien, Belgien, Frankreich, USA, Griechenland und Deutschland größer.

(APA)

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51 Kommentare
 
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Gast: ErzaehlenHilft
24.02.2010 14:49
0 0

Nach der Tat - berichte über deine Erfahrungen mit Gewalt und Mobbing

Liebe Leser/innen,

die Werner Bonhoff Stiftung und das Jugendmagazin Spiesser haben gemeinsam ein Projekt ins Lebengerufen, in dem es darum geht, über eigene Erfahrungen mit Gewalt und Mobbing zu berichten. Ziel der Kampagne ist es neue Impluse und Ideen zu liefern, um aus der Spirale der Hilflosigkeit raus zu kommen.

Hier gehts zur Projektwebseite:
http://www.nach-der-tat.de

Es wäre schön, wenn viele Jugendliche über Ihre Erfahrungen mit Gewalt und Mobbing und auch darüber berichten, wie Erwachsene mit ihnen umgegangen sind und nagtürlich auch wie offizielle Organe darauf reagiert haben.

Viele Dank!


Gast: S.E.
28.01.2010 23:11
0 0

Wer ist wirklich krank...

Das System, oder die Menschen, die damit umgehen.
Vielleicht sollte man die Lebensweisen einzelner Eltern untersuchen, und dann sich fragen, warum unsere Jugend krank ist.
Vielleicht sollte man einzelne Schulen plus Lehrer anschauen, und dann sich wiederum fragen, warum ist unsere Jugend krank.
Was nützt es, wenn Österreich viel Geld investiert in seine ach so tollen Familien, und nicht nachschaut, wie es in manchen Familien wirklich zugeht.
Was nützt es, wenn Kinder frei erzogen werden, nach lassez faire Stil, und nun wissen sich nicht, wo ihre Grenzen sind, wie weit kann ich gehen, was tue ich, damit die Gesellschaft mich akzeptiert. Es ist alles ein Spiel, irgendjemand kommt sicher und richtet es wieder. Nur dieser jemand kommt nicht immer, und so macht sich die Hoffnungslosigkeit breit und die Flucht in Alkohol etc, mit ihre Folgen ist vorprogrammiert.

Sozialpädagogin seit 15 Jahren

Gast: Mittelsmann
04.09.2009 15:27
2 0

Völlig verkehrt

Also selten so einseitige und unbegründbare Thesen gehört wie in einigen Kommentaren unten!

Marxistische 68er-Mentalität, Faulheit und Disziplinlosigkeit, das ich nicht lache. Die heutige Generation ist weit weit weg von jeglicher 68er Mentalität, die linken Demobummler von denen hier gesprochen wird sind deutlich in der Minderheit.

Ganz im Gegenteil denke ich dass die heutige Jugend vollkommen überfordert ist durch den immensen Leistungsdruck und das extreme Konkurenzdenken.
Bereits elfjährige Volkschüler werden immens unter Druck gesetzt wenn es heist "gute Noten fürs Gymnasium oder du kannst dein weiteres (Berufs)Leben ohnehin vergessen." Schöne Kindheit.
Oder im Fernsehen diese unzähligen Castingshows und Modelbewerbe, in denen es neben Ausstrahlung des offenbar grenzenlos scheinenden Ehrgeiz der Kandidaten Usus zu sein scheint die Verlierer aufs Übelste zu beleidigen und zu verspotten. Ganz besonders krass finde ich solche Shows mit Kindern, wobei oftmals der Geltungsdrang der Eltern wichtiger zu sein scheint als eine gesunde Entwicklung der Kinder.

Klare Folge davon: Alkoholmissbrauch als Mittel zur Bewältigung des immensen Leistungsdrucks. Mobbing an Schwächeren um die eigene Frustration herauszulassen und Bestätigung bei anderen zu finden ganz nach dem Motto der Starke frist den Schwachen. Und wenns überhaupt nicht mehr auszuhalten ist dann springt wieder mal einer oder rastet aus...

Antworten Gast: Gast
05.09.2009 12:46
0 0

Re: Völlig verkehrt

Richtig erkannt. Alles Folgen der 68er, die es auf Kosten ihrer Kinder schön haben will. Selber nichts leisten, aber immer gross vorkonsumieren und übermenschliches von anderen einfordern.

Die Zeche hat die Jugend zu blechen.

Gast: Pessimist
04.09.2009 00:59
0 0

Jugend ohne Hoffnung

Das Bild oben sagt vieles über unsere Zukunft.

Gast: Dr.Gernot Stöckl
03.09.2009 18:07
0 0

Wie kommen diese OECD-Statistiken zustande?

Ich habe den leisen Verdacht, da werden oft Äpfel mit Birnen verglichen!

Und überdies scheinen die Leute vom OECD Österreich nicht sonderlich gerne zu mögen.

Antworten Gast: Walter
04.09.2009 00:52
0 0

Re: Wie kommen diese OECD-Statistiken zustande?

'.....nicht sonderlich gerne zu mögen.'
Leider sind wir nicht nur beim OECD
unbeliebt. Warum wohl? Wir können es
dreimal raten. Meine Herren, Selbstkritik
sollte für uns kein Fremdwort sein.

Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
04.09.2009 13:29
0 0

Re: Re: Wie kommen diese OECD-Statistiken zustande?

Mein Gott, Walter! Was soll das wieder? Antifa-Keule, stimmt`s? Erklären Sie Sich genauer, oder gehen Sie Sich gleich selber fremdschämen!

Gast: pour le merite
03.09.2009 14:58
0 0

Was sollen die Jugendlichen auch sonst tun?

Durch die Sozenregierungen und die links-grünen Experimente ist ihnen ja jegliche Disziplin, Charakterbildung, der Leistungswille und damit die Zukunft abhanden gekommen.

Ihre Eltern müssen selbst noch erzogen werden oder saufen auch mit,

die umerzogene linke Lehrerschaft weiß auch nicht mehr ein noch aus,

Faulheit, Dummheit, Lügen und Disziplinlosigkeit an allen Ecken und Enden, diese werden von den linken Politikern und Medien gerade zu Tugenden erklärt.

Und dann wundert sich noch jemand, wenn unsere Jugend, anstatt anzupacken, dem Lotterleben und dem Suff verfällt?


Gast: Scion
02.09.2009 16:34
0 0

Gut erkannt leider zu spät

Ich würde sagen 90% von den Jugendlichen die diese Probleme haben leben in Wien oder sind oft in Wien. Wegen der hohen Selbstmordrate würde ich sagen ist das Internet schuld und vor allem die Gesellschaft. Die Kinder werden immer fetter durch Fast Food usw. daher mehr gemobbt in der Schule danach im Internet und dann auch noch die Probleme Zuhause. Die Eltern werden immer jünger und dümmer und richten sich nach Stars oder sonst was.

Dann kommen auch noch immer mehr Probleme mit Kriminalität,Drogen usw. Das Alter von Junkies und Einbrecher sinkt immer mehr.

Die Gesellschaft ist am Ende nicht nur in Österreich (:

Gast: Politikkritiker
02.09.2009 10:04
3 0

Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft

Wenn ich jeden Tag in den Medien damit berieselt werde, dass für die Pension in Zukunft kein Geld mehr da sein wird, ...

wenn ich jeden Tag erlebe, dass ich nicht mehr die Ausbildung machen kann, die mir taugt, sondern nur noch was über bleibt, ...

wenn ich jeden Tag höre, dass mit einem Durchschnittslohn, eine Familiengründung ohne soziale Unterstützung nicht möglich ist, ...

wenn ich jeden Tag höre, wie respektlos und no future mässig wir sind, ...
wenn ich jeden Tag höre, dass Steuern erhöht werden, ...

wenn ich jeden Tag erlebe, dass die Gesundheitseinrichtungen überfüllt sind und kein Geld haben, ...

wenn ich jeden Tag höre, dass die nächsten Jahre die Staatsschulden steigen, ...

wenn ich jeden Tag erlebe, dass durch die unzähligen Gesetze und sozialen Leistungen ich eigentlich gar nichts mehr selbst entscheide, sondern nur der Staat, ...

wenn ich jeden Tag erlebe, dass wir in einer Pseudodemokratie leben, in der ich ausser Wählen, wenig Mitbestimmungsrechte habe, um diese Mißstände zu verändern, ...

Bin ich verantwortlich für diese Dinge?????

...da betäube ich mich lieber mit Alkohol, lass ich mich gehen, da sowie so der Staat auf mich schaut, möchte ich lieber schon alles hinter mir haben und nicht mehr leben!

Antworten Gast: pizza
02.09.2009 19:23
0 0

Re: Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft

Ich stimme deinem Posting gröstenteils zu, aber nicht mehr leben wollen, finde ich nicht ok. Kann sein, dass du momentan eine Pech-Strene hast so wie viele Menschen wegen der Wirtschaftskrise! Es werden schon bessere Zeiten für dich kommen.
Wenn ich dir einen Ratschlag geben darf, suche dir ein Hobby oder einfach ein PC-Spiel, welches dich für längere Zeit fesselt. Es lenkt momentan von der Wirtschaftskrise ab und sorgt für Seelischen Ausgleich.

Antworten Gast: http://reifeentwicklungsprozess.heim.at
02.09.2009 18:49
0 0

Re: Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft


Betrachtungen und Fragen über Raum und Zeit hinweg!

Das Wesen der Jugend der heutigen Zeit: “Ich will haben, ich will haben, ich will haben und wenn ich nicht bekomme dann… BÖSE BÖSE BÖSE”

Schreckliche Zustände wie Sie es schildern hat es früher auch schon gegeben! Sicherlich oftmals in etwas anderer Erscheinung! Aber in früheren Zeiten war oftmals vieles- vieles um einiges schlimmer für die Jugendlichen als heute! Und hat sich die Jugend da auch so aufgeführt wie heute?? Ganz ehrlich!

Hätte sich das früher die Jugend getraut oder gar ohne schmerzliche Konsequenzen leisten können??

Nun stellt sich die Frage was der Unterschied zwischen der heutigen Jugend und Jugenden aus schwereren Zeiten ist!!

Ist die heutige Jugend durch zuviel Freiheit (Antiautorität und Gewöhnung an Luxus) zu sehr verzogen???

REP II von R.


Antworten Antworten Gast: Mittelsmann
04.09.2009 15:37
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Re: Re: Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft

Wozu streng-authoritäre Erziehung und blinder Gehorsam führen kann man heute im Weltkriegsmuseum bzw. Mauthausen bewundern.

Das es die heutige Jugend um so vieles leichter hat als früher wage ich zu bezweifeln, die Sorgen und Ängste haben sich zu sehr geändert (v.a. Leistungs- und Konkurenzdruck, siehe meinen Kommentar weiter oben).

Antworten Antworten Antworten Gast: http://reifeentwicklungsprozess.heim.at
08.09.2009 21:26
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Re: Re: Re: Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft


An: "Mittelsmann" Ihr Kommentar: "Wozu streng-authoritäre Erziehung und blinder Gehorsam führen kann man heute im Weltkriegsmuseum bzw. Mauthausen bewundern."

Man kann alles durch Übertreibung in den Schmutz ziehen! So auch meine Statements!

Dennoch gilt: "Zuwenig und zuviel ist der Unerfahrenen, der Unreifen Ziel!"

Ich spreche nicht von streng-autoritärer Erziehung und blindem Gehorsam. Ich spreche von gemäßigter autoritärer Erziehung zu Disziplin, Respekt, Anstand, Herzlichkeit und Gerechtigkeit. Von einer Erziehung zu edlen Werten, zu ideellen Werten, an denen es heutzutage der Jugend und der österreichischen Gesellschaft so mangelt.

REP II von R.


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Re: Tolle Perspektiven und glückliche Zukunft

Ich kann Ihnen leider nur recht geben , und das beschämt mich mehr als das , was mir seit 60Jahren eingeredet wird worüber ich mich permament und in alle Ejwigkeit mehr schämen müsste .

Gast: http://reifeentwicklungsprozess.heim.at
02.09.2009 09:35
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Ein sich Einpendeln (Erfahrungssammlung) über Raum und Zeit hinweg!


Artikel: „Die OECD zeichnet im aktuellen Kinderbericht ein besorgniserregendes Bild von der Situation der österreichischen Jugendlichen: Obwohl Österreich deutlich mehr Geld für Kinder und Jugendliche ausgibt als die meisten anderen OECD-Länder, sei hierzulande der Alkohol- und Nikotinkonsum, die Selbstmordgefahr, das Mobbing an Schulen und sogar die Sterblichkeit überdurchschnittlich hoch.“

Die Gesellschaftsführer (unerfahrene Politiker, selbstsüchtige bzw. realitätsfremde gesellschaftsformende Psychologen, etc…) schädigen die Kinder und Jugendlichen mit einem starken Werteverfall anständiger Werte und mit mangelnder persönlich führender und begrenzender Betreuung!

Das wird sich bedauerlicherweise noch blutig rächen! Wartet nur den Generationenfluss ab!

REP II von R.


Gast: schlÄchter
02.09.2009 08:58
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sg jugend!

wie bereits der vorposter "atze" unten angeführt möchte auch ich sagen: lassts euch nicht schlechtreden oder von irgendwelchen studien beeinflussen.
überhaupt ist im zeitalter des internets und des "bildungswahnes" die informationsflut das hauptproblem. wichtigmacher, angeblich hochgebildete, selbsternannte experten wohin man schaut.
hausverstand, logik, suchen nach verlässlichen quellen - geht nur durch ausprobieren + vergleichen (leider ist dabei das internet eine oft fragwürdige fundgrube), reden mit euren mitmenschen, besonders auch der alten generation, offene ohren und augen beim reisen, sind immer noch die besten, weil unmittelbarsten quellen.

bildung ist nicht gleich intelligenz oder gar ein garant für einen guten charakter. das lernen hört auch nie auf, da die welt sich laufend ändert, das gilt mehr noch für uns erwachsene.
exzesse hat noch jede generation geliefert, einige werden daran auch scheitern, das war leider auch immer so.
in diesem sinne glück auf !

mfg
s.


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ach halb so schlimm!

komm leute alle brav in einem kreis sitzen, jetzt malen wir alle ein biiiiiild, und dann singen wir alle ein lied zusammen!!!
ach wie toll der sanfte umgang mit der jugend in diesem land!!!

anm. selber schuld!!! 68er loosers duerfen keine kinder machen. so einfach ist das!!! es ist schlimm genug dass sie waehlen gehen!!! also jetzt nicht beklagen. in life you get what you deserve... no way out of that!


Gast: Posa
02.09.2009 03:31
1 1

Ein Erfolg der 68iger

nun hat man das Konzept der no future umgesetzt und nun wundert man sich ueber eine vegetierende Jugend. Wehe uns, wenn nun einer kommt und der Jugend Sinn gibt und ihr das Gefuehl gibt gebraucht zu werden. Das hat doch schon einer mit vernichtenden Erfolg geschafft.

Gast: michi
02.09.2009 02:51
1 0

schule und jugend

verstaatlichte schulen, faule, unmovtivierte, dumme und auf verstaatlichten universitaeten schlecht ausgebildete lehrer, die meisten uebergebliebene 68er marxisten hippies. ihr leben lang von steuern lebend und die junge generation mit ihren marxistischen ideologien vergiftend.

und ja ich hab alles selber erlebt von volksschule bis doktorat.

mfg

Austrian
02.09.2009 01:16
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Interessant

Gerade die hochwohlgelobten PISA-Meister (Finnland, Norwegen, etc.) leiden unter einer hohen Jugendselbstmordrate...? Oder hat das vielleicht einfach nur was mit Mangel an Licht?

Naja, wie auch immer - vielleicht, je reicher die Bevölkerung im Durchschnitt ist, desto mehr Jugendliche setzen ihrem Leben ein Ende?
Wenn man für ein komfortables Leben nicht kämpfen muss, verliert es offensichtlich schneller an Sinn... hm.
Und bezüglich der Studie - wir Österreicher waren halt immer schon gute Kulturpessimisten.

"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."

Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr
;)

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Meinung eines "Jungendlichen" (18)

Also ich persönlich kann mich auch über meine Altersgenossen aufregen:

*) Mehr als 40% der unter 20-jährigen wählen FPÖ und stimmen somit für eine Pensionserhöhung, die zusätzlich 3 MILLIARDEN pro Jahr kostet. (siehe September 2008)

*)...(unzählige weitere Beispiele)

ABER: Nein, man darf uns nicht alle in einen Topf werfen, zumindest ich kenne viele Jugendliche, die sehr wohl optimistisch in die Zukunft schauen, die sich von Populismus, Werbung und der allgemeinen Verblödung kaum beeinflussen lassen und sicherlich auch in Zukunft klarkommen werden.
Wohlgemerkt- ich rede hier leider nicht von der Masse, sondern von wenigen Ausnahmen, zu denen ich mich selbst zähle.
Auch ich habe keine Lust, in Österreich mein gesamten vor mir liegendes Arbeitsleben zu verbringen und nach langer Ausbildung ca. die Hälfte meines Einkommens dann abzugeben, um es vom Staat umverteilen zu lassen und die Schulden, die verantwortungslose Generationen vor mir gemacht haben zu bezahlen.

Wobei die meisten Jugendlichen (Masse von Proleten) nicht einmal soweit denken können und lieber ihre Haut solange bruzeln lassen, bis sie hochgradig Hautkrebs gefährdet sind, sich dann mit Alkohol oder anderen Drogen zudröhnen und sich mit TV berieseln zu lassen...

Andererseits darf ich an dieser Stelle darauf verweisen, dass schon Sokrates einst sagte, dass die Jugend keine Zukunft hat... ich wette die vorvorige Generation hat dasselbe über Sie alle hier auch gedacht :P

MfG Ein Jugendlicher mit Zukunft ;-)

Antworten Gast: earl
02.09.2009 10:53
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Re: Meinung eines

in einigen punkten stimme ich ihnen zu. aber was das auswandern angeht: es ist überall nahezu gleich. auch kanada ist kein gelobtes land (es sei denn, sie wollen in die wildnis ziehen und in einer blockhütte leben). und österreich ist - bei aller kritik - eines der lebenswertesten länder auf dieser erde.

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Re: Meinung eines

ich darf Ihnen gratulieren zu dieser einstellung ., ohne jetzt ins detail zu gehen , und finde es erfrischend das es in Ö solche junge menschen gibt .
Wenn es eines gibt worum ich die heutige junge Generation beneide dann ist es dass sie die Möglichkeit haben hinuszugehen aus diesem Land und wasauchimmer für Chancen zu ergreifen . in den 70ern war das schwieriger . Ansonsten : die Zukunft ist das ,was man daraus macht und viel Glück dabei!
schon mit Gruss.

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Re: Re: Meinung eines

Danke, ich spiele eh mit dem Gedanken. aus Österreich auszuwandern und zB. nach Kanada zu ziehen...

 
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