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E-Control-Chef Boltz für Stopp der Energiewende

24.07.2012 | 17:54 |  Von Matthias Auer (Die Presse)

Der Ausbau der Windenergie in der Nordsee sei „reine Geldverschwendung“, sagt E-Control-Chef Boltz im Gespräch mit der "Presse". Er warnt vor höheren Preisen, instabilen Netzen und mehr Staatseingriff.

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Wien. „Eigentlich ist es unverantwortlich“, sagt Walter Boltz. „Das endet direkt in einer Katastrophe.“ Was den heimischen Energieregulator so in Rage bringt, ist die wohl wichtigste Nebenfront der deutschen Regierung abseits der Eurokrise – die Energiewende.

Bekanntlich hat Berlin nach dem Desaster von Fukushima beschlossen, seine Atomkraftwerke bis 2022 überwiegend durch Windräder und Solaranlagen zu ersetzen. Ganz so einfach, wie sich die Politiker die grüne Revolution damals vorgestellt haben, ist es aber nicht. Der Umbau stockt, es fehlen Leitungen, auch die Stromnetze vieler Nachbarländer sind an der Grenze der Belastbarkeit – und billig ist die ganze Aktion auch nicht.

Ein Viertel höhere Preise

„Wir sind komplett überhastet in ein Experiment hineingelaufen“, moniert Boltz. Die Offshore-Windkraft, für Deutschland der Schlüssel zur Energiewende, sieht er als „reine Geldverschwendung“. Es habe wenig Sinn, hunderte Windräder in die Nordsee zu stellen, wenn es keine Leitungen gebe, um den Strom zu den Verbrauchern zu bringen. Tatsächlich hat Deutschland nicht damit gerechnet, dass seine Bürger zwar grünen Strom aus der Steckdose möchten, aber keine Leitungen oder Kraftwerke sehen wollen.

Solange nicht ausreichend Leitungen gebaut seien und besser mit den Nachbarländern kooperiert würde, wäre es besser, „die Energiewende zu stoppen“, sagt der Regulator und warnt andernfalls vor großen Problemen: einerseits vor höhere Kosten, die sich über den Großhandelspreis auch in Österreich auswirken würden – bis zu einem Viertel höhere Preise seien denkbar. Andererseits bringe die schwankende Erzeugung der Ökostromanlagen die Sicherheit der Netze in Gefahr. Österreich sei zwar nicht so gefährdet wie etwa Polen. Garantieren, dass ein Ausfall in Deutschland Österreich nicht tangiere, könne aber niemand.

Überförderung schafft Probleme

Der Physiker ist nicht der Einzige, der mittlerweile auf Distanz zur Energiewende geht. Selbst der deutsche Umweltminister Peter Altmaier (CDU) zweifelte kürzlich an der Realisierung des Großprojekts. Er wurde zwar freilich prompt von seiner Kanzlerin und Parteikollegin Angela Merkel zurückgepfiffen. „Der Atomausstieg ist beschlossen und unumkehrbar“, ließ sie ausrichten. Aber auch Merkel kommt nicht umhin, sich mit der unangenehmen Folge der Energiewende zu befassen – mit dem Preis.

Über zwanzig Milliarden Euro dürfte der Umbau die deutschen Verbraucher im Jahr 2020 kosten, schätzt McKinsey. Und es könnte noch deutlich mehr werden. Denn auch wenn sich die Offshore-Windräder mangels Netzanschluss umsonst drehen – gratis drehen sie sich nicht. Ökostromproduzenten haben das Recht, dass ihnen der Strom abgenommen wird. Derzeit wird verhandelt, wer für den nicht gelieferten Strom zahlen soll. Gut möglich, dass es der Steuerzahler sein wird.

Der Systemfehler sorgt noch für ein weiteres Dilemma: Da Ökostrom immer mit Vorrang ins Netz eingespeist werden muss, laufen Gaskraftwerke nur noch halb so oft wie früher – und werden unrentabel. Da die thermischen Anlagen aber einspringen müssen, wenn dem Wettergott nicht nach Energieproduktion ist, rufen Unternehmen nach staatlichen Beihilfen dafür, dass sie Gaskraftwerke bauen.

Für Boltz sind diese sogenannten „Kapazitätsmärkte“ ein Unding. „Der Versuch, ein Problem, das wir durch Überförderung verursacht haben, mit mehr Förderung zu lösen, endet in der Sackgasse.“ Er baut darauf, dass Firmen auch dann Gaskraftwerke bauen, wenn es sich vordergründig nicht rechne. „Nach der reinen Lehre dürfte es Mellach nicht geben“, sagt er über das steirische Verbund-Kraftwerk, das derzeit kaum in Betrieb ist.

Statt neuerlich zu fördern, müsse einfach ein anderer Fehler behoben werden: Die Preise an den Strombörsen sind – auf politischen Wunsch – nach oben hin gedeckelt. Egal, wie groß der Engpass auch ist, er schlägt nie voll auf den Strompreis durch. Genau davon könnten die Gaskraftwerke aber leben – ganz ohne Förderung.

Auf einen Blick
Walter Boltz ist Vorstand des heimischen Energieregulators E-Control. Er warnt vor den Folgen einer unkoordinierten Energiewende und plädiert für einen Stopp des Projekts, solange nicht ausreichend Leitungen gebaut seien.

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56 Kommentare
 
1 2
Gast: toro
25.07.2012 08:30
0 2

Ein Lustiger, der Boltz.

Wenn ein Zwergerl aus Österreich schreit, werden die Nordseestaaten natürlich den Ausbau der Windparks stoppen.
Peinlich.

Gast: Gast_Leo
25.07.2012 08:29
1 2

Anzeige?

Ich vermisse an dem Beitrag das kleine Beiwort "Anzeige".
Sollte nicht die E-Control irgendetwas kontrollieren, anstelle die Einsage der E-Wirtschaft nachzubeten?

Was soll die Aussage: "...komplett überhastet in ein Experiment hineingelaufen" - der Atomausstieg wurde in D in den 90ern beschlossen, woraufhin sich die E-Wirtschaft nicht auf den bevorstehenden Ausstieg konzentriert hat, sondern alle Kräfte gebündelt hat den Ausstieg zu einem Wiedereistieg zu machen.

Unrentable Gaskraftwerke

Sunken costs?

Ich habe kein Problem wenn man alte Gaskraftwerke früher als geplant einstampfen muss. Wenn man sie nicht braucht.

Die Gaskraftwerke werden nur gebraucht, weil die Struktur (Leitung,Kraftwerke) noch darauf ausgelegt ist. Wenn die ersten HGÜs Energiespeicherung (auch die Überschussleistung der derzeit noch immer zuvielen Grundlastkraftwerke) in Norwegen erlauben, kräht kein Hahn mehr nach den Gasverbrauchern.

Die wären dann sowieso zu teuer.

Unrentable Gaskraftwerke ganz NEU!

Es gibt auch allerneueste Gaskraftwerke, die kaum genutzt werden: siehe Mellach. Die Kleine Zeitung berichtete darüber - http://tinyurl.com/cbuk8wg - im Herbst vorigen Jahres mit der Überschrift: "Gaskraftwerk Mellach wird zum Millionengrab".

Der Verbund liefert mit dieser Fehlinvestition von über 100 Millionen € den besten Beweis für einen offenen Krieg um die Vorherrschaft der Produzierenden auf den Leitungsautobahnen.

Derweil hierzulande die Provinzler und deren Regulator einen medialen Sturm im Wasserglas entfachen (wollen) schließen Dong Energy und Siemens Milliardenverträge - http://tinyurl.com/d4bu6gh

Gegenstand der vielversprechenden Geschäfte: 300 Windturbingen ohne Getriebe für die Installation in einem Offshore Windpark!

Soviel zum Wunschgedanken hinsichtlich Stopp der Energiewende!

5 0

Re: Unrentable Gaskraftwerke

Sie wollen also die Energie für die Versorgung eines ganzes Landes in Speichern unterbrigen um sie bei bei Bedarf zu nutzen.

10 Tage Tropenhitze, kaum Wind, kaum Wasser. Windräder drehen nicht, Wasserkraftwerke liefern in diesem Fall weniger Leistung. Wie lange reicht dann Ihr Speicher?

Windgas-Speicher reichen Monate ...

http://tinyurl.com/bs6vc9x

Re: Re: Unrentable Gaskraftwerke

Nochmal Info über Dimensionen und Auswirkungen:
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34475/5.html

Re: Re: Unrentable Gaskraftwerke

In den letzten Spektren der Wissenschaft wurde das Thema ausführlich besprochen.

Leistbare Speicherkapazitäten stehen in Norwegen bereits zur Verfügung.
Das einzige Problem: Energiemanager mußten ihre Gewinne an ihre Landesregierungen abführen. Ansonsten wären bereits HGÜs dorthin.

Außerdem wären neu gebaute Speicher auch nicht wirklich teuer. Ein revitalisiertes Kohle-Gebiet reicht da schon aus.

Von der Menge rede hier von Monaten bis zu einem halben Jahr Vollversorgung. Die Gasmengen zeigen sie mir. Die liegen nur in Salzspeichern nahe der Nordsee.

Daneben noch dezentrale Speicher (Redox-Flow, ...) :
Die sind auch besser fürs Netz, weil Rekuperation leichter möglich ist, und Schwankungen viel besser ausgeglichen werden.
Bufferkapazitäten könnten noch weiter reduziert werden.

Zur weiteren Info:
Wenn man Zugang hat:
http://www.spektrum.de/alias/serie-energie-teil-5/energiespeicher-der-zukunft/1142722

Es wird hier auch über Mega-Grids geredet:
http://omegataupodcast.net/2012/03/89-desertec/

Re: Re: Re: Unrentable Gaskraftwerke

Die norwegischen Pumpspeicherkraftwerke (eine andere wirtschaftlich vertretbare Speichermöglichkeit gibt es nicht) haben eine Speicherkapazität von 607,8 Milliarden kWh. So viel Strom verbraucht allein Deutschland in viereinhalb Stunden!

Das ist nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein! In Europa weht oft wochenlang nicht genügend Wind (der Energieinhalt des Windes sinkt mit der dritten Potenz, d.h. ist die Windgeschwindigkeit nur mehr ein Drittel der höchsten, so gibt es so gut keinen Windstrom!).

Es ist völlig ausgeschlossen, die Speicherkapazit, die man für eine Wende zur erneuerbaren Energie benötigt, bereitzustellen, die "Energiewende" ist nur ein unerfüllbarer Traum!

Re: Re: Re: Re: Unrentable Gaskraftwerke

Von Wind alleine redet niemand!

und eine ähnliche Zahl wie 607,8 kenne ich auch.
In Wikipedia steht unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf_an_elektrischer_Energie#Deutschland
"Der jährliche Bruttostromverbrauch in Deutschland betrug 2010 607,8 Mrd. kWh, ..."

Zur Info:
Laut dem PDF unten hat Kvilldal 8Terrawatt/H-Kapazität. Insgesamt haben sie 82TWh,

Wenn man nachrechent, dann ...

das geht sich locker aus!

http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=kraftwerk%20saurdal&source=web&cd=3&ved=0CFkQFjAC&url=http%3A%2F%2Fnorwegen.ahk.de%2Ffileadmin%2Fahk_norwegen%2FDokumente%2FAHK_EE_Pumpenkraftwerke_in_Norwegen.pdf&ei=askPUODEJ4LatAab0YCADA&usg=AFQjCNE5cgcLIxgdK76mKvV3jFruQRpywg&cad=rja

Was der Herr nicht bedenkt

Die Deutschen müssen sowieso bald ihr Netz umstellen, weil ihre Produktionen so effizient geworden sind.
Klingt wiedersprüchlich aber:
Die neuen Maschinen/Geräte (und von denen gibt es viele in D) brauchen viel Strom beim Starten, aber wenig beim Laufen und sind teilweise können sie Strom wieder zurückgewinnen. Schon alleine dadurch entstehen mehr Schwankungen im Netz.
Der private Verbrauch ist noch realiv hoch, wird aber wohl sogar sinken, und auch mehr schwanken.

Die 20 Milliarden Investionskosten sind also Kosten, die sowieso gemacht werden müssen.

Außerdem sind das Kosten die sich nur bei einer "Landesstruktur" der Versorger nicht rechnen. Ein übergeordneter Betreiber würde teilweise auf Gleichstrom-Leitungen (HGÜ) setzen, was Übertragungsverluste reduziert und bei größeren Strecken mehr Leistung um weniger Geld verspricht.
So ein überregionaler Betreiber würde preismäßig die regionalisierte Konkurrenz an die Wand spielen.
Dem Kunden würden wahrscheinlich sogar Vorteile dadurch entstehen.

Wer hat was dagegen? Die Landesbetreiber, weil sie ihr Monopol abgeben müßten. Daher haben sie bis jetzt auch den Ausbau (sollte schon seit Jahren fertig sein) immer hinausgezögert.
Den Kunden einen höheren Strompreis einzureden ist vollkommen falsch. Die Kosten muß der Betreiber tragen, weil er sonst gar nicht mehr am Markt vorkommt.

Und die derzeitigen Versorgen haben das Geld, sie könnens nur nicht mehr ihren Eigentümern ausschütten.

Gast: TI36
25.07.2012 01:22
1 6

Guter Mann

NICHTS ist teurer als ein Gau!

Gast: LegendIn
25.07.2012 00:17
13 1

Ein zweitägiger Blackout im Hochsommer oder Tiefwinter - und sogar 85% der Grünen sind für den Neubau enes AKWs in Simmering!

Wenn der Eifon/päd/pot mal dunkel bleibt und die Wohnungstemperatur auf wohlige 12 Grad sinkt dann werden den weltfremdesten Windrad-Spinnern und Photovoltaik-Dummerl die Augen aufgehen!

Diese lebensfremden Berufsbedenkenträger spielen mit dem Wohlstand und der Sicherheit von ganz Mitteleuropa.

Husch husch... putzen gehen

Nach Fukushima.

Antworten Gast: Markus Trullus
25.07.2012 08:02
3 0

Re: Ein zweitägiger Blackout im Hochsommer oder Tiefwinter - und sogar 85% der Grünen sind für den Neubau enes AKWs in Simmering!

Sicherheitsexperten (??) haben durchgerechnet:
Eine Stunde Ausfall: Schaden einige hundert Millionen
Ein Tag Ausfall: Schaden einige Milliarden
Eine Woche Ausfall: Zusammenbruch der Realwirtschaft; Schaden etwa tausend Milliarden...
Ein Spiel mit dem Schlüssel zu Teufels Hölle....

Re: Ein zweitägiger Blackout im Hochsommer oder Tiefwinter - und sogar 85% der Grünen sind für den Neubau enes AKWs in Simmering!

Zur Info, diesen Sommer exportierte D nach FR, weil die ihre Kraftwerke nicht im Griff haben. Die D haben grundsätzlich zu viel Strom. Es fehlen nur Speicher und Leitungskapazität

2. Kaum ein Deutscher heizt mit Strom. Die Schwankungen (das einzig problematische) in D kommen nicht bei Wetterumschwüngen, sondern wenn die Menschen arbeiten, und die Maschinen starten und stoppen, oder sogar rekuperationsfähig sind.


Antworten Antworten Gast: LegendIn
25.07.2012 07:13
6 0

Re: Re: Ein zweitägiger Blackout im Hochsommer oder Tiefwinter - und sogar 85% der Grünen sind für den Neubau enes AKWs in Simmering!

Und ein Öl- oder Gasofen, eine Zentralheizung oder die Fernwärme funktioniert ohne Strom?

Siehe oben: "Diese lebensfremden Berufsbedenkenträger..."

alle wollen zurùck zur natur

aber keiner zu fuss. der spruch bewahrheitet sich immer wieder...

Gast: VerbundBetreibtGaskraftwerk
24.07.2012 23:44
0 0

Mellach das Gaskraftwerk von Verbund

http://www.power-technology.com/projects/mellachchp/

Gast: ATIS7076
24.07.2012 22:45
1 11

Energiesaurier

Wenn man sich die Tragweite in Tschernobyl, ansieht, und auf die Fläsche Österreichs umlegt und sich weiters der Langzeitfolgen bewußt wird, erschent ein 25 % höherer Strompreis geradezu lächerlich.

Der Energiesaurier Boltz sollte sich nicht den Kopf darüber zerbrechen uns mitzuteilen was nicht geht, sondern sich damit beschäftigen die Probleme zu lösen vor der Europa resourcenlos im 21. Jahrhundert steht. Weitere Kriege um Öl werden vermutlich nicht die lösung sein.

Energie ist wie Fussball:

es gibt in Österreich 8 Millionen "Experten", siehe die Kommentare weiter unten ;-)

Gast: esgibtloesung
24.07.2012 22:10
0 11

Das einzige Problem: die Konzerne sind an einer Dezentralisierung der Energiegewinnung nicht interessiert

weil das Geschäftsmodell einbrechen würde.

Sie argumentieren immer, dass das ganze zu teuer sei. Teuer ist jedenfalls ein AKW.

Und die Stromleitungen müssen sowieso immer wieder neu errichtet werden, also gewartet werden. Diese Kosten fallen auch bei einem AKW an!!!

Gast: esgibtloesung
24.07.2012 22:05
1 8

Energiewende: durch Dezentralisierung! d.h. keine MEGA-Offshore Windräder

ist eine Dezentralisierung und jede Menge Kleinkraftwerke.

Die ganzen Offshore-Windparks sollen auch nur Norddeutschland, Nordfrankreich usw. bedienen.

Es gibt ja bereits HORIZONTALE Windkraftwerke, die man direkt in Ballungszentren verbauen kann, und bei der der Lärmpegel gering ist UND die auch die Vögelpopulationen nicht so stark belasten.

Gast: der ahnungslose
24.07.2012 21:21
8 1

kein problem!

na, ihr versteht des net. wir machen das so wie mit dem euro. wir bauen einen "energie-hebel" und das problem ist gelöst. da gibt man dann ein viertel vom energiebedarf rein und ...zack... kommt der gewünschte energiebedarf raus. das muß die politik lösen - fragst den faymann.

Hmmm

Förderungen für AKWs streichen und eine Haftpflichtversicherung verlangen sowie die Kosten der Entsorgung von Atommüll den Produzenten umhängen. Dann können wir mal einen Kostenvergleich anstellen...

Antworten Gast: der ahnungslose
24.07.2012 21:28
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Re: Hmmm

genau. und die kosten der atommüllentsorgung und förderungen hängen wir dann den konsumenten um. und das gleiche machma dann bei den alternativen energien. kostenwahrheit! super idee!

Ja, richtig, Kostenwahrheit

Die ganze Kernenergie wälzt sich in ihrer Kosteneffizienz, weil sie in Wahrheit massiv auf Steuerkosten gefördert wird.
Das Argument, alternative Energien seien schlecht, weil es keine Stromleitung gibt ist ja wohl das allerlächerlichste, was man seit langem vernommen hat.

Re: Re: Hmmm

"und die kosten der atommüllentsorgung und förderungen hängen wir dann den konsumenten um"

das wäre der korrekte weg. korrekter jedenfalls, als diese monsterbeträge hunderten generationen in der zukunft umzuhängen.

zur illustration:
hätte der neandertaler sich nicht mit gesammeltem holz sein feuer gemacht, sondern einen heizstrahler mit atomstrom betrieben, dann würden wir HEUTE NOCH die atommüll-lager betreuen und sichern müssen. sie einmal pro generation einer generalsanierung unterziehen müssen und alle paar hundert jahre neu bauen.

Antworten Antworten Antworten Gast: der ahnungslose
25.07.2012 10:29
0 0

Re: Re: Re: Hmmm

ja, herr general, du hast des verstanden. wie bringen wir das jetzt dem faymann bei? hmmmmm.....

Re: Re: Hmmm

Derzeit zahlt die Entsorgung der Steuerzahler. ALLE!

Hätte 2 Klicks gebraucht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomm%C3%BCll#Kosten

Gast: b754
24.07.2012 19:28
0 9

sagt ein atomlobbyist


 
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