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Transaktionssteuer soll das Klima retten

11.12.2009 | 18:35 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Die EU-Regierungschefs sprachen sich erstmals für die Einführung der Steuer aus. Einnahmen sollen Klimaschutzmaßnahmen finanzieren.

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Es war ein Durchbruch. Erstmals haben sich am Freitag alle Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Gipfel in Brüssel für eine Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Sie forderten den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, eine globale Einführung voranzutreiben. Federführend war der britische Premierminister Gordon Brown, der sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bereits vor dem Abschluss des Gipfels für die Einführung der Steuer starkgemacht hatte. Um neben den EU-Ländern weitere Staaten zu überzeugen, wurde auf den Klimaschutz verwiesen. Denn gerade in Krisenzeiten, in denen alle Länder zusätzliche finanzielle Lasten tragen müssten, brauche man neue Einnahmequellen, argumentierten die Gipfelteilnehmer.

Die gemeinsamen Finanzanstrengungen gegen den Klimawandel sind tatsächlich erheblich: Kommt es zur angestrebten Einigung beim Klimagipfel in Kopenhagen, so müssen die Industriestaaten allein für den Klimaschutz in den Entwicklungsländern ab 2020 rund 50 Milliarden Euro pro Jahr aufbringen. Dazu kommen die eigenen, nationalen Zusatzbelastungen.

„Wir brauchen die Transaktionssteuer, um uns solche zusätzlichen Ausgaben für den Klimaschutz, aber auch für bessere Bildung, Forschung und Entwicklung leisten zu können“, so Bundeskanzler Werner Faymann. „Andernfalls müssten unsere Staaten bei anderen Leistungen Abstriche machen.“ Diesem Argument habe sich beim Gipfel niemand mehr verschlossen, freute sich Faymann.

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem „Meinungsumschwung“. Denn bisher hatten sich einige EU-Mitgliedstaaten – allen voran das derzeitige Vorsitzland Schweden – gegen eine solche Steuer ausgesprochen. Nun stellt sich freilich die Frage, ob auch internationale Partner wie die USA aufspringen werden. Bisher hat die amerikanische Führung gleichlautende Forderungen der europäischen G-20-Partner abgeschmettert. Die großen EU-Länder wollen nun bei dem nächsten G-20-Treffen die Forderung nach Einführung einer Finanztransaktionssteuer neuerlich vorbringen.

 

Stabilisierung der Märkte?

Die Transaktionssteuer, so die Hoffnung einiger EU-Regierungschefs, sollte nicht nur zusätzliche Staatseinnahmen bringen, sondern auch die Finanzmärkte stabilisieren. Sie könne helfen, ausufernde Spekulation einzubremsen. Großbritanniens Premier Gordon Brown erwartet, dass letztlich auch die Londoner City Verständnis aufbringen werde. Eine Abwanderung der Banken und des Geldes fürchtet er nicht. „Im Gegensatz zu Ängsten, dass es zu Abwanderungen von Kapital kommen könnte, würde eine solche globale Steuer dies sogar verhindern“, zeigte sich auch Kommissionspräsident José Manuel Barroso optimistisch. Er appellierte an die Finanzwirtschaft, sich nicht länger gegen eine Transaktionssteuer zu stellen. Dem Finanzsektor „wurde geholfen, er hat eine große Misere verursacht, und jetzt muss er sein Scherflein leisten, damit die Situation besser wird“, so Barroso.

Über die mögliche Höhe einer Finanztransaktionssteuer gibt es in der EU noch keine Einigung. Bisher wurde in Berechnungen von 0,01 bis 0,3 Prozent des jeweiligen Verkaufspreises von Wertpapieren ausgegangen. Das würde allein dem österreichischen Staat Mehreinnahmen von 320 Millionen bis 2,2 Milliarden Euro pro Jahr bringen.

 

Wachstumsbremse?

Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister warnen, dass eine Transaktionssteuer letztlich gerade in Krisenzeiten als Wachstumsbremse wirken könnte. Denn sie würde die Dynamik der Finanzmärkte bremsen. Ob eine Transaktionssteuer tatsächlich dem Klimaschutz dienen würde, wird ebenfalls bezweifelt. Denn die Forderungen nach Einführung einer solchen Steuer wurden bereits mit den unterschiedlichsten Finanzierungszielen verbunden. Einmal sollte damit der EU-Haushalt gespeist, einmal sollten die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise bewältigt werden.

In Österreich haben sich mittlerweile alle Parlamentsparteien und Sozialpartner für die Einführung einer solchen Steuer ausgesprochen. WKO-Präsident Christoph Leitl und ÖGB-Präsident Erich Foglar gingen sogar so weit, einen Alleingang europäischer Staaten zu unterstützen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.12.2009)

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92 Kommentare
 
1 2 3
Gast: prollinga
20.12.2009 16:55
0 0

3. Weltländer

gibt es also noch immer.

Armut, Hungersnot, Menschenrechte usw. werden jetzt einfach in den Hintergrund gedrängt.

Oder sind die Regierungen jetzt der Meinung:
O.K. diese Missstände sind zu schwer zu bewältigen, vielleicht können wir das Klima verändern.
7 Mrd. € sind doch wohl ein Witz. Den reichen Industriestaaten wurden 100 te Milliarden € Finanzhilfe "gespritzt" um die Wirtschaft halbwegs am laufen zu erhalten.
Die Menschen die in den (ausgebeuteten) Entwicklungsländern leben haben sicher andere Sorgen als das Klima.
Ausserdem trägt der Mensch nur einen Bruchteil, wenn überhaupt, zur Klimaerwärmung bei. (siehe Wikipedia- Treibhausgase)
Was bezüglich Klima verändert werden kann
ist die Luftverschmutzung bzw. die Umweltverschmutzung.
Dass widerum erfordert hohe Investitionskosten für Unternehmen und weil diese zu Profitgeil sind wird sich nur langsam bis gar nichts ändern.

Fortschritt muss erforscht werden.

Wissenschaftler und deren Meinungen werden zunehmend von Regierungen " bezahlt " .
Dadurch entsteht ein gewollter, begrenzter Fortschritt. Die ehrlichen Wissenschaftler und Forscher werden für ihre Arbeiten als Spinner oder ähnliches beschimpft.

Meine Meinung:

Der Kapitalismus ist tot. Das Finanzsystem verarmt uns Alle. Regierungen sind keine Volksvertreter sondern Konzern- und Unternehmensgehilfen.

Geld und Banken müssen abgeschafft werden !

“Ein Gramm Handeln ist mehr wert als eine Tonne der Predigt.“ Gandhi

Gast: Niki
13.12.2009 16:24
1 0

Klimaschmäh als Vorwand für neue Steuern

nichts anderes ist der Hintergrund der staatlich geförderten Klimahysterie. Wer sich aber einbildet eine Transaktionssteuer reicht aus, wird sich täuschen. Das Volk will man zur Kasse bitten und davor muß man ihm ein entsprechend schlechtes Gewissen einreden. Das wirksamste Mittel gegen Klimawandel wäre ja eine entsprechende Reduzierung der Weltbevölkerung, weniger Menschen - weniger CO2. Der nächste Weltkrieg liegt also im Interesse des Klimaschutzes...

Gast: Beobachter
12.12.2009 14:49
2 3

Milliardengeschäfte

Hier geht es doch wieder um Milliardengeschäfte und sonst nichts. Unter dem Vorwand Klimaschutz werden Maßnahmen gesetzt, in deren Folge die Industrienationen als führend in der "Umweltschutz-Technik" die eigene Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und große Gewinne machen werden. Allen voran Deutschland. Eine Investition in die Zukunft also, wie sie schon seit Jahrzehnten so praktiziert wird.

Gast: Captain Sully
12.12.2009 14:00
5 0

Ladies and Gentlemen: Brace for impact!

Wenn - wie auf "Gipfeln" ja mittlerweile üblich - weiter nur so absolut doofe, seit Jahrzehnten überholte Wünsche ans Christkind abgeschickt werden, dann ist

D E R T O T A L E K O L L A P S

noch sehr viel schneller da, als irgendein promillegetränkter Pseudo-Bachelor der Marx- und Planwirtschaften im hinterletzten EU-Hinterzimmerl "Transaktionssteuer" lallen kann! Jedenfalls verstärkt sich jeden Tag mein Eindruck, daß EU und US 20 Jahre nach dem Mauerfall jetzt genau dort sind, wo der Ostblock damals war: Bis zum Hals in der Sch...!

Und natürlich sind es "Die Politiker", die Schalck-Golodkowskis vor den Mikros, die mit immer absurderen Durchhalteparolen und immer groteskeren Schnapsideen das Unvermeidbare unfreiwillig beschleunigen.

Gast: Steuerzahler
12.12.2009 13:45
5 0

neue Steuern

Zwei Witzfiguren die sich darüber abhauen (siehe Photo) neues Geld zum Verjubeln aus irgendwelchen Steuerzahlern herauszupressen.

Sparen ? (Eu Beamte +3,5% Gehalt ...) Einschränken der gutbezahlten Politposten für minderqualifizierte Parteifreunde - würde nur die eigene Kaste treffen. .........................

Gerald
12.12.2009 11:08
10 0

Die Politiker werden immer dümmer

Nicht genug, dass sich ihre Kreativität fast nur im Erfinden immer neuer Abgaben und Steuern erschöpft und sie die Einnahmen oft schon verteilen, bevor diese überhaupt eingenommen wurden. Jetzt verteilen sie das noch nicht vorhandene Geld auch gleich noch mehrmals. Hieß es bisher immer mit den Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer sollten die Schulden der Bankenrettungspakete abgebaut werden (und hätte dafür schon nicht ausgereicht), so soll nun plötzlich der Klimaschutz finanziert werden (der nach Climategate ohnehin nur noch eine Lachnummer ist) und für den EU-Haushalt wurden die Einnahmen auch schon in Erwägung gezogen.
Gibt es in der heutigen Zeit keine Politiker mit Hirn mehr? Nur noch solche mediengeilen, effektheischenden Witzfiguren wie die beiden da oben auf dem Bild?

Smartin
12.12.2009 10:50
4 0

Genial

Wenn die EU das durchzieht, überweisen die Akteure ihr Geld in die USA. Das freut die Amerikaner. Die Europäer können dann Kleingärten anlegen und sie mit ihrem eigenen Mist düngen. So machen die Amerikaner weiterhin Gewinne und die Europäer werden klimaneutral. So ist jedem geholfen. Ich persönlich glaube, dass Österreich von einem roten Virus infiziert ist, der sich langsam über die ganze EU ausbreitet. Die Krankheit äußert sich in Transferleistungen, Umverteilungen und Leistungsfeindlichkeit sowie Belastung zukünftiger Generationen.

0 4

…wenn Slippage hoch, gibt's bei stop market halt gar keinen Fill


@goldesel :-) (stop market limit)

…bei hektischen Markt Phasen ist die Slippage hoch - und dann kommt der Trade eben gar nicht zustande - die Forex-Banken tragen die Differenz nicht.

Ob ein Order-Fill jetzt zustandekommt oder in einem Jahr ist komplett egal.

Denn wenn bei Ausführung die Range höher als üblich ist oder gar Gaps dazwischen liegen, muss man Slippage akzeptieren oder draussen bleiben.

Die kolportierte Höhe der angesprochenen Transaktionssteuer (1-2 Ticks) liegt dann in etwa auf Höhe einer Slippage.

Da werden vielleicht die DayTrader oder Arbitrageure ein wenig murren, aber früher wurden doch weitaus höhere Transaktionskosten bezahlt - und eben keine Flat-Fees.

Wenn also alle diesen Aufschlag zahlen, haben alle dieselben Bedingungen.

Transaktionen wie Stahlwerksverkäufe und sonstiges wird dadurch nur "mikroskopisch" berührt - das ist nur Propaganda.

Hat es nicht geheißen, die EU ist gut für


unsere Wirtschaft ?

Vor dem Beitritt !

Jetzt habe ich den Eindruck, daß die österreichische Wirtschaft mithilfe von rotschwarzgrün und der EU völlig demontiert werden soll.

Wurde vielleicht die EU von den USA und einer gewissen Gruppe unterwandert um uns leichter zerstören zu können ?

Sollen die EU-Länder den 3.Welt Status erlangen um anderen den Durchmarsch zu ermöglichen ?

Jeden Tag kommen neue Meldungen, die diese Theorie erhärten !


Antworten grinch
12.12.2009 10:30
0 5

Re: Hat es nicht geheißen, die EU ist gut für

Genau so ist es
und du bist schon am 3te Welt Status,
wobei jeden Tag neue Antworten kommen,
die das bestätigen.

Staunton
12.12.2009 08:51
2 1

Heißt es im Zusammenhang mit Hilfen für Entwicklungsländer nicht immer, die "Vermögenden" müssten die "Armen" unterstützen?

Ist es vielleicht der EU noch immer unbekannt, wer fast das gesamte Geld-, Aktien-, Wertpapiervermögen nebst anderen hohen Werten (Kunstschätze, Schmuck, Gold u. dgl.) der Erde in Händen hält? Wenn schon die Vermögenden die Armen unterstützen sollen, wäre dann nicht eine anständige "Vermögens"-Steuer genau das Richtige?

Die Finanztransaktionssteuer sollte hingegen vor allem für die eigenen Staatskassen verwendet werden, denn die sind fast ja unter den Ausgaben für Großpleitiers und Großversagern in Wirtschaft und Finanzgeschäften zusammengebrochen.

Es ist außerdem sowieso ein Scherz, dass die EU, welche selbst auch eine ideale Spielwiese und ein Mitverursacher für die unsittlichen Wirtschafts- und Finanzgeschäfte war, eine Finanztransaktionssteuer einheben möchte, um jetzt in angeberischer Art den Wohltäter spielen zu können. Man darf auch daran erinnern, dass die EU praktisch überhaupt nichts gegen die völlig enthemmten Preistreiber auf allen Gebieten (u.a. Strom, Gas, Benzin, Lebensmittel!!!) gemacht hat, was vor allem die Bevölkerungen in den ärmsten Ländern am stärksten getroffen hat.

Normal müsste man der EU und allen, die ihre Politik maßgeblich mitbestimmen, also auch unseren EU-hörigen Politikern, eine saftige Strafsteuer dafür aufbrummen. Auch die könnte man ja den armen Ländern zukommen lassen.

Re: Heißt es im Zusammenhang mit Hilfen für Entwicklungsländer nicht immer, die


Wir wollen aber nicht das Sozialamt für alle Länder sein, die sich benachteiligt fühlen !

Sollen sie doch selbst sehen wie sie weiterkommen !

Das war schon immer so und kann auch nicht geändert werden, auch wenn unsere Gutmenscherln sich das wünschen !

Unterschiede wird es immer geben, wir brauchen nicht die Retter der Welt spielen, wobei wir selbst schon dabei sind, über die Klippe zu springen !


Antworten Antworten Staunton
12.12.2009 11:08
0 0

Sie dürften das ein bisschen verwechseln: Ein große Anzahl der Entwicklungsländer sind die Sozialämter für westliche Wirtschaften

Was glauben Sie, wie viel Prozent vom Wert der Bodenschätze und Wirtschaftserträge die Macher der tüchtigen westlichen Firmen den Bevölkerungen in den Entwicklungsländern bzw. armen Ländern überlassen?

Wenn jemand in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika mehr vom riesigen Wirtschaftskuchen, den sich die "Ausländer" einverleiben, haben will, wird er doch vom Westen bis aufs Messer bekämpft.

Und ob von den internationalen Hilfen so viel ankommt, ist auch eher die Frage. Der größte Teil wird oft von den "Verwaltungen" und von dunklen "Kanälen" aufgefressen. Und da wäre es auch etwas ganz Neues, wenn die westlichen "Glaskugeln- und Feuerwasserverkäufer" nicht auch anständig beteiligt wären.

Und man darf ja auch an die tolle Gewohnheit mancher kapitalistischen Wirtschaften erinnern, die lieber ganze Schiffsladungen von Lebensmitteln ins Meer schütten oder riesige Mengen von Obst und Gemüse einackern, bevor sie für die Kosten aufkommen, die ein Transport zu den Bedürftigen ausmachen würde. Das ist halt echtes westliches Christentum!

Re: Sie dürften das ein bisschen verwechseln: Ein große Anzahl der Entwicklungsländer sind die Sozialämter für westliche Wirtschaften


Und was machen die "Entwicklungsländer" mit den Bodenschätzen ?

Sie könnten sie gar nicht nützen.

Deshalb verkaufen sie die Bodenschätze an uns, denn wir haben die Technologien entwickelt um sie zu verwenden !

Wozu braucht ein Neandertaler z.B. Uran ?

Selbst die arabischen Länder würden noch auf dem Esel reiten wenn sie von uns keine Autos bekommen würden.

Dann könnten sie ihr Öl in Aladins Wunderlampe verbrennen !

Selbst wenn wir denen das Wissen schenken würden, sie könnten es nicht umsetzen.

Offfenbar wollen oder können sie es nicht !


4 1

wir können sie nicht zwingen,

die wahrheit zu sagen.

wir können sie nur zwingen, immer dreister zu lügen. und das ist eine dreiste lüge.

mc

romolaner
12.12.2009 08:03
5 0

Ein weiterer grosser Schritt in richtung Weltregierung

Finanztransaktionssteuer = 1.Weltsteuer!!

pk
12.12.2009 04:07
5 1

was sonst?

Jahrelang wurde über den Unsinn CO2 Einfluss die öffentliche Meinung zurechtgebogen. Jetzt geht es ans absahnen.

Gast: Oskar
11.12.2009 23:52
2 0

Kompletter Wahnsinn, wenn man sich die Haushalts- und Wirtschaftslage anschaut

Wenn in zwei Jahren die ersten hierzulande hungern müssen, werden sie sich hoffentlich an diesen Tag erinnern.

Das läßt sich nur deswegen durchziehen, weil unsere Währung nicht mehr als ein bedrucktes Papierchen ist. Wie im Krieg werden nun Anleihen begeben, denen kein Wert mehr gegenübersteht. Wie das Experiment ausgeht, wissen wir alle aus den Währungsreformen, die hierzulande nach beiden Weltkriegen stattfanden. Totalzusammenbruch und bitterste Armut waren die Begleiterscheinungen. Die anschließende Radikalisierung die Konsequenz.

hast
11.12.2009 23:41
0 0

und los gehts!

weltrettungs-steuer nummer eins.

wenn nicht einmal die treibstoffsteuern zweckgebunden sind, sondern irgenwo im budget versickern (dafür denkt man permanent über höhere mautgebühren nach, wegen der kostenwahrheit), wieso sollte dann gerade diese steuer zur "errettung der welt" verwendet werden?

3 0

Re: und los gehts!

jetzt verstehe ich, wieso die bilderberger die menschenmassen noch nicht reduzieren. erst sollen die alles hergeben, dann wird reduziert.

mfg
mc

Peregrin
11.12.2009 23:25
4 0

EU-Steuer

Wenn die EU sich ein Steuereintreibungsrecht verschafft, dann heißt's Gute Nacht. Dann dürfen wir bald zehn Monate im Jahr Frondienst für die Herren der Welt leisten.

Gast: bik
11.12.2009 22:47
2 0

Wer soll nun gerettet werden, die Banken oder das Klima

Da werden mit einem Riesenaufwand der Notenbanken und des Steuerzahlers die Banken künstlich am Leben erhalten und dann kommen die verrückten Politiker und wollen diesen Patienten, der sowieso aus dem letzten Loch pfeift, auch noch besteuern.

Also ihr Politiker, schickt gleich einen Tobin tax Vorauszahlungs-Steuerbescheid an die Hypo Alpe Adria.


Gast: gast
11.12.2009 22:40
1 1

Kapitalmarkt für anfänger (politiker ausdrücklich gemeint)

wenn jemand seine aktien loswerden will, dann braucht er jemand der sie ihm auch abnimmt .. wer macht sowas ?
... GANZ LANGSAM ZUM MITDENKEN ...

NUR JEMAND DER EINEN KÜRZEREN TRADINGHORIZONT HAT ALS DER DER VERKAUFEN MÖCHTE ..

das heist unvermeidlich, jemand der mit einem geringereren gewinn zufrieden ist als der, der die aktien loswerden werden will ... bei transaktionskosten von sagen wir mal 0,5 %, muß der erwartete profit pro trade mindestens 3% sein (die verluste müssen ja auch verdient werden, ach ja und einkommensteuer muß man ja auch noch zahlen ),

somit ist es nicht mehr möglich die verkäufe von anlegern die sagen wir einen risikotoleranz von unter 3 % haben, durch solche kurzfristigen trades zu kompensieren ..
Die folge ist der aktienmarkt wird illiquid und hört damit zu existieren auf ..

Und falls es jemand nicht glaubt, dann würde ich vorschlagen es mal probeweise für österreichische aktien einzuführen .. das möchte ich sehen, wie der betriebsrat aufheult, wenn die aktien sich vierteln, weil es niemand gibt, der die notwendige liquidität aufgrund zu hoher transaktionskosten bereitstellt :-):-)

also bitte, denkst zur abwechslung mal logisch, und beschäftigts euch mit der materie, anstatt irgendwas daherzuplappern, nur um wählerstimmen zu gewinnen .....

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Re: Kapitalmarkt für anfänger (politiker ausdrücklich gemeint)

es gut um 0,01 bis 0,3% und würde minütliche spekulationen verhindern. der aktienmarkt exisiert trotzdem weiter.
früher gab es doch auch keine sekündlichen transaktionen...

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Sozial, Kompetent und fair: Werner Faymann macht mehr für die Umwelt!

Wenn ich an Umweltpolitik denke, so muss ich an den sozialen, fairen und kompetenten lieblingsvolksbundeskanzler der Österreicher und Österreicherinnen, an Werner Faymann, denken.

Denn er sagte bereits das, was ganz Österreich will. Mehr Schutz für die Umwelt.

Das ist es, was wir uns wünschen. Das ist es, was er umsetzen will. Da aber die Welt aus allen besteht, kann dies nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Deswegen steht bei ihm das Motto "Gemeinsam" auf auf forderste Stelle. Weil nur er sozial, kompetent und fair ist. Deswegen ist er auch mein Lieblingsvolksbundeskanzler!

Antworten Arethas
12.12.2009 22:28
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Re: Sozial, Kompetent und fair: Werner Faymann macht mehr für die Umwelt!

Herzig!

 
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