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Stromausfälle: Sparkurs schuld?

12.08.2012 | 12:44 |   (DiePresse.com)

Laut Mitarbeitern der Wien Energie soll ein internes Papier festlegen, "Instandhaltungsmaßnahmen nur bei Gefahr in Verzug durchzuführen. Das Unternehmen dementiert.

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Mitarbeiter der Wien Energie haben, wie "Österreich" in seiner Sonntags-Ausgabe berichtet, den Sparkurs für die zuletzt aufgetretenen Stromausfälle verantwortlich gemacht. In einem internen Papier gebe es eine Anweisung, "Instandhaltungsmaßnahmen ab sofort nur bei Gefahr in Verzug sowie zur Beseitigung von Betriebsunterbrechungen" durchzuführen. Christian Neubauer, Sprecher von Wien Energie Stromnetz, wies dies zurück und verwies darauf, dass es heuer um 20 Prozent weniger Unterbrechungen gegeben habe als im entsprechenden Zeitraum 2011.

Die Versorgungssicherheit im Wien Energie Stromnetz sei noch etwas besser als im österreichischen Durchschnitt - und unser Land rangiere in Europa an der dritten Stelle. Trotz regelmäßiger und umfangreicher Investitionen würden sich einzelne technische Defekte aufgrund der Größe, das Stromnetz der Bundeshauptstadt ist über 22.000 Kilometer lang, nicht vermeiden lassen. Dazu kämen noch Beschädigungen durch Dritte etwa bei Erdbauarbeiten oder durch unsachgemäßes Hantieren in der Nähe von Freileitungen sowie Gewitter.

Laut "Österreich" mache sich der Fernwärme-Betriebsrat Sorgen um die Wiener Luft: "Derzeit fahren wir mit den Abgasen bei der Müllverbrennung circa 80 Prozent unter dem gesetzlichen Wert, jetzt gibt es aber eine Anweisung, die Emissionen an die Grenzwerte heranzuführen." Genau das Gegenteil sei der Fall, betonte Neubauer. Die MVA Spittelau werde um 130 Millionen Euro energiewirtschaftlich optimiert. Dies brächte höhere Effizienz und noch geringere Emissionen.

(APA)

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14 Kommentare
Gast: lamsiada139
13.08.2012 10:47
1 0

...

na,geem ma hoid wieda 300.000 € fia di "tschuldigung"-plakate aus.
is doch wichtiga ois a gscheide infrastruktua.

Gast: Gasti
12.08.2012 20:23
1 0

Schon wieder Veruntreuung

Der Buerger hat ein Recht darauf, dass von ihm finanzierte Infrastruktur in einwandfreiem Zustand gehalten wird. Hier wird schon wieder Geld veruntreut und das Volk durch Bonzen nachhaltig geschaedigt.

Wien ist anders

Der Artikel trifft is Schwarze. Intern wird seit Jahren davor gewarnt, nur bei Schäden zu reparieren und keine veralterten Kabeln zu tauschen. Das gleiche Spiel bei den Wiener Linien. Schon aufgefallen wie viele Störungen es bei der U- Bahn gibt seit Tag und Nacht gefahren werden muß? Oder wie oft defekte Türen bei den Strassenbahnen, speziell in der kalten Jahrenzeit zu verzeichnen sind? Dort gilt das selbe Prinzip ".....keine Wartung sonder nur die Schäden beheben...."
Und wohin das erirtschaftete Geld fließt, wenn alle den Bürgermeisten/Landeshauptmann unterstellt sind, brauche ich hier woll nicht zu schreiben.

Re: Wien ist anders

Hier ein Video zu diesem - durch hemmungslose Korruption - verursachten Phänomen:
http://www.youtube.com/watch?v=XoOtPaFlGm0

Gast: UKW
12.08.2012 18:50
2 1

Die Instandhaltungsmaßnahmen müssen warten, die Häupl-SPÖ braucht das Geld für die nächste Wahl

Dann muss Wien-Energie wieder die SPÖ-Medien mit Inseraten vollpflastern, damit das Steuergeld den Verlegern und Redakteuren bei den Ohren rausrinnt.

Gast: achmetgast
12.08.2012 17:37
2 0

wien

Österreich Wien eine bananenrepublik.

Antworten Gast: Dr. Eisendraht
13.08.2012 09:25
0 0

Re: wien

Noch nicht, denn wenn wir eine solche wären, dann hätte die Armee schon längst geputscht und als erstes den Minister an die Wand gestellt und ein paar andere dazu

Wozu zahlt man Netzgebühr???

Da wurde uns erzählt es diene zur Instandhaltung und nun muss man hören, dass kein Geld für instanhaltung vorhanden ist!!!

Muss Wien Energie zuviel Prämie und Parteienförderung ans Rathaus bezahlen oder hat es auch Inserate für der Werner gegeben????

Was machet diese Unternehmen mitr seinen Einnahmen, Strom ist so teuer wie nie und Wien Energie hat kein Geld?

Antworten Gast: Inserate
12.08.2012 18:58
2 0

Inserateln nicht nur für den Werner...

...da haben sich auch die Brauner, die Sima und andere Bonzen gerne Inserate, die die Wien Energie bezahlt hat, sponsern lassen.

Gast: Besucher
12.08.2012 14:50
6 0

Gast

Diese Politik ist zum scheitern Verurteilt! Kann man nur hoffen, dass es früher oder später nicht in einer Revolution endet! Wann wird endlich bei den Abgeordneten und den Beamtenapparat eingespart? Österreich ist ja noch schlimmer als Griechendland.

Gast: Gruftmaus
12.08.2012 14:43
0 4

Unsinn

Die unterbezahlten Elektriker wollen einfach unser, an "heutigen" Ansprüchen gemessenes unterdimensionalisiertes Potenzialnetz nicht mehr durch Nichtbezahlung mühsam am Leben erhalten.
Kann ich nachvollziehen und BRAVO!!!
Jeder ist selbst schuld, der für ein paar Netsch hackelt. Sollen doch alle EU Zombies schauen, woher sie ein Potenzial bekommen. In der Hose haben sie sicher keines.
Elektrotechnikerinnen an die Macht--oder ihr seht "schwarz" !!!!!
Gruftmaus (und spielt euch ja nicht mit uns, sonst spielen wir mal mit euch "Verbrauchern"!!)

Gast: phj
12.08.2012 14:36
3 0

Entweder gibt es eine Anweisung

Dann muß Wien Energie Netz Rechenschaft ablegen oder der Artikel ist obsolet.

Wo ist die Recherche von der Presse ?


Klar, seitdem die e-Control der unbeschränkten

Umlegung aller Kosten auf das Netz einen Rigel vorgeschoben hat, müssen die Energieversorger sich nach der ökonomischen Decke strecken. Und die ist leider nicht unendlich groß, damit alle Parteigünstlinge Platz haben.

Ich glaube diesem internen Papier aufs Wort. Besser die Erlöse an das Rathaus abliefern, als für eine zukunftssichere Infrastruktur investieren. Mercer zeigt in den totgeschwiegenen Detailbewertungen (Infrastruktur Zukunftsthemen), auf welchem Niveau Wien für die Zukunft (nicht) gerüstet ist.

Wenn die EVN die 22.000 km hört, werden sie einen Lachkrampf bekommen, nachdem in Niederösterreich ein Vielfaches des Netzes weit weniger Problembehaftet betrieben wird.

Es ist sehr aussagekräftig, dass man sich zum Schönen der Statistik nur auf die Anzahl, aber nicht auf die gesamte Ausfallsdauer beruft. Die WienEnergie wird schon wissen, warum.

Gast: Martin_S
12.08.2012 14:01
3 0

Das wäre interessant:

Wien Energie (rot) gegen Betriebsrat (rot).