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EU-Gipfel: Einigung auf 7,2 Milliarden Euro Klima-Hilfe

11.12.2009 | 15:03 |   (DiePresse.com)

Die 27 EU-Staaten haben sich auf eine "Anschubfinanzierung" für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern geeinigt. Allein Deutschland, Frankreich und Großbritannien könnten jährlich 1,4 Milliarden Euro aufbringen.

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Als Angebot für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel auf 7,2 Milliarden Euro als Beitrag für Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz für Entwicklungsländer geeinigt. Diese Globalsumme ergibt sich aus den Beiträgen der EU-Staaten für die geplante "Anschubfinanzierung" für Klimaschutzmaßnahmen für die Jahre 2010 bis 2012. Jährlich ist dies ein Betrag von 2,4 Milliarden Euro, den die EU beisteuert. Österreich beteiligt sich laut Diplomaten mit einer Gesamtsumme von 120 Millionen Euro.

"Wir haben uns auf ein ganz starkes Mandat verständigt", sagte EU-Ratsvorsitzende Fredrik Reinfeldt. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso betonte, die EU sei bereit, ihren fairen Anteil zu übernehmen. Barroso würdigte das "großartige Ergebnis" des Gipfels. "Das muss nicht das letzte Wort sein", betonte Faymann. Sollte es in Kopenhagen eine dramatische Entwicklung geben, könnten sich die Beiträge noch verändern.

2,9 Mrd. Euro von Frankreich und GB

Vor allem die drei großen EU-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigten beim EU-Gipfel ihre Bereitschaft, mit höheren Beträgen als bisher angenommen einzusteigen. Konkret kündigten in einer gemeinsamen Pressekonferenz der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und der britische Premier Gordon Brown substanzielle Beiträge an. So plant Großbritannien demnach jährlich 550 Millionen Euro und Frankreich 420 Millionen Euro. Von deutscher Seite ließ Kanzlerin Angela Merkel durchklingen, dass sich ihr Land mit rund 20 Prozent der von der EU aufzubringenden Gesamtsumme beteiligen könnte.

Was bisherige Finanzzusagen betrifft, war in Ratskreisen von jährlich je 250 Millionen von Schweden, je 100 Millionen von Spanien und den Niederlanden, 50 Millionen von Belgien und 30 Millionen von Finnland die Rede. Für Luxemburg waren drei Millionen Euro im Gespräch, bei den Polen 19 Millionen jährlich.

Vier Staaten sollen vorläufig ausgenommen sein, und zwar die drei EU-Länder, die auf IWF-Hilfen angewiesen sind, und Griechenland, das zuletzt in ein Schuldenschlamassel schlitterte. Empfängerländer des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind derzeit Lettland, Ungarn und Rumänien.

Starker Impuls oder alte Zusagen?

Die EU nimmt aber auch internationale Partner in die Pflicht. Der Gipfel forderte, dass insgesamt 21 Milliarden Euro oder sieben Milliarden Euro jährlich für die Entwicklungsländer von 2010 bis 2012 an derartiger Soforthilfe in einem globalen Klimafonds bereit steht. Die Verhandlungen darüber laufen bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen.

Der Chef des UNO-Klimasekretariats Ivo de Boer sprach nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP von einem "starken Impuls", den die EU nach Kopenhagen sende. Kritisch äußerte sich die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam. Bei den Zahlen aus Brüssel handle es sich nur um eine "Wiederaufbereitung alter Zusagen". Stattdessen müsse "frisches Geld" in den Klimaschutz fließen, das noch auf die Entwicklungshilfe draufgesattelt werden solle.

(APA)

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92 Kommentare
 
1 2 3
Gast: prollinga
20.12.2009 16:55
0 0

3. Weltländer

gibt es also noch immer.

Armut, Hungersnot, Menschenrechte usw. werden jetzt einfach in den Hintergrund gedrängt.

Oder sind die Regierungen jetzt der Meinung:
O.K. diese Missstände sind zu schwer zu bewältigen, vielleicht können wir das Klima verändern.
7 Mrd. € sind doch wohl ein Witz. Den reichen Industriestaaten wurden 100 te Milliarden € Finanzhilfe "gespritzt" um die Wirtschaft halbwegs am laufen zu erhalten.
Die Menschen die in den (ausgebeuteten) Entwicklungsländern leben haben sicher andere Sorgen als das Klima.
Ausserdem trägt der Mensch nur einen Bruchteil, wenn überhaupt, zur Klimaerwärmung bei. (siehe Wikipedia- Treibhausgase)
Was bezüglich Klima verändert werden kann
ist die Luftverschmutzung bzw. die Umweltverschmutzung.
Dass widerum erfordert hohe Investitionskosten für Unternehmen und weil diese zu Profitgeil sind wird sich nur langsam bis gar nichts ändern.

Fortschritt muss erforscht werden.

Wissenschaftler und deren Meinungen werden zunehmend von Regierungen " bezahlt " .
Dadurch entsteht ein gewollter, begrenzter Fortschritt. Die ehrlichen Wissenschaftler und Forscher werden für ihre Arbeiten als Spinner oder ähnliches beschimpft.

Meine Meinung:

Der Kapitalismus ist tot. Das Finanzsystem verarmt uns Alle. Regierungen sind keine Volksvertreter sondern Konzern- und Unternehmensgehilfen.

Geld und Banken müssen abgeschafft werden !

“Ein Gramm Handeln ist mehr wert als eine Tonne der Predigt.“ Gandhi

Gast: Niki
13.12.2009 16:24
1 0

Klimaschmäh als Vorwand für neue Steuern

nichts anderes ist der Hintergrund der staatlich geförderten Klimahysterie. Wer sich aber einbildet eine Transaktionssteuer reicht aus, wird sich täuschen. Das Volk will man zur Kasse bitten und davor muß man ihm ein entsprechend schlechtes Gewissen einreden. Das wirksamste Mittel gegen Klimawandel wäre ja eine entsprechende Reduzierung der Weltbevölkerung, weniger Menschen - weniger CO2. Der nächste Weltkrieg liegt also im Interesse des Klimaschutzes...

Gast: Beobachter
12.12.2009 14:49
2 3

Milliardengeschäfte

Hier geht es doch wieder um Milliardengeschäfte und sonst nichts. Unter dem Vorwand Klimaschutz werden Maßnahmen gesetzt, in deren Folge die Industrienationen als führend in der "Umweltschutz-Technik" die eigene Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und große Gewinne machen werden. Allen voran Deutschland. Eine Investition in die Zukunft also, wie sie schon seit Jahrzehnten so praktiziert wird.

Gast: Captain Sully
12.12.2009 14:00
5 0

Ladies and Gentlemen: Brace for impact!

Wenn - wie auf "Gipfeln" ja mittlerweile üblich - weiter nur so absolut doofe, seit Jahrzehnten überholte Wünsche ans Christkind abgeschickt werden, dann ist

D E R T O T A L E K O L L A P S

noch sehr viel schneller da, als irgendein promillegetränkter Pseudo-Bachelor der Marx- und Planwirtschaften im hinterletzten EU-Hinterzimmerl "Transaktionssteuer" lallen kann! Jedenfalls verstärkt sich jeden Tag mein Eindruck, daß EU und US 20 Jahre nach dem Mauerfall jetzt genau dort sind, wo der Ostblock damals war: Bis zum Hals in der Sch...!

Und natürlich sind es "Die Politiker", die Schalck-Golodkowskis vor den Mikros, die mit immer absurderen Durchhalteparolen und immer groteskeren Schnapsideen das Unvermeidbare unfreiwillig beschleunigen.

Gast: Steuerzahler
12.12.2009 13:45
5 0

neue Steuern

Zwei Witzfiguren die sich darüber abhauen (siehe Photo) neues Geld zum Verjubeln aus irgendwelchen Steuerzahlern herauszupressen.

Sparen ? (Eu Beamte +3,5% Gehalt ...) Einschränken der gutbezahlten Politposten für minderqualifizierte Parteifreunde - würde nur die eigene Kaste treffen. .........................

Gerald
12.12.2009 11:08
10 0

Die Politiker werden immer dümmer

Nicht genug, dass sich ihre Kreativität fast nur im Erfinden immer neuer Abgaben und Steuern erschöpft und sie die Einnahmen oft schon verteilen, bevor diese überhaupt eingenommen wurden. Jetzt verteilen sie das noch nicht vorhandene Geld auch gleich noch mehrmals. Hieß es bisher immer mit den Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer sollten die Schulden der Bankenrettungspakete abgebaut werden (und hätte dafür schon nicht ausgereicht), so soll nun plötzlich der Klimaschutz finanziert werden (der nach Climategate ohnehin nur noch eine Lachnummer ist) und für den EU-Haushalt wurden die Einnahmen auch schon in Erwägung gezogen.
Gibt es in der heutigen Zeit keine Politiker mit Hirn mehr? Nur noch solche mediengeilen, effektheischenden Witzfiguren wie die beiden da oben auf dem Bild?

Smartin
12.12.2009 10:50
4 0

Genial

Wenn die EU das durchzieht, überweisen die Akteure ihr Geld in die USA. Das freut die Amerikaner. Die Europäer können dann Kleingärten anlegen und sie mit ihrem eigenen Mist düngen. So machen die Amerikaner weiterhin Gewinne und die Europäer werden klimaneutral. So ist jedem geholfen. Ich persönlich glaube, dass Österreich von einem roten Virus infiziert ist, der sich langsam über die ganze EU ausbreitet. Die Krankheit äußert sich in Transferleistungen, Umverteilungen und Leistungsfeindlichkeit sowie Belastung zukünftiger Generationen.

0 4

…wenn Slippage hoch, gibt's bei stop market halt gar keinen Fill


@goldesel :-) (stop market limit)

…bei hektischen Markt Phasen ist die Slippage hoch - und dann kommt der Trade eben gar nicht zustande - die Forex-Banken tragen die Differenz nicht.

Ob ein Order-Fill jetzt zustandekommt oder in einem Jahr ist komplett egal.

Denn wenn bei Ausführung die Range höher als üblich ist oder gar Gaps dazwischen liegen, muss man Slippage akzeptieren oder draussen bleiben.

Die kolportierte Höhe der angesprochenen Transaktionssteuer (1-2 Ticks) liegt dann in etwa auf Höhe einer Slippage.

Da werden vielleicht die DayTrader oder Arbitrageure ein wenig murren, aber früher wurden doch weitaus höhere Transaktionskosten bezahlt - und eben keine Flat-Fees.

Wenn also alle diesen Aufschlag zahlen, haben alle dieselben Bedingungen.

Transaktionen wie Stahlwerksverkäufe und sonstiges wird dadurch nur "mikroskopisch" berührt - das ist nur Propaganda.

Hat es nicht geheißen, die EU ist gut für


unsere Wirtschaft ?

Vor dem Beitritt !

Jetzt habe ich den Eindruck, daß die österreichische Wirtschaft mithilfe von rotschwarzgrün und der EU völlig demontiert werden soll.

Wurde vielleicht die EU von den USA und einer gewissen Gruppe unterwandert um uns leichter zerstören zu können ?

Sollen die EU-Länder den 3.Welt Status erlangen um anderen den Durchmarsch zu ermöglichen ?

Jeden Tag kommen neue Meldungen, die diese Theorie erhärten !


Antworten grinch
12.12.2009 10:30
0 5

Re: Hat es nicht geheißen, die EU ist gut für

Genau so ist es
und du bist schon am 3te Welt Status,
wobei jeden Tag neue Antworten kommen,
die das bestätigen.

Staunton
12.12.2009 08:51
2 1

Heißt es im Zusammenhang mit Hilfen für Entwicklungsländer nicht immer, die "Vermögenden" müssten die "Armen" unterstützen?

Ist es vielleicht der EU noch immer unbekannt, wer fast das gesamte Geld-, Aktien-, Wertpapiervermögen nebst anderen hohen Werten (Kunstschätze, Schmuck, Gold u. dgl.) der Erde in Händen hält? Wenn schon die Vermögenden die Armen unterstützen sollen, wäre dann nicht eine anständige "Vermögens"-Steuer genau das Richtige?

Die Finanztransaktionssteuer sollte hingegen vor allem für die eigenen Staatskassen verwendet werden, denn die sind fast ja unter den Ausgaben für Großpleitiers und Großversagern in Wirtschaft und Finanzgeschäften zusammengebrochen.

Es ist außerdem sowieso ein Scherz, dass die EU, welche selbst auch eine ideale Spielwiese und ein Mitverursacher für die unsittlichen Wirtschafts- und Finanzgeschäfte war, eine Finanztransaktionssteuer einheben möchte, um jetzt in angeberischer Art den Wohltäter spielen zu können. Man darf auch daran erinnern, dass die EU praktisch überhaupt nichts gegen die völlig enthemmten Preistreiber auf allen Gebieten (u.a. Strom, Gas, Benzin, Lebensmittel!!!) gemacht hat, was vor allem die Bevölkerungen in den ärmsten Ländern am stärksten getroffen hat.

Normal müsste man der EU und allen, die ihre Politik maßgeblich mitbestimmen, also auch unseren EU-hörigen Politikern, eine saftige Strafsteuer dafür aufbrummen. Auch die könnte man ja den armen Ländern zukommen lassen.

Re: Heißt es im Zusammenhang mit Hilfen für Entwicklungsländer nicht immer, die


Wir wollen aber nicht das Sozialamt für alle Länder sein, die sich benachteiligt fühlen !

Sollen sie doch selbst sehen wie sie weiterkommen !

Das war schon immer so und kann auch nicht geändert werden, auch wenn unsere Gutmenscherln sich das wünschen !

Unterschiede wird es immer geben, wir brauchen nicht die Retter der Welt spielen, wobei wir selbst schon dabei sind, über die Klippe zu springen !


Antworten Antworten Staunton
12.12.2009 11:08
0 0

Sie dürften das ein bisschen verwechseln: Ein große Anzahl der Entwicklungsländer sind die Sozialämter für westliche Wirtschaften

Was glauben Sie, wie viel Prozent vom Wert der Bodenschätze und Wirtschaftserträge die Macher der tüchtigen westlichen Firmen den Bevölkerungen in den Entwicklungsländern bzw. armen Ländern überlassen?

Wenn jemand in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika mehr vom riesigen Wirtschaftskuchen, den sich die "Ausländer" einverleiben, haben will, wird er doch vom Westen bis aufs Messer bekämpft.

Und ob von den internationalen Hilfen so viel ankommt, ist auch eher die Frage. Der größte Teil wird oft von den "Verwaltungen" und von dunklen "Kanälen" aufgefressen. Und da wäre es auch etwas ganz Neues, wenn die westlichen "Glaskugeln- und Feuerwasserverkäufer" nicht auch anständig beteiligt wären.

Und man darf ja auch an die tolle Gewohnheit mancher kapitalistischen Wirtschaften erinnern, die lieber ganze Schiffsladungen von Lebensmitteln ins Meer schütten oder riesige Mengen von Obst und Gemüse einackern, bevor sie für die Kosten aufkommen, die ein Transport zu den Bedürftigen ausmachen würde. Das ist halt echtes westliches Christentum!

Re: Sie dürften das ein bisschen verwechseln: Ein große Anzahl der Entwicklungsländer sind die Sozialämter für westliche Wirtschaften


Und was machen die "Entwicklungsländer" mit den Bodenschätzen ?

Sie könnten sie gar nicht nützen.

Deshalb verkaufen sie die Bodenschätze an uns, denn wir haben die Technologien entwickelt um sie zu verwenden !

Wozu braucht ein Neandertaler z.B. Uran ?

Selbst die arabischen Länder würden noch auf dem Esel reiten wenn sie von uns keine Autos bekommen würden.

Dann könnten sie ihr Öl in Aladins Wunderlampe verbrennen !

Selbst wenn wir denen das Wissen schenken würden, sie könnten es nicht umsetzen.

Offfenbar wollen oder können sie es nicht !


4 1

wir können sie nicht zwingen,

die wahrheit zu sagen.

wir können sie nur zwingen, immer dreister zu lügen. und das ist eine dreiste lüge.

mc

romolaner
12.12.2009 08:03
5 0

Ein weiterer grosser Schritt in richtung Weltregierung

Finanztransaktionssteuer = 1.Weltsteuer!!

pk
12.12.2009 04:07
5 1

was sonst?

Jahrelang wurde über den Unsinn CO2 Einfluss die öffentliche Meinung zurechtgebogen. Jetzt geht es ans absahnen.

Gast: Oskar
11.12.2009 23:52
2 0

Kompletter Wahnsinn, wenn man sich die Haushalts- und Wirtschaftslage anschaut

Wenn in zwei Jahren die ersten hierzulande hungern müssen, werden sie sich hoffentlich an diesen Tag erinnern.

Das läßt sich nur deswegen durchziehen, weil unsere Währung nicht mehr als ein bedrucktes Papierchen ist. Wie im Krieg werden nun Anleihen begeben, denen kein Wert mehr gegenübersteht. Wie das Experiment ausgeht, wissen wir alle aus den Währungsreformen, die hierzulande nach beiden Weltkriegen stattfanden. Totalzusammenbruch und bitterste Armut waren die Begleiterscheinungen. Die anschließende Radikalisierung die Konsequenz.

hast
11.12.2009 23:41
0 0

und los gehts!

weltrettungs-steuer nummer eins.

wenn nicht einmal die treibstoffsteuern zweckgebunden sind, sondern irgenwo im budget versickern (dafür denkt man permanent über höhere mautgebühren nach, wegen der kostenwahrheit), wieso sollte dann gerade diese steuer zur "errettung der welt" verwendet werden?

3 0

Re: und los gehts!

jetzt verstehe ich, wieso die bilderberger die menschenmassen noch nicht reduzieren. erst sollen die alles hergeben, dann wird reduziert.

mfg
mc

Peregrin
11.12.2009 23:25
4 0

EU-Steuer

Wenn die EU sich ein Steuereintreibungsrecht verschafft, dann heißt's Gute Nacht. Dann dürfen wir bald zehn Monate im Jahr Frondienst für die Herren der Welt leisten.

Gast: bik
11.12.2009 22:47
2 0

Wer soll nun gerettet werden, die Banken oder das Klima

Da werden mit einem Riesenaufwand der Notenbanken und des Steuerzahlers die Banken künstlich am Leben erhalten und dann kommen die verrückten Politiker und wollen diesen Patienten, der sowieso aus dem letzten Loch pfeift, auch noch besteuern.

Also ihr Politiker, schickt gleich einen Tobin tax Vorauszahlungs-Steuerbescheid an die Hypo Alpe Adria.


Gast: gast
11.12.2009 22:40
1 1

Kapitalmarkt für anfänger (politiker ausdrücklich gemeint)

wenn jemand seine aktien loswerden will, dann braucht er jemand der sie ihm auch abnimmt .. wer macht sowas ?
... GANZ LANGSAM ZUM MITDENKEN ...

NUR JEMAND DER EINEN KÜRZEREN TRADINGHORIZONT HAT ALS DER DER VERKAUFEN MÖCHTE ..

das heist unvermeidlich, jemand der mit einem geringereren gewinn zufrieden ist als der, der die aktien loswerden werden will ... bei transaktionskosten von sagen wir mal 0,5 %, muß der erwartete profit pro trade mindestens 3% sein (die verluste müssen ja auch verdient werden, ach ja und einkommensteuer muß man ja auch noch zahlen ),

somit ist es nicht mehr möglich die verkäufe von anlegern die sagen wir einen risikotoleranz von unter 3 % haben, durch solche kurzfristigen trades zu kompensieren ..
Die folge ist der aktienmarkt wird illiquid und hört damit zu existieren auf ..

Und falls es jemand nicht glaubt, dann würde ich vorschlagen es mal probeweise für österreichische aktien einzuführen .. das möchte ich sehen, wie der betriebsrat aufheult, wenn die aktien sich vierteln, weil es niemand gibt, der die notwendige liquidität aufgrund zu hoher transaktionskosten bereitstellt :-):-)

also bitte, denkst zur abwechslung mal logisch, und beschäftigts euch mit der materie, anstatt irgendwas daherzuplappern, nur um wählerstimmen zu gewinnen .....

0 0

Re: Kapitalmarkt für anfänger (politiker ausdrücklich gemeint)

es gut um 0,01 bis 0,3% und würde minütliche spekulationen verhindern. der aktienmarkt exisiert trotzdem weiter.
früher gab es doch auch keine sekündlichen transaktionen...

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Sozial, Kompetent und fair: Werner Faymann macht mehr für die Umwelt!

Wenn ich an Umweltpolitik denke, so muss ich an den sozialen, fairen und kompetenten lieblingsvolksbundeskanzler der Österreicher und Österreicherinnen, an Werner Faymann, denken.

Denn er sagte bereits das, was ganz Österreich will. Mehr Schutz für die Umwelt.

Das ist es, was wir uns wünschen. Das ist es, was er umsetzen will. Da aber die Welt aus allen besteht, kann dies nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Deswegen steht bei ihm das Motto "Gemeinsam" auf auf forderste Stelle. Weil nur er sozial, kompetent und fair ist. Deswegen ist er auch mein Lieblingsvolksbundeskanzler!

Antworten Arethas
12.12.2009 22:28
0 0

Re: Sozial, Kompetent und fair: Werner Faymann macht mehr für die Umwelt!

Herzig!

 
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