Rekordhitze in den USA ändert nichts am Stillstand der globalen Erwärmung

09.01.2013 | 18:15 |  JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

Der einflussreiche britische Wetterdienst revidiert seine Fünf-Jahresprognose nach unten. Dass die Temperaturen, global gesehen, seit 1998 nicht gestiegen sind, ist seit Jahren bekannt,

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Schon der letzte Winter war außergewöhnlich mild und schneearm in Nordamerika, es folgte eine Hitzewelle im März, im Sommer wurde es noch ärger – der Juli war der wärmste je in den USA registrierte. So ging es weiter, nur der Herbst blieb halbwegs im Rahmen. Aber der Rest summierte sich: „Das Jahr 2012 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in den USA, es war ein Grad Fahrenheit (etwa 0,55Grad Celsius) wärmer als das bisher wärmste Jahr, 1998“, bilanzierte die für Wetter und Klima zuständige Behörde NOAA am 7.1., „und es war ein historisches Jahr für extremes Wetter mit Dürre, Waldbränden, Hurrikans und Stürmen; lediglich die Tornadoaktivität lag unter dem Durchschnitt.“

Das alles stand gut sichtbar auf der NOAA-Homepage, die Presse nahm es breit auf. Allerdings erwähnte etwa die NewYork Times auch, dass global – also für das ganze Erdenrund – das Jahr 2012 aller Wahrscheinlichkeit nach keinen neuen Rekord gebracht hat. Das legen wieder die Daten der NOAA nahe – sie führt auch weltweit Bilanz, hat allerdings den Dezember noch nicht verfügbar: Bis dahin lag 2012 bei den Temperaturen auf Rang acht oder neun.

(c) DiePresse

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Publikation am Heiligen Abend

Ganz Ähnliches legen auch andere Klimakundige nahe: „Die globale Durchschnittstemperatur während der Periode von 2013 bis 2017 wird zwischen 0,28 und 0,59 Grad Celsius über dem Langzeitdurchschnitt (1971–2000) liegen, mit einem wahrscheinlichsten Wert von 0,43 Grad.“ Das ist die jüngste Prognose des britischen Wetterdienstes (UK Met Office), einer der Autoritäten des Weltklimas mit großem Einfluss im UNO-Klimabeirat IPCC. Allerdings kam die scheinbar harmlose Prognose nicht so auffallend daher wie die Bilanz der NOAA. Im Gegenteil, das Met Office platzierte sie zu Weihnachten auf seiner Homepage – am 24.12. –, und zwar so versteckt, dass selbst die überwache britische Presse erst am 8.Jänner davon Wind bekam.

Der steigerte sich allerdings rasch, denn gar so harmlos ist die Wortmeldung des britischen Wetterdienstes nicht. Die Prognose bedeutet nicht weniger als eine Revision der früheren Prognosen des Met Office, und zwar eine Revision nach unten: Im Jahr zuvor ist man – für die Prognose von 2012 bis 2016 – von einem Plus von 0,8 Grad Celsius ausgegangen. Nun fährt man in der Prognose 2013–2017 zurück auf 0,43 (siehe Infografik).

Und damit auf fast nichts: Die 0,43 Grad sind kaum höher als der Wert des bisherigen (auch globalen) Spitzenreiters, des Jahres 1998: Damals lagen die Temperaturen 0,40Grad über dem Durchschnitt. Seit damals sind sie auf hohem Niveau – aber sie sind nicht gestiegen, anders als vom IPCC und vom Met Office und anderen Autoritäten prognostiziert, und ganz anders, als in der berühmten Grafik dargestellt, in der die Werte hochschnellen wie der steil nach oben strebende Stock eines Hockeyschlägers.

Dass die Temperaturen – global – seit 1998 nicht gestiegen sind, ist seit Jahren bekannt, aber nur vereinzelte Klimaforscher suchen Erklärungen für den Halt der Erwärmung. Eine legte etwa Mojib Latif (Uni Kiel) 2007 vor: Er sah veränderte Meeresströmungen am Werk und prognostizierte, dass sie die Temperaturen bis 2016 stabil halten würden, erst dann gehe es wieder hinauf.

Auch das Met Office erwägt nun zur Erklärung der „als bleibend erwarteten“ Temperatur „natürliche Variabilitäten des Klimasystems – zum Beispiel im Zustand der Meeresströmungen“. Und es geht in seiner Stillstandsprognose (mindestens) ein Jahr weiter als Latif: Bis 2017 wird sich kaum etwas ändern (für die Zeit danach sagt die Fünf-Jahresprognose naturgemäß nichts).

 

Klimawandel: 20 Jahre Stillstand?

Das wären dann seit 1998 insgesamt 20 Jahre Stillstand des Klimawandels; das ist ein Zeitraum, der in einigem Kontrast zu den gängigen Erwärmungsszenarien steht. Entsprechend heftig fielen die ersten Reaktionen aus. „Sie (die Klimatologen des Met Office) haben mit ihren Modellen das Abflachen der globalen Erwärmung völlig verfehlt“, erklärte etwa der Labour-Abgeordnete Graham Stringer: „Und ich glaube, sie haben einfach versucht, die schlechte Nachricht, dass ihre mittel- und langfristigen Prognosen ziemlich armselig sind, irgendwo zu vergraben.“ Will heißen: sie justament am Heiligen Abend auf die Homepage zu stellen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.01.2013)

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130 Kommentare
 
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Grafik ist mehr als fishy

Kann mir jemand erklaeren, warum in der Grafik der Zeitraum der neuen Prognose kuerzer ist als der der alten Prognose? Und wo die Fehlerschranken hin verschwunden sind?

Der Daily-Mail-Artikel, der diesen Artikel wohl etwas inspiriert haben duerfte, sind sie jedenfalls noch vorhanden: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2259012/Global-warming-Met-Office-releases-revised-global-temperature-predictions-showing-planet-NOT-rapidly-heating-up.html

Und nachdem es offensichtlich zuviel des guten ist, die Presseaussendung des UK Met Office zu googeln und hier zu verlinken, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie serioes dieser Artikel ist: http://www.metoffice.gov.uk/news/releases/archive/2013/decadal-forecasts

2 grundlegende Beobachtungen

Bitte, liebe Poster - beachtet wenigstens die grundlegende Regel, dass ein Koerper, der weniger Energie abstrahlt, mehr Energie zur Verfuegung hat und sich somit zwangslaeufig erwaermen muss (Bewiesen durch Vergleich von Satellitenaufnahmen im IR-Bereich von 1970 und heute). Und bitte beachtet auch, dass es entgegen der Prognosen von Vahrenholt und co keine Abkuehlung gibt.

Re: 2 grundlegende Beobachtungen

Ein Körper, der Energie abstrahlt und dem keine Energie zugeführt wird, kann niemals wärmer, sondern immer nur kälter werden!

Ob es eine Abkühlung gegeben hat oder nicht, wird man erst nach einigen Jahren mit Sicherheit sagen können. Viel wichtiger ist aber, dass die prognostizierte Erwärmung nicht eingetreten ist!

Re: Re: 2 grundlegende Beobachtungen

Der Erde wird Energie zugefuehrt, wie man jeden Tag beobachten kann.

Dein zweiter Absatz widerspricht sich selbst - wenn man nicht feststellen kann, ob eine prognostizierte Abkuehlung eingetreten ist, so kann man auch nicht feststellen, ob eine prognostizierte Erwaermung eingetreten ist.

Re: Re: Re: 2 grundlegende Beobachtungen

Die Abkühlung könnte nur sehr klein sein, da braucht man lange, um das zu verifizieren. Prognostiziert wurde eine gewaltige Erwärmung. Dass die nicht eingetreten ist, sieht man schon jetzt!
Wenn man Genaues wissen wollte, müsste man auch hier länger warten.

Re: Re: Re: Re: 2 grundlegende Beobachtungen

http://www.woodfortrees.org/plot/best/from:1900/to/compress:12


hauptsache erderwärmung

hauptsache man macht uns allen ein schlechtes gewissen wegen der "erderwärmung" die vom menschen nur gering beeinflusst wird. es ist schon richtig, dass man die ressourcen nicht verschwendet und die umwelt zugrunde richtet soll. aber vielleicht sollten sich die ganzen "intelligenten" menschen mit ihrem scheintheorien mit der erdgeschichte auseinander setzen. jaja ein ausgetrocknetes mittelmeer hatte es auch schon gegeben. da gab es nichtmal den menschen, aber vielleicht gabs die autos und fabriken schon vor dem menschen. ja wer weis das schon so genau gel. der planet verändert sich dynamisch auch ohne den einfluss der menschen. kaum zu glauben aber war gel ihr weltverbesserer.
hauptsache die wirklichen probleme der gesellschaft werden ingnoriert und lächerlich gemacht.

nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Durch aus dem Finger gesogene Vorhersagen ist der hier genannte Mojib Latif schon viel zu oft aufgefallen!

Die hier noch einmal aufgewärmte Hockeyschlägerkurve von Michael Mann hat sich als Fälschung erwiesen und wurde in dem noch immer online vorhandenen Fourth Assessment Report des IPCC gelöscht!

Auf jeden Fall ist es falsch, dem anthropogenen CO2 die Schuld an der Erderwärmung zuzuweisen. Der CO2-Ausstoß trägt nur magere 1,9 Prozent zum gesamten Treibhauseffekt bei, am globalen CO2-Ausstoß hat der Mensch nur einen Anteil von 3 Prozent, also am gesamten Treibhauseffekt etwa ein halbes Prozent. Zu behaupten, dass so etwas das Klima beeinflussen kann, ist völliger Unsinn!

Wieso sich das Klima ändert, davon verstehen wir überhaupt gar nichts!

Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Ich nehme an, die 3% sind aus einem Vergleich mit den CO2-Emissionen mit der Natur heraus genommen?

Darf ich dir dann ein fuer dich gutes Geschaeft vorschlagen? Wir machen ein gemeinsames Konto, Ich lege ich jeden Monat 100 EUR drauf und hebe 110 EUR ab. Du ueberweist jeden Monat nur 20 EUR auf das Konto. Nach 10 Jahren sind dann 1200 EUR auf dem Konto. Nachdem du nur 10% von meinem Betrag eingezahlt hast, waere es wohl fair, wenn du nur 120 EUR bekommst, aber ich schlage vor, du bekommst 200 EUR und ich 1000 EUR. Einverstanden?

Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Die 3 % kommen - wie praktisch alles, was ich hier schreibe - vom Bericht des Weltklimarates (Fourth Assessment Report des IPCC) Figure 7.3, S.515.

Wen die Leute diesen Bericht lesen und sich nicht auf dubiose "Klimaforscher" verlassen würden, könnte ich mir die ganze Schreiberei ersparen!

Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Jetzt werden wir mal konkret. 3% was wovon? In welcher Einheit misst du den Treibhauseffekt?

Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Das steht alles im Bericht des Weltklimarates!

Die 3 % sind der Anteil der fossilen Brennstoffe und der Zementerzeugung an den globalen Kohlenstoffemissionen in GtC/yr.
Der Treibhauseffekt wird in Watt pro Quadratmetern gemessen und muss in Summe 324 W/m2 betragen, damit die Durchschnittstemperatur dieser Erde +14°C sein kann. CO2 hat 6,1 W/m2. Der Mensch hat am CO2 einen Anteil von3%, damit am gesamten Treibhauseffekt etwas über 5 Hundertstel Prozent, also so gut wie nichts!

Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Ich habe ein Fass voller Wasser. Aus diesem fliesst 1 l/sekunde heraus und zugleich 1 l/sekunde hinein. Jetzt gehe ich her und schuette alle paar Minuten 0,1 l hinein, ohne irgendwas rauszunehmen. Wer ist zu wieviel % schuld, dass der Wasserspiegel im Fass steigt?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Dieser Vegleich passt hier überhaupt nicht! Weder der globale CO2-Ausstoß, noch die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen und der Ozeane sind konstant.
Der CO2-Ausstoß der Ozeane ändert sich genau wie auch die Aufnahmefähigkeit z. B. gewaltig mit der Wassertemperatur.
Dass Pflanzen umso mehr CO2 aus der Luft nehmen und schneller wachsen, je höher die CO2-Konzentration ist, wurde in unzähligen Gewächshäusern bewiesen.
Das aus dem Erdinneren austretende CO2 kommt zum größten Teil aus der mit Wasser bedeckten Erdoberfläche, niemand weiß, wieviel das ist, konstant ist es aber bestimmt nicht!
Eine immer gleichbleibende CO2-Bilanz zu unterstellen, ist völlig falsch!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Der Vergleich ist deiner Meinung nach unzulaessig weil es eher manchmal 1,01 Liter reinschuetten und 1,02 Liter rausnehmen sein sollten? Junge, junge, fuer jemanden, der kein Problem hat, Emissionen mit einem Kreislauf zu vergleichen bist du ein ziemlicher I-Tuepfel-Reiter.

2 Fragen - wenn du auch auf diese nicht eingehen willst, beende ich die Diskussion:

Die Emissionen des Menschen betragen derzeit ca. 36 Pg/a. Wenn das 3% der Emissionen der Natur sein sollten, dann heisst das, dass jedes Jahr 1200 Pg CO2 in die Atmosphaere geblasen werden. Richtig oder falsch?

Wenn die CO2-Emissionen durch den Menschen 0 betragen wuerden, wuerde der Treibhauseffekt sich auch verstaerken?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Ich halte mich an das, was die vielen vom Weltklimarat (IPCC) beauftragten Wissenschaftler gemeinsam in Figure 7.3, S.515 gezeigt haben:

Der gesamte Kohlenstoffkreislauf bewegt 218,2 GtC/yr. Durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und Zementerzeugung erzeugt der Mensch 6,5 GtC/yr, das sind 3 Prozent.

Wenn die CO2-Emissionen durch den Menschen 0 betragen wuerden, so würde das am Treibhauseffekt praktisch nichts ändern. Der kommt ja nur zu einem unbedeutenden Teil von den langlebigen Treibhausgasen, zu denen das CO2 gehört, sondern zum allergrößten Teil von den Wolken. Die Klimatologen sagen, dass schon ein Prozent Änderung im Bedeckungsgrad mit Wolken so wirkt wie eine Verdoppelung(!) der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Was sollen da die paar Hundertstel Prozent, die vom Menschen verursacht werden, schon ändern können?!

Darüber habe ich schon mehrfach geschrieben, noch mehr Wiederholungen werde ich Ihnen zuliebe nicht mehr machen!


Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Was haeltst du eigentlich von der Theorie, dass der Verlust von 5 Liter Blut toedlich sein soll? Ist doch ein Quatsch oder? Immerhin pumpt das Herz jeden Tag tausende Liter durchden Koerper. 5 Liter ist weit weniger als 1% davon.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Genau das ist ein typisches Beispiel für die Agumentation der Klimafundamentalisten! So skurril denken die !!!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Es ist genau das Argument von den 3%. Die 5 Liter sind sogar weit weniger als 1%.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

Offensichtlich wollen Sie gar nicht ernstgenommen werden!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: nirgends passt der berühmte Ausspruch Karl Poppers besser als hier: "Wir wissen nicht, wir raten"!

periskop vergleicht das, was an CO2 in einem Jahr durch das System Erde gepumpt wird mit dem, was der Mensch dazugibt. Ich vergleiche das, was das System Herz durch den menschlichen Koerper pumpt mit dem, was eine Schnittwunde davon rausnimmt. Ist das ein unzulaessiger Vergleich?

Gehen`s, häkeln`s Ihre Großmutter, Sie Klimaexperte !!


Re: Gehen`s, häkeln`s Ihre Großmutter, Sie Klimaexperte !!

Natuerlich auch eine tolle Antwort, ihres akademischen Grades (Doktor Jus?) sicher wuerdig.

KohlenstoffKREISlauf, für Anfänger

Mir bleibt völlig schleierhaft, wie jemand so hartnäckig an komplettem Unsinn festhalten kann.

Sie selbst geben pro Jahr je nach körperliche Aktivität und Gewicht rund 300 kg CO2 ab. Dafür müssen Sie essen und dafür muss Getreide, Gemüse oder Obst geerntet werden (oder auch Gras für Kühe, wenn Sie Ihre Ernährung über den Umweg von Fleisch bewerkstelligen). Um zu wachsen, benötigt das Gras, das Getreide, das Gemüse oder das Obst Kohlenstoff. Den holt sich jede Pflanze als CO2 aus der Luft.

Für Ihre 300 kg CO2 mussten also Pflanzen einige Monate zuvor (im letzten Sommer oder ein oder zwei Sommer davor, im Fall haltbarer Lebensmittel) genau 300 kg CO2 der Atmosphäre entziehen.

Plus 300 kg CO2 minus 300 kg CO2 ergibt netto 0 kg. Die CO2-Konzentration in der Luft ändert sich über einige Jahre gemittelt NICHT und ergo ändert sich der Treibhauseffekt dadurch NICHT. Er ändert sich auch nicht, wenn man diese Werte für alle Pflanzen und Tiere zusammenzählt. Plus 120 Gigatonnen minus 120 Gigatonnen sind nach wie vor 0 kg.

Re: KohlenstoffKREISlauf, für Anfänger

Jetzt wird es langsam kindisch!
Am Besten, sie studieren erst einmal die 845 Seiten des Berichtsteiles "The Physical Science Basis", den die Wissenschaftler geschrieben haben und kommen erst dann wieder!

 
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