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Klimaänderung: Kühlung für Gletscher

05.12.2008 | 18:03 |  Von Michael Lohmeyer (DiePresse.com)

Ein deutsches Forscherteam hat eine Gletscher-Kühlung erfunden. Damit werde das Abschmelzen gebremst, heißt es.

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Mainz. Weltweit sind Gletscher von der Klimaänderung besonders bedroht. Während in den vergangenen 100 Jahren die Durchschnittstemperatur um ein Grad Celsius gestiegen ist, ist es im Alpenraum im Schnitt um zwei Grad wärmer geworden. Das setzt den Gletschern mehr und mehr zu – die „Gletscherinventuren“ in der Schweiz und in Österreich dokumentieren dies Jahr für Jahr.

Nun haben Wissenschaftler der Universität Mainz entdeckt, wie Gletscher gekühlt werden können. Ein Team des Mainzer Geografen Hans-Joachim Fuchs hat nun auf dem Rhone-Gletscher mit einem Windfang – 15 Meter lang und drei Meter breit – erreicht, dass die kalten Fallwinde unmittelbar vor Ende der Gletscherzunge gebremst wurden. Dadurch entstand ein Kaltluftpolster, durch den die Temperaturen um drei Grad Celsius geringer waren – in jenen sechs Tagen, in denen der Windfang aufgebaut war.

Der Rhone-Gletscher hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts rund die Hälfte seines Volumens verloren. Verläuft die bisherige Erwärmung im gleichen Tempo weiter, dann gibt es den Rhone-Gletscher im Jahr 2080 nicht mehr – wie viele andere Eisfelder in den Alpen. Die Mainzer Wissenschaftler wollen nun eine Großversuch starten, um die Ergebnisse des Versuchs, der im vergangenen Sommer unternommen worden ist, zu bestätigen.

Nicht der erste Versuch, das Verschwinden der Gletscher zu bremsen: Bereits im Sommer 2007 haben Manager von Gletscherskigebieten die Eisfelder mit Folien abgedeckt – vor allem an neuralgischen Stellen, etwa um den Standort von Liftmasten abzusichern. So haben die Gletscherbahnen Kaprun in den vergangenen Jahren 75.000 Euro investiert, um bis zu 85 Hektar Gletscher abzudecken. Das Vorhaben wurde von Glaziologen der Uni Innsbruck begleitet.

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1 Kommentare
0 0

Was soll dieser Blödsinn?

Durch die verringerte Sonnenaktivität kühlt es global ja eh seit 2 Jahren massiv ab

und die meisten Gletscher wachsen wieder,

nicht nur in der Antarktis,sondern zuletzt auch in der Arktis.

deshalb gibt es auch mehr Eisberge,

die immer häufiger mit Schiffen kollidieren.

Noah von der Arche am Berg der Freude