Ölpest: USA erwägen 16 Mrd.-Dollar-Vergleich mit BP

24.02.2013 | 09:13 |   (DiePresse.com)

Es bleibt unklar, ob BP das Angebot bereits formal unterbreitet wurde. Keine der beiden Seiten wollten sich zum Bericht des "Wall Street Journal" äußern.

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Die US-Regierung und von der Ölpest 2010 betroffene Bundesstaaten am Golf von Mexiko wollen vom Verursacher BP einem Zeitungsbericht zufolge 16 Milliarden Dollar fordern. Ein Vergleich in dieser Höhe zur Beilegung der anstehenden zivilrechtlichen Verfahren sei derzeit im Gespräch, berichtete das "Wall Street Journal".

Es blieb jedoch unklar, ob BP das Angebot bereits formal unterbreitet wurde. Weder BP noch das US-Justizministerium wollten sich zu dem Bericht äußern. Ab Montag soll BP in New Orleans wegen des Desasters der Prozess gemacht werden. Dabei drohen dem Konzern die bisher höchsten Strafen im Zusammenhang mit der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon.

Der britischen Konzern hat sich mit dem Verkauf riesiger Geschäftsteile bereits auf weitere Strafzahlungen vorbereitet. Bei dem Unglück im April 2010 kamen elf Arbeiter ums Leben, danach floss fast 90 Tage unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die größte Ölpest in der US-Geschichte hinterließ enorme Schäden in der Natur und sowie für die Fischerei und den Tourismus.

(APA/Reuters)

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3 Kommentare

Der Schaden ...

den BP der Umwelt zugefügt hat kann man nicht in Geld aufwiegen !!

Re: Der Schaden ...

selber gedanke! der umwelt ists wurscht, wer wem wieviel bedrucktes papier übergibt, nochdazu virtuell...

Re: Re: Der Schaden ...

Was tut der Staat mit dem Geld? Umweltfreundlich Bomben abwerfen.

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