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Klimaprognose für Wien: Sommer wird bis zu 2,5 Grad heißer

19.05.2008 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Eine aktuelle Boku-Studie schätzt die Auswirkungen des Klimawandels für Wien ab. Die Sommer werden heißer und trockener.

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In Wien werden die durchschnittlichen Temperaturen in den kommenden Jahren ansteigen - im Sommer um bis zu 2,5 Grad. Auch Hitzewellen werden vermehrt auftreten. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der erstmals ein Klimaszenario speziell für den Wiener Raum dargelegt wurde. Beauftragt wurde die Untersuchung von der Wiener Klimaschutzkoordinationsstelle, mitgewirkt hat unter anderem die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb.

Die wichtigste Botschaft der Studie "Auswirkungen des Klimawandels auf Wien unter besonderer Berücksichtigung von Klimaszenarien" lautet: Es wird auch in Wien wärmer. In den 40er Jahren dieses Jahrhunderts wird es im Osten Österreichs voraussichtlich um folgende Werte wärmer sein als in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts:
- Winter: 1,3 bis 1,8 Grad Celsius
- Frühjahr: 1,8 bis 2,5 Grad
- Sommer: 2,0 bis 2,5 Grad
- Herbst: 2,5 bis 3 Grad

Hitzewellen werden vermehrt auftreten. Als solche bezeichnet man eine Abfolge von mindestens drei Tagen, an denen die Maximaltemperatur über 30 Grad Celsius liegt. Waren es in der Periode 1961 bis 1990 durchschnittlich 5,1 Hitzewellen-Tage pro Jahr und von 1976 bis 2005 bereits 9,1 Hitzewellen-Tage, so ist für die Periode 2010 bis 2039 für die Wiener Innenstadt ein Wert von durchschnittlich 17,7 Hitzewellen-Tagen pro Jahr realistisch. Die inneren Bezirke Wiens sind aufgrund des städtischen Wärmeinseleffektes von der Hitzebelastung stärker betroffen als die Stadtrandgebiete.

Auch hinsichtlich der Niederschläge sind Änderungen zu erwarten. Die wahrscheinliche Entwicklung in den Jahren 2041 bis 2050 im Vergleich zu den Jahren 1981 bis 1990 sieht so aus:
- Winter: plus 15 bis 30 Prozent
- Frühjahr: bis zu minus 15 Prozent
- Sommer: von minus 15 bis plus 30 Prozent
- Herbst: minus 25 bis minus 35 Prozent ~

Die Aussagen betreffend Niederschläge sind noch weniger gut abgesichert als jene zur Temperaturentwicklung, hieß es. Zu rechnen sei aber mit einer Zunahme der Niederschlagsintensität. Zudem wird es laut Studie durch eine Zunahme der Trockenperioden in Kombination mit dem Anstieg der Verdunstung wahrscheinlich zu einer starken Abnahme des Bodenwassergehaltes kommen.

Wien bereitet sich laut eigenen Angaben auf die Änderungen durch eine Reihe von Maßnahmen vor. Bauwerke, Parkanlagen und andere Infrastruktureinrichtungen sollen in Zukunft entsprechend geplant werden. (APA/Red.)

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8 Kommentare

Also diese "Studie" unserer beliebten "Klimaforscherin" ist mindestens so gut, wie die alte Bauernregel:

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich`s Wetter oder es bleibt, wie es ist!!!

0 0

Den Treibhaushysterikern

ist ja die aktuelle globale Klima-Abkühlung

schon langsam bewußt geworden

und die Frau-Kromp-Kolb

möchte eben mit ihrer lächerlichen

und unwissenschaftlichen Panik-Mache

schnell ihr

Pferde-Schwänzchen

am Kopf

sicher noch vergolden lassen oder doch?

Denn bald werden mit dem grünen Klima-Wahn keine guten Geschäfte mehr zu machen sein,
denn die nächsten Winter werden durch die geringere Sonnen-Aktivität grauslich kalt und sehr teuer werden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Gast: mike
19.05.2008 17:26
0 0

On Frau Dr. Kromp-Kolb,

die andeslautende Argumente nicht mit Sachargumenten, sondern mit Beschimpfungen wie " zynisch " beantwortet, wirklich sehr ernstzunahmen ist ?

Gast: Boku
19.05.2008 16:17
0 0

Klimaprognose:

solche Aussagen zur Klimaentwicklung über die nächsten 30 Jahre sind vollkommen unseriös. Aber die Fr. Helga Kromp-Kolb lebt von solchen Studien ganz gut und Verantwortung für den Inhalt braucht sie keine zu übernehmen (= easy money). Wer würde das nicht tun ?

Gast: Ein Sitzenbleiber
19.05.2008 14:59
0 0

Hurra!

Kürzere Heizperiode und weniger Heizmaterial,
längere Badesaison, alles prima!

0 0

Re: Hurra!

Für uns vielleicht, ja! Aber wie siehts anderswo aus? Man braucht ja nur nach Andalusien schaun. Oder bleiben wir ganz einfach bei den Bauern in Österreich (obwohl die das sicher mit der Zeit gut wegstecken werden).

Uns kanns ja auch recht sein, aber was machen die, die jetzt schon in unguten Klimabedingungen leben?

Da bin ich ja wieder einmal froh in Österreich zu leben...

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Re: Re: Hurra!

Was passiert in ANDALUSIEN;grüner Armleuchter?

Spanien wird nicht wegen dem Klima-Wandel trockener,sondern wegen der Bewässerung aus den Sierra¿s für riesiege landwirtschaftliche Plantagen!

Eine einzige spanische Wassermelone benötigt für ihre Reife 400 Liter Wasser!!!!!!!

Angefangen hat aber die Dürre in Spanien mit der Kleinen Eiszeit und besonders mit dem Raubbau der Wälder für den Schiffsbau zur Ausbeutung Lateinamerikas und der großen Armada durch den Spanischen Hof!

Zuerst Geschichte lernen und dann wieder posten!

Aber Lernfähigkeit ist von Greenpeaclern leider nicht zu erwarten.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Gast: mike
19.05.2008 17:29
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Oder bleiben wir ganz einfach ....

.... bei den Bauern in Österreich (obwohl die das sicher mit der Zeit gut wegstecken werden).
Eben.
Was soll die Hysterie ?
Die sich stets vermehrende Menschheit wird deshalb nicht aussterben.
Und wenn einige ihre Luxusbleiben nicht an den Meeresstrand bauen können, wird das wohl auch wenigen weh tun.
Höchstens denen, die anscheinend bereits jetzt gut an der Klima - Katastrophen - Hysterie gut verdienen bzw abkassieren.