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Klimawandel: Tirol droht eine "Heißzeit"

29.07.2008 | 11:15 |   (DiePresse.com)

Laut einer Studie der Universität für Bodenkultur bedroht der Klimawandel den Naturraum Alpen. Es wird befürchtet, dass es in Tirol bis zum Ende des Jahrhunderts im Schnitt um bis zu fünf Grad wärmer wird.

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Tirol droht eine "Heißzeit". Bei einem ungebremsten Klimawandel ist bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Zunahme der Durchschnittstemperaturen von bis zu 5 Grad Celsius zu befürchten. Laut einer Studie der Universität für Bodenkultur im Auftrag der Umweltschutzorganisation Global 2000 werden im Alpenraum die Folgen des Klimawandels verstärkt auftreten. Die Gebirgsregion kann daher als "Klimafrühwarnsystem" angesehen werden.

Gesundheitliche Probleme


Fünf Grad seien genau der Unterschied von der letzten Eiszeit bis heute, betont die Umweltschutzorganisation. "Weder wir Menschen noch die Natur können sich in so kurzer Zeit an diese Aufheizung anpassen. Gesundheitliche Probleme, besonders für Kinder und ältere Menschen, sind zu befürchten", warnt Karl Schellmann, Klima- und Energieexperte von Global 2000.

Artensterben


Bis zum Jahr 2100 wird es Schneesicherheit in den Alpen nur mehr ab 2000 Meter Höhe geben. Im Winter wird es bis zu 30 Prozent mehr regnen, erklärte Schellmann. Alle Gletscher Österreichs werden bis Ende des Jahrhunderts weggeschmolzen sein, Permafrostböden auftauen. Schellmann rechnet mit einem "massiven Artensterben" in den Alpen: "Der Temperaturanstieg könnte das Aus für Schneehase und Murmeltier bedeuten".

Durch die niedrigen Pegel der Flüsse werde die Stromerzeugung aus Wasserkraft beschränkt. "Ohne Anpassungsmaßnahmen ist der Kollaps des Energiesystems vorprogrammiert", warnt Global 2000. Denn sommerliche Trockenperioden betreffen oft ganz Mittel- und Osteuropa, eine Importabhängigkeit schaffe zusätzliche Probleme.

Zwei statt elf Tonnen 

Bis 2050 müssten die Industrienationen die Treibhausemissionen um 80 Prozent reduzieren. "Zwei Tonnen Treibhausgase pro Mensch pro Jahr wären für das Klima verträglich. In Österreich liegt dieser Durchschnitt bei 11, in Amerika bei rund 25 Tonnen", fasst der Experte zusammen. 

(APA/Red.)

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18 Kommentare
panda82
30.07.2008 15:44
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Die Tiroler sind die geborenen Bananenzüchter!!!

Wer soll sonst denn die Bananen für Europa gerade biegen???

Antworten Gast: Pandajäger
30.07.2008 17:24
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Re: Die Tiroler sind die geborenen Bananenzüchter!!!

Liebes Pandabärli,

schreibe deinen Schwachsinn im rosa Blatt - danke !

Merlin
30.07.2008 09:42
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so what?

Warmzeiten, wie das Mittelalter, waren in der Geschichte immer gute Zeiten für unsere Breitengrade. Wer braucht schon wirklich neblig-kalte Wintertage und hätte es nicht lieber mediterran? Und freut sich nicht über eine gesunkene Heizkostenrechnung?

Gast: Ludwig Ammer
30.07.2008 00:30
0 0

Wenn

die Amerikaner schwitzen in der warmen Stube, dann friert s uns im Sommer. Sibirien und Nordamerika haben heuer einen langen Winter mit guter Schnee- und Eisbedeckung gehabt, auch wenn jetzt von Fahrten durch die Nord-West-Passage berichtet wird, die mit dem Dünnerwerden des Nordpolareises und einer Grünlandvermehrung auf Grönland eine gerade akute Erwärmung anzeigten. Das Grönlandeis ist aber heuer über den Sommer hinweg mit Schnee vom letzten Winter versorgt: Eiszuwachs. Wo um den Nordpol das Eis über Jahrzehnte zu unser Aller Vorteil dünner wird, ist¿s im Vergleich zu Vorjahren deutlich weitflächiger erhalten. Das ist doch kein Nachteil für uns, wenn wir besser mit Eisbrechern durchkommen, und wir sehen doch das gerne, wenn die Eisbären nicht träge herumliegen sondern sich beim Schollensprung ertüchtigen. Dem gelben Bieselbären in München werden Knut und Flocke folgen: die werden unansehnlich und reizlos gegenüber den Sportlern, die man im Kreuzfahrschiff zum Frühstück als Vorbild b

Gast: Fips
29.07.2008 21:25
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Klingt wie Grimm's Märchen...


Gast: simon b.
29.07.2008 18:12
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die grünen bio ideologen werden uns retten!?

also laut der klasssischen "studie" club of rome haben wir seit 1981 kein gold, kein kupfer seit 1993, silber seit 1985 und erdöl seit1992 nicht mehr.
die ganze klimakatastrophe ist eine wissenschaftskatastrophe! hier werden modelle als wissenschaft ausgegeben. einige wenige veränderungen im modell und wir gehen der eiszeit entgegen.
was ja einige protangonisten noch vor einiger zeit verkündet haben.
wer meint, dass in den global 2000, green peace etc interesse an seriöser wissenschaft hat, der irrt. die sind ein haufen grossteils verblendeter ideologen.
allerdimgs gelingt es ihnen extrem gut - durch ihre verbreitung von angst - die menschen zu beeindrucken.
der ganze co2 wahnsinn wird uns enorm viel kosten aber rein gar nix bringen.

Re: die grünen bio ideologen werden uns retten!?

So ist es!

jaja.

letzten winter wars nicht zu darheizen, der sommer heuer ist (wie der letztes jahr) bisher eher feucht und kühl verlaufen, wir hatten noch keine tropennacht, und in australien hats heute seit 172 jahren zum ersten mal geschneit. ich merk, wies immer wärmer wird.

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Unklar

Und warum sind die Grünen dann so für die Massenzuwanderung nach Ö, wenn die vorhandenen Resourcen nicht einmal für die bereits ansässige Bevölkerung reicht u. grosse Teile der Alpen evakuiert werden müssen. Bitte um Aufklärung her VdB.

Im Mittelalter war man noch klüger, da hat man die Wetterhexen verbrannt!

Aber heute dürfen sie mit ihrem dahergeplapperten, wissenschaftlich absolut nicht gesicherten Gekeppel die "expertengläubigen" Leute in Angst und Schrecken versetzen!

Gast: Beobachter
29.07.2008 14:21
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Nordtirol wird also Suedtirol

Nicht schlecht, oder?

Gast: MrWinni
29.07.2008 13:50
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also...

es soll um 30% mehr Regnen, aber gleichzeitig muss mit großer Trockenheit gerechnet werden? kann mir das irgendwer erklären? die Gletscher schmelzen und wir haben dann weniger WasseR? was soll der Mist? dann gibt es halt statt Eisflächen mehr Wasserflächen und Seen und wenn es um 30% mehr regnet, dann gibt es bestimmt keine Trockenheit... wie kann man als rennomierte Zeitung nur immer wieder so einen Schwachsinn drucken???

Antworten lukas56
29.07.2008 16:02
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Re: also...

der Schnee der im Winter fällt, gelangt erst bei der schneeschmelze in den wasserkreislauf. Der Schnee, der auf einem gletscher landet, gelangt erst nach vielen jahren in den Wasserkreislauf. Durch diese beiden Eigenschaften wird der Niederschlag langsam verteilt über das jahr abgegeben. Der gletscher und der Schnee im Hochgebirge dienen als Wasserspeicher. Sind diese nicht mehr da, und kommen niederschläge nur in Form von Regen, führt dies zu überschwemmungen während der Regenphasen, bzw. dazwischen zu trockenheit. das ist dan in etwa so, wie regen in einer wüstenregion.
also was da steht hat schon seine richtigkeit. nur weil der eigene geistige horizont nicht ausreciht, gleich mal an der zeitung zweifeln, na ja. wie man so schön sagt: vor dem reden, bzw. posten, hirn einschalten, sie koffer

Antworten Antworten KF
29.07.2008 18:11
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Re: Re: also...

schön für Sie, ich persönlich halte nichts von Schlussbemerkunger dieser Art, denn wer im Glashaus sitzt...
Sollten Sie an den Zusammenhängen wirklich Interesse haben empfehle ich das Buch "Heisse Luft" von Reinhard Böhm, ZAMG.
Ich kenne die oben angeführte Studie nicht aber sie ist eine eben Auftragstudie.
Einer der offensichtlichen Widersprüche ist die Vorhersage von 30% mehr Regen im Winter kombiniert mit "sichere Schneelage ab 2000 m Höhe". Diese ist wohl nur möglich wenn der Niederschlag ab 2000 m in Form von Schnee erfolgt, das hätte aber wieder eine Zunahme der Gletscher ab dieser Höhe zur Folge..
Aussagen wie : ist zu befürchten haben wenig mit Wissenschaft zu tun, im Falle der "befürchteten" Gesundheitsprobleme handelt es sich um 0,05 Grad pro Jahr.

R.Böhm beweist übrigens in seinem Buch, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen Starkregenprioden und Trockenperioden gibt. Ähnliches ist auch seitens des IPCC verlautbart worden.

Helios
29.07.2008 13:01
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Wenn man genau untersuchen würde,warum bei den Infektionen beim Menschen immer mehr atypische Keime vorkommen,so würde man sehr wahrscheinlich drauf kommen,dass das massive Ansteigen z.B.von Chlamydien durchaus etwas mit den bestehenden Klimaveränderungen zu tun hat.

Weit unterschätzt werden bestimmte Keime,die Husten aber
auch Rheuma,Muskel und Herzmuskelentzündungen auslösen
können:Die Chamydien! Bei vielen Untersuchungen bestätigt
sich dieser Verdacht.
Es ist aber nicht nur die Tierhaltung das jahrelange und oft zu
kurze Anwenden von Antibiotikas die auf diese Keime nicht
wirken.Wohl fühlen sich diese Keime bei sogenannantem Übergangswetter.Gibt es aber jetzt schon etwas anderes als
Übergangswetter ?

Antworten Gast: Chlamydien
29.07.2008 15:10
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Wer es genau wissen will

Chlamydien werden durch schmutzigen Sex verbreitet.

demedici
29.07.2008 11:34
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na und ?

Dann gibt es halt keinen Schnee mehr, und keine Schirennen in Kitzbühel, oder sonstwo. Na und ?
Artensterben findet auch mit oder ohne Klimawandel statt, und zwar in noch viel größerem Umfang und aus anderen Gründen.
2 Tonnen CO2 pro Mensch also, interessant ? Wenn die Weltbevölkerung von 6 auf 10 Mrd. steigt, dann sinkt dieser Wert auf 1,2 Tonnen, irgendwann wird es dann schwierig......

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Re: na und ?

natürlich gibts auch ohne klimawandel artsterben und zwar auch zum großteil vom menschen verursacht (hauptsächlich durch lebensraumzerstörung, fragmentierung,...)

darf man deswegen nicht sagen, dass es durch den klimawandel noch mehr artsterben gibt??