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Studie: Meeresspiegel steigt bis 2300 bis zu vier Meter

25.06.2012 | 09:13 |   (DiePresse.com)

Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung warnt, dass auch bei bei mäßiger Erderwärmung große Probleme drohen.

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Selbst bei einer auf zwei Grad Celsius begrenzten globalen Erwärmung muss weltweit mit einem Meeresspiegel-Anstieg von 1,5 bis vier Metern bis zum Jahr 2300 gerechnet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie eines deutsch-niederländisch-australischen Forscherteams, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am Sonntag mitteilte.

Als den wahrscheinlichsten Schätzwert errechneten die Experten für dieses Klimawandel-Szenario einen Meeresspiegelanstieg von 2,7 Metern. Die Folgen für Küstenstädte und -gebiete wären erheblich, sagte der PIK-Forscher und Studien-Mitautor, Stefan Rahmstorf. "Für New York City zum Beispiel wurde gezeigt, dass ein Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter die Häufigkeit schwerer Überflutungen von einmal pro Jahrhundert auf einmal alle drei Jahre steigern könnte." Auch niedrig liegende Länder wie Bangladesch wären betroffen.

Nach Angaben der Verfasser handelt es sich bei der Studie, die nun in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" veröffentlicht wurde, um die erste realistische Projektion des klimabedingten Meeresspiegelanstiegs über einen derart langen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten. Sie stützt sich dabei auf Beobachtungen im vergangenen Jahrtausend und überträgt diese auf Szenarien für die künftige Entwicklung der Treibhausgasemissionen.

Besonders verheerende Begleiterscheinung

Wesentlicher Fortschritt gegenüber älteren Studie sei die Einbeziehung der Effekte der abschmelzenden Eismassen etwa an den Polen, erklärte das PIK. Bisher hätten diese nur die wärmebedingte Volumenausdehnung des Meerwassers berücksichtigt. An diesem Punkt aber sei die Forschung inzwischen weiter. Die neue Untersuchung biete daher plausible Schätzungen für eine Risiko-Analyse.

Der Meeresspiegelanstieg gilt als eine potenziell besonders verheerende Begleiterscheinung des Klimawandels. Weltweit leben viele hundert Millionen Menschen in niedrigen küstennahen Gebieten. Betroffen wären neben vielen armen Staaten auch wichtige weltwirtschaftliche Zentren, etwa in Asien. Sollten sie unbewohnbar werden, drohen immense ökonomische Schäden und Flüchtlingskatastrophen.

Zwei Grad als Ziel der Staatengemeinschaft

Das von den Forschern als Bezugspunkt gewählte Zwei-Grad-Ziel ist die Grenze, auf die die internationale Staatengemeinschaft den Temperaturanstieg möglichst begrenzen will. In dieser Größenordnung gelten die Folgen noch als halbwegs beherrschbar. Experten bezweifeln angesichts der weiter schleppenden Klimaschutz-Fortschritte allerdings zunehmend, dass das Ziel eingehalten werden kann.

Bei einer stärkeren Temperaturerhöhung um drei Grad würde der Meeresspiegel entsprechend stärker steigen, errechneten die Forscher laut PIK. Dann wären es voraussichtlich zwei bis fünf Meter, als bester Schätzwert gelte dann ein Wert von 3,5. Andersherum würde der Anstieg des Meeres bei einer Begrenzung der Temperatursteigerung auf unter 1,5 Grad deutlich niedriger ausfallen.

Hauptautor der Untersuchung ist der niederländische Klimaforscher Michiel Schaeffer, ebenfalls beteiligt war der australische Wissenschafter Bill Hare. Beide arbeiten bei der in Berlin angesiedelten nicht-kommerziellen Organisation "Climate Analytics", die Klima-Analysen erstellt und mit dem PIK kooperiert.

(Ag.)

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19 Kommentare

Frage an die Presse :

Wachstum der Erdbevölkerung, gut oder doch problematisch ??

Vollkommener Unsinn!

Die "Klimaforscher" waren ja nicht einmal fähig, den Stillstand der Erderwärmung, den man seit etwa zehn Jahren beobachtet, vorherzusagen!

Wenn Leute mit dem Fantasienamen "Climate Analytics" sich mit einer Prognose für 300 Jahre wichtig machen wollen, ist das völlig abwegig und kann nur Unsinn sein!


Gast: Hellboy
25.06.2012 19:21
3 0

...und täglich grüßt das Murmeltier...


Kein vernünftiger Mensch glaubt mehr diesen stupiden CO²-Schmäh !!

Daher müssen die Horrorszenarien immer schrecklicher werden!

Gast: ZARA
25.06.2012 16:03
0 9

Da muss man vor einer Regierung mit FPÖ-Beteiligung mehr Angst haben.

Denn da gehen wir schneller unter!
Ich sage das so offen, damit mir nachher keiner kommt und sagt, er hätte es nicht gewusst.
Durchsage Ende!

Gast: Zynicus
25.06.2012 15:58
9 0

Je grauslicher die Horrorstudie, desto größer die Publizität !!

Das Potsdamer Klimainstitut ist bekannt für seine "Seriosität" !

Hans Joachim Schellnhuber ist CO²-Chefberater von Frau Merkel und umtriebiger Abgesandter im IPCC !!!

Gast: Kibietz
25.06.2012 15:06
1 3

Bis 2300? Ob ich das noch erlebe?

Ja, da habe ich jetzt Angst und schrei gen Himmel: "Heiliger Otto von Habsburg hilf!"

Wer bietet mehr?

Höre ich irgendwo 4,1?

Ja, die NGO in der letzten Reihe links!

4,1 zum ersten, zum zweiten,...

klimalüge

diese möchtegern "weltverbesserer" bzw. weltversteher haben wohl angst um ihren job !

kann schon diesen klimaschwachsinn nicht mehr hören...vor 20 jahren haben sie auch schon gesagt das bald die erde "absäuft" !


Gast: Unit 731
25.06.2012 11:46
8 0

Ich prophezeie:

die Erde wird kälter, dann wieder ganz warm, dann kommt wieder Eiszeit, usw ....

Dazu braucht man keine Glaskugel. Aber das hat der Planet schon ungezählte Male durchgemacht und wird es auch in Zukunft so halten. Ganz egal ob wir jetzt auf seiner Oberfläche dahinwurschtln oder nicht.

Gast: Otto F.Krammer
25.06.2012 11:45
6 0

Zauberlehrlinge!

Diese Studie ist schon deswegen als zweifelhaft anzusehen, weil sie den EInfluss der Umweltstromgewinnung auf eine Klimaänderung nicht berücksichtigt, diese Faktoren aber bereits jetzt schon den Erwärmungseffekt maskieren und so
zu einer Klimaskepsis beitragen. PV, Wind und Wasserstromerzeugung haben mit etwa über 1.000GW derzeit einen hohen Einfluss und Abkühlungseffekt auf die Atmosphäre, welches auf das Kalkül einer Klimaprognose einfließen sollte.

Gast: gast1984
25.06.2012 11:11
0 0

Blöd für die Strandvilla von Al Gore!


Gast: Bademeisterin
25.06.2012 11:09
8 0

Die Kameraden können nicht einmal das Wetter für dejn nächsten Tag richtig voraussagen.....

aber immer die Klappe offen!

Das reicht noch nicht!

Etwas mehr muss es schon noch sein, ich will unbedingt mit meiner Yacht direkt von zu Hause wegfahren können, der ewige Verkehrsstau auf den Straßen nervt, sie verstehen :-).

Gast: trust 12
25.06.2012 10:54
6 0

hört endlich mit diesen Schmarrn auf

glaubt ohnehin niemand mehr.
ausgenommen natürlich jene, die damit gut verdienen.

CO2 Mafia

kratzt mich null (0) !

ich fahre jetzt mit meinem SUV in wien einkaufen um die ecke, geld muss wandern ...

Angstmache??


Gast: Hans im Glück
25.06.2012 09:24
6 0

Niemand hat eine Glaskugel

Warum man immer wieder solche Zeitungsenten publiziert ist mir schleierhaft.

Re: Niemand hat eine Glaskugel

ganz einfach: je mehr Menschen von der Klimareligion abfallen, desto schreckerregender müssen die Höllenqualen für die Apostasie ausfallen ! Der Meeresspiegel steigt jetzt schon um bis zu 4 Meter - na, wenn man sich davor nicht fürchtet, dann wird die nächste Studie halt einen Anstieg von 7 Metern berechnen.